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Straße von Hormus

US-Kriegsschiffe dringen in den Persischen Golf ein

Das US-Zentralkommando CENTCOM hat bekannt gegeben, dass zwei Zerstörer der US-Navy die Straße von Hormus durchquert haben. Ungeachtet iranischer Warnungen sind die beiden Schiffe in die internationalen Gewässer des Persischen Golfes eingedrungen.

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Zerstörer der US-Marine haben die Meerenge an der Straße von Hormus unbeschadet durchquert. Hier ein ähnliches US-Schiff in Istanbul. (IMAGO/ZUMA Wire)

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Das US-Zentralkommando CENTCOM in Florida hat bekannt gegeben, dass zwei Lenkwaffenzerstörer der US-Navy die Straße von Hormus durchquert haben. Ungeachtet iranischer Warnungen sind die beiden Schiffe in die internationalen Gewässer des Persischen Golfes eingedrungen. Dort sollen sie nach Angaben der Amerikaner die Räumung der von der Islamischen Republik ausgelegten Seeminen vorbereiten. Ob auch offensive Aktivitäten möglich wären, ist unklar.

Konkret handelt es sich um die USS Frank E. Peterson und die USS Michael Murphy. Admiral Brad Cooper erklärte, bald könne die gesicherte Passage auch wieder von kommerziellen Schifffahrtsunternehmen genutzt werden. So solle der freie Warenverkehr gefördert werden. Tatsächlich schaffte es am Samstag auch mindestens ein großer Tanker in der anderen Richtung durch die Meerenge aus dem Golf heraus – er fährt unter libanesischer Flagge.

Der Iran hatte noch am Nachmittag mit einem Angriff auf die amerikanischen Kriegsschiffe gedroht, sollten sie ihre Fahrt fortsetzen. Die Nachrichtenagentur Tasnim sprach von einer Beschwerde der Iraner in Pakistan und einem Ultimatum von 30 Minuten. Militärische Gegenmaßnahmen sind aber anscheinend nicht ergriffen worden. Die Mittel des Iran sind inzwischen auch deutlich begrenzt.

Seit den amerikanischen und israelischen Luftschlägen im März versucht das Mullah-Regime alles in seiner Macht stehende, um die Straße von Hormus zu blockieren. Dazu zählte auch das Auslegen von Seeminen, deren Position nicht bekannt ist. Durch die Meerenge wird ein Großteil der weltweit geförderten Mengen an Erdöl und Erdgas sowie chemischer Produkte transportiert, die von den arabischen Ölmonarchien exportiert werden. Eine Öffnung der Straße könnte die Preise an den Weltmärkten und Tankstellen wieder entspannen.

Präsident Donald Trump hatte zuvor auf seiner Plattform Truth Social verkündet, man werde die Straße als „Gefälligkeit“ für die ganze Welt, einschließlich Deutschlands und Chinas, sichern. Die Bundesrepublik und andere hätten nämlich „weder den Mut noch den Willen diese Arbeit selbst zu tun“.

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Eigentlich befinden sich die USA und der Iran immer noch in Friedensgesprächen unter Vermittlung von Pakistan. Diese trilateralen Treffen sollen die ranghöchsten Gespräche aller Zeiten sein, die die Amerikaner mit Vertretern der Islamischen Republik je geführt haben. Laut der Financial Times sind diese Gespräche jedoch in Sachen Straße von Hormus in eine Sackgasse geraten.

mb

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61 Kommentare

  • Richtig so. Wenn man etwas anfängt, muss man es auch durchziehen.

    • Dummland schaut zu, finanziert Parasiten und Terroristen aller Länder.
      Jeder Cent für diese BRDDR ist vergeudet.

    • Keine Sorge die Iranische Republik wird das durchziehen bis die Amis kappitulieren.

      -17
      • Erinnert mich an die Erzählung vom bevorstehenden Endsieg der Nazis vom 7.Mai 1945.

      • Kappi- was? Wer sorgt sich denn hier, ob die Mullahs irgendwas durchziehen können oder nicht?

        • Wer weiß?was die Mullahs so durchziehen.

          0
      • Das geht nicht weg, oder?

        Dein Pech beim Denken.

  • Iran weist Bericht über Durchquerung der Straße von Hormus zurück
    Ein Vertreter des iranischen Militärs weist einen Bericht zurück, nach dem US-Schiffe die Straße von Hormus passiert haben sollen. Zuvor hatte ein Reporter des Medienportals Axios auf X berichtet, mehrere Schiffe der US-Marine hätten die Meerenge durchquert.
    Der Iran habe pakistanischen Vermittlern mitgeteilt, dass der US-Zerstörer innerhalb von 30 Minuten angegriffen werde, sollte er seine Fahrt fortsetzen. Nach iranischen Angaben hat das US-Kriegsschiff dieser Warnung Folge geleistet. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismael Baghai, teilte mit:

    „Der US-Zerstörer, der versucht hatte, die Straße von Hormus ohne Erlaubnis zu durchqueren, hat nach einer entschiedenen Warnung durch die iranischen Streitkräfte begonnen, sich in die entgegengesetzte Richtung zu bewegen.“ Iranische Medien bestätigten die Umkehr des US-Schiffes.

    • Die Meldung wurde durch die Odenwälder Beobachtunsstelle für fliegende Teppiche in Wald-Michelbach bestätigt.

    • Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit. …sagt man. Man kann der einen oder der anderen Seite glauben oder keiner von beiden bis sich zumindest Indizien ergeben.

    • Hast du auch eine belastbare Quelle dafür oder hast du das nur per Copy&Paste reingesetzt?

    • Bericht eines Insiders der Interessen des Irans aus der Geschäftsstelle in London? PROPAGANDA! Genau wie die nette Lehrerin, die im Kellergeschoss wohnt und von dort aus berichtet über die Zustände im Iran? Mit dem Köter Gassi geht, ohne Kopftuch? FAKE NEWS direkt von dem iranischen Geheimdienst! Informieren Sie sich, bitte!

  • Tja, Minen räumen können wir ganz gut.
    Was ja eine militärische Bedrohung, ausgebracht von Iran in einer internationalen Wasserstraße, beseitigen würde.
    Aber Merz will nicht. Die SPD auch nicht.
    Lieber zusammen mit den deutschen Medien pro-Mullah sein.
    Sind das dann eigentlich Jubel-Perser?

    • Unsere Kriegsmarine ist fast nur für den Küstenschutz und für die Tümpel Nord-und Ostsee ausgelegt. Da ist nicht viel zu holen.

      • Unser Kriegsmarine hat aber viel mehr Minenräumer als die USA.
        12 Boote laut KI.
        Man hätte so einen sinnvollen Beitrag leisten können.
        Indem man die Hälfte+X losschickt.
        Es würde der internationalen Schifffahrt und natürlich uns selbst nützen.
        Es wäre eine defensive Aufgabe gewesen.
        Wir hätten sie sicher nicht allein tun müssen.
        Und es wäre mehr als eine Geste gewesen.

        • Meine Rede…

          ..und gleich tauchen hier die Unken auf und erklären im Duktus größtmöglicher Kompetenz und Ernsthaftigkeit:

          „..die sind veraltet…zu träge…und überhaupt…mir schmeckt dein Essen nicht…und wie du wieder ausschaust…“ 😉

          Nur noch AfD.

          3
      • Kriegsmarine!…….. he he. Sie Scherzkeks🤭

        • Nennt man die nicht so? Mein Fehler.

          1
  • Mir scheint, die Mullahs haben sich in den letzten Tagen Geschichten von ihrem Sieg erzählt, die sie selbst glauben. Das ist für einen Frieden nicht hilfreich. Da kam diese kleine Erinnerungsstütze von Trump gerade recht.

    • Boooooooooooomer glaubt die US Proppaganda.
      Der Iran läuft sich gerade erst warm aber die Strategie ist dir natülich zu hoch.
      Die lassen die Amis kommen und dann BUMM.
      Orange Guy kan schon mal rechnen wieviel Repparatioooooooooonen die USA zahlen können bevor es krittisch wird. Denn mit weniger als einem kompletten Sieg wird sich die Iranische Republik diesmal nicht zufriedengeben.

      • Du hast viele kleine o’s im Portemonaie, aber bestimmt keine Scheine, oder?

        ..und viele Flaschen im Schrank

        • @Barb

          ..und für Dich als HassHilfe:

          Nur noch AfD.

          ooooooooooooooooooooooooooooooooh
          (…ein Scheinchen weniger für Dich! )

          -1
        • eh Barb, als Kybernetiker vermute ich sogar das diese o’s eine Signatur für deine NGO sind, darüber wirst du identifiziert und später dann bezahlt…

          Ist’s die HassHilfe?

          Die Amadeus…Compact…die Braunen aka GRÜNROTLINKS..oder gar die UnsereDemokratie-CDU?

          -1
      • Wenn das ganze weiter eskalieren sollte vermute ich, daß Trump die Ölinsel Charg (6km lang 4km breit 30 km vom Festland entfernt) in Schutt und Asche legt. Die meisten Ölexporte laufen über diese Insel.
        3Ölterminals für 10Tanker und ein Gaswerk zu zerstören ist nicht so schwer für USA und diese zentrale Schwachstelle effektiv zu verteidigen scheint mir für Iran fast unmöglich.
        Die wirtschaftlichen Einbußen wären enorm und das wissen beide Verhandlungs-„partner“ Einen „kompletten“ Sieg des Iran halte ich für nahezu ausgeschlossen. Aufhebung der Sanktionen für Öl und Gasexport würde ich aber als sinnvolles Entgegenkommen der US-Seite betrachten.

  • „Die Schiffe sind in die internationalen Gewässer des Persischen Golfes eingedrungen.“ Das geht nicht.

    Internationale Gewässer dürfen befahren werden. In Hoheitsgewässer, z.B. die 7 Meilen Zone kann man eindringen.

    • Es sind 12 Meilen , aber gut will ja nicht kleinlich sein😎

      • Danke Lars, wusste es nicht sicher.
        Rechtsstatus: Die Passage ist eine internationale Meerenge. Nach dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen (SRÜ) gilt das Recht auf Transitdurchfahrt, auch wenn der Iran das Abkommen nicht ratifiziert hat.

        Verkehrstrennung: Ein in die Ein- und Ausfahrtspur unterteilter Korridor dient der Sicherheit, wobei die Spuren teilweise durch omanische (vor der Halbinsel Musandam) und iranische Gewässer führen.

  • Alles während der Verhandlungen…

    • Waffenruhe! Dann kann man doch wohl schippern!

      • Internationale Gewässer dürfen befahren werden ohne beschossen zu werden. Ob das dislikern gefällt oder nicht.

        • Nur gilt das halt nicht für Kriegsschiffe einer aktiv kriegführenden, feindlichen Nation. Nirgendwo.

          1
  • Mut und Willen ist sicher nicht das Einzige, das Deutschland fehlt.
    Mit funktionierender Ausrüstung und Munition wird´s auch nicht so gut ausschauen.

  • Ab Montag ist Factory Outlet Sale! Diesel ab Lager für 25ct🤘

  • DT will es wissen!

  • https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/116386190374675994
    Hatte es schon geschrieben – hat sich vorerst erledigt, da es sonst zum Abbruch der Gespräche in Pakistan gekommen wäre. Ach ja, Minen liegen dort zur Zeit noch nicht. Wie die Ausbringung von Minen ohne Schiffe erfolgt, hat der Iran letztes Jahr demonstriert. Schaut mal auf die Karten, wie viele leere Tanker auf dem Weg Richtung USA sind. US verdient sich gerade mit Kanada zusammen eine goldene Nase. Denkt mal bitte bei dem ganzen Spiel richtig global……..

  • Erfreulich, dass der Destabilisierung der Weltwirtschaft und der Erpressung durch die Terror-Mullahs endlich Einhalt geboten wird. Hat lange genug gedauert.

    Vor dem Hintergrund, dass in der Vergangenheit Schiffe von dem Regime wohlgesonnenen Staaten die Straße von Hormuz passieren konnten, bezweifle ich allerdings, dass dort tatsächlich Minen liegen.

  • Zum dritten Mal wird mitten in den Verhandlung erst 2mal bombardiert und nun wieder massiv provoziert. Wer bitte soll den USA nach vertrauen. Das mit Grönland war doch genauso irrational. Und was bedeutet das für das atomare Gleichgewicht mit Russland und China. Wenn man jeden weltweit anlügt und nur noch den eigenen Vorteil ohne jede Rücksicht umsetzt ist das ein Problem. Es glaubt einem niemand mehr. Und man fragt sich auch, welches persönliche Standing so ein Vizepräsident einer solchen Großmacht hat, wenn er das so zulässt.

    • Die Straße von Hormuz gehört dem Iran nicht. Sie ist international.
      Der Iran beschießt regelmäßig zivile Infrastruktur nicht beteiligter Länder.
      Der Iran greift mit Hilfe seiner Stellvertreter Hamas, Hisbolla und Huthis fortgesetzt Israel an. Dies gipfelte im Massaker vom 07. Oktober 2023.

      • Gut, dass die USA uns Israel keine zivile Infrastruktur bombardieren,

      • Und die Meerenge bei Istanbul gehört demzufolge auch nicht der Türkei? Trotzdem nehmen die da Durchfahrtgebühren.

      • Danke für Ihren Beitrag. Viele die hier Posten, sind nicht auf der Höhe, aber kritisieren die USA. Viele kriechen gerne mit den Mullahs ins Bett.

        • Nicht Donald Trump (und Bibi!) mit Hurrah in den Krieg zu folgen und mit Mullahs im Bett zu liegen…dazwischen ist sehr viel Raum

          8
    • Ach Hase, ich denke, die USA weiß mehr als Sie. Und das weltweite Anlügen sollte niemand kritisieren, der einen Kanzler hat, der dasLügen zur Chefsache gemacht hat.

  • Gut so. Punkt

  • ‚Ungeachtet iranischer Warnungen sind die beiden Schiffe in die internationalen Gewässer des Persischen Golfes eingedrungen. ‚

    Wieso eingedrungen? Warum so marterialisch?
    Die Straße von Hormus gehört Niemandem, ist m. W. internationales Gewässer.

  • Schön das man nichts mehr von Selensky ertragen muss, die Presse hat ein andere Thema.

  • Schön, dass AP die Propaganda der einen Seite dieses Krieges als Tatsachenerzählung darstellt, nur sollte zumindest der journalistischen Sorgfaltspflicht zumindest soweit Genüge getan werden, auch die Propaganda der Gegenseite abzubilden. Derzufolge nämlich die US Kriegsschiffe nach Warnung, bei Weiterfahrt binnen 30 min beschossen und die Gespräche in Pakistan sofort abgebrochen würden, gestoppt worden seien und den Rückweg angetreten hätten.

  • US-Terroristen können nicht Verhandeln. Leider

    • Warum versuchen sie diesen Aspekt so krampfhaft umzudrehen?
      Es ist bei ALLEN unstrittig, daß der Iran von einem Terrorregime beherrscht wurde und vermutlich immer noch beherrscht wird.
      Die USA ist eine Demokratie die noch entscheiden wird wie es mit Trump weitergeht oder ob er für irgendetwas zur Verantwortung gezogen werden muss.
      Ich kann zumindest nachvollziehen warum sie den US-Angriff ablehnen auch wenn ich selbst das weniger einfach und sehr viel komplexer betrachte.
      Aber den Vorwurf des Terrorismus einfach umzudrehen-dafür habe ich kein Verständnis.

  • Das wäre mal ein Hammer.. ich glaube in Islamabad pinkeln sich da einige Iraner gerade im die Hose.

  • Die Amerikaner immer voran; die EU: „nicht unser Krieg“. Diese EU untergräbt den „Westen“ und die NATO, um sich einem „eurasischen Raum“ zu unterwerfen. Widerlich! Bin gespannt wer, wann auf die Fre… bekommt. Fritze, Keith und Emma sollten sich warm anziehen; zu Recht!

  • Was macht eigentlich der kleine Puderkopf aus der Kokaine?

  • Es ist hochgradig peinlich wie sich Merz verhält. Das er keine Eier hat um gegen Trump anzukommen ist das eine. Das er aber nicht eine klare Ansage an den Iran macht deutsche Frachter usw. durchzulassen ist ein Armutszeugnis. Ein weiteres der Koalition der Schande.

  • Wenn die Müllas die angreifen, weden sie das Echo nicht vertragen. Das ist keine Provokation, sondern ein Zeichen: Wir sagen, wo es lang geht! 🇺🇲

    • Das ist doch Wunschdenken. Die Zeit dieser großen Schiffe ist lange vorbei. Teuer und nicht zu schützen.

    • sind sie US-Bürger oder nur ein kriegsgeiler Buntländer?

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