Es liest sich wie ein Agententhriller: Ehemalige Geheimdienstler raufen sich zusammen, organisieren mit privaten Mitteln die Ausrüstung für einen der wohl bedeutendsten Sprengstoffanschläge der jüngeren Geschichte – in einer Guerillaoperation vollbringen sie den Coup und greifen ins Weltgeschehen ein, schwächen eine Großmacht. Dann entkommen sie auch noch der Justiz der betroffenen Staaten.
Genau so soll das im Fall des Nord-Stream-Anschlags im September 2022 geschehen sein, schenkt man unterschiedlichsten Medienberichten Glauben: Eine kleine Gruppe Ukrainer schaffte es, die beiden wichtigsten Pipelines für Russlands Gasexport auszuschalten. Die Bilder des Anschlags gingen um die Welt und veränderten die politische Lage in Deutschland schlagartig.
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Während anfangs noch völlig unklar war, von wem der Anschlag eigentlich ausging – waren es die Ukrainer, die Russen oder die Amerikaner? –, haben sich die Journalisten, die seit Jahren zu dem Fall recherchieren, mittlerweile mehrheitlich auf die Hauptdrahtzieher geeinigt: zwei ehemalige ukrainische Geheimdienstler mit CIA-Verbindungen, die außerhalb offizieller staatlicher Strukturen agierten.
Wie viel wusste aber der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj? Inwiefern war der amerikanische Auslandsgeheimdienst, die CIA, daran beteiligt? Wurde die ukrainische Beteiligung an dem Anschlag von der damaligen Bundesregierung unter Führung von Olaf Scholz dazu genutzt, gegen Waffenlieferungen an den ukrainischen Staat zu argumentieren?
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Um diese Fragen dreht sich ein heftiger Deutungskampf, der durch gleich zwei neue Bücher kräftig befeuert wird. Bojan Pancevski, Deutschland-Korrespondent des Wall Street Journal, hat „Die Nord-Stream-Sprengung. Die wahre Geschichte der Sabotage, die Europa erschütterte“ geschrieben. Es ist am 16. April bei HarperCollins erschienen und derzeit in aller Munde.
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Das zweite Buch, „Die Sprengung: Der Nord‑Stream‑Anschlag, die Jagd nach den Tätern und Deutschlands Verrat an der Ukraine“ von Oliver Schröm und Ulrich Thiele, ist am 2. April im Piper-Verlag erschienen und erhält weniger mediale Aufmerksamkeit. Und das, so legen es die Recherchen der beiden Hamburger Investigativjournalisten nahe, könnte damit zusammenhängen, dass ihre Erkenntnisse für die damalige, von Olaf Scholz geführte Bundesregierung deutlich unangenehmer sind.
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Streitthema Nummer eins: Die Rolle des Spin-Doktors
Eine Schlüsselfigur ist im Buch von Schröm und Thiele Wolfgang Schmidt – also jener sozialdemokratische Strippenzieher, der derzeit für das Konkurrenzbuch Werbung macht und Olaf Scholz über 20 Jahre eng begleitete. Als Kanzleramtschef war er für die deutschen Geheimdienste zuständig und spielte daher im Nachgang des Anschlags, als es um dessen Aufklärung ging, eine entscheidende Rolle.
Dass Scholz einen großen Teil seiner politischen Karriere Schmidt zu verdanken hat, darin sind sich Pancevski einerseits sowie Schröm und Thiele andererseits einig. Doch abseits davon beginnen bereits die Unterschiede in den Darstellungen der beiden Bücher. Pancevski schreibt über Schmidts Rolle in der Sache erst recht spät in seinem Buch ausführlich. Er bewertet Schmidts Wirken auffallend positiv: „Er war mit Abstand der härteste Malocher im Berliner Politzirkus. Schmidt spielte später eine Schlüsselrolle, als es darum ging, die deutschen Nord-Stream-Ermittlungen zu einem Erfolg zu führen, aber auch ihre Vertraulichkeit sicherzustellen.“
Schröm und Thiele hingegen tragen Indizien zusammen, die dafür sprechen, dass es in Sachen Vertraulichkeit der Ermittlungen ganz anders gewesen sein könnte. Schmidt, so legen sie es in ihrem Buch nahe, könnte die undichte Stelle gewesen sein, über die Ermittlungsdetails früh an bestimmte Journalisten gelangt sind.
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Dafür liefert das Autorenduo auch eine Erklärung: Schmidt und Scholz hätten nach außen hin seit Kriegsbeginn immer wieder ihre Unterstützung für die Ukraine betont, diese aber hinter der Fassade gebremst. Und daher habe womöglich der Spin-Doktor Schmidt auch infolge des Nord-Stream-Anschlags geheime Ermittlungsergebnisse zur Ukraine-Fährte frühzeitig an die Öffentlichkeit durchgestochen – auch wenn er damit in Kauf nahm, dass dies die Tatverdächtigen aufschreckt.
Als es um die Berichterstattung der Zeit geht, die im März 2023 erstmals unter Berufung auf deutsche Ermittler die Spur in der Ukraine vermutete, heißt es bei Schröm und Thiele über den damaligen Kanzleramtschef: „Schmidt weiß, welche Journalisten sich für eine exklusive Information biegen lassen und bei wem eine gezielte Indiskretion ganze Redaktionen in Bewegung setzt.“
Wo sitzt das Leck? „Über mir“
Fest steht: In Deutschland gab es mindestens eine Quelle, die Ermittlungsergebnisse an Journalisten weitergab. In Pancevskis Buch wird es so dargestellt, dass Schmidt sich darüber sehr aufgeregt habe und die undichte Stelle unbedingt finden wollte. Er habe ein „drastisches Informationsverbot“ für Beamte verhängt, Insider hätten von einem „Terrorregime“ gesprochen. Auch der Zeit-Journalist Holger Stark, der hinter der ursprünglichen Berichterstattung seines Magazins über den Sprengstoffanschlag steckt, spricht von einer „Taskforce“, die vom Kanzleramt eingesetzt worden sei, um seine Quelle zu finden.
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Schröm und Thiele hingegen bezweifeln dies und haben dafür auch handfeste Belege: Auf Anfrage habe das inzwischen CDU-geführte Kanzleramt ihnen im Januar 2026 mitgeteilt, dass eine solche Taskforce „zu keinem Zeitpunkt eingerichtet“ worden sei.
Für Schmidt noch brisanter: Sie berichten von einer Sitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums – des geheim tagenden Bundestagsgremiums, das die deutschen Nachrichtendienste kontrollieren soll. Im Oktober 2024 soll dort Generalbundesanwalt Jens Rommel bestätigt haben, dass er wisse, wo das Leck sitze – und trotzdem nicht ermittle. Dabei ist der Verrat von Ermittlungsergebnissen in laufenden Strafverfahren eine Straftat.
„Dann die Frage, die unausweichlich ist: Wird er Ermittlungen wegen Geheimnisverrats einleiten?“, geben Schröm und Thiele die Sitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums wieder. „Rommel antwortet ohne Zögern: Er habe darüber nachgedacht. Sehr ernsthaft. Und sich dagegen entschieden. Warum? Weil er wisse, wo das Leck sitzt. Ein Abgeordneter bittet um Präzisierung. Rommel hebt den Blick. ‚Über mir‘, sagt er. Dann: ‚Andere Ebene.‘ Für einen Moment ist es still.“
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Jagte Kanzleramtsminister Schmidt also tatsächlich die undichte Stelle in den Behörden – oder wurde sie eher schulterzuckend hingenommen, möglicherweise gar deshalb, weil es politisch gelegen kam? Oder steckte er möglicherweise selbst hinter der undichten Stelle? Die beiden Investigativbücher liefern darauf zwei völlig unterschiedliche Sichtweisen.
Zeit-Journalist Holger Stark fühlte sich von den Darstellungen Schröms und Thieles angegriffen. Auf LinkedIn teilt er aus: In dem Buch stehe „teils hanebüchener, teils strafrechtlich relevanter Unsinn“; er distanziert sich: „Kanzleramtsminister Wolfgang Schmidt war nicht die Quelle für unsere Enthüllung am 7. März 2023. Auch die Bundesregierung war nicht die Quelle für unsere Informationen, dass die Ermittler ein ukrainisches Kommando identifiziert hatten.“
Streitthema Nummer zwei: Was wusste der Präsident?
Auch abseits der Rolle Schmidts weichen die Darstellungen von Pancevski einerseits sowie Schröm und Thiele andererseits deutlich voneinander ab. Der Wall Street Journal-Korrespondent war im August 2024 der erste Journalist, der berichtete, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nicht nur von der Sabotageoperation der Ukrainer im Vorfeld gewusst, sondern diese auch noch genehmigt habe. Diese Darstellung behält er auch in seinem Buch bei.
Auch Schröm und Thiele erzählen eine andere Geschichte: Armeechef Saluschnyj soll von der geplanten Operation gewusst haben, aber gegenüber den Drahtziehern versprochen haben, den Präsidenten nicht darüber zu unterrichten. Ein gemeinsames Interesse sollen die Drahtzieher mit dem damaligen Armeechef gehabt haben: der Hass auf Selenskyj.
Die beiden Hauptdrahtzieher seien infolge von Selenskyjs Appeasement-Politik in den ersten Jahren nach seiner Wahl aus dem Geheimdienstgeschäft geflogen. Sie waren bis dahin in zahlreiche waghalsige Operationen in der Ostukraine involviert – für sie war Selenskyj ein Saboteur der ukrainischen Sache. In diesem Aspekt – dem Hass auf Selenskyj – ähneln sich beide Bücher wiederum in der Charakterisierung der Drahtzieher. Ob dieser Hass dazu führte, dass der Präsident – und damit die politische Führung des Landes – tatsächlich bis zum Sabotageakt größtenteils im Dunkeln tappte, ist die Streitfrage.
Streitthema Nummer drei: Amerikanische Seilschaften
Letztlich ist auch die Rolle der CIA unklar – einig ist man sich jedoch, dass die Drahtzieher des Anschlags enge Partner der CIA gewesen sind. Bei Ronzheimer erklärt Pancevski jedoch: „Die Ukrainer haben immer nur das gemacht, was sie wollten. (…) Diese Mär von wegen ‚Die CIA hat sie erzogen. Die CIA war Puppet Master.‘ – Das ist der komplette Blödsinn. Die sind immer total stur gewesen.“ Seiner Darstellung nach hätten zunächst nur wenige lokale CIA-Agenten in Kiew von den Anschlagsplänen der Ukrainer gewusst, aber nicht weiter gehandelt.
Sobald die CIA-Zentrale über eine Warnung aus den Niederlanden Wind von der Sache bekommen habe, habe sie mit aller „Wucht“ versucht, den Anschlag zu verhindern, und so sogar Selenskyjs Unterstützung ins Wanken gebracht. In dem Zuge wurde auch die Bundesregierung vor einem möglichen Anschlag gewarnt. So zumindest die Darstellung Pancevskis.
Bei Schröm und Thiele klingt das in Teilen ähnlich – jedoch soll der amerikanische Auslandsgeheimdienst deutlich früher von dem Plan erfahren haben. Anders als in Pancevskis Version soll die CIA dem Plan zunächst offen gegenübergestanden haben – Verbindungsmänner in Kiew hätten den Drahtziehern zunächst sogar 200.000 US-Dollar zur Finanzierung angeboten. Erhalten haben sollen die Drahtzieher das Geld jedoch nie. Erst als die Niederländer von dem Plan erfuhren, schwenkte die CIA demnach aus der Not heraus endgültig um und trat die Flucht nach vorn an, warnte etwa andere europäische Geheimdienste.
Welche Version der Pipeline-Sabotage stimmt also? Beide Seiten geben an, sowohl mit zahlreichen staatlichen Vertretern als auch mit den Drahtziehern hinter dem Anschlag selbst gesprochen zu haben. In weiten Teilen ihrer Berichterstattung stimmen beide Seiten überein. Gleichzeitig tun sich zahlreiche politische Fronten auf – und am Ende steht auch die Frage nach der Rolle des Scholz-Vertrauten Schmidt in der gesamten Affäre.
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Das Attentat auf die Nord-Stream Pipelines, welches unser Land in eine gefährlich und nachhaltige Krise stürzte, wird vermutlich nicht mehr genau aufgeklärt werden können. Alle, die Deutschland- und so indirekt weiteren Dritten schaden wollten, haben ihre Ziele erreicht. Die Akteure und die politischen Drahtzieher werden sich sicherlich auch nie vor Gericht verantworten müssen. Sollte es opportun sein, wird der Öffentlichkeit ein Bauernopfer präsentiert und das war’s.
Seit wann hat Deutschland eine Deutungshoheit?
Es ist schon lange aufgeklärt. Die Verantwortlichen haben es im Vorfeld angekündigt. Biden sagt in einer Pressekonferenz mit Scholz: Wenn RU Truppen in der Ukraine, dann kein Nordstream mehr. Hier der Euronews-Mitschnitt der PK. Die Drohung kommt ab 0:15:
https://www.youtube.com/watch?v=pXAVOq5GX00
DANKE für dieses Video. Das beweist ALLES!!! Ich habe das gespeichert und werde das am Montag meinem Anwalt übergeben um die BundesreGIERung zu verklagen!!!!!
Das ist noch die geschnittene Version. Danach kommt eigentlich noch eine Nachfrage von einer Journalistin. O-Ton: Die Pipeline gehört DE, das sind unsere Verbündeten. Was wollen Sie denn da machen? Biden: Das sehen Sie dann schon.
@Mann: Evtl. warten Sie mit solchen Aktionen bis nach der LT-Wahl in Mecklenburg-Vorpommern. Nord Stream 1+2 haben dort ihre Anschlusspunkte und waren die große Hoffnung für die Region.
Sie haben noch die zahlreichen amerikanischen Sanktionen im Vorfeld gegen Firmen u. a. vergessen die Nordstream gebaut haben. Es gibt genug Beweise und Aussagen wie die USA schon den Bau von Nordstream erschwert haben.
Sollte man im Gegenzug mal bei der Weltpolizei tun. Doppelmoral eben.
Es besteht kein Wille an Aufklärung! Wer glaubt Scholz hätte nicht Bescheid gewusst und das Ganze absichtlich geschehen lassen, glaubt auch an den Weihnachtsmann!
Das ganze war ein kriegerischer Akt gegen Russland, d.h. ein Angriffskrieg. Angreifer war in der Hauptsache die BRD und dort haben die Grünen einen wesentlichen Anteil. Denn die Grünen sind vom Klimawahn getrieben und wollen die Nutzung von Öl und Gas mit allen Mitteln unterbinden. Und im ÖRR wird immer noch die Mär von einem russischen Angriffskrieg verbreitet.
Exakt so ist es. Brilliante Analyse!
Genial auf den Punkt zusammengefasst. Das ist ja Mal richtig professionelle journalistische Arbeit. Super!
Auf der letzten Bilderbergkonferenz wurde wohl beschlossen, die BRD jetzt entgültig zu de-industrialisieren als Sanktion für den verlorenen WK2. Baerbock als UN-Chefin soll das Ganze leiten. So schließt sich der Kreis. Muss man wissen.
An der ganzen Geschichte isind aber das WEF, George Soros, die WHO, Bill Gates und Merkel schuld. Denn die ziehen im Hintergrund die Strippen der Macht. Das ist im Internet ganz einfach nachzulesen
Richtig. Und es ist ja bekannt dass die Grünen ihren Coup auf ihrem Parteitag frenetisch bejubelt und gefeiert haben. Das ist der Beweis, dass diese Ökostalinisten dahinter stecken
Scholz war ein Steigbügelhalter von Biden bzw. dessen Betreuern. Vermutlich hatten sie was gegen ihn in der Hand (CumEx etc.). Die DE Regierung hat Nordstream nicht gesprengt, aber den Vorfall vertuscht und anfänglich auf RU geschoben. Und ja, die Windbarone und B90 fanden das super lustig. Nebenbei: Nordstream 2 bestand aus 2 Pipelines, von denen noch eine heil ist. Zerstört wurde Nordstram 1 und 1 von 2 Nordstream 2 Rohren. Dass wir die nicht nutzen ist intern.
Mein erster Gedanke, als die Grünen in Regierungsverantwortung kamen war, „jetzt gibt es wieder einen Krieg in Europa.“ Die Provokationen gegenüber Russland nahmen zu und verhandelt wurde so gut wie gar nicht mehr.
Dahinter standen handfeste Interessen und wären die Grünen bereits in 2017 in die Regierungsverantwortung gekommen, wäre der Krieg vielleicht schon früher ausgebrochen. Man brauchte in Deutschland verlässliche Partner, welche dafür sorgten, dass dieser Krieg finanziert wurde. In den Grünen fand man einen verlässlichen Partner, ideologisch verpeilt genug, zu wenig Interesse an den tatsächlichen Sachverhalten und hemmungslos im Zugriff auf die Konten ihrer Mitbürger.
Mit Biden als US Präsidenten war klar, dass es um die Ukraine ging, denn dort liefen schon sehr viele schmutzige Geschäfte von Amerikanern, in deren Umfeld auch immer wieder der Name Hunter Biden auftauchte. Das wollte man sich von den Russen nicht nehmen lassen.
Wenn man mich fragt:
Beide Bücher erzählen Legenden,
um die USA zu decken.
Im nächsten Buch geht dann jemand der Frage nach, warum wir ein Land, dass wohl hinter dem Anschlag auf die europäische Gasversorgung steckt, ungerührt mit Milliarden beglücken.
Falls sich noch jemand erinnert: Uschi und Co waren anfangs empört und haben harte Bestrafung der Terroristen gefordert.
Auf dem Grünen Parteitag im Herbst 22 hingegen war zu hören:
„Wir waren mit dem Ausschuss zusammen in Washington. Und als Robert dann der Nordstream2 Pipeline endlich den Garaus gemacht hat, hatte ich am nächsten Morgen beim Betreten des Aufzugs ein High five von meinem polnischen Kollegen.“
Da wird klar, warum Frau Wagenknecht von der Regierung auf Anfrage die Antwort bekam: Die Bundesregierung sei „nach sorgfältiger Abwägung zu dem Schluss gekommen, dass weitere Auskünfte aus Gründen des Staatswohls nicht – auch nicht in eingestufter Form – erteilt werden können.“
Wessen Staatswohl?
Die Ukraine, die Marionetten der Altparteien, die EU-Kommission und selbst die Nato sind nur Werkzeuge einer US-Elite, welche mit den Kriegen in der Ukraine und im Iran einen Energie-Krieg gegen Europa und gegen Asien führt, um dort die Wirtschaft in eine Krise zu treiben. Es geht um die Erhaltung der US-Hegemonie. Dafür zerstören sie durch diese Kriege die Energieversorgung ihrer größten Wirtschaftskonkurrenten.
Glaubt wirklich irgendwer, dass diese ganze Planungen und Machenschaften aus den Gehirnchen eines Robert oder eines Selensky stammen?
Wobei man hierbei sagen muss, dass zumindest Teile der ukrainischen Oligarchie die gleichen Interessen verfolgt und da auch immer wieder deutlich stärker agiert.
Zur Erinnerung:
Im Februar 2022, beim gemeinsamen Presseauftritt von Biden und Scholz im White House, äußerte sich der US Präsident glasklar unmissverständlich, dass seine Regierung Nordstream II beenden werde. Der Bundeskanzler schwieg dazu.
Als der Terroranschlag auf die deutsch-russische Pipeline untersucht, ‚aufgeklärt‘ werden sollte, wurde die russ. Seite ausgesperrt.
Und es kam die Märchenstunde mit „Andromeda“ etc.
Jupp. Hier der Mitschnitt von Euro-News, die Drohung beginnt ab 0:15:
https://www.youtube.com/watch?v=pXAVOq5GX00
Ich kann mich noch erinnern als der kriminelle Demente seine Drohung aussprach, grinste der kleine, nicht weniger kriminelle Hobbit!
Der größte Aggressor für die Deutschen ist die eigene gegen sie radikaliserte Bundesregierung externer Interessen! Das Zerstörungshandeln in ALLEN politischen Bereichen zeigt dies seit Jahren überdeutlich.
In einem Kinder- Krimi wäre die Sache klar. Es kann nur Herr Doppel- Wumms gewesen sein. Schließlich ist dieser bekannt für so etwas und auch das es nicht ganz funktioniert.
Zunächst sollte geklärt werden ob es physikalisch und technisch möglich wäre mit der angenommenen Menge an Sprengstoff einen derartigen Schaden anzurichten. Spätestens bei einem Prozess müsste dies bewiesen werden. Gegebenfalls schon um überhaupt einen Prozess zu eröffnen. Da müsste das BKA der Staatsanwaltschaft etwas zuarbeiten. Aber allen warten auf Anweisungen von ganz oben!
Olaf Scholz prägte den Begriff „Doppel-Wumms“ im September 2022.
Sprengung der Nord-Stream-1 und -2-Pipelines am 26. September 2022.
Nanu,nanu,nanu……
Soll man dann glauben, dass die Regierenden samt ihrem Gefolge während der inszenierten Pandemie tatsächlich das Beste für das Volk wollte? Soll man glauben, dass die Windräder im Wald und die Ceranfelder auf den Äckern tatsächlich das Klima retten? Soll man dann glauben, dass sich die Regierenden wirklich darum bemühen, dass die Wirtschaft im bunten Land wieder in Gang kommt?
Bei so vielen Bremsen…
Da fällt mir Ringo Starr ein, der einst treffend sagte: „Ich halte viel von Beethoven – besonders von seinen Gedichten.“
Man kann es umwandeln: Wir halten viel von unseren Regierenden, besonders vom Äußeren… 🙂
… und nun reißen sich die USA die Öl-Vorkommen Venezuelas unter den Nagel, um dann „plötzlich“ das Terrorregime des Iran zu bekämpfen, um dort „durch ungeahntes Glück auf Öl zu stoßen“ und wie nebenbei China von seinem wichtigsten Öllieferanten abzuschneiden und Chinas Energie schlagartig zu verteuern, während USA aber bestens gerade mit günstigem venezolanischem Öl versorgt sind …
ah, manche brauchen noch einige Ergänzungen … es geht um Einfluss auf Markt und Politik durch Destabilisierung und das Knüpfen neuer Allianzen …
@ Anna > Sie haben wenigsten Verstand und sehen mit klaren Gedanken, was dieser US Staat hier tut. Seit 250 Jahren führt die USA 280 Kriege gegen andere Länder und es waren immer Kriege um Rohstoffe und Geopolitik.
Über allem steht die Frage: Cui bono?
Und die ist leicht beantwortet:
Wozu sollte die Ukraine durch einen Terroranschlag die Unterstützung durch Deutschland gefährden?
Aber es gibt eine Großmacht, die geopolitisch den Daumen auf der Energieversorgung der Welt haben möchte, und der es ein Dorn im Fleisch ist, wenn Deutsche und Russen gut zusammen arbeiten und Handel treiben. Also ist Seymour Hershs Geschichte die einzige wahre. Alles andere ist Nebelwerferei, um Sündenböcke zu finden, und die Sicht auf die oberste Führung der USA zu verschleiern. Blicken wir der Wahrheit ins Auge. Die USA führen permanent Kriege, um ihre Vormachtstellung zu bewahren. Im Zweifel auch gegen so genannte „Verbündete“
Mirkl, das ukrainische Motiv ist eindeutig. Russische Einnahmequelle zerstören.
Macht keinen Sinn. Boykott russischer Energielieferungen konnten die Rotgrünen im Alleingang durchsetzen. Eine dauerhafte Beschädigung war nur im Interesse der Amerikaner und die haben das Vorhaben auch umgesetzt. Ihr seniler Präsident hat dies auch stolz vor der Presse ausgeplaudert (im Beisein unseres Grinsedoof)
Fast wortgleicher Kommentar im Cicero.
Siehe die Rede von Geoege Friedman „The German Question“ von George Friedman auf dem “Chicago Council on Global Affairs”, 2015, in der er z.B. äußert:
„German technology and German capital, Russian natural resources, Russian manpower. As the only combination that has for centuries scared the hell of the United States.“
Zudem, ich erinnere deine Pressekonferenz, in der Biden äußert, dass man NS2 zu verhindern wisse und Scholz neben ihm stehend, dazu grinst.
Die Unteressen der USA gelten den USA, die Interessen Deutschland gelte jedenfalls nicht dem eigenen Volk!
Korrektur:
Zudem, ich erinnere eine Pressekonferenz…..
AN, wäre es bitte möglich die Korrekturmöglichkeit wieder einzuführen?
Danke!
„…wenn Deutsche und Russen gut zusammenarbeiten.“ Die Massenvertreibungen, Deportationen, Vergewaltigungen, Annexionen, Demontagen und 40 Jahre DDR-Diktatur haben viele wohl schon vergessen. Die USA wollen sicher nicht das Wohl Deutschlands, die Putin-Rußland aber genauso wenig.
Nun. Unter Trump hätte die USA die Drecksarbeit selber gemacht. Unter Biden hätte man willige Helfer gefunden. Wie es aussieht waren es die Ukrainer. Aber hatten sie Hilfe?
Egal, wie es gewesen ist: Selenskij braucht in jedem Fall mehr Geld!
Je intensiver die Andromeda-Story gepusht wird, desto unwahrscheinlicher wird sie. Alle sogenannten „Enthüllungen“ kommen von Journalisten, die ihre Erkenntnisse von Sicherheitsorganen bekommen haben. Man darf gerne darüber spekulieren, in welcher Form Medien von Geheimdiensten durchdrungen sind, um die passenden Narrative zu setzen.
Die plausible und fundierte Analyse von Seymour Hersh ist wohl nicht mehr relevant ?
Bücher darüber kann man sich sparen, sollen sie doch nur der Ablenkung dienen. Ein Terroranschlag auf die BRD, der schlimmer noch, Auswirkungen auf die Bürger hatte. Selbstverständlich angeordnet von höchsten Stellen, warum sollten Einzelpersonen das machen? Evtl waren auch höchste deutsche Ebenen involviert. Das sind die Kernthemen, die verständlicher Weise totgeschwiegen werden, um die Akzeptanz in der Bevölkerung für Ukraine Hilfen nicht zu gefährden.
Und die Bundesregierung zahlt weiter an Kiew. Orban war da schlauer, blockierte Zahlungen bis Kiew seine Sabotage einstellte.
Dass in dem gesamten Artikel die Recherchen des Watergate-Top-Journalisten Seymour Hersh nicht mal erwähnt werden, finde ich extrem befremdlich. Warum? Weil es zwei Fixsterne der Redaktion – USA und NATO – schlecht dastehen lässt?
Das es die USA waren weiss jedes Kind aber nicht deutsche Journalisten
Ich vermisse in diesem Artikel hier die Erwähnung des Berichtes des investigativen Journalisten und politischen Publizisten Seymour Hersh zu diesem doch höchst brisanten Thema.—
Noch etwas…. sollte sich tatsächlich erwiesenermaßen herausstellen, dass die Ukraine zumindest an dieser für D extrem schädlichen Operation beteiligt war – und das sollte sich doch mit ein wenig goodwill belegen lassen – muss sofort jegliche Unterstützung der Ukraine unsererseits beendet und diese zur Rechenschaft gezogen werden.
Leider jedoch glaube ich nicht, dass jemals die wirklich Schuldigen zur Verantwortung gezogen werden, weil es (eventuell) zu vielen schaden könnte.
Die Mär von der ukrainischen Combo, die mit einem Schiffchen herumschipperten und einen solchen Anschlag mit einer derartigen Menge Sprengstoff macht, im bestüberwachten Gewässer. Egal welche Verbindungen zu wem, es bleibt unglaubwürdig. Was ist mit der Ankündigung von Biden ? Was ist mit dem vorher stattgefunden Manöver mit US Beteiligung ? Was ist mit dem US Kriegsschiff, welches an der Stelle unterwegs war ? Was ist mit dem Bericht von Seymour Hersh ? Dass eine relevante, wohl federführende US-Beteiligung bei Planung, Ausführung und Lieferung des erforderlichen Materials stattgefunden hat, ist die einzige mögliche sinnvolle Interpretation. Ob ein Ukrainer dann den Knopf gedrückt hat und ob dieser Verbindung zur CIA hat, ist irrelevant. Das darf jedoch nicht ans Tageslicht, da es ein Kriegsakt der USA gegen einen Verbündeten und Natomitglied ist.
Falsch! Natürlich ist die Diskussion wer die Pipeline gesprengt hat NICHT vorbei.
Es gibt unantastbare Beweise, das zu diesem Zeitpunkt, an diesem Ort, eine Mini Nuke explodiert ist.
Die kann ja nur von den Amis gekommen sein…
„…die außerhalb offizieller staatlicher Strukturen agierten.“ Nur offiziell- Wer das glaubt.. Volle Absicht, eine Kriegshandlung, D. trägt den sog. Kollateralschaden davon. Was soll‘s? Die Ukrainer werden doch gut bezahlt von D. und der EU. M.E. sollten sie nicht EU Mitglied werden. Warum eigentlich sollten sie auch? Wenn ein Grund dafür spricht, sprechen drei dagegen. Man kann auch so gute Beziehungen pflegen.
Dazu werden die Ukrainer für die Sabotage noch mit Milliarden Steuergelder zugeschmissen, das kann man sich nicht ausdenken, das ist einfach nur noch gaga.
Ich habe neulich mal irgendwo gelesen dass die Ukraine alleine von Deutschland pro Jahr etwas 900 Milliarden kriegt. Und Selenski bedient sich davon und hat einen Großteil davon schon auf seine Privatkonten in der Karibik umgeleitet Das war ein hochinteressanter Bericht.
Was schwafeln Sie da für einen Irrsinn!?
Woher sollte Deutschland jährlich 900 Mrd. Euro nehmen?
Der Haushalt des Bundes liegt bei 1000 Mrd..
Erklären Sie mir, wo da 900 Mrd. für die Ukraine abfallen können.
Was meinen Sie warum das Regime immer neue „Sondervermögen“, also Schulden, generiert? Der normale ÖRR-Konsument blickt das nicht und wird sich noch wundern, wie er ausgenommen werden wird. Die Vorbereitungen für drastische Steuererhöhungen laufen ja schon. Deswegen bereite ich gerade meine Flucht ins Exil vor.
Es gibt für die deutschen Politiker und Rüstungsfirmen Chasback Verträge.
Das ist doch logisch:
Würde die Ukraine das Geld nicht erhalten, würde es in D zum Aufruhr kommen!
… durch wen?
Welche Selbstverachtung und welchen Selbstvernichtungswillen muss ein Land aufbringen, um einen derartigen Angriff auf seine Energiesicherheit und Infrastruktur mit verheerenden wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen auf sich sitzen zu lassen? Als Deutschland noch etwas wert war, man berechtigterweise stolz und geeint war (was m.E. 1918 endete), wäre eine derartige Nichtreaktion, die in Selbstaufgabe mündet, undenkbar gewesen. Die Folgen wären für den Angreifer existenzvernichtend gewesen. Angehörige eines angreifenden Staates hätte man nicht als Flüchtlinge durchgefüttert, sie integriert oder ihnen teils sogar die Staatsangehörigkeit geschenkt, sondern sie eingesammelt und ausnahmslos ausgewiesen oder interniert.
Wer wehrlos ist, und das sind wir seit der weitgehenden Demilitarisierung der letzten >20 Jahre, den nimmt international niemand ernst. Er gibt sich der Lächerlichkeit preis und wird selbst zum Spielball selbst drittklassiger Akteure auf der politischen Weltbühne.
Der kriegerische Akt richtete sich gg eine russische Pipeline in internationalen Gewässern. Deshalb war es für die Bundesregierung einfach, sich dem Thema zu entziehen. Es ist die Sanktionspolitk, die die Abtrennung zementierte. Die nicht zerstörte NS-Röhre hätte jederzeit wieder aktiviert werden können. Alle politischen Strukturen in der Bundesrepublik sind von den USA unterwandert und können ggeinander ausgespielt werden.
Habe gerade gesehen, dass in diesem Artikel alle möglichen Märchen, Nebelkerzen und Ablenkungsmanöver zusammengefasst werden, alles für die Mülltonne.
Es gibt nur EINEN glaubhaften Bericht zu diesem Kriegsakt und der stammt von Symour Hersh☝️