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Berlin

„Wir widersetzen uns“: Linksextreme rufen zum Angriff auf den Zaun am Görlitzer Park auf

„Keine Mauer steht für immer, kein Zaun hält ewig“ – In einem aktuellen Schreiben zur alljährlichen 1.-Mai-Demonstration rufen linksextreme Gruppen zur Attacke auf die neue Umzäunung des Görlitzer Parks in Berlin-Kreuzberg auf.

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Anlässlich der 1.-Mai-Demonstration rufen linksextreme Gruppen zur Attacke auf den Zaun um den Görlitzer Park auf (Symboldbild). (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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„Wir brechen aus und nehmen uns am Ersten Mai die Straße“: Mit diesen Worten rufen linksextreme Gruppen bereits jetzt zur alljährlichen Demonstration am 1. Mai in Berlin auf. „Wir spielen nicht mit, wir rebellieren, wir widersetzen uns“, heißt es in dem Aufruf. Und weiter: „Wir desertieren aus diesen Verhältnissen.“ In diesem Jahr will man außerdem gegen den neu eingeführten Zaun protestieren, der eine Abriegelung des von Kriminalität belasteten Görlitzer Parks ermöglicht.

Daher führe die diesjährige Route der 1.-Mai-Demonstration vom Oranienplatz durch die Wiener Straße, die südwestlich vom Park verläuft, zum Südstern, erklärt der Veranstalter. „Dann werden wir sehen, was Stahl und Beton gegen den Widerstand von Zehntausenden so alles aushalten kann“, droht man. Und weiter: „Keine Mauer steht für immer, kein Zaun hält ewig und auch diese Ordnung ist auf Sand gebaut.“

Die Umzäunung des Parks würde Jugendlichen einen Ort nehmen, „an dem sie sich ohne kommerziellen Druck treffen konnten“, beklagen die linksextremen Gruppen. Außerdem seien die Kosten für die Sicherung des Parks zu hoch, so die Veranstalter der 1.-Mai-Demonstration.

Seit Jahren ist der Görlitzer Park ein Kriminalitätshotspot. Drogenhandel, Gewalttaten, sexuelle Übergriffe und Raub sind in dem Berliner Park vorherrschend und konnten bislang nicht wirksam eingedämmt werden. Im vergangenen Jahr hat der Berliner Senat daher beschlossen, einen Zaun zu errichten und die Parkanlage nachts abzuschließen. Seitdem protestieren linke Gruppen im Kiez gegen die Maßnahme. So veranstaltete unter anderem das Bündnis „Görli 24/7“ einen ganzen Aktionstag gegen den Zaun (Apollo News berichtete).

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Jedes Jahr zieht ein Demonstrationszug aus linken bis linksradikalen Gruppen zum 1. Mai durch Berlins Straßen. Dabei kam es immer wieder zu Krawallen und Ausschreitungen. Auch im vergangenen Jahr warfen unter anderem Demonstranten des Schwarzen Blocks Böller, von denen einer direkt neben einer Mutter und ihren zwei Kindern detonierte. Zudem zog die Migrantifa mit „From the river to the sea“-Rufen durch Kreuzberg (mehr dazu hier).

sf

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49 Kommentare

  • „Wir spielen nicht mit, wir rebellieren, wir widersetzen uns“, heißt es in dem Aufruf. Und weiter: „Wir desertieren aus diesen Verhältnissen.“

    Dann bitte auch konsequent, mit einem Verzicht auf staatliche Unterstützung.

    • Kann denn jetzt hier jeder machen, was ihm in den – wenn auch hohlen – Kopf kommt?
      Berlin ist die Hauptstadt wovon???

  • Ist die öffentliche Aufforderung zur Begehung einer Straftat nicht strafbar??

    • Nicht bei Linken, nur bei Rechten.

      • Bei Rechten ist schon das „daran Denken“ strafbar.

    • Für Linksextreme gibt es in diesem Land keine Strafverfolgung. Die genießen Narrenfreiheit. Wie gewählt, so geliefert.

  • „Keine Mauer steht für immer, “

    Also wird die Brandmauer doch bald fallen?

    • 😅👍

  • Ohne kommerziellen Druck? Werden die Drogen da verschenkt?

    • Der erste Schuss ist immer umsonst 😉

      • Das ist wie beim Fleischer das erste Rädchen Wurst…;-)))

  • Ganz Berlin gehört mittlerweile eingezäunt.

    • und Schilder mit Bitte nicht Füttern anbringen.

  • „Wir spielen nicht mit, wir rebellieren, wir widersetzen uns“, heißt es in dem Aufruf. Man stelle sich vor, AfD-ler würden sowas sagen. Der VS wäre am rotieren genauso wie die ÖRR mit Sondersendungen noch und nöcher.

  • „Dann werden wir sehen, was Stahl und Beton gegen den Widerstand von Zehntausenden so alles aushalten kann“

    In Glock we trust… und jetzt?

    • Fronthamster…eine Mauer NUR um den Görli?. Scheint mir zu kurz gegriffen.

  • Fixerstube statt Kindergarten! Richtig so. Warum Parkanlagen sichern, wenn man das Staatsgrenzen auch nicht kann.

  • Was wäre los wenn eine AFD Jugend das gleiche sagen würde?

    • Die Hölle würde losbrechen.

  • Ich verstehe es auch nicht, Tausende von Arbeitslosen und dann machen sie Berlin’s einzige florierende Branche kaputt.

  • Im Niederreissen sind die Linken ja Profis.
    Zerstören ist ihr Ding.

    • Sie leben wie die PARASITÄREN MADEN im – von ANDEREN GESCHAFFENEN und ERSCHAFFENEN – Speck !

      Das ist überall im „Sozialismus“ so.

  • Da kann mann immer nur wieder Judith Porath (Vorstandsmitglied im Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt) zitieren:
    „Linke Gewalt ist in keiner Weise ein Problem in Deutschland.“

  • 551 Fragen beantworten, Konsequenzen ziehen, H4 beenden:
    Dann geht der Antifa-Block aus notgedrungen mal arbeiten.

    • vorher friert die Hölle ein……

  • Da liegt das Problem. Widerliche linke Extremisten rasten hier in Kreuzberg regelmäßig aus, kündigen schon im Vorfeld von Demos Gewalt an, zerstören Infrastruktur und unser linker rbb, wie auch der gesamte ÖRR, bringen tagelange Berichte über irgendwelche Rechte Parolensänger. Die sogenannte Mehrheit erkennt die Demokratiefeinde nicht. Die Gründe sind bekannt.

  • Angeblich sind aber doch die Rechten ganz böse und gefährlich.
    Die randalieren aber nicht auf den Straßen-nicht mal die sich als wirklich rechtsextrem bekennenden Neonazis. Und erst recht nicht konservative AfD-Wähler.
    Antifa, Migrantifa, schwarzer Block und andere linksextremistische Gruppen wollen offensichtlich anarchistische Verhältnisse und delegitimieren den Staat wenn alle Cops für sie Bastards sind und wenn sie rechtsfreie Räume verteidigen und haben wollen.

  • Wenn sie einen einfachen Zaun nicht akzeptieren,
    Wer glaubt dann das sie unsere Gesetze respektieren und akzeptieren, außer es passt ihnen zufällig und sie klagen Gesetze ein.

  • Nun, alle verhaften, Rebootcamp in Nevada, dann Arbeitstherapie.

  • Links- Sprech ist militante Sprache ! Hoffentlich fällt das auch den Omas gegen rechts auf, wo die Militanten sitzen. Tipp: Nicht rechts!

  • Schönes Bild. Die können seit ’33 nicht von diesen Farben lassen.

  • Zum Arbeiten keine Lust,man kann ja vom Demonsyrieren leben.

  • Ehrlicher wäre das Motto:

    „Wir stehen auf die totale Verwahrlosung dieses Landes. Wir wollen Deutschland sterben sehen.“

    • Nun, über dem Schaufenster des „Golden Shops“, welcher von der Liste der Preisträger des deutschen Buchhandels gestrichen wurde, stand ja auch „Deutschland verrecke bitte“.

      Auf der Homepage dieses Ladens ist zu lesen, das man „nichts, aber auch gar nichts mit Linksextremismus zu tun hat“. Aber, anscheinend, hat man das Bild der Ladenfront kurzfristig von der Homepage entfernt: war doch wohl ein wenig zu deutlich wie die Leute da ticken.

  • Kohle entziehen, Großmäuler gestopft! Kriminelle aussortieren! Ende

  • Das sind die GUTEN! Die dürfen das nicht nur, das ist sogar gewollt, schließlich sind es Aktivisten

  • „Die Umzäunung des Parks würde Jugendlichen einen Ort nehmen, „an dem sie sich ohne kommerziellen Druck treffen könnten…….“

    Also mich stören mehr die Schilder „Betreten verboten. Privatgelände“ an den vielen Zugängen zu Gewässern, wo man früher mal baden konnte.
    Die Zerstörung von Wiesen und Wäldern durch Solar-und Windkraft, wo man früher Ruhe und Erholung fand.

    DAS nimmt MIR mehr als nur nur EINEN Ort!

    Dieses permanente „die sind alle so böse zu mir“ Genörgel der Klientel erinnert an ein unerzogenes Kleinkind an der Supermarktkasse.
    Nur ist dieses nicht so gefährlich und hat noch Chancen, sich positiv zu entwickeln.

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