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Kreuzfahrtschiff

„Gehen nicht von einer großen Epidemie aus“: WHO gibt Entwarnung bei Hantavirus-Ausbruch

Ein Ausbruch des Hantavirus auf dem Kreuzfahrtschiff Hondius weckt die Sorge vor einer weiteren Pandemie. WHO und EU geben vorerst jedoch Entwarnung. Die Situation sei nicht dieselbe wie vor sechs Jahren, meint die WHO.

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Eine Infizierte wurde am Amsterdamer Flughafen empfangen (IMAGO/ANP)

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An Bord des Kreuzfahrtschiffs „Hondius“ haben sich mehrere Personen mit dem Hantavirus infiziert. Drei Personen, die sich an Bord des Schiffs befanden, sind bereits verstorben, sieben weitere werden in Krankenhäusern behandelt. Die Situation wird zunehmend unübersichtlich, denn zahlreiche Passagiere hatten das Schiff nach dem Ausbruch des Virus verlassen. Die Suche nach Kontaktpersonen weitet sich deshalb aus. Unter den Todesopfern war auch eine 78-jährige Deutsche aus Passau.

Ursprünglich soll sich ein niederländisches Paar bereits vor Reisebeginn in Argentinien infiziert haben. Aufgrund der langen Inkubationszeit des Virus, die bis zu sechs Wochen betragen kann, wussten die beiden offenbar nichts von der Infektion. Der Ehemann starb bereits Mitte April – nur wenige Tage nach dem Auftreten erster Symptome – noch an Bord des Schiffs. Seine Frau ging kurz darauf auf der Insel St. Helena von Bord. Anschließend wurden sie und die Leiche ihres Mannes nach Südafrika transportiert, wo sie noch am Flughafen zusammenbrach und am Tag darauf verstarb.

Mehrere Personen, die sich an Bord des Schiffs befanden, werden nun in Krankenhäusern behandelt. So wurden am Mittwoch drei Personen von Bord geholt, darunter eine 65-jährige Deutsche, die ins Universitätsklinikum Düsseldorf gebracht wurde. Laut Klinik handelt es sich bei der Deutschen um „eine Kontaktperson ohne Symptome“. Die beiden anderen Passagiere werden in den Niederlanden behandelt.

Zwei Passagiere, die ebenfalls auf dem Kreuzfahrtschiff waren, wurden in Singapur unter Quarantäne gestellt. Sie werden nun auf das Virus getestet. Auch in der Schweiz wird eine Person mit einer Hantavirusinfektion in der Zürcher Universitätsklinik behandelt.

Während Behörden weltweit mögliche Kontaktpersonen ausfindig machen wollen, gibt die Weltgesundheitsorganisation WHO Entwarnung. Die internationale Behörde stufte den Ausbruch auf X zwar als „ernsten Vorfall“ ein, das öffentliche Gesundheitsrisiko sei jedoch gering. „Wir gehen nicht von einer großen Epidemie aus, aber wir brauchen eine angemessene Solidarität für diesen Ausbruch“, erklärte Abdirahman Mahamud von der WHO. Die WHO geht davon aus, dass es sich um einen begrenzten Ausbruch handelt. Die Situation sei nicht dieselbe wie vor sechs Jahren.

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Auch die europäische Gesundheitsbehörde ECDC erklärte in einer Stellungnahme, dass eine Übertragung nicht leicht sei. Ein großflächiger Ausbruch sei daher unwahrscheinlich. Dennoch tragen die Passagiere an Bord des Quarantäneschiffs Masken, wie die WHO in einer Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag erklärte.

Hantaviren verbreiten sich vornehmlich über Tiere wie Mäuse und Ratten. Die Viren sind weltweit verbreitet und wirken sich je nach Typ unterschiedlich aus. Die Passagiere der „Hondius“ haben sich nach bisher bekannten Informationen mit einem sogenannten „Neuwelt“-Hantavirus infiziert, das auf dem amerikanischen Kontinent verbreitet ist.

Die Inkubationszeit kann bis zu sechs Wochen betragen. Die Symptome amerikanischer Hantaviren sind üblicherweise schwerer. Neben hohem Fieber leiden Infizierte an Übelkeit; etwa vier bis zehn Tage nach Symptombeginn treten zudem Husten und Atemnot auf. Üblicherweise liegt die Tödlichkeit bei Hantaviren europäischen Typs bei etwa 0,1 Prozent, nur bestimmte Varianten kommen auf etwas mehr. Bei dem auf der „Hondius“ festgestellten Andes-Virus liegt die Mortalitätsrate jedoch bei bis zu 40 Prozent. Herz- und Lungenversagen können zum Tod der Infizierten führen.

rs

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34 Kommentare

  • Bzgl. Hantavirus in Deutschland (aus der Ärztezeitung):
    „Zwischen Jahresbeginn und dem 15. Juni 2019 wurden demnach 589 Erkrankungsfälle an das RKI übermittelt. Im bislang stärksten Ausbruchsjahr 2012 waren es im gleichen Zeitraum 1370 übermittelte Fälle gewesen.“

    https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Hohe-Zahl-von-Hanta-Virus-Infektionen-256449.html

  • Hantaviren werden ausschließlich von Nagerkot übertragen und nicht von Mensch zu Mensch.

    • In seltenen Fällen kann eine Mensch zu Mensch Infektion passieren.

      • Kein Fall bekannt (W. Wodarg).

  • Zeitlich etwas kurios, da aktuell der WHO-Pandemievertrag derzeit noch an Details stockt.

    2021 veröffentlichte Gavi (u.a. finanziert durch die Gates Foundation) eine Analyse: „The Next Pandemic: Hantavirus?“
    Quelle: https://uncutnews.ch/

    „Die Angst vor dem Hantavirus nimmt zu – Ein seltsamer Ausbruch“
    https://tkp.at/2026/05/07/die-angst-vor-dem-hantavirus-nimmt-zu-ein-seltsamer-ausbruch/

    • Es sind nur alte senile Menschen gefährdet – also ich nicht eher du.

      • Blauwal: auch Mitglieder bildungsferner Schichten sind gefährdet.

        • Dann seid ihr tatsächlich doppelt gefährdet!

          0
  • „Gehen nicht von einer großen Epidemie aus“

    Tun wir sowieso nicht und einsperren lassen wir uns auch nicht mehr, nur weil es für die großen sozialistischen Führer der Unseredemokratie gerade so bechi… läuft!

    • Ich freu mich darauf wenn ihr wieder gelockdownt werdet und die Enkel nur noch per Watzap seht,

  • War das wieder so ein Testballon wie Affen-Pocken?
    Hm, liebe WHO, da heißt es wohl noch ein wenig zu warten, euer letztes Verbrechen ist noch zu frisch in Erinnerung.

    • Blöder Booooooooomer Cope.
      Niemand interessiert sich für dich.
      Der nächste Lockdown kommt und dann guckst du zum Lokusfenster raus wie ein Pawian.

  • Und ausgerechnet denen soll man noch etwas glauben? ….
    Hmmmmm, schwierig 😉

    • Nicht schwierig, sondern vollkommen unmöglich.

    • Du brauchst nichts zu glauben.
      Du brauchst nur zu kuschen.
      Und dazu bringen wir dich.

  • Sie werden schon irgendein Märchen auspacken, egal wo und wann, dann beginnt der nächste Impf-Wahn. Vertrauen einer WHO? Never!

  • Warum läßt man Passagiere NACH Ausbruch einfach so das Schiff verlassen?
    Ist es bestätigt ein Hantavirus? Welcher?
    Warum fliegt man einen Briten von Cabo Verde (etwa vor Dakar im Meer) nach Südafrika statt UK?
    Warum hat die WHO das „Hantavirus“ schon vor wenigen Jahren als nächste große Epidemie vorgesehen?
    Warum ist WIEDER Gates‘ GAVI mit von der Partie?
    Wann gehen Daszak, Shengi Zhi, Drosten, Fauci, Gates hinter Gitter?!

  • Es liegt keine Epedemie vor. Der Passagier ist eher normal verstorben (der Kapitän sagte es, er wurde gefilmt). Es ist erneut pure Angstmachen. Die WHO hat jede Glaubwürdigkeit längst verloren. Das Hansa-Virus überträgt sich nur bei unhygienischen Bedingungen. Auf einem Luxusdampfer ausgeschlossen. Eher stimmt es, dass das US-Militär (Dank Kennedy und dem von ihm nicht einkassiertem PREP-Act) und die dafür beauftragen Pharmaschuppen neu mischen:
    https://x.com/NicHulscher/status/2052141504890613865

  • Die WHO geht mir am Arsch vorbei!

    • WHO ist lausiger befangerner Verein. Gates by the Way.

  • WHO gibt Entwarnung. Da bin ich doch echt beruhigt. Alles richtig gemacht; siehe Covid.

  • Sogar das RKI sagt: Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet wahrscheinlich nicht statt.
    Nix mit Pandemie. Regt euch wieder ab.

    • Da fragt man sich aber, warum dann so viele auf dem Schiff erkrankt sind…
      Finde den Fehler 🤣

      • Lag vielleicht an der Küche.

      • 78 Jahre. Das kann „Fisch von vorgestern“ oder ein Fenster zulange auf Kippe oder sonstwas sein.

        Warum macht man mit 78 eine Eisbrecher(!)-Expedition mit?

        • Weil sie es können und Sie als armer Malocher nicht.
          Schauen Sie im Internet nach: diese Reisen werden von vielen Veranstaltern und Reedereien durchgeführt.

          0
      • Weil da nur alte kranke Menschen mitfahren.

    • „Sogar das RKI sagt“

      Das sagt gar nichts. Am Anfang der C19-Plandemie hat das RKI sich ähnlich geäußert, bis es von der Politik eingenordet wurde,

      • Heißt also: Die reGIERung versteht mehr von Virologie als die Virologen?
        Dann ist ja alles klar.

        • Nein, das heißt es nicht.
          Aber: Gehorcht das RKI der Politik
          oder
          hört die Politik auf das RKI?
          Wo waren Sie, während der Plandemie? Im Kleiderschrank?

          8
  • In unserer Stadt gibt es in bestimmten Stadtteilen seit längerem eine Rattenplage.
    Kanssde halt nix bei machen, denn da spielen importierte Gewohnheiten mit eine Rolle. Seit dem 26.04.26 gibt nun leider auch kein Rattengift mehr zu kaufen.

  • Bitte nicht vergessen, das, das alles wieder nur Lüge und Panik mache ist. Passt auf euch auf und glaubt den Mist nicht wieder.

  • wir werden alle sterben!

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