Werksschließung
Um insgesamt 13.000 Stellen einzusparen: Bosch macht auch Mobility-Standort in Waiblingen endgültig dicht
Der Technologiekonzern Bosch verschärft seinen Sparkurs und will sein Mobility-Werk in Waiblingen endgültig schließen. Mehr als 500 Beschäftigte sind unmittelbar betroffen. Durch EU-Regeln sind chinesische Hersteller zunehmend im Vorteil.
Die im Herbst vergangenen Jahres angekündigte Schließung des Bosch-Mobility-Standorts in Waiblingen, Baden-Württemberg, wird nun Realität. Bosch hält – trotz erheblicher Proteste und langwieriger Verhandlungen – an seiner Entscheidung fest.
Insgesamt 560 Beschäftigte sind von der Schließung betroffen, die bis 2028 vollständig abgeschlossen sein soll. Andere Tochterfirmen am Standort Waiblingen sind laut Bosch nicht von der Schließung betroffen. Der Konzern und der Betriebsrat verständigten sich kürzlich auf zentrale Eckpunkte zur Ausgestaltung der Schließung. So soll der Personalabbau möglichst sozialverträglich umgesetzt werden.
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Allein für Abfindungen sollen im ganzen Konzern über vier Milliarden Euro aufgewendet werden, wofür Bosch eigens Rückstellungen aufgebaut hat. Das vereinbarte Maßnahmenpaket in Waiblingen umfasst außerdem Modelle zur Altersteilzeit und Regelungen für einen vorgezogenen Ruhestand. Rund 220 Beschäftigten sollen zudem alternative Arbeitsplätze an anderen Standorten des Unternehmens angeboten werden.
Hintergrund der Werksschließung ist dem Konzern zufolge, dass die dort gefertigten Verbindungstechnik-Produkte aus Kostensicht nicht mehr wettbewerbsfähig seien. Der Umsatz mit diesen Bauteilen auf dem europäischen Markt sei in den vergangenen acht Jahren nahezu um die Hälfte zurückgegangen.
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Auch für die kommenden Jahre erwartet der Konzern hier keine Erholung. Die Produkte dienen unter anderem dazu, Steuergeräte, Sensoren und Aktuatoren mit dem Bordnetz von Fahrzeugen zu verbinden und so eine stabile Übertragung von Signalen und Strom sicherzustellen.
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Die Mobilitätswende zwingt den nächsten großen Automobilzulieferer zum Aufgeben. Nach drastischen Gewinneinbrüchen muss Magna sein deutsches Werk schließen. Hunderte Mitarbeiter verlieren ihren Job – Hunderttausende könnten in der Industrie folgen.Ursache ist mitunter das starke Auftreten asiatischer Wettbewerber. Hersteller – insbesondere aus China – gewinnen zunehmend Marktanteile und dominieren das Segment, nicht zuletzt aufgrund günstiger Rahmenbedingungen in der Volksrepublik. Während in China Energiepreise, Arbeitskosten sowie bürokratische Belastungen, Steuern und Abgaben vergleichsweise niedrig sind, stellt sich die Situation in der Bundesrepublik Deutschland gegenteilig dar. Die betrieblichen Kosten sind hier deutlich höher.
Darüber hinaus profitieren chinesische Hersteller von umfassender staatlicher Unterstützung – von Subventionen bis hin zum erleichterten Zugang zu kritischen Rohstoffen und Materialien, die für die Produktion von Elektrofahrzeugen unverzichtbar sind. In der Folge sind chinesische Autobauer in der Lage, Elektrofahrzeuge zu besseren Konditionen und häufig auch in hoher Qualität auf dem Weltmarkt anzubieten.
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Deshalb möchte auch Bosch seine Verbindungstechnik-Produkte künftig in Fernost produzieren. Wohin genau die Produktion verlagert werden wird, ist bislang noch unklar. Doch nicht nur das Geschäft mit Verbindungstechnik-Produkten gerät ins Stocken. Insgesamt steht die Mobilitätssparte des Konzerns, Bosch Mobility, unter erheblichem Finanzdruck. Weltweit besteht hier eine jährliche Kostenlücke von rund 2,5 Milliarden Euro.
Die strengen EU-Flottengrenzwerte zwingen die europäischen Hersteller zentralplanerisch in die Konkurrenz mit den Chinesen: Der Anteil von Elektrofahrzeugen muss schrittweise erhöht und der Anteil klassischer Verbrenner im Produktportfolio reduziert werden. Werden diese Vorgaben nicht erfüllt, drohen empfindliche Strafzahlungen. Der europäische Automobilverband ACEA warnte im vergangenen Jahr vor möglichen Gesamtstrafen von bis zu 15 Milliarden Euro, verteilt auf die Branche.
Um diesen finanziellen Druck abzufedern, reduzieren deutsche Automobilhersteller ihre Bestellungen bei Zulieferern wie Bosch Mobility. Aufgrund der hohen Abhängigkeit von der Automobilindustrie geraten diese Zulieferer dadurch wiederum ebenfalls in wirtschaftliche Schwierigkeiten.
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Auch der Bosch-Konzern insgesamt musste vor diesem Hintergrund im vergangenen Jahr eine deutlich enttäuschende Bilanz verbuchen. Der operative Gewinn sank um nahezu 50 Prozent und belief sich nur noch auf 1,7 Milliarden Euro. Damit erzielte Bosch ein Ergebnis, das so niedrig ist wie seit Jahren nicht mehr; selbst während der Corona-Krise fiel die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns zahlenmäßig besser aus (mehr dazu hier).
Vor dem Hintergrund dieser finanziellen Verwerfungen hatte Bosch bereits im vergangenen Jahr angekündigt, umfassende Sparmaßnahmen einzuleiten. Um die jährliche Kostenlücke in Höhe von 2,5 Milliarden Euro zu schließen, ist ein deutlicher Stellenabbau vorgesehen. Bis zum Jahr 2030 sollen insgesamt 13.000 Arbeitsplätze wegfallen, wobei ein erheblicher Teil davon auf deutsche Niederlassungen entfallen dürfte.
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Bosch ist einer der besten Zulieferer in der Welt, ein Name der für höchste Qualität steht. Wenn so ein Betrieb in dieser Größe Mitarbeiter entlässt, dann sollte spätestens jetzt der Wähler überlegen ob er was falsch macht.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Habeck und Frau von der Leyen
Zu spät. Auf allen Ebenen.
Bosch ist vor allem eine langsame Behörde. Glauben sie mir, ich weiß wovon ich rede. Beruflich kenne ich den Laden seit über 25Jahren.
Einfach mal suchen in Google Maps „Bosch Ungarn“ … dieser böse Orban!
Weg damit! Hurra wir werden grün!🦄🦄🦄
Opel Deutschland wirbt mit Afrikanerin für Ölwechsel: https://www.opel.de/service/angebote/oelwechsel-2026.html
Ich frage mich wieso AN sich immer noch die Meinungsfreiheit auf die Fahnen schreibt. Mein Beitrag, der Bezug nahm auf ihren Beitrag, wurde wiedermal entfernt,
Welches Problem haben Sie damit?
DE hat genug Arbeitslose, sogar Facharbeiter! Es bedarf keines Imports! Ich KÖNNTE mir vorstellen, dass Opel 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen will: Auf der woken Haltungswelle mitschwimmen (Image), am besten durch folgende Masche: Menschen aus Afrika anwerben, niedrige Löhne zahlen und/oder noch Lohnzuschüsse kassieren. Oder falls keinen Lohnzuschuss muss der Arbeitnehmer aufstocken. Außerdem finde ich es extrem mies, wenn „wir“ (sog. reichen Länder, wie EU-Länder) den Ländern (z.B. in Afrika) die wenigen (aus)gebildeten Fachkräfte abwerben. Gilt ganz besonders im Gesundheits- und Bildungswesen.
In Afrika kein Problem.
Und retten das Klima und die Umwelt ,damit liegt Buntland an der Weltspitze und alle lachen über soviel Dummheit
Merz in China und EU Regeln begünstigen Chinesische Hersteller!
Es läuft was falsch im Staate Deutschland und EU.
Ist aber nichts Neues.
— Deutschland first —
Nur wenn ich sowas sage dann bin ich rechts und dann droht die Polizei in unserem was auch immer das für eine Demokratie ist!
—
PS: Ich habe kein Bademantel!
Pinocchio wirbt in China für Arbeitsplötte und hier geht alles den Bach runter. Einerseits die Politik von China diskreditieren, aber dann den Bückling machen. Wie einst Hohlblock in Quatar.
Wir brauchen mehr Fachkräfte!
Die Baden-Württemberger werden diese Politik mit ihrer Wahl bestätigen, da bin ich mir ganz sicher.
Die können gar nicht genug davon bekommen, so scheint es.
Aber klar doch.
20% nicht..schonmal ein Anfang. Das Problem in BaWü sind die Boomer, die sind grün bis auf die Knochen. Ist aber nur eine Frage der Zeit…
Leider ja. Die hätten auch den Spätzles-Mao nochmals gewählt.
Jetzt ganz fest Altparteien wählen und Demos gegen Rechts.
Weil die AfD das verhindern würde? Mit Löhnen wie in Asien, oder was?
Na, na die spd steht schon in den Startlöchern mit ihrer neuen Creation Tariftreuegesetz.
Angesichts solcher wirtschaftlichen Entwicklungen sollten Wähler im März genau überlegen, wem sie ihr Vertrauen schenken. Die Grün-Schwarz Koalition war in den letzten Jahren an vielen Entscheidungen beteiligt, die Werksschießungen begünstigten. Weitere Schließungen machen ein genaues Hinsehen der Parteien nötig!
Ergo wird der Arbeitnehmer als Buhmann hingestellt, obwohl die Teppichetage genau weiß, wer das Problem verursacht.
Die Geschäfzidee ist halt grundfalsch
durch Raubau an der Natur und zügellosen CO2 verbrauch gewinne gennerieren
und das auch noch mit tausenden von Leuten in Hand Arbeit
damit ist jetzt vorbei denn die neuen gennerationen sind aufgeklärt wir machen keine Hand Arbeit mehr hahaha
Da würde mich Ihre Geschäftsidee interessieren. Vielleicht „irgendwas mit Medien“ oder „irgendwas mit Internet“ ?
Kleine Lichter ausbeuten hahahaha das ist mein Business
Man man die Schulen…
„zügellosen CO2 verbrauch gewinne gennerieren
und das auch noch mit tausenden von Leuten in Hand Arbeit“
Alter, lern schreiben und denken.
Zuviel verlangt!
Uiuiui. Bitte, belegen Sie einen Deutschkurs. 😱
Du würdest besser mal Deine Rechtschreibung generieren.
schon wieder co2 gespart
Yepp, nennt sich grünes Schrumpfen!
Die Grünen im Ländle liegen knapp hinter den Schwarzen. Wird es Grün-Schwarz oder Schwarz-Grün?
Dann produzieren sie eben in China. Da leben ja auch Menschen! Hauptsache die AfD kommt nie an die Regierung, denn das würde die deutsche Wirtschaft kaputtmachen!
Manche belustigen sich schon daran, dass sich die Robert Bosch GmbH mit der aktuell teuersten „Abnehmspritze“ mit Kosten in der Anwendung in Höhe von rund € 4 Mrd. zu behelfen hat, um betrieblich schlanker zu werden. Sogar Barbara Resch als die Bezirksleiterin der baden-württembergischen IG Metall plagen inzwischen Zweifel, ob es jemals einen Sinn ergibt, wenn die Gewerkschaft weiterhin nichts unversucht lässt, das Unternehmen zu zwingen, gleichsam jeden Preis zahlen zu müssen, um auch künftig im Wettbewerb bestehen zu können. Sich als IG Metall über die Zollpolitik allen voran der USA zu echauffieren, aber als Gewerkschaft selbst keine Scheu zu kennen, bereits inländisch die Hürden für den Zugang zu den Handelsplätzen der Welt unvertretbar hoch anzusetzen, zeugt zumindest davon, dass die mitgliederstärkte Einzelgewerkschaft längst das Moment der Rationalität vermissen lässt. Zuvörderst die beste und modernste Fabrik würde dann zu liquidieren sein.
Und wieder wurde die CO2 Blianz verbessert!
Cem macht gerade einen Super Wahlkampf in Baden-Württemberg, also nicht aufgeben, Cem wählen, denn irgendwann muß es einfach klappen!
…geliefert wie bestellt. Liebe Waiblinger, wählt ruhig weiter CDU und Grüne und wundert euch dann, dass ihr euren Arbeitsplatz verliert.
Die CHinesen profitieren auch von den westlichen Firmen, die dort Fabriken aufgebaut haben.
Alles, was dorthin an Know How geliefert wurde nutzen die Chinesen jetzt selber effektiver.
Ihr müsst jetzt ganz stark sein.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/74644/umfrage/prognose-zur-entwicklung-des-bip-in-deutschland/
Das hielt man in nichtdystopischen Zeiten für undenkbar, dass ein Flaggschiff wie Bosch in diesem Land ein Werk schließt. Nach Marshall nun Morgenthau.
Schön. Erst schrumpft die Industrie, damit fehlt das Geld im Land. Danach folgen dann weitere Bereiche: Gastronomie, Handel, Finanzdienstleistungen (Banken, Versicherungen).
So ist es eben, wenn man den Grundrohstoff für Produktion (Energie) künstlich erhöht
Aber wer hätte das schon ahnen können….
Das grüne Wirtschaftswunder. Sie können ja Ramadanbeleuchtung produzieren…
Ist nicht so schlimm,wir müssen erst die AfD kleinkriegen,dann kümmern wir uns,ich schwör.
Bosch investiert gerade massiv in China und liefert den Kommunisten schön unser Know-how, während sie hier tausende Leute auf die Straße setzen.
Bitte nicht die Firma Bosch mit dem Sozialamt verwechseln
Herr heugel Kandidat der cdu in Baden Württemberg will die Wirtschaft entfesseln. Die Wirklichkeit ist die Entfesselung der Arbeitslosigkeit. Dank CDU und co.
Das grüne Schrumpfen, besser Deinudustrialisierung genannt, läuft zu Hochtouren auf.
Zitiere Zwar nicht gerne den ÖRR..
Aber..
„Xi äußerte seine Wertschätzung für das gemeinsame Verhältnis. Er habe „den chinesisch-deutschen Beziehungen immer große Bedeutung zugesprochen“, sagte der Präsident.“
Aber so bei diesem.. Lass mich mal Fette Beute machen.. .. Glaube ich Ihm durchaus das er dies Ernst gemeint hat..:-)
„Er sei bereit, gemeinsam mit dem Bundeskanzler daran zu arbeiten, die „umfassende strategische Partnerschaft zwischen China und Deutschland“ auf ein „neues Niveau“ zu heben.“
Glaube ich Ihm auf’s Wort..:-) .. Der uns gerne mehr als Hilfreich dabei ist.. Die Deutsche Industrie.. Im Rahmen einer..
Ich darf Zitieren.:-)
..““umfassende strategische Partnerschaft zwischen China und Deutschland“ auf ein „neues Niveau“ zu heben.“
Quelle:
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/merz-xi-besuch-china-100.html
Stand: 25.02.2026 • 15:39 Uhr
Soviel dazu..:-)
„Durch EU-Regeln sind chinesische Hersteller zunehmend im Vorteil.“