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Ex-CDU-Chefin

„Der Spaltung die Stirn bieten“: Merkel-Vertraute Kramp-Karrenbauer kommt zur Grünen-Strategietagung

Die ehemalige CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer ist am Mittwoch bei der Klausurtagung der Grünen-Bundestagsfraktion. Damit sendet die Merkel-Vertraute auch ein Signal in Richtung Parteispitze – und forciert eine neue Koalitionsoption im Bund.

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Bald auf der Grünen-Klausurtagung: Ex-CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer (IMAGO/Sven Simon)

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Die Grünen sind seit knapp einem Jahr im Bund in der Opposition, wollen jedoch bald wieder Regierungsverantwortung übernehmen. Als beste Koalitionsoption erscheint dort vielen angesichts aktueller Umfrageergebnisse eine Koalition mit der Union – auch auf Landesebene. Mit der ehemaligen CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer kommt wohl auch deshalb am Mittwoch eine Merkel-Vertraute zur Klausur der Grünen-Bundestagsfraktion. Das berichtet der Spiegel.

Demnach soll die CDU-Politikerin mit der Politökonomin Maja Göpel über das Thema „Der Spaltung die Stirn bieten“ debattieren. Kramp-Karrenbauer soll laut Spiegel schon länger in Kontakt mit der Grünen-Spitze stehen. Sie gilt als erbitterte Gegnerin der AfD und als Vertreterin des linken CDU-Flügels – eine Koalition mit den Grünen, die von Merz noch nach der Bundestagswahl 2025 praktisch ausgeschlossen wurde, wird angesichts steigender AfD-Umfragewerte und der Brandmauer politisch zunehmend unausweichlich für die Union. Die Brandmauer möchte Kramp-Karrenbauer unbedingt aufrechterhalten.

Grünen-Co-Fraktionschefin Britta Haßelmann betont gegenüber dem Spiegel bezüglich des Besuchs der Ex-CDU-Chefin: „Wir kennen Annegret Kramp-Karrenbauer lange und gut und schätzen sie und den Austausch mit ihr. Wir glauben, dass die demokratischen Kräfte bei aller Unterschiedlichkeit nur gemeinsam der Spaltung der Gesellschaft entgegentreten können.“

Kramp-Karrenbauer, die seit wenigen Monaten Vorsitzende der parteinahen Stiftung der CDU, der Konrad-Adenauer-Stiftung, ist, sendet damit wohl bewusst ein Zeichen für eine schwarz-grüne Koalition. Die ehemalige saarländische Ministerpräsidentin war 2018 die Wunschnachfolgerin von Angela Merkel im Amt der CDU-Parteivorsitzenden. Im Dezember setzte sie sich als Kandidatin des Merkel-Flügels in einer Kampfabstimmung gegen den Merz-Kandidaten Günter Krings durch. Mit ihrer Öffnung für die Grünen sendet sie auch klare Signale in Richtung Parteispitze.

bc

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45 Kommentare

  • Die Dame betreibt Realpolitik. Wenn man sich die Umfragen anschaut braucht es 3 Partner für eine Koalition. Da muss man halt im Vorfeld mit den Grünen kuscheln. Ich bin sicher, dass auch mit Die Linken ganz ernsthaft sondiert wird.

    • Ganz sicher. Und ich frage mich, angesichts dieser Entwicklungen, der Tatsachen, dass die Grünen mit Habeck und Baerbock die beiden Haupt-Verantwortlichen für den senkrechten Niedergangs Deutschlands in ihren Reihen haben, sondiert AKK ausgerechnet wieder mit den grünen Republik-Zerstörern. Das sagt alles aus über die CDU, die Verzweiflung muss immens sein. Was mich so fasziniert, der Dumm-Michel nimmt das Ende Deutschlands einfach so hin, er wählt trotzdem immer noch die Union. Obwohl das Ende Deutschlands überall sichtbar wird, alles zugrunde geht. Das verstehe wer will, ich jedenfalls nicht.

    • Mit der kuscheln? Nur volltrunken.

  • Wenn die CDU so weiter macht, reichen bald auch keine Dreier- oder Vierer Koalitionen mehr. Bin gespannt, was man sich dann einfallen lässt, um Wählerstimmen zu entwerten.

  • Der linksextreme Flügel der CDU ist mittlerweile fast der ganze Vogel.

  • Da wächst zusammen, was zusammengehört.

  • Man kann es nicht glauben. Warum bildet die cduspdgrünen nicht eine einzige Partei. Es muss doch dem letzten Cdu Wähler klar sein, daß die Parteispitze der CDU immer rechts blinkt um dann scharf links abzubiegen.

    • Weil man mit drei Parteien mehr Steuerknete absaugen kann als mit einer.

  • Wie kann man nach den katastrophalen Zerstörungen durch rotgrün so etwas überhaupt in Betracht ziehen.

  • Da scheint wohl der nächste Unfrieden in der Union vorprogrammiert zu sein.
    CSU-Söder ist ja kein Freund der Grünen und der Eindruck kann entstehen, dass Grüne oft genug zeigen, dass es ihnen schwer fällt, ihn zu tolerieren, da er bisher verhindern konnte, dass sie in Bayern mitregieren.
    Dass Kramp-Karrenbauer evtl. nach Merkel-Rezept “ ein grünes Süppchen“ kochen will, wird wohl nicht nur Söder missfallen, sondern auch Merz, der , soweit ich mich erinnern kann, einen anderen Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung sich gewünscht hatte.

  • Das muss verhindert werden

  • Es wird m. E. immer deutlicher, dass Parteien unterwandert sind um einen Einheitsparteienkomplex zu bilden. Nach und nach, werden die Schläfer in diesen Parteien geweckt um ihren Auftrag auszuführen. Bis zum Aufwecken singen sie das Lied der Partei, in der sie gerade Mitglied sind. Otto Schilly war m. E. der Grüne in der SPD. Dort habe ich das Unterwandern zum 1. Mal festgestellt. Das ganze dient dem Machterhalt. Ganz egal, welche Partei sich neu bildet, sie wird niemals ohne weiteres eine Chance haben in Führungsverantwortung zu kommen. Ganz deutlich sieht man das bei der AfD, beim BSW und bei der WerteUnion, die ja neuerdings auch als rechtsextrem ausgerufen wird.

  • Grün ist schon lange nichts mehr seit Bündnis 90 aus der DDR dazu kam und bei der CDU ist konservativ schon lange vorbei. Also warum keine Fusion … wohl weiter dem Wähler in der Illusion zu lassen er hätte eine Wahl. Der Freundschaftsbesuch passt ins Bild.

  • „Nationalen Front des demokratischen Deutschland“ oder gleich SED 2.0?
    Sucht es euch aus.

    • Naja, ein Zusammenschluß hätte doch wenigstens Synergieeffekte, was Verwaltung, Wahlkampf etc. angeht. Inhaltlich haben sie sich doch eh schon „angenähert“… Also wenn’s Steuergeld spart, dann nur zu… 😉
      Demokratische Einheitspartei allgemeines Deutschland, kurz: DEAD 😀

  • Komplett unterwandert. Merkels Werk.

  • Ich würde sagen, sie befördert eher die Spaltung weiter, und verkleinert (hoffenltihc;-)) den Superlinksgrünblock…

  • Die CDUler merken immer noch nicht das die Mehrheit der Bevölkerung keine Linke Politik will. So halbiert man nicht die AFD sondern sich selbst.

  • Merkel regiert im Altparteien-Kartell gleich in welcher Kombination immer mit!

  • Das ist keine Spaltung, keine Verbrüderung, sondern nur reine Ehrlichkeit: Merkel-Merz- und Söderismus sind nur außen in der ersten Pore schwarz, innen drin aber schon Neon-Grün.

  • Damit die Politik, die in Berlin betrieben wird, das ganze Land zum Tollhaus macht.

  • Bei der nächsten Bundestagswahl werden die Reste, die die Wähler den Altparteien noch gelassen haben, zusammengekratzt und daraus eine Koalition gebastelt, die unserem Land den endgültigen Todesstoß versetzt. Schwarz-grün-rot-rot, eine Horrorvorstellung.

    • die reste koennten ausreichen, und die AFD im regen stehen lassen.
      kommt darauf an, was sich in den kommenden jahren noch alles ereignet, und positiv oder negativ auf die kartellparteien zurueckfaellt.

      menschen vergessen schnell.

      wer wuerde heute noch fordern, dass spahn einsitzen sollte?
      nicht die mehrheit, soviel ist sicher.

      in oesterreich ist das gleiche szenario zu erwarten.

      AFD und FPO muessen also unbedingt eine regierungsmehrheit bekommen.

  • Die Union besteht nur noch aus U-Booten, wie KK, Günther, Wüst, vdL etc !

  • Die geht da hin, um Stimmen für sich sammeln. Die erste Bundespräsidentin will sie werden und Merkels Teufelswerk zu Ende bringen. Vergessen wir nicht: Gesetze müssen von ihr abgesegnet werden. Als erster Präsident neben einer Kanzlerin der AfD hat sie reichlich Möglichkeit ihre Art Demokratie zu „retten“.

  • Die größten Spalter sind die Grünen und Linken.

    Darum gibt es auch so viele NGOs als Hilfstruppen der Spaltung.

    Alles entstanden unter dem Merkeltegime.

    Und in den letzten Jahren optimiert und perfektioniert.

  • Weitere Verzwergung der Union. Grün-Rot wird mit weniger als 30 Prozentpunkten dank ihrer Vorhut der Meinungsschaffenden und der Einfalt und Selbstverliebtheit des Gros der Wähler das Zepter weiterhin in der Hand halten, ich fürchte mind. die nächsten zwei Jahrzehnte noch. Und die Union darf noch mehr als aktuell gute Miene zu bösem Spiel machen. Ihr Selbstbetrug ist steigerbar und wird zunehmend unertröglicher bis die rote Linie für sehr viele dann überschritten sein wird, was wiederum Rot-Grün weiter störken wird. Leider ist inzwischen eine Koalition mit der AfD ebenso wenig eine Option. Die AfD hat den Bogen längst überspannt. Deutschland marschiert geradeaus in seine dritte Katastrophe und dieses Mal wird niemand diesem Land helfen, kein reicher Bruder aus Solidaritöt und auch kein starker Freund mit Interessen. Tu infelix Germania!

  • Hier wiederholt sich bei der CDU, was die SPD in den 1980ern vorexerziert hat. So wie damals die SPD, insbesondere, als der nervtötende Wanderprediger Johannes Rau Kanzlerkandidat war (wer kennt den heute noch?), die Bundestagswahl lieber verloren hat, als sie mit den Grünen zu gewinnen, so scheint der heutigen CDU eine desaströse Wahlniederlage das kleinere Übel im Vergleich zu einer Zusammenarbeit mit der AfD. Dazu bedarf es auch keines Drucks von irgendwelchen Merkel-Adlatussen.

    Und so wird es kommen, wie es sich jetzt schon abzeichnet. Ungeachtet der Abweichungen im Detail haben derzeit alle Umfragen eines gemeinsam: gegen die AfD ist nur eine Dreierkoalition mehrheitsfähig. CDU/SPD/Grüne oder CDU/SPD/Linke oder CDU/Grüne/Linke. Es werden also aller Voraussicht nach politische Feine zusammenarbeiten müssen, die nichts eint, außer dem gemeinsamen Hass auf die AfD.

    Das wird bestimmt lustig. Ich freue mich schon auf’s Zugucken – von Spanien aus. Hoffentlich reicht das Popcorn.

  • Wer noch immer denkt, dass die Cdu nicht noch tiefer fallen könnte…seht euch diese Gestalt an und hört ihre Aussagen!
    Ich freue mich, bald darf sie Burka tragen und die Wohnung für Ali putzen.

    • Vielleicht tut sie letzteres schon.

    • ….und sollte sie nicht spuren, bekommt sie ordentlich eins in ihre Fresse und darf sich anschließend dafür noch bedanken! Kann eine Frau so saudumm sein?

  • Vielleicht hofft KK ja darauf, als Kandidatin für den Bundespräsidentenjob aufgestellt zu werden. Da ist es sinnvoll, sich rechtzeitig an die Grünen ranzuwanzen, um ggfs. deren Unterstützung zu bekommen. Aber unabhängig davon, zeigt sich auch in diesem Fall wieder, dass die CDU längst nicht mehr für konservative Politik steht. So ist es nun mal, wenn das politische Führungspersonal aus Blendern, Schwätzern, Karrieristen besteht.

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