CDU-Ministerpräsident
Günther fordert „Mentalitätswandel“ – mehr Menschen sollen bis 70 arbeiten
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat einen gesellschaftlichen Mentalitätswandel in Deutschland gefordert. Um den Wohlstand zu sichern, brauche es mehr Reformbereitschaft und eine offenere Debatte über längere Erwerbsarbeit.
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Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat einen gesellschaftlichen Mentalitätswandel in Deutschland gefordert. In einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) sagte der CDU-Politiker, Deutschland müsse sich stärker verändern, um seinen wirtschaftlichen Wohlstand zu sichern.
„Um uns herum verändert sich die Welt fundamental. Alle spüren, dass es kein Weiter-so gibt und wir um unseren Wohlstand kämpfen müssen“, sagte Günther. Genau das habe auch Bundeskanzler Friedrich Merz gemeint, als dieser mehr Leistungsbereitschaft in Deutschland anmahnte.
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„Es ist gesellschaftlich etabliert, dass man vorzeitig in den Ruhestand geht oder mit 48 sein Unternehmen verkauft und sein Leben genießt“, erklärte Günther weiter. „Wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen, brauchen wir auch Menschen, die bis 70 arbeiten wollen und dürfen.“
Der Verweis auf körperlich belastende Berufe dürfe dabei nicht jede Diskussion beenden. „Wichtig ist, nicht reflexhaft vom Dachdecker zu sprechen, der mit 70 Jahren nicht mehr auf dem Dach stehen kann. Da sind wir uns doch alle einig. Aber mit solchen Argumenten ist jede Diskussion tot“, sagte Günther. „Wir brauchen einen Mentalitätswandel.“
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Der CDU-Politiker äußerte sich im Interview auch zur Regulierung sozialer Medien. Günther sprach sich dafür aus, ein Nutzungsverbot für Kinder möglichst schnell umzusetzen: „Ich möchte, dass wir das so schnell wie möglich umsetzen. Jeder Monat, den wir warten, schadet Kindern und Jugendlichen“. Die CDU hat sich zuletzt für eine Altersgrenze von 14 Jahren ausgesprochen. Günther selbst hält weiterhin ein Mindestalter von 16 Jahren für sinnvoll.
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Ich brauche von Daniel Günther keinerlei Belehrungen.
Bis 70 arbeiten.
Was bedeutet das?
Die meisten Menschen sind ausgelaugt, wenn sie 60-63 Jahre alt sind.
Sie können nicht mehr und wollen auch nicht mehr.
Deswegen beantragen sie die Rente.
Wenn man bis 70 arbeiten muss, um die volle Rente zu bekommen, aber schon mit 6 total fertig ist, bedeutet dies massive Abschläge bei der Rente.
Das ist ganz einfache Mathematik.
Und genau das sind die Pläne der Polit-Marionetten in unseren Parlamenten.
Richtig. Wir schleppen bei uns zwei 58jährige durch, die sofort in Rente können (gesundheitliche Gründe, ein Impfschaden), aber das Geld würde nicht reichen. Das kann jeden treffen, deswegen ist man solidarisch. Das Rentensystem ist kaputt. Es geht jetzt darum, zu retten, was zu retten ist. Bis 70 können nur wenige arbeiten, es ist eine verkappte Rentenkürzung.
Versuchen Sie mal die beiden durch zwei Einserabiturienten zu ersetzen! Da werden Sie froh sein, daß die zwei zumindest noch mit halber Kraft arbeiten können.
Ganz genau.
Niemand braucht zu glauben man sei mit 70 (und im Übrigen auch nicht mit 67) noch frisch und voller Tatendrang. So leid es tut, aber mit 70 ist man Alt. Ein Einzelner mag vielleicht Glück haben noch etwas flotter zu sein, aber die Masse nicht.
Da geht es nicht mehr darum, sich noch irgendwelche angestauten Lebensträume zu erfüllen und so einen Quatsch. Da hat man viele Sorgen, finanzieller Art, gesundheitlicher Art, psychischer Art, Freunde und Bekannte sterben einem weg, man kann sich schon um eine Alterspflege kümmern, man ist froh, seinen Alltag zu schaffen.
Es ist alles reine Abzocke und eine Frechheit. Leider kann man nur nicht verstehen, warum sich so viele das alles gefallen lassen.
Andere Länder: mehr privates Eigentum mit Garten und kostenlos Natur drum herum, mehr und höhere Renten, viel frühere Rentenbezüge, viel entspannteres Umfeld und mehr gegenseitige Hilfe mit Gemeinschaft. Da regt sich auch keiner über die Ästhetik auf, wenn jemandem ein Zahn fehlt.
Richtig … völlig richtig!
Dankeschön!!!
Von politischen Honks benötigt niemand irgendwelche Ratschläge. Ein Mensch, der nicht zwischen Privatmensch und Ministerpräsidentenamt unterscheiden kann, sollte einfach nur seine Klappe halten und zurücktreten.
Diese Figur hat sich selbst verbrannt und sollte nie wieder ein Amt bekleiden.
Ich ertrage seinen widerlichen Dialekt, seinen Akzent nicht.
Noch widerlicher als Berlinerisch.
Icke, wa.
Ich fordere einen Mentalitätswandel bei Günther in Bezug auf die Meinungsfreiheit!
Ich fordere, dass Günther endlich wieder seinen Platz demütig (!) einnimmt.
Der Mann wird von uns bezahlt.
Wobei, den würde ich am liebsten rausschmeißen.
Gründe dafür gäbe es genug.
Einfach einen Tritt in den Allerwertesten braucht diese Personalie. Zu nichts fähig; kann selber nicht unterscheiden ob privat oder MP; da braucht es ein Gericht um für ihn zu entscheiden. Echt doof.
In Zeiten, wo die Politik so schlechte Bedingungen für Unternehmen geschaffen hat und wo diese froh sind über den Renteneintritt ihr Personal abzubauen, klingen derartige Forderungen so was von daneben. Günther scheint wirklich nicht zu wissen was er gemeinsam mit anderen Politikern angerichtet hat, sonst würde er nicht solche absurde Forderungen stellen.
Vielleicht ist er auch so verzweifelt über seine marode Haushaltslage, dass er alles andere ausblendet. Es ist einfach nur noch peinlich was da jeden Tag abgeliefert wird.
In einer Demokratie hilft nur eines: abwählen.
Irgendwie funktioniert das in den letzten Jahren nicht mehr so richtig……..
Eine Abwahl der „Parteien der Mitte“ ist in „Unserer Demokratie“ nicht vorgesehen.
Ich würde gerne nach 46 Arbeitsjahren und mit 65 Jahren meinen Arbeitsplatz frei machen für einen von 3,025 Millionen Bezieher von Arbeitslosengeld
und 5,55 Millionen Bezieher von Bürgergeld. Also einen von mehr als 8,5 Millionen Erwerbsfähigen Personen. Wieso sollen die nicht arbeiten und wieso soll ich länger arbeiten 🙁
👍👍👍
Davon spricht der sich in die CDU verirrte Grüne Daniel G. aus K. nicht.
Wenn es ums Malochen und Steuern abführen geht, da sind die Deutschen wieder gut genug.
Nein! In diesem Land gibt es linke parasitäre Kräfte, die dieses Land aussaugen. Denen muss man begegnen. Hätten wir die nicht, könnte jeder Deutsche bequem und ohne Abstriche mit 60 in Rente gehen.
Ist überhaupt schon geklärt wer dem RND das Interview gewährte?
War es der Schleswig-Holsteinsche Ministerpräsident D. Günther oder war es der Bürger Daniel G. aus K.?
Ist egal, denn er hat das alles gar nicht gesagt (siehe Lanz)
Und wenn, dann als Privatmann…
Jemand anderes, der zufällig exakt wie D. Günther aussieht und auch so spricht. Er selbst war überhaupt nicht da.
Ein Zwilling?
Doppelgänger. …..
N Klon.
Um den Wohlstand zu sichern, bedarf es Politiker, die die Gründe für den Wohlstandsverlust auch erkennen.
„Offene Debatte“ – da klingelt bei mir etwas.
Gerne würde ich eine offene Debatte darüber führen, warum die Damen und Herren, vor allem von CDU/CSU und SPD und Grünen meinen, wir seien ihre Untertanen.
So treten sie meinem Empfinden nach auf.
Hr. Günther, unser aller Angestellter (!) darf selbstverständlich Vorschläge einbringen. Das soll er auch tun. Das dürfen wir von ihm erwarten.
Was er aber nicht erwarten kann ist, dass wir untertänigst erfurchtsvoll an seinen Lippen hängen und er uns den Takt vorgeht.
Gerade dieser Mitarbeiter, meine lieben Mitarbeitgeber, fällt mir immer wieder unangenehm auf. Er macht Stimmung, er scheint illoyal und will sich wohl selber in die Chefetage aufschwingen.
Ganz ehrlich meine lieben souveränen Mitbürger: Sollen wir ihm das immer wieder durchgehen lassen?
Hervorragend!
Das sage ich als einer Mit-Arbeitgeber🤣
„Ganz ehrlich meine lieben souveränen Mitbürger: Sollen wir ihm das immer wieder durchgehen lassen?“
NEIN !!!!!
Kann er selbst gerne machen……er hat da wohl einiges nachzuholen!
Die Schutzfunktion für Kinder und Jugendliche obliegt den Eltern!
Solange es mit der „Mentalität“ von Chefs und Personalern so aussieht, dass Bewerber schon mit 46 Jahren als zu alt aussortiert werden, erübrigt sich jeder Gedanke an 70.
Aber nur wenn die Beamten und Politiker ihre Privilegien verlieren und ihre Pensionsansprüche auf die Durchschnittsrente reduziert werden!
Nein, auch dann nicht.
Ich weiß ja nicht was du so machst um deine Brötchen zu verdienen..aber Rettungsdienst bis 70? No way..irgendwann muss auch mal Schluss sein.
Sie sind mir allein aufgrund Ihrer Beflaggung sehr sympathisch.
Auch das wollte ich mal loswerden. 🙂
Insgesamt fände ich es aber nicht schlecht, wenn jeder solangen arbeiten dürfte wie er wollte, sofern fit.
Mir ist alles Starre, jedes enge Korsett fremd.
Bin aber auch dafür, dass die, die eher aufhören möchten oder gar müssen, ebenso ein gutes Leben führen.
Grundsätzlich: Die Politikdarsteller, der Staat ist für uns da!!!
Nicht wir für ihn!
Mehr Freiheit wagen! 🙂
Vielen Dank. Meine Heimatstaaten❤️
Und sonst, Volle Zustimmung
Ist das eine Aussage als Ministerpräsident, oder eine Meinungsäußerung als Privatperson? Nur mal so zur – neudeutsch – Einordnung!
Sehr gut, Hauptsache unsere Fachkräfte können entspannt ausschlafen, dass schreibe ich als kleine Salatgurke…
Der Herr Günther kann arbeiten so lange er will. Ich habe 45 Rentenpunkte erwirtschaftet und verlange, dass mir der gebührende Respekt entgegen gebracht wird. Möchte ich z.B. in München eine neue Wohnung mieten, dann müsste ich sofort zum Amt gehen und Wohngeld beantragen. Wo gibt es denn sowas?
Solange er will? Aber bitte nicht als Volksvertreter und erst Recht nicht mit politischer Verantwortung .
Das bestimme nur ich.
Welche wirkliche Arbeitsleistung hat Herr Günther bisher so erbracht?
Er hat zusammen mit Habeck Subventionen von 600 Millionen Euro für North-Volt versenkt.
Um den Wohlstand zu sichern, müssen alle Migranten ohne Asylstatus, auch die geduldeten, zügig unser Land verlassen. Die Entwicklungshilfe in der aktuellen Form muss eingestellt werden. Die Anzahl der Beamten muss mindestens um 20% reduziert werden, bei der EU um mindestens 50%. Alle Abgeordneten, ob Bund oder Land müssen selbst für ihre Altersversorgung aufkommen. Usw., usw. Gerade heute mit jemandem unterhalten, der bei einem großen Maschinenbauer beschäftigt ist. Mit 15 in die Lehre, heute 62. Er sagt, er kann nicht mehr. Will es trotzdem bis 65 versuchen. 67 oder sogar 70 geht gar nicht.
Wenn ich als Rentner noch fit bin und ich arbeite dann möchte ich keine Lohnsteuer und Sozialabgaben mehr zahlen und dann könnte ich darüber nachdenken noch etwas länger dazu bereit zu sein!
Und für unseren Körper brauchen wir dann auch einen „Wandel“? Wir bleiben jetzt einfach mal länger jung und fit. „Wir schaffen das“😙
„Schutzfunktion als Staat“ – da kann man ja nur lachen.
Niedersächsische CDUler suchen den Schulterschluss mit Linksextremisten
https://nius.de/politik/news/cdu-aufstand-gegen-weimer-solidaritaet-mit-linksextremem-buchladen-rote-strasse-goettingen-buchhandlungspreis-kontroverse
Nur damit die CDU-Wähler mal sehen, wofür ihre „konservative“ CDU heute steht.
Wann fängt Herr Günther an zu arbeiten?
War das jetzt der MP oder die Privatperson? Oder gar beides?
Genaues weiß man nicht.
Die Botschaft lautet: Arbeite länger, auch wenn dein Körper längst nicht mehr mitmacht. Bezahle die Folgen am besten selbst. Und während der normale Bürger um Rente, Arzttermine und Leistungen kämpfen muss, erklären Politiker aus ihren geschützten Positionen heraus, dass man eben bis 70 weitermachen müsse. Das ist kein Reformwille, das ist sozialpolitische Arroganz.
Länger arbeiten — gerne.
Den kaputten Körper versorgen — ungerne.
Von anderen Verzicht verlangen — gerne.
Selbst auf Privilegien verzichten — ungerne.
Dann ist Daniel Günther sicher damit einverstanden, dass er seine vom Steuerzahler finanzierte Pension erst ab seinem 70. Lebensjahr bekommt !?