Prestigeprojekt
Knapp 300.000 Euro Kosten: Hessische Landesregierung stellt neues Logo vor
Die hessische Landesregierung inszeniert sich mit einem Logo-Design, das der hessische Ministerpräsident persönlich vorstellte. Das Prestigeprojekt kostet Hunderttausende Euro an Steuergeldern. Die Kosten könnten sogar noch weiter steigen.
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Das Land Hessen hat zum 80-jährigen Jubiläum ein neues Design für sein Logo entwickeln lassen. Das Wappen mit dem Löwen bleibt erhalten, wurde jedoch modernisiert und durch den Schriftzug „Hessen“ in Großbuchstaben ergänzt. Die Kosten für das neue Design belaufen sich laut der Staatskanzlei auf knapp 300.000 Euro.
Die Landesregierung ließ das neue Corporate Design vom Kabinett im Frankfurter Museum Angewandte Kunst beschließen. Neben der Pressekonferenz wurde das neue Wappen auf Kaffeetüten, Tassen, Tellern und Schreibblöcken ausgestellt. Hauptgrund für das neue Design soll jedoch ein Neuanstrich für die digitale Kommunikation sein. „Mit dem neuen Erscheinungsbild machen wir sichtbar, wofür Hessen steht: für eine starke Verbindung aus Tradition und Fortschritt, aus Identität und Weltoffenheit, aus Herkunft und Zukunft“, betonte Ministerpräsident Boris Rhein.
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Die Kosten für das neue Design sorgen jedoch für Kritik: Die bislang veranschlagten Kosten von knapp 300.000 Euro könnten sogar noch steigen, die endgültige Gesamtsumme ist bislang unklar. Die Grünen kritisieren zudem eine falsche Prioritätensetzung der Regierung. Während über Einschnitte im Bildungsbereich diskutiert wird, setze man stattdessen auf Prestigeprojekte.
Kritik an der ausgegebenen Summe wies Ministerpräsident Boris Rhein ab. Die Ausgaben seien angesichts der 6,2 Milliarden Euro, die für Bildung ausgegeben würden, moderat. „Man kann ja das eine tun und das andere ebenfalls“, erklärte er. Zudem sei eine Neugestaltung notwendig gewesen. Das 22 Jahre alte Design entspreche nicht mehr den Anforderungen digitaler Kommunikation.
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Zusätzlich wurde der Fashiondesigner Samuel Gärtner damit beauftragt, eine eigene Kleidungskollektion zu entwerfen. Das Projekt nennt sich „HESSEN X SAMUEL GÄRTNER“ und soll zusätzlich eine fünfstellige Summe gekostet haben. Im Voraus wurde zudem eine Modeschau veranstaltet, bei der Gärtner seine Entwürfe präsentierte. Ministerpräsident Rhein und seine Gattin waren zusammen mit weiteren Gästen aus Politik und Wirtschaft eingeladen.
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Zeigen, wofür Hessen steht: „HESSEN“
Wirklich interessant zu wissen wäre, WER diese 300.000€ eingenommen hat
Mal abgesehen davon, dass das neue Logo den Hessen sicherlich am Allerwertesten vorbei geht, es gibt sicher wichtigere Aufgaben, die die Politik anpacken sollte.
Außerdem findet man im Internet diverse Apps, wo man ein Logo kostenlos erstellen kann. Aber da kann man ja kein Steuergeld verpulvern 🙁
Ein kostenbewusster, mittelständischer Unternehmer hätte für diesen Preis vermutlich 100 Logos bekommen…..
Grok sagt dazu:
Zitat: „Das neue Hessen-Logo (bzw. das neue Corporate Design des Landes) stammt von der internationalen Werbe- und Designagentur Ogilvy.
Die Landesregierung hat dafür knapp 290.000 Euro ausgegeben. Der frühere Präsident der Hochschule für Gestaltung Offenbach, Professor Bernd Kracke, war beratend beteiligt, aber das eigentliche Design kommt von Ogilvy.
Zusätzlich gibt’s eine eigene „Hessen X“-Modekollektion vom Frankfurter Designer Samuel Gärtner (Ex-Germany’s Next Topmodel-Juror), die aber nichts mit dem eigentlichen Logo zu tun hat – dafür gab’s nochmal extra (fünfstellige) Kosten.
Das neue Design modernisiert das alte Volksstaatswappen von 1919 (mit dem Löwen), kombiniert es mit einer neuen Schrift („Hessen Gellix“) und passt die Farben für digitale und analoge Nutzung an. Es löst das Corporate Design von 2004 ab.
Kurz gesagt: Ogilvy hat am eigentlichen neuen Hessen-Logo verdient.“
Das scheint ja tatsächlich dringend nötig gewesen zu sein. Aufgrund der allumfassenden Leistung darf wohl davon ausgegangen werden, dass es sich bei den 290 T.EUR sicher um den Nettopreis vor Umsatzsteueraufschlag gehandelt hat.
Vermutlich hat Ogilvy, eine Agentur mit knapp 500 Außenstellen in 171 Städten in 125 Ländern, eine KI eingesetzt, die das Ding in 27 Sekunden ausgespuckt hat. Wenn überhaupt.
Die wisen, wie man Geld verdient. Politiker wissen nur, wie man es ausgibt.
Was denn mit dem alten Landeswappen nicht in Ordnung?
Niemand hat daran 300.000 Euro und mehr daran verdient.
😀
Den muss ich mir merken!
Ich vermisse den Halbmond auf dem Wappen. Wird hier etwa die die neue Bevölkerung nicht gewürdigt?
*Ironie off
Ich hätte dem Löwen einen Turban verpasst und ihm wg. ‚Buntness’™ gleich noch ein regenbogenfarbenes Baströckchen angezogen, das allerdings bei ‚Turban-Nähe‘ abnehmbar sein sollte…
Hübsch. Aber überflüssig. Kostet zum Glück nix, außer Steuergeld, dass die Fürsten so nicht sinnlos für Schulen oder Altenheime verplempern müssen.
Die Politik setzt halt Prioritäten. In Berlin dann 1.Mrd. für Bäume. Und so weiter und sofort…
Auch die „moderate“ Verschwendung von 300.000,- ist eine Verschwendung!
Das Politiker offensichtlich nicht in der Lage sind so etwas zu erkennen und glauben mit solchen Aussagen könnte man Verschwendung von Steuergeldern rechtfertigen.
Musste das Ding erst mal 5 min anschauen bevor ich wusste was es darstellt. Landeswappen sollte ein einfaches Symbol sein! Was soll denn das andere sein. Ranken die das Schild überwuchern! Ist das eine Ruine?
Passt doch zu Wiesbaden. 🤣
Da sollte man sich mal genau die Ausschreibung anschauen, denn die werden nicht selten „passend gemacht“.
Veruntreuung von Steuergeld.
Und kennen sich die Politiker, Designer, Grafiker, Künstler vielleicht privat? Da wird doch keine Vetternwirtschaft vorliegen, wenn so grundlos Steuergeld zum Fenster heraus geschmissen wird? Und bis das Logo auf allen offiziellen Schriftstücken, allen offiziellen Web Seiten, u.s.w. geändert ist, wird es Millionen verschlungen haben
Auch im kommunalen Bereich werden heimische Künstler gern gefördert, wenn es um die Ausgestaltung des Rathauses, unansehnlicher Fassaden oder Plastiken für das Stadtbild geht. Das spart man dann an der Sozialhilfe ein. Persönliche Bekanntschaft mit dem Bürgermeister ist da natürlich von Nutzen (am besten ein Sozi, denn Künstler wählen links), aber jeder Künstler sollte ohnehin für einen großen Bekanntenkreis sorgen.
„Die Kosten für das neue Design belaufen sich laut der Staatskanzlei auf knapp 300.000 Euro.“
Ich kenne eine Grafikerin, welche das für einen Bruchteil gemacht hätte. Was ist daran soo teuer?
Das ist der Bruttopreis. Wieviel hat es denn wirklich gekostet und was ist mit dem Restbetrag? Mal genau Aufschlüsseln wie sich diese irren Gesamtkosten genau zusammensetzen. Denke von den Beteiligten wird aber keiner daran Interesse haben.
„ERBARME! Zu spät! Die Hesse komme!!“ ja nä, dess neie Logo sieht abber aach stark aus. Do iss doch jeder Penning guud ahgeleeht.
Dieses sinnlose verballern von Steuergeld muss endlich ein Ende haben.
Sehr traditionell, geschichtsbewusst und doch modern, uneingeschränkt begrüßenswert, sehr gut investiertes Geld … KEINE Ironie!
Ich habe es gerade mal mit dem Alten verglichen – das Neue sieht wirklich besser aus. Aber ich denke man hätte es auch für 30.000 statt 300.000 Euro bekommen können.
Ich lebe seit über 73 Jahren in der hessischen Landeshauptstadt. Ohne direkten Vergleich sehe ich gar nicht, was sich so wesentlich geändert hat, ausser, dass das neue Wappen (un)deutlich verschwurbelter ist und man kaum erkennen kann, was es darstellen soll. Viel Geld für nichts also. Aber der Kunstverstand von politischen Entscheidern bewegt sich generell auf Debilitätsniveau. Bei Kommunalpolitikern sogar noch darunter.
Das 22 Jahre alte Design entspreche nicht mehr den Anforderungen digitaler Kommunikation.
hahahahahahaha 🤣
das neue sieht auf meinem display auch sch…limm aus
Hübscher „Corporate Design“ Enwurf des Hessischen Landeswappens – in ästhetischer Hinsicht. Die 300 (bis noch mehr) Mille sind da doch nur Erdnüsschen. Unser Unsere-Demokratie-Adel scheut keine Mittel und Kosten, um sich zu repräsentieren: „Zudem sei eine Neugestaltung notwendig gewesen. Das 22 Jahre alte Design entspreche nicht mehr den Anforderungen digitaler Kommunikation.“
Es entspricht nun den Anforderungen eines neuen Feudalbewusstseins, das sich auf digital-demokratische Weise kommuniziert. Ob „das neue Wappen auf Kaffeetüten, Tassen, Tellern und Schreibblöcken“ über Merchandising die Kohle wieder reinzuholen imstande ist, düfte eher unwahrscheinlich sein.
Auf der Modenschau alles schön divers.
Auf dem ersten Bild (1 von 54), ein Asiate, eine Poc und ein arabisch? Stämmiger, der ein Tuch mit dem neuen Logo auf dem Boden!!! hinter sich her schleift…..sehr symbolhaft…….lol……
https://der-frankfurter.de/2026/03/21/hessen-x-samuel-gaertner-fashion-show-vom-feinsten/
Das Volk wurde hierfür nicht um seine Zustimmung gebeten obwohl es den ganzen Schwachsinn bezahlen muss.
Es wird hier das Geld gegen den Willen des Bürgers rausgehauen als gäbe es kein Morgen mehr.
Rentner wissen nicht wie sie über den Monat kommen sollen.
Ihr solltet euch immer vor Augen halten das Volk sitzt am längeren Hebel und am Ende werdet ihr Heulen und mit den Zähnen Knirschen.
Siehe Rumänien, Irak, Libyen usw.
Irgendwann knallt es.
Hauptsache nicht den Deutschen …..
>>Das 22 Jahre alte Design entspreche nicht mehr den Anforderungen digitaler Kommunikation.<<
Ach was?
Und jetzt erfüllt es diese Anforderungen?
Wie macht das neue Design das?
Wieviel Rückvergütung wurde an wen bezahlt?
Fragen über Fragen.
Glauben Sie, dass so viel analoge Lyrik noch digital sein kann: „Das Landeswappen zeigt im blauen Schilde einen neunmal silbern und rot geteilten steigenden Löwen mit goldenen Krallen. Auf dem Schilde ruht ein Gewinde aus goldenem Laubwerk mit von blauen Perlen gebildeten Früchten.“ – Das war einmal. Heute haben wir eine weisse Linie vor beliebigem Hintergrund, digital 1 und 0. Mehr gibt die Zeitmode nicht her.
Eine kostenlose KI hätte das binnen 5 Minuten auch hin bekommen, aber Hauptsache wieder Geld verschwendet!
Die Kommunen sind (fast) pleite, die Regierung hat Rekordschulden (als Sondervermögen getarnt) aufgrnommen und weiter wird das Geld zum Fenster raus geworfen. Wir seien ja ein reiches Land als Argument…
Das sind also die Prioritäten der Hessen. Widerlich.
Jetzt habe ich mir den Löwen näher betrachtet.
Der arme Löwe, sein Fell sieht stellenweise verzottelt aus!
Hat der Filzläuse???🤭
Welcher Kumpel hat die Ausschreibung gewonnen?
Im Übrigen hat sich ein falscher Buchstabe eingeschlichen. Das große „A“ an Platz 2