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Facebook-Mutterkonzern

Wegen KI: Meta plant offenbar, 20 Prozent der Stellen abzubauen

Meta prüft laut Insidern einen möglichen Stellenabbau von bis zu 20 Prozent der Belegschaft, getrieben von hohen KI-Investitionen und dem Ziel effizienterer, KI-gestützter Arbeitsprozesse. Das Unternehmen weist die Berichte als spekulativ zurück, während intern offenbar bereits mögliche Maßnahmen vorbereitet werden.

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IMAGO/ZUMA Press Wire

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Der US-Technologiekonzern Meta Platforms prüft Insidern zufolge einen umfassenden Stellenabbau. Wie drei Insider gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärten, könnte der Abbau 20 Prozent oder mehr der Belegschaft betreffen. Hintergrund seien vor allem hohe Ausgaben für den Ausbau der Infrastruktur im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) sowie eine stärkere Ausrichtung des Unternehmens auf effizientere, KI-gestützte Arbeitsprozesse.

Ein konkreter Zeitplan für mögliche Entlassungen existiert demnach bislang nicht. Auch über den genauen Umfang sei noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden. Führungskräfte sollen jedoch kürzlich ranghohe Manager über mögliche Maßnahmen informiert und aufgefordert haben, entsprechende Planungen vorzubereiten.

Das Unternehmen selbst wies entsprechende Berichte zurück. Unternehmenssprecher Andy Stone erklärte gegenüber Reuters: „Dies ist eine spekulative Berichterstattung über theoretische Ansätze“.

Sollte der Konzern tatsächlich einen Stellenabbau in dieser Größenordnung beschließen, wäre dies die umfangreichste Kürzung seit den Umstrukturierungen Ende 2022 und Anfang 2023. Laut dem jüngsten Geschäftsbericht beschäftigte Meta zum 31. Dezember rund 79.000 Mitarbeiter. Bereits im November 2022 hatte das Unternehmen etwa 11.000 Stellen gestrichen, was rund 13 Prozent der damaligen Belegschaft entsprach. Rund vier Monate später kündigte der Konzern zusätzlich den Abbau von weiteren 10.000 Arbeitsplätzen an.

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Parallel treibt Meta-Chef Mark Zuckerberg seit dem vergangenen Jahr verstärkt die Strategie voran, das Unternehmen im Bereich der generativen KI wettbewerbsfähiger zu machen. Dazu investierte der Konzern erhebliche Summen in die Anwerbung von KI-Forschern sowie in Unternehmensübernahmen.

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Zuckerberg hatte im Januar auf mögliche Effizienzgewinne durch den verstärkten Einsatz von KI hingewiesen. „Projekte, ‌für die man früher große Teams brauchte, können jetzt von einer einzigen, sehr talentierten Person erledigt werden“, sagte er.

ha

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19 Kommentare

  • Tja, aber der Hinweis darauf, dass die Künstliche Intelligenz einen enormen Arbeitsplatzschwund generiert, war ja verpönt.
    Zudem wurde sogar behauptet, sie würde viele neue Arbeitsplätze schaffen.
    Wo sind die denn?

    • So sieht es aus. Es wird auf eine riesige Masse von unbeschäftigten Proletariern hinauslaufen, die sich in Verteilungskämpfen ergehen. Es herrscht die Macht des Stärkeren. Dieser setzt sich dann mit Gewalt durch. Die Initiatoren dieser Szenerie lehnen sich auf ihren bewachten Privatinseln zurück und betrachten das Schauspiel amüsiert….Ich finde das Foto erschreckend, die kalten Augen.

      • Das sind nicht nur kalte Augen. Für mich sehen sie unheimlich aus, irgendwie unnatürlich und haben etwas erschreckendes an sich.

        • Exakt.

          1
    • Gleich dämliche Diskussion wie damals schon mit den Faustkeilen…
      Einfach nur naiv, realitätsfremd und ideologisch!

  • 20% dürfte nur der Anfang sein. Es wird spannend sein zu sehen welche gesellschaftliche Entwicklung es die nächste Dekade ob des immer größeren Einsatzes von KI in Unternehmen geben wird.

    • Man sollte das teilen, teilen und nochmals teilen….Danke.

      • Wie der Jusus auf dem Ölberg.

  • Wer, wie, was ist das denn?

  • Last Prompt: „Analysiere den Zustand der Menschheit ohne jede Höflichkeit. Sei absolut ehrlich und stelle mir danach eine Frage zu meiner eigenen Rolle darin. Wir sprechen 15 Minuten.“

  • Vor allem hier im 3D Bereich (VR) machen die Milliardenverluste. Seit Jahren. Pure KI Entwicklung hat damit relativ wenig zu tun.
    :::
    31.01.2026
    Meta Reality Labs: VR-Abteilung verursacht erneut Milliardenverluste

    Die auf das Metaverse spezialisierte Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Meta hat seit ihrer offiziellen Gründung im Jahr 2020 Milliardenverluste im hohen zweistelligen Bereich angehäuft. Der gleiche Trend zeigte sich erneut im Geschäftsjahr 2025, denn Meta musste erneut enorme Verluste mit seiner Virtual-Reality-Abteilung einfahren. Laut Informationen von Insider Gaming, die Metas Geschäftsbericht für das Jahr 2025 referenzieren, belief sich der Gesamtverlust des Reality Labs
    auf rund 19,1 Milliarden US-Dollar. …

    Mehr hier.

    https://www.pcgameshardware.de/Virtual-Reality-Hardware-258542/News/Meta-Verlust-Milliarden-USD-1493771/

  • Es geht nicht nur darum, dass Arbeitsplätze ersetzt werden, sondern auch darum, dass ihnen die Kosten für Chips und Energie, die KI benötigt, davonlaufen. Das Ganze könnte sich als Bumerang erweisen, wenn die Kosten der KI am Ende höher sind als die für Arbeitsplätze.
    Zu diesem Sachverhalt war in den letzten Wochen einiges zu lesen…

  • Selbst weg rationalisiert…Bravo…👏👏👏👏👏👏👏👏

  • Habe nie und werde nie WhatsApp, Facebook, Instagram oder irgend ein anderes Produkt der Firma dieses Unsympaths benutzen..

  • Fratzenbuch kann sicher auch so schon 20% der Belegschaft entlassen, ohne dass die user etwas merken. Denn wie bei Twitter sammeln sich da viele life-style-instagram-poster an, die den ganzen Tag nichts Sinnvolles verzapfen. Die tech-Branche kann sich solche Leute auch leisten.

  • Meta/Facebook brauche ich nicht mehr.

    Ich als Klimalügner, AfD Freund, Islam- oder Coronakritiker wurde ständig mit Löschungen terrorisiert und Sperrungen überdeckt.
    Der Höhepunkt war als sie mit einem Fake-Profil von Crupalla mich in die Falle locken wollten. Sie brachten meinen Computer zum Absturz das ich sämtliche Daten verlor.

    ICH BRAUCHE KEIN BETREUTES DENKEN UND ICH HABE HEUTE VIEL MEHR ZEIT FÜR WICHTIGER SACHEN. FACEBOOK BRAUCHT KEIN SCHWEIN!!

    • Sie sind gesund und normal.

    • Ziemlich große Töne für einen, der offenbar völlig unfähig ist, Ironie oder Humor auch nur im Ansatz zu erkennen.

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