Merz‘ spektakulärer Kurswechsel
Auf dem Bundesparteitag hat Friedrich Merz der CDU einen Bärendienst erwiesen: Der Bundeskanzler nähert sich einer Merkel-Rhetorik an. Statt Wirtschaftswachstum und SPD-Kritik unterstreicht er einmal mehr seine Bedeutungslosigkeit. Im Apollo News-Update geht es außerdem um ein Porträt in der ZEIT über Max Mannhart.
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Max Mannhart ist ein mutiger, intelligenter, junger Mann. Beeindruckend, sein Mut und sein Können. Bitte so weitermachen.
Von welchem Kurswechsel sprechen Sie genau, Herr Mannhart?
Damit man einen Kurs verändern kann, müsste man doch vorher eine Richtung festgelegt haben. Dies ist leider nicht der Fall.
Die einzige Konstante bei der CDU ist die völlig Programmlosigkeit, wodurch sie den Linken ständig auf dem Leim geht. Wobei, mittlerweile darf man dies nicht mehr als unbeabsichtigen Polit-Unfall bezeichnen, zu häufig werden linke Themen mittlerweile von CDU-lern selbst vorgetragen (siehe D. Günther, usw.).
Früher hätte man sich vielleicht durch ein Porträt in der „Zeit“ „geadelt“ fühlen dürfen. Heute kann die „Zeit“ nur noch berichten, dass Apollo News ihr die kritischen Recherchen wie im Fall Weimer wegschnappt.
Weiter so und danke an Apollo News! Ihr jungen Leute macht einen sauguten Job.
Toll! Vielen Dank. Bin froh, jetzt endlich mal etwas für meine 2xGEZ zu bekommen.
Was von diesem CDU-Parteitag bleiben wird?
– Die Erinnerung an Ex-Kanzlerin Merkel
– Die Erinnerung an „Kanzler Klingbeil“
– Der Parteivorsitzende hat eine schöne Rede gehalten und wurde mit großer Mehrheit im Amt bestätigt
Wenn Friedrich Merz als Bundeskanzler während seiner Rede anlässlich des Parteitags der CDU am vergangenen Freitag, den 20. Februar 2026 in Stuttgart ausruft: „Deutschland muss zur Höchstform auflaufen!“, sollte angesichts dessen nicht in Vergessenheit geraten, dass es dafür im Mindesten eines von den Naturwissenschaften, der Medizin sowie den Geistes- und Sozialwissenschaften gemeinsam erarbeiteten Begriffs bedarf, wie Adolf Theiss als damaliger Präsident der Eberhard-Karls-Universität Tübingen längst zuvor am 17. Juli 1985 in Blaubeuren reklamiert. Fortgesetzt bis auf die Gegenwart hapert es aber daran. Allen voran der Europäische Forschungsrat wies dabei zuletzt noch im Jahr 2008 einen Antrag ab, der es ermöglicht hätte, darüber notwendig Aufschluss zu gewinnen. Es kommt dann nicht von ungefähr, wenn heute noch immer in der zutiefst existenziellen Frage keine Antwort vorliegt und voraussichtlich die Bundesrepublik auch künftig dahingehend blanker als blank dasteht.
Übrigens: Akio Toyoda sprach spätestens im Jahr 2018 von einem sich weltweit vor allem in der Industrie abzeichnenden Kampf auf Leben und Tod (life-or-death-battle). Der spätere Begründer der Göttinger Soziologie, Helmuth Plessner, erinnerte in seiner im Jargon so bezeichneten „Grenzschrift“ dabei schon im Jahr 1924 daran, für die sozial dadurch bis zum Äußersten reichende Auseinandersetzung stets über eine Form verfügen zu müssen, weil danach unabweisbar die Seele und die Geistigkeit des Menschen verlangen. Sollte es also weiterhin daran fehlen, bleiben die Rahmenbedingungen der hiesigen Wirtschaftsordnung generell „unmenschlich“, wie Industriepfarrer im Zusammenhang mit der Schließung zum 31. Dezember 1981 des Ulmer Werks der Videocolor GmbH in der März/April-Ausgabe der Zeitschrift „Stimme der Arbeit“ daraufhin im Jahr 1982 insbesondere kritisierten.
Nur zur Erinnerung: Im Gespräch mit Hellmut Gumnior lässt sich Max Horkheimer darauf ein, zu bekennen, dass „hinter allem echten menschlichen Tun die Theologie steht“. Und weiter: „Politik, die … Theologie nicht in sich bewahrt, bleibt, wie geschickt sie sein mag, letzten Endes Geschäft“ (in: Sehnsucht nach dem ganz Anderen, Hamburg, 1970, Seite 60). Insofern wäre es äußerst verhängnisvoll, falls die CDU sich heutzutage den leichtfertigen Luxus leisten würde, der längst von Industriepfarrern geübten Kritik an womöglich dadurch unmenschlichen Rahmenbedingungen der Wirtschaftsordnung fortwährend kein Gehör zu schenken. Die CDU hätte dann aufgehört, eine Partei zu sein, die sich noch in der christlich-jüdischen Tradition des Abendlandes stehend selbst verstehen könnte. Die jüngste Rede ihres Vorsitzenden Friedrich Merz vom 20. Februar 2026 würde damit nichts weiter als bloßes Blabla gewesen sein.
Auch in diesem Jahr wird die österliche Eiersuche bei der CDU ergebnislos verlaufen.
CDU und ÖRR…..
Gestern im Bericht aus Berlin: Merz lässt seine Wiederwahl feiern und Merkel klatscht dazu. Einziger Fehler……zu diesem Zeitpunkt war Angie schon nicht mehr anwesend.
Also auch bei der ARD Fake-KI-Filmchen.
Erschreckend …..und gruselig.
In seiner Rede hat Kanzler Merz soviel heiße Luft abgesondert, daß er als Wärmepumpe eingesetzt werden könnte.
Merz war schon gescheitert, als er gewählt wurde. Er bestätigt das jeden Tag aufs Neue und redet zudem jeden Tag was anderes.
Wer diese traurige Gestalt noch ernst nimmt, dem kann man auch nicht mehr helfen.
Dieser Ritter der traurigen Gestalt steht exemplarisch für den bedauernswerten Zustand des Landes.
Max Mannhart ist CDU/CSU Fan. Er unterstützt somit den Sozialismus.
Laumann?
Max Mannhardt beschreibt ihn als „mit hochrotem Kopf“:
Da stelle man sich den Gesellen an der Theke vor – Nach jedem kurzen Satz ein Schluck vom Pils. Das wiederholte Tasten nach den Mikrophonen weißt darauf hin. *Hüstel Satire
War das jetzt der CSDAP Parteitag oder die CDU-Kanevalssitzung?
Tja, lieber Max Mannhardt, da ich die Video-Ausschnitte von Merz nicht ertrage, nur soviel: Ihre Seite, die mit viel lobenswertem Engagement betrieben wird, wird gerade so dermassen von Regierungs-Trollen und V-Leuten in den Kommentarspalten zerlegt, dass man Sie wahrscheinlich dadurch nötigen wird, die Leute hier über Klarnamen kommentieren zu lassen. Man will ausgewogene, sachliche und berechtigte Kritik mit modernen Mitteln, aber in der Methodik so ewig-gestrig, dass Merz die Ohren vor Scham und Schelte glühen müssten!
Es ist definitiv ein weiterer Tiefpunkt in der Geschichte und in der Demokratie dieses Landes. Ich schrieb es an anderer Stelle, ich überlege, Screenshots davon anzufertigen und es an die entsprechenden Stellen und Botschaften zu senden. Solch ein erbärmliches Niveau in diesem Land, um die freie Meinungsäusserung zu ersticken, ist tatsächlich so tief, tiefer geht es nicht mehr!
Die freien Wahlen werden sie trotzdem nicht verhindern können und meine Beiträge, egal an welcher Stelle, ebenso nicht! Diese Methoden sind das Allerletzte!
Aktuelles aus Bayern:
https://www.merkur.de/wirtschaft/gasspeicher-fuellstand-unter-prozent-warum-bayerns-speicher-nun-stillgelegt-wird-zr-94183667.html
Was sagt Söder dazu? Können die Kommunalwahlen denn noch stattfinden oder ist dann schon kontrollierte Anarchie angesagt? Oder wird es eine neue Räterepublik-Ausgabe geben?
Der arme Fritze möchte doch auch mal gelobt werden und auch so gut dastehen wie einst Adenauer oder Muddi.
Eigentlich, möchte man meinen, dass es ihm scheißegal ist, was die Leute von ihm denken. Er hat ja einen Auftrag und wenn er den durchzieht, werden ihn alle, die verstehen was er da macht, von ganzem Herzen hassen.
Wer will schon, dass das Land in dem er lebt, nach allen Regeln der Kunst vernichtet wird? Von der eigenen Regierung.
Was soll man von einer Partei erwarten, die den Eindruck kollektiver Frühdemenz macht?