Werbung:

Werbung:

Hamburg

„Transphobes without Teeth“: Transaktivisten stürmen Lesung von Alice Schwarzer

Am Weltfrauentag wurde eine Lesung der Feministin Alice Schwarzer von Transaktivisten gestört. Die Demonstranten warfen ihr vor, „Transphobie“ zu verbreiten.

Alice Schwarzer zu Gast im Kölner Treff. (IMAGO/Future Image)

Werbung

Bei einer von Alice Schwarzer veranstalteten Lesung am Weltfrauentag kam es zu einer Störaktion durch linke Demonstranten. Die Veranstaltung im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg war Schwarzers neuem Buch „Feminismus pur. 99 Worte“ gewidmet. Darüber berichtete die dpa. Schwarzer wird aus linken Kreisen seit Jahren vorgeworfen, einen „transexklusiven Feminismus“ zu vertreten und dabei einer angeblichen Marginalisierung von „Transpersonen“ zuzuarbeiten.

Die Demonstranten stürmten während der Veranstaltung mehrfach die Bühne und äußerten Rufe in Richtung des Publikums. Schwarzer blieb während der Protestaktion betont ruhig und wartete die Vorkommnisse geduldig ab. Gegenüber der dpa sagte sie: „Wir sind da, um voneinander zu hören, uns auszutauschen. Wir müssen überhaupt nicht einer Meinung sein“.

Auf Bannern, die die Demonstranten während ihres Protests zeigten, standen Aussagen wie „Cis-Feminismus, transsexuellen Gesetz, Partriarchat. Scheisse!“ oder „There are Girls with Dicks, Guys with Vaginas and Transphobes without Teeth“. Das zweite Banner stellt dabei eine implizite Gewaltandrohung dar, weil es „transphoben“ Personen, zu denen auch Schwarzer gezählt wird, indirekt damit droht, ihnen die Zähne auszuschlagen. Mehrere der beteiligten Personen trugen laut Aufnahmen FFP2-Masken.

Die Veranstaltung sorgte bereits im Vorfeld für Kritik. Mehrere hundert Mitarbeiter des Schauspielhauses unterzeichneten einen offenen Brief, in dem sie forderten, die Lesung aufgrund der von Schwarzer vertretenen Auffassungen abzusagen. Darin wurde ihr vorgeworfen, „seit Jahren gegen Selbstbestimmung, Arbeitsrechte und soziale Teilhabe von Trans-Menschen und Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern“ zu agitieren. Hintergrund der Kritik ist, dass sich Schwarzer gegen Prostitution ausspricht, die von der postmodernen Linken jedoch als „empowernd“ betrachtet wird.

Das Theater hielt trotz der Einwände an der Veranstaltung fest. Schwarzer stünde demnach für eine Vielzahl von Positionen, und es sei unangemessen, „sie auf eine ihrer Positionen zu reduzieren“. Zudem sei Schwarzer eine diskussionsbereite Person, „die nicht nur die Debatte sucht, sondern auch Diskussionen auch stellt“, sagte die Leitung des Theaters gegenüber der dpa.

Werbung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

61 Kommentare

  • In vielen Ländern der Welt kämpfen die Menschen darum ihre Meinung frei vertreten und über unterschiedliche Meinungen dann diskutieren zu können. In Deutschland hingegen, demonstrieren radikalisierte Gruppen dafür, wieder wie in der DDR Freiheit Meinungen zu verbieten und die Betroffenen zu diskriminieren und deren Meinungen auszugrenzen. Finde den Fehler…

    • Wer will mir verbieten, dass ich vor Transsexuellen Angst habe?
      Denn genau das bedeutet das Wort Transphobie.

      phobie – Angst, Furcht : von dem gleichbedeutenden altgriechischen Wort φόβος (phobos)

      Diese falsche Verwendung des Wortes „Phobie“ ist jedoch nicht mehr aus der Welt zu schaffen.
      Wir finden es überall: Homophobie….

      Hass ist ein völlig anderes Wort.
      Es kommt beispielsweise in dem Wort „misogynie“ – Hass auf Frauen vor: von dem gleichbedeutenden altgriechischen Wort μισογύνεια (misogyneia) – Hass auf Frauen

      Ein passendes griechisches Wort für „Hass auf Homosexuelle“ wäre „homomisia“ (ὁμομισία).

      Es setzt sich zusammen aus:
      • „homo“ (ὁμός) = „gleich“ (wie in Homosexualität)
      • „misia“ (μισία) = „Hass“ (wie in Misogynie = Frauenhass)

    • Der Vergleich hinkt. In der DDR gab es keine Meinungsfreiheit: Staat und Stasi überwachten Bürger, Opposition wurde verfolgt und Medien waren staatlich kontrolliert.

      Im heutigen Deutschland garantiert das Grundgesetz die Meinungsfreiheit und auch das Recht, zu demonstrieren. Wenn Gruppen protestieren oder Meinungen kritisieren, ist das Teil dieser Freiheit. Kritik oder gesellschaftlicher Widerspruch sind jedoch keine staatliche Zensur.

      Der Fehler im Vergleich: Sie setzen gesellschaftlichen Streit mit staatlicher Unterdrückung gleich. In einer Demokratie dürfen Menschen widersprechen, demonstrieren und Positionen ablehnen. Genau das unterscheidet sie von einer Diktatur.

      In einem Punkt haben Sie aber recht: Die Freiheit schwindet, aber nicht von oben, sondern von unten. Weil Menschen ihre Freiheiten nutzen, um sich unfrei zu machen. Ganz eigenständig.

      -61
      • Wenn aber halbstaatliche Denunziantenstellen unterhalb der Strafbarkeitsgenze schon einschreiten sind wir ziemlich nahe einem. Und ja sie dürfen wiedersprechen müssen aber damit rechnen vor Gericht gezerrt zu werden. Was nützt mir dann das GG, wenn ich für meine Möglichkeit die Meinung zu sagen heftige Kosten habe? Widersprechen war auch in der DDR möglich mit entsprechenden Konsequenzen! Und Gewaltandrohungen sind auch auf Plakaten wohl nicht erlaubt oder?

      • Ganz offensichtlich kennen Sie die Artikel 9 und später 28 der DDR-Verfassung(en) nicht, noch haben Sie die Entwicklung der allerletzten Jahre zur Kenntnis genommen.
        Natürlich schwindet Freiheit (des Einzelnen) schon per Definition von oben. Daß dafür „Bodentruppen“ (ob nun offizielle oder inoffizielle) eingesetzt werden, liegt in der Natur der Aufgabe. Diese werden stets aus dem zwangsfinanzierten Staatsetat finanziert.
        Ihr ganzer schöner Widergleich implodiert somit.
        Was bleibt sind Nuancen des Wann und Wie.
        Ein System definiert sich eben NICHT durch das, was geduldiges Papier postuliert, sondern durch seine Praxis.
        Daß Sie dies nicht erkennen, ist ja gerade das Problem: das Böse von oben kommt allermeist als „Ich bin das Gute von unten“ daher – das dann „ganz wundersam“ zu (staatlichem) Totalitarismus wird.
        Der Mensch als solcher will SEINER Wege gehen. Bis ihm das Gehirn gewaschen wurde oder er der (Staats-) Macht weicht.

      • „In einer Demokratie darf man Andersdenkenden die Zähne ausschlagen.“

      • „There are Girls with Dicks, Guys with Vaginas and Transphobes without Teeth“.
        Das, lieber Atlas, ist für mich „gequirlte Scheisse“.
        Ein Angriff auf eine geschlossene Veranstaltung hat im übrigen nichts mit Demokratie oder Meinungsfreiheit zu tun.
        Sollen sie doch auf der Straße demonstrieren! Oder bei einer CSD-Party ihr maßlos übertriebenes Geltungsbedürfnis befriedigen, die „Girls with Dicks and Guys with Vaginas“.

      • Atlas, du alter Wortverdreher.
        Lies doch noch mal deinen letzten Absatz durch. Menschen nutzen also Freiheiten, um sich unfrei zu machen.

        Mehr gequirlter Mist in einem Satz geht nicht. Wer Freiheiten nutzt, soll sich also unfrei machen. Der Widerspruch fällt dir wie immer nicht auf.
        Du schwurbelst einen Quatsch zusammen, der wohlklingend sein soll, inhaltlich aber nur wiedergibt, wie gestört deine Lebensauffassung ist. Du bist mit allem Recht die Witzfigur dieses Forums.

  • ist „Transaktivist“ eigentlich ein Beruf? Wie wird man das, und kann man damit Geld verdienen?

    • ….in Hamburg ja.

    • Spätrömische Dekadenz

      • Gesindel

    • Geld bekommt man, in der man sich NGO nennt und irgendwelche LinksGrüne Sachen macht.

    • Und was machen deren Psychiater beruflich?

      • die machen mit!

    • Ich glaube man muss sich als Mann einen Fummel anziehen und sich dann bei einer NGO bewerben.

  • Die Revolution frisst ihre Kinder.

    • Die große „Revolution“ kommt noch. Ich hab in Aktien von Liebherr-Baukräne investiert. Zwinkersmiley.

      • 🤣🤣🤣🤣🤣

  • Die Geister die ich rief…

  • Ich hätte es früher nie gedacht, aber meine Hochachtung vor Frau Schwarzer wächst schon seit einiger Zeit immer mehr. Ob man es will oder nicht, sie ist eine Persönlichkeit. Und davon gibt es weiß Gott nicht mehr so viele.

  • Also ich habe kein Problem damit, wenn Frauen Männer nicht als Frauen akzeptieren🤷‍♂️

  • So traurig und gleichzeitig verabscheuenswert, wenn anscheinend der einzige Lebensinhalt mancher Menschen nur Hass und Hetze sind.

  • Bitte um Klarstellung, Frauenfeinde stürmten die Bühne.

    • Nein.
      Das sind genauso Männerhasser wie die anderen Feministen.
      Beide verwenden die Verschwörungstheorie „Patriachat“.
      Beide hassen weisse „cis-Männer“.
      Der Hass gilt dir auch, der, der für einen Freund fragt.

      • Ich bin männlich alt weiß westeuropär gutverdiener familienmensch autofahrer.
        Also der Alptraum für LinksGrüne Psychopath*in.

        • Das darfst du ja gerne sein. Darum geht es nicht.
          Es geht darum, mit dem „Frauenfeindlich“ aufzuhören. Da ist 0,nix frauenfeindlich. Die sind sich nur etwas uneinig darin, wie sehr sie Männer wie dich hassen und aus welchem Grund. Das ist alles.
          Aber besser aufhören mit der Verwendung von feministischen Schlagwörtern, auch wenn sie schon so ausgelutscht sind.

          4
        • …bin ich auch, und es ist mir scheissegal…

          5
  • Phobie = starke Angst.

    Dauernd diese falsche Verwendung,
    es NERVT.

    (A N ist Nicht gemeint.)

  • Waren wieder die wahren Demokraten aus der Zivilgesellschaft aktiv ?

  • Ist jetzt das Wort Extremist verwandt mit dem Wort Exkrement?

  • Diese Transaktivisten Szene ist brutal und extrem und ist eine halbe Sekte. Die instruieren junge Leute auch dahingehend, dass die mit den Eltern gar nicht über ihr Transsein sprechen sollen, weil die Eltern sowieso dagegen seien.

  • Ich empfehle auf Youtube den Podcast von Buck Angel, einer tollen Frau, die jetzt als Mann lebt und gegen den Trans-Cult ist.

  • Eine Extremistin bekommt von anderen Extremisten das, was sie verdient.
    Frau Schwarzer hat zig Jahrzehnte Männerhass betrieben.
    Wenn dieses Land inzwischen u.a. durch Quotenregelungen weitestgehend ruiniert ist, liegt das auch an ihr. Und noch viel mehr, an dem sie mit Schuld ist.

    Hier
    https://www.emma.de/artikel/humor-die-besten-maennerwitze-263127
    findet sich neben anderem Hass auch:

    „Was ist ein Mann in Salzsäure? Ein gelöstes Problem. (6/96)“

    Wie ich in anderer Quelle las, ein recycelter Judenwitz.

    • Na ja, die meisten Zoten dieser Auflistung sind doch lustig. Unsere Frauenwitze sind auch nicht besser.

      • Was meinst du mit „unsere Frauenwitze“?
        Ich finde Feministenwitze oftmals äußerst brutal (und schlecht sowieso). Sie können zu einen Androzid aufrufen, ohne dass es Konsequenzen hat. Sie können ganze Bücher schreiben, die nur um Männerhass mit schlechten Witzen vermischen handeln (siehe „Ich hasse Männer“ von Pauline Harmange).
        Misandrie ist nunmal salonfähig, im Gegensatz zu Misogynie, die sofort und überall durch die Medien geht.

    • Seit der Frühjahrsputz in „Weltfrauentag“ umbenannt wurde, drehen sie komplett am Rad.

      „Frauen, seid lieber schön als klug. Das klappt zumindest manchmal.“

    • Und die viel gescholtenen weissen Cis-Männer sind leider zu dumm, gynozentrisch und weiß-ritterlich, denn sie faseln noch etwas von frauenfeindlich und werfen sich jetzt schützend vor die Schwarzer.
      Beide Gruppen – die Alt-Femis und die Neu-Femis – hassen euch weiße Heteromänner und keiner der Gruppen wird jemals dankbar für euer weiß-Rittertum noch danken. Also hört auf damit.

  • Also haben da Männer die sich als Frauen sehen die Lesung gestürmt?

  • Was machen solche Gestalten dann an einer Front?

  • Damit das klar ist:

    Ich habe keine Homo- Trans- Islam- oder sonstwas-Angst. (Phobie: Angst) Das ist mir schlicht egal.

    Bei sich zuhause können sie machen, was sie wollen. ES INTERESSIERT MICH EINFACH NICHT!

  • Die gute Alice ist Vorläufer des nächsten Feindbilds. Nach den alten weißen Männern kommen die alten weißen Weiber dran. Die berühmt-berüchtigten Ommas werden sich auch noch wundern. Wokeismus, Linksextremismus, Volksverblödung etc. werden sie auch noch hinwegfegen.

    • Die ein und andere „Omma“ hat sich bestimmt schon gewundert. Während sie sich nach zigfachen Warnungen vor (vermeintlichen) „Enkeln“ in Sicherheit wähnte, entriss ihr nachmittags aufm Rückweg vom Hausarzt der südländisch aussehende Räuber die Handtasche mit der Witwenrente… entwende ihr nachm Mittagessen im Heim der südländisch aussehende Pfleger ihre Geldkassette mitsamt der Bargeld-Ersparnisse… setzte sie die Frühlingsmarkt-Bullizei fest weil sie nachm Brunchen mit ihren Kegelschwestern vergessen hatte das Obstschälmesser zu entsorgen was 2,5-fache Witwenrente Kaution und Gebühren kostete… etc…. Das Problem ist die Sache mit dem Lerneffekt… Ggf. ists das Stockholm-Syndrom… Oder einfach Panik-Karls Gras…

  • „Die Transpersonen wollen nur in Frieden leben“, „es wird niemandem etwas aufgezwungen“, so ist doch deren Geschwätz gewesen. Nichts ärgert den Linken mehr als Frauen die nicht mitziehen, da kommt die vielzitierte Misogynie schnell bei einem selbst durch

  • „There are Girls with Dicks, Guys with Vaginas“
    Es gab Zeiten, da hat man solche Aussagen milde belächelt, meistens waren es die Dorftrottel, die so etwas von sich gaben.
    Heutzutage muss man sich dafür rechtfertigen, solchem Schwachsinn nicht zuzustimmen.

    • Mein Vater sagte mir immer, früher hätten die Dorfdeppen im Ort ihre Kappen verkehrt herum aufgesetzt bekommen, damit man sie erkannte und gegebenenfalls wieder nach Hause begleiten konnte. Heute … laufen alle so rum! 🤣

  • Nun, ich gestehe jedem seine privatpersönliche psychosexuelle Abweichung zu, solange er diese hinter seiner Tür mit einem anderen Erwachsenen auslebt.

    Wer aber glaubt, mit seiner Privatperversion an die Öffentlichkeit treten oder diese dort bewerben zu müssen, wird er wohl mit Widerspruch/Widerstand – und würde idealerweise auch mit Strafverfolgung – rechnen müssen.

  • Der Feminismus verliert den Überblick, bei den Hirnis in der Szene kein Wunder.

  • Phobie hier Phobie da……. wer keine Kritik verträgt, gibt sich als Opfer….
    Als Frau fühle ich mich von Männern, die sich anziehen wie eine Pornodarstellerin und das dann als „fraulich“ framen auch diskriminiert….
    Aber als starke Frau, die Schwangerschaft, Geburt, Kindererziehung und Wechseljahre durchzustehen hat, gibt es größere Probleme als den nächsten Botoxtermin …

  • Transphobie. Ich glaube das Wort Phobie wird zu inflationär für Dinge genutzt wovor sich viele ekeln. Das hat mit Angst nichts zu tun. Aber mit Wort und Schrift konnten die links/woken noch nie umgehen. Man sehe sich mal an wie die schreiben und reden!

  • „There are Girls with Dicks, Guys with Vaginas…..“
    Fand der Biologie-Unterricht immer Freitags statt?
    Gegen diese Verwirrten kommt man auch nicht gegen an.
    Freund von mir arbeitet auf künstlerischer Ebene mit solch Verstrahlten zusammen…..alles „Linke“ und „Geschlecht ist lediglich ein soziales Konstrukt“……

    • Ich glaube die meisten von denen (nicht alle) haben kein Problem mit ihrem Geschlecht sondern mit ihrem Geltungs und Aufmerksamkeitsbedürfnis und/oder mit ihrem Selbstwertgefühl. Aber ich bin kein Psychologe und sehe das nur als Laie so.

Werbung