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München

„Empowering Women“: Zwei Frauen mit Kopftuch stehen im Miss-Germany-Finale

Im diesjährigen Finale der Miss-Germany-Wahl stehen mit Amina Ben Bouzid und Büsra Sayed zwei Frauen mit Hijab. Fragen zu ihrer deutschen Identität weisen sie zurück: „Wir sind deutsch – wir stoßlüften auch“.

Eine muslimische Geschäftsfrau mit Kopftuch (Symbolbild) (IMAGO/YAY Images)

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Am kommenden Samstag findet die diesjährige Wahl zur „Miss Germany“ in den Bavaria Studios in Geiselgasteig bei München statt. Zu den insgesamt neun Finalistinnen zählen mit Amina Ben Bouzid aus Wiesbaden und Büsra Sayed aus Berlin auch zwei Frauen, die einen Hijab tragen. Darüber berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Sayed ist als Gründerin eines Modeunternehmens, das Kopftücher sichtbarer machen will, im Rahmen der Kategorie „Female Founder“ ins Finale eingezogen. Ben Bouzid unterstützt weiblich geführte Unternehmen und tritt in der Kategorie „Female Leader“ an. Nach eigenen Aussagen würden sie wegen des Wettbewerbs derzeit außergewöhnlich viel Aufmerksamkeit erhalten und sich auch kritische Rückfragen gefallen lassen.

Unter anderem seien sie dabei in den sozialen Medien mit der Frage konfrontiert, ob sie mit ihrem Erscheinungsbild deutsche Frauen angemessen repräsentieren könnten. „Und da denke ich mir: Okay, ist Deutsch-Sein eine bestimmte Frisur? Dann gib mir einen Frisurenkatalog“, sagt Sayed gegenüber der dpa zu den Vorwürfen.

Bouzid sieht das ähnlich und kann die Zweifel an ihrer deutschen Identität nicht nachvollziehen: „Eine ‚Miss Germany‘ zu sein mit einem Kopftuch wird insgesamt einfach angezweifelt, weil man ja nicht deutsch gelesen ist“. Als sie gefragt wird, was ihrer Meinung nach typisch deutsch sei, erwidert sie: „Wir sind deutsch!“. Witzelnd fügt die Wiesbadenerin hinzu: „Wir stoßlüften auch“.

Die beiden konnten sich zuvor im Kampf um die Finalplätze gegen rund 2.600 Konkurrentinnen durchsetzen. Im Gegensatz zu früheren Ausgaben der Wahl soll in Zukunft nicht mehr Schönheit das entscheidende Kriterium sein. „Wir suchen nicht nach den nächsten ‚Beauty-Influencerinnen‘, sondern nach zukünftigen DAX-Vorständinnen und erfolgreichen Gründerinnen. Das Stichwort lautet ‚Empowering Women‘“, sagte der Chef der Miss Germany Studios, Max Klemmer, bereits 2024 gegenüber der Welt, als die Grundsatzentscheidung über den Wettbewerb bekannt gegeben wurde.

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118 Kommentare

  • „Und da denke ich mir: Okay, ist Deutsch-Sein eine bestimmte Frisur? Dann gib mir einen Frisurenkatalog“

    Seit wann ist ein Kopftuch eine Frisur?
    Kopf-Stoßlüften könnte vielleicht wirklich helfen.

    128
    • Gerade im Sommer könnte der lebensbedrohliche Hitzestau unter der Kopfwindel für erhebliche Zelldegeneration sorgen, mutmaße ich…
      Da dürfte ein Stoßlüften auch nicht mehr helfen.

      Aber alleine schon diese „Überlegungen“, was „Deutschsein“ denn heißt bzw. heißen könnte, sprechen für sich.

      • Mit „Frisuren“ meint sie vielleicht die Kopftuch-Bindetechniken?
        Mutmaßlich haben die gar keine Haare? Kann das sein?

    • Die junge Dame scheint nicht nur kulturfremd zu sein, nein, auch fremdelt sie offenkundig mit dem Verstand. (Was natürlich GAR NICHTS mit dem Islam zu tun hat.)

  • Skurril. Während im Iran Millionen die Fesseln des Islam loswerden wollen, wird in D sukzessive ein Kalifat aufgebaut und die Unterdrückung mittels Religion hoffähig gemacht.

    117
    • Im Iran verehren „wir“ die, die sich GEGEN das Kopftuch wehren, bei UNS sind es dann die, die eins tragen!

  • Sehr traurig.

    • Ja, ein trauriger Beweis dafür, dass diese Nation ihre angestammte Kultur aufgeben will. Statt dieser mühsam erschaffenen Hochkultur(?) will man scheinbar mit schnellen Schritten zurück zu den imaginären Werten eines Buches, dessen Inhalt Europäer nicht ansatzweise nachvollziehen können.

      Und auch nicht wollen!

      Bewiesen durch die stetig steigenden Zahlen der Austritte aus den christlichen Gemeinden.

      • Weil die wenigsten Menschen in Deutschland überhaupt noch wissen, was der Glaube an den lebendigen Jesus ist.

        Die großen Kirchen haben das auch nicht vermittelt. Stattdessen haben sie leere Traditionen etabliert, die nicht in die tiefen Herzensschichten der Menschen vordringen können.

        Der christliche Glaube erscheint vielen Menschen doch eher als blutleer, antiquiert oder gängelnd bzw. nur als eine von Menschen erdachte Religion, eine unter vielen.

        Wer freut sich wirklich über Jesu Tod am Kreuz und was seine Auferstehung für ihn persönlich bedeuten könnte, sofern man sich einlässt?

        Wer will denn wirklich wissen, wer Gott ist?
        Oder warum niemand um Jesus Christus herumkommen kann?

        Und das bereits im irdischen Leben, spätestens aber nach dem eigenen Tod, obwohl es dann zu spät ist.

      • Wer hat hier wohl seine Kultur aufgegeben?
        Da fangen Sie lieber mal bei den Amtskirchen selber an!
        Warum sollte man in einer mittlerweile völlig fehl- und/oder queergeleiteten, woken und abgedrehten Amtskirche, weiterhin verharren?
        Im Gottesdienst tanzende Hühnchen, schleimiger Jesus in der Krippe, Pool Dance und Regenbogenflagge in den Gotteshäuser, etc., etc.
        Wenn ich nicht schon vor Jahrzehnten aus diesem Verein ausgetreten wäre, dann hätte ich es spätestens während des großen Cs getan.
        Meinen Zwiegesprächen mit Jesus war mein Austritt jedenfalls bis heute nicht abträglich…

  • Meinetwegen können die auch Weiber in der Burka zu irgendeiner MISS küren. Wen juckt`s ?

    Die ISLAMISIERUNG ist allgegenwärtig und von der Mehrheit der Bürger höchstselbst zu verantworten.
    Kein auch nur halbwegs sich im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte befindlicher Erdenbewohner sägt freiwillig und ohne Not regelmäßig, d.h. alle 4 Jahre, SEHENDEN AUGES an dem Ast, auf dem er hockt.

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    • Stimme Ihnen uneingeschränkt zu! Eine Miss-Wahl ist schliesslich etwas urdemokratisches und wenn die Mehrheit es plötzlich schöner findet, dass sich die Frauen vollständig verhüllen … na dann bitte!

      Da ich etwas einfach gestrickt bin, wundere ich mich halt nur, wie man ohne die Frau zu sehen, eine Entscheidung treffen kann … 🙂

      • Da geht es um die schönste Farbe und Stoffqualität. Sackleinen soll ja einen sehr schönen Fall haben.

        • Stand doch bestimmt schon vorher fest.
          Na ja, ich schau lieber Beast Games.

          0
      • Die Miss-Wahl wird von einer Minderheit durchgeführt.
        Diese „demokratische Entscheidung“ kann also auch nur für diese Minderheit gelten.

        Ups … sorry …
        Bei „UNS“ entscheiden doch immer die Minderheiten?
        Also: Weitermachen !!!

      • Kennt noch jemand das Familienbild wo alle Frauen im Tschador waren? Völlig sinnfrei. Da konnte man niemanden auseinander halten.

    • Meine Zustimmung! In 5 Jahren gewinnt wahrscheinlich eine Transdame mit Sehschlitz den Wettbewerb. Dieses Land hat sich völlig aufgegeben.

      • In 5 Jahren … das nenn ich Optimismus … es wird eher kein Jahr mehr vergehen bei dieser Politik.

        • #Bärli Liegel

          Das ist gar nicht so schwer zu verstehen: Die Verblödung in dieser Gesellschaft ist leider schon so weit fortgeschritten, dass die meisten gar keinen Zusammenhang zwischen ihrer Stimmabgabe und den Folgen erkennen können. Das ist die – traurige – Wahrheit. Es ist ein einziger Albtraum.

          35
        • Die Bürger bekommen was sie wählen. Ich verstehe nicht warum so viele Menschen linksgrünen Bullshit wollen.

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      • Ist ihre Angst vor Transmenschen pathologisch? Jeder gute Doktor kann diese Angstzuständen mittels Gespräche und Pillen Abhilfe verschaffen.

        -18
    • Wieso? Wir haben doch so einen tollen Kanzler, wie ich eben an anderer Stelle gehört habe. Was sind da schon ein paar Kopftücher? Im Iran jubeln die Menschen und hoffen auf Freiheit und hier jubeln sie, dass das Kopftuch getragen wird.

    • Ich freu mich schon auf die Wahl zur Miss Afghanistan.😉

    • Ja, dieses Abendland hat fertig! Diesesmal von innen, dank unserer eigenen bildungsfernen und gelenkten Kollaborateure. Absurdistan in falschen Händen, der einstige Germane, kampferprobt, heute mit Lippenstift, Rock und Fistelstimme bestimmt den Alltag – und die Muslime lachen sich tot. Diese halten ihre Männlichkeit hoch, während unsere Weicheier bügeln, kochen, Fingernägel lackieren. Mich tangiert es nur noch am Rande und erfreue mich noch an einer guten intakten Vergangenheit, als Mann noch Hosen trug und klare Rollenverteilung herrschte, jawohl zum Wohle der Familie. Mich amüsiert diese Degenerierung nur noch und lehne mich zurück, schließe die Augen und lasse den alten Film ablaufen.

      • … und Was entseht daraus in den nächsten Jahren?
        Nein, SO möchte ich nicht leben!

  • Eine Islamisierung findet nicht statt.

  • „Kopftücher sichtbarer machen“.
    Früher wollte man Frauen sichtbarer machen, jetzt die Instrumente zur Unterdrückung von Frauen.
    Offenbar hat man großen Erfolg, das Kopftuch ist allgegenwärtig.

    • Geschlechterapartheid ist wieder en Vogue…..
      Respektlos vor allem den Frauen gegenüber die, u.a. auch ihr Leben, für die Gleichberechtigung etc. riskiert haben!

    • Also im Iran ist das Kopftuch (noch?) gut sichtbar …

  • Warum nicht gleich vollverkleidet?
    Hört doch mit dem Unfug auf. Ich fand Schönheitswettbewerbe ja an sich schon dämlich, aber so wird es völlig absurd.

    • Müssen die Kandidatinnen nicht auch leicht bekleidet auf die Bühne?
      Wäre doch spannend …

  • Ein Bevölkerungsaustausch findet nicht statt.

  • Nur zwei?
    Warum nicht alle? Und warum nur Kopftuch und keine Burka oder Niqab? Es zählen doch sowieso nur die inneren Werte, oder? 🙂 🙂 🙂

    • Frage mich im Hochsommer immer, wie es wohl unter den Teppichgewändern aussieht und vor allem wie es riecht, natürlich nur theoretisch, die Antwort kann man sich ja vorstellen.

  • Ich finde es immer ‚großartig‘, wenn uns Fremde eine eigene Kultur absprechen. Und während Frauen im Iran ihr Leben riskieren, um sich von diesen Dingern zu befreien, macht man das bei uns hoffähig. Finde den Fehler!

  • Schön wie wir Deutschen auf Stoßlüften reduziert werden. Das Ergebnis der Miss Germany-Wahl ist erwartbar…

    • WAS wäre los, würde das ein AfDler sagen!?

      • Irgendjemand würde die künstliche „Intelligenz“ fragen, ob dieser Satz schon mal von einem … gesagt wurde.
        Und dannnnnn ….. HölleHölleHölle …

  • Mal sehen wie lange es dauert bis eine Kandidatin bei so einer Show mit Kopfverhüllung antritt und fast niemanden wird die Absurdität auffallen…

  • Bildet eben die neue deutsche Realität ab. Ist wie im richtigen Leben und im Stadtbild.

  • Hypnose aus dem schwarzen Kasten direkt in Ihrem Wohnzimmer. Tagtäglich.

  • Sie tragen das Kopftuch damit die (schönen) Haare nicht zu sehen sind, nehmen dann an einer Miss-Wahl teil, bei der es nicht um Intelligenz geht? Alles klar!

  • Das könne die in ihrer Heimat machen, nicht hier!

  • Ich bin Deutsche und das, was mit dem Kopftuch verbunden wird gibt es in unserer Kultur nicht. Gab es auch noch nie. Das ist ein reines muslimisches Ding.

    • Genau so ist es.
      Auch unsere Trümmerfrauen legten z.B. beim Tanzen das Kopftuch ab.

  • Ich bin für eine Transfrau mit Kopftuch, sofern die Person stoßlüftet und einen Dackel hält.

    • … und einen E-Volkswagen fährt!
      Besser noch ein Lastenfahrrad ohne „E“

    • Schäferhund ginge wahlweise auch….

  • Ich finde es wunderbar, wenn sich moderne Frauen mit muslimischer Biographie an unsere überlieferten Kleidungstraditionen des Mittelalters erinnern!

    https://www.temporahistorica.de/online-bestellen-webshop/gewandung-kopfbedeckung/kopfbedeckung-fr-die-frouve/

    • Bei uns gab es aber auch schon Zeiten, in denen es üblich wahr ein tiefes Dekollete zu zeigen……… und das auch schon vor mehreren hundert Jahren.

  • Unter dem Hijab wird gejodelt. 🙂

  • Sunna.com Sahih Al-Bukhari 511
    https://sunnah.com/bukhari:511

    Narrated `Aisha:
    Mir wurden die Dinge genannt, die das Gebet ungültig machen. Man sagte: „Ein Hund, ein Esel oder eine Frau (wenn sie vor den Betenden vorbeigehen) machen das Gebet ungültig.“ Ich sagte: „Ihr habt uns (d. h. die Frauen) zu Hunden gemacht. Ich sah den Propheten (Friede sei mit ihm) beten, während ich in meinem Bett zwischen ihm und der Qibla lag. Wann immer ich etwas brauchte, entfernte ich mich, denn ich wollte ihm nicht gegenübertreten.“

    The things which annul the prayers were mentioned before me. They said, „Prayer is annulled by a dog, a donkey and a woman (if they pass in front of the praying people).“ I said, „You have made us (i.e. women) dogs. I saw the Prophet (ﷺ) praying while I used to lie in my bed between him and the Qibla. Whenever I was in need of something, I would slip away. for I disliked to face him.“

    • Kann man bestimmt à la Orwell auch alles umdeuten und sich schönreden…..
      Wie kann eine Frau nur solch einen Schwachsinn auch noch unterstützen?

  • Also ich schaue seit einiger Zeit auf YouTube den Kanal MI MODA.

  • Bisher mußten sich die Damen doch auch in Bikini zeigen, haben die das gemacht?

  • Einfach nur paradox. Im Iran wollen die kein Kopftuch mehr tragen, bei uns schon.

    • Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.

      Iran ist das Töpfchen 😁

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