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Bundestag soll beraten

Grüne fordern bundesweite Mietpreisbremse und Einschränkung des Kündigungsrechts bei Eigenbedarf

Die Grünen fordern, dass die Mietpreisbremse in ganz Deutschland gelten soll und nicht nur in einigen Städten. Außerdem sollen Vermieter fünf Jahre lang nicht wegen Eigenbedarfs kündigen können, wenn der Mieter zuvor die Mietpreisbremse durchgesetzt hat.

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Die Grünen wollen eine bundesweite Mietpreisbremse. Die aktuelle sei „löchrig wie ein Schweizer Käse“. (Symbolbild) (IMAGO/Hanno Bode)

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Die Grünen fordern eine bundesweite Mietpreisbremse. Die aktuelle Mietpreisbremse gilt nur in Gebieten, die als angespannter Wohnungsmarkt gelten, zum Beispiel München, Berlin oder Nürnberg. Sie sieht vor, dass bei der Neuvermietung die Miete höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Allerdings gibt es eine Reihe von Ausnahmen. Im Juni 2025 einigte sich der Bundestag auf eine Verlängerung der Maßnahme bis Ende 2029. 

Das aktuelle Modell bezeichnete der Grünen-Politiker Till Steffen laut dpa als „löchrig wie ein Schweizer Käse“. Die Partei kritisiert in ihrem Papier, das in der kommenden Woche im Bundestag verhandelt werden soll, die Vorschläge von Justizministerin Hubig als unzureichend. Diese stellten „das absolute Minimum“ dar, was notwendig sei, um gegen hohe Mieten vorzugehen. Laut einem ersten Entwurf der Ministerin sollen kurzzeitige Vermietungen nur dann von der Mietpreisbremse ausgenommen werden, wenn sie höchstens sechs Monate dauern. 

Eine Befristung soll nur dann gestattet sein, wenn seitens des Vermieters ein besonderer Grund vorliegt, wie das ARD-Hauptstadtstudio berichtete. Dazu gehören beispielsweise Praktika, Montagearbeiten oder andere berufliche Gründe. Außerdem sollen Vermieter unaufgefordert angeben, wie hoch der Zuschlag ist, den sie verlangen wollen, wenn sie eine Wohnung möbliert vermieten. 

Die Grünen-Politikerin Hanna Steinmüller sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass Mietern zu oft unter fadenscheinigen Vorwänden gekündigt werde, wenn diese auf überhöhte Mieten aufmerksam machten. Deshalb haben die Grünen nun in ihrem eigenen Vorschlag zum Mietrecht, der der dpa vorliegt, gefordert, dass Vermieter fünf Jahre lang auf Kündigungen wegen Eigenbedarfs verzichten sollen, wenn ein Mieter die Mietpreisbremse durchgesetzt hat. 

„Das nimmt Mieterinnen und Mietern die Angst, ihre Rechte einzufordern“, so Steinmüller. Ehrliche Vermieter würden dadurch in ihren Rechten nicht eingeschränkt. Denn „wer sich an die Regeln hält, kann weiterhin berechtigten Eigenbedarf anmelden“. Eigenbedarf kann angemeldet werden, wenn der Vermieter selbst oder ein Familienmitglied in die Wohnung ziehen soll. 

mra

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57 Kommentare

  • Das wird weltweit Investoren anlocken. Jetzt geht’s wieder bergauf.

    • …die GrünLinkenSozen begreifen es einfach nicht und der Sachverhalt ist nicht so kompliziert, dass dies genau zum Gegenteil führen wird…

      • Das wird viele, sehr viele, extrem viele, unendliche viele NEUE Mietwohnungen erschaffen. Ganz sicher! Man muss nur ganz grün dran glauben.

      • Fragen Sie mal die CDU, die alles mit sich machen lässt.

        • Die zähle ich auch zu den Llinkssozen…

          10
        • CDU/CSU es ist vorbei, heute auch Kartellpartei!

          2
      • “ der Sachverhalt ist nicht so kompliziert, “
        Das komplizierte an dem Sachverhalt ist, dass es keine guten Fühlis im Bauchi macht.

  • Das ist ungefähr so sinnvoll wie eine Brotpreisbremse gegen Hungersnot.

    • Tja, leider sammeln sich die Dümmsten der Dummen ausgerechnet im Zeichen der Sonnenblume…

      • …aber halten sich für unendlich clever und hypermoralisch…

      • Machiavelli und Bonhoeffer. Kommentare zur Dummheit lesen. Die haben mitten ins Schwarze getroffen! Hellseher!

  • Sicher eine gute Idee, um das Angebot an Immobilien weiter zu reduzieren und Investoren ins Ausland zu treiben.

  • Kann man auch einfach leerstehen lassen. Zwingt einen ja niemand, zu vermieten. Wer sich’s irgendwie leisten kann, sollte das aus Prinzip schon machen.

    • Ich hab noch ein leer stehendes 1Zimmerappartement in der Stadt.
      Ich werd nen Teufel tun das zu vermieten.
      Aber ich guck mich grad um was ich beim Verkauf so erzielen könnte.
      Ungefähr das doppelte von meinem Kaufpreis 2008 schätze ich mal. Nach über 10Jahren steuerfrei.

      • Geht mir genauso, mein Appartenent steht schon lange leer und wird es auch bleiben.

        • Na Sie sind ja was ganz besonderes. Was können junge Menschen dafür, die keinen Wohnraum finden, dass Sie!, ihre Generation, dafür mitverantwortlich ist, dass Deutschland so ist wie es ist, sprich eben sie keinen Wohnraum finden.

          Was ist ihr Problem dabei ihr Apprtment zu vermieten? Was hat das mit den Grünen zutun?

          0
      • Ich würde das Appartement zu einer Horrormiete vermieten an das Sozialamt.

        • Verantwortlich für Renovierung und Instandhaltung bin ich dann aber trotzdem noch. Das kann auch teuer werden. zB Handwerkerkosten Und wenn die jemand reinsetzen der Ärger macht wird sich die Hausverwaltung womöglich an mich und nicht an das Sozialamt wenden.
          Ich gebe zu, daß ich mich mit der rechtlichen Seite bei Vermietung ans Sozialamt noch nicht so beschäftigt hab aber das riecht für mich nach Stress und Ärger-da hab ich kein Bock drauf.

          0
        • Nach der Mietzeit haben Sie dann aber auch ein Horror-Appartement.

          -1
    • Besser wäre das oft, aber da sind sie schon dran. Wir sind ja nicht das erste Land, dass den Sozialismus einführt.
      Verkaufen. Das muss man jedem raten.

  • Die Planung z.B. Kindern, oder auch den eigenen Eltern im Alter eine Wohnung zu überlassen, ist damit vorbei. Enteignung durch Mietvertrag.

  • Die Grünen sind inkonsequent. Eine Verfassungsänderung muss her. Artikel 14 Abs. 1 GG muss durch einen Art. 14 Satz 3 ergänzt werden:

    Grundgesetz Artikel 14
    (1) 1Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. 2Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt. 3Jede entgeltliche Überlassung von Räumen zu Wohnzwecken ist unzulässig.

    Diese Idee hatten Grüne und Rote bestimmt schon längst selbst. Nur nicht genug Mumm. Aber beim derzeitigen Zustand der Union ist die Gelegenheit günstig.

  • Dann wird endlich Wohnraum geschaffen, ganz sicher sogar

  • Hier ist es so, dass der private Vermieter oft froh ist zu wissen, dass der Mieter seriös und sorgsam mit der Wohneinheit umgeht. Dafür wird oft nicht der Preis aufgerufen, welcher dem aktuellen Mietspiegel entspricht. Vielleicht denke ich da zu ländlich. Vermutlich können hier die Grünen nicht zwischen Konzernen und Privatpersonen unterscheiden.

  • Diese mail habe ich heute um 21.44 Uhr an
    kontakt@apollo-news.net.
    gesendet:

    Betreff: Kommentar
    Hallo AN,
    Sie sollten sicherstellen, dass man bei Ihnen nur unter eigenem, ausgewähltem Namen kommentieren kann. Schließlich gebe ich als Nutzer dafür meine e-mail-Adresse preis.
    Wenn Jeder mit unterschiedlicher Mailadresse unter einem gleichen Namen agieren kann, ist das gesamte Konzept nutzlos!
    Gruß
    M. B…

  • Die CDU und EU Uschi fordern Enteignung
    Was ist besser ???

    • Enteignung ist besser, dann muss man wenigstens kein Geld mehr hinterher werfen und ist die Arbeit los.

      • Noch ein CDU Wähler…

  • … und schon wieder einige Tausend Bauprojekte gecancelt,… powered bei Grüne.
    Die Angebotsmieten werden jetzt noch knapper werden.

  • nicht mehr vermieten und gut ist

  • Ich frage mich, warum höre ich nicht von AfD Ideen/Vorschläge/Konzepte?

    • Reduzierung der Nachfrage durch Re….

  • Aus der Opposition regieren; und die Schwarzen lassen gewähren. Was ist das bloß für ein Kanzler?

  • Zu gut deutsch:
    Die Grünen wollen die Eigentumsrechte an einer Immobilie aushöhlen. Kurzfristig bringt das Wählerstimmen, langfristig Niedergang im Immobilienbestand.

  • Da iss’es wieder, das Pfeifen des Bau-Turbos, nicht wegen der hohen Drehzahl, sondern das Pfeifen auf dem letzten Loch.

  • Das wird die Zahl der Wohnungen natürlich massiv erhöhen… Wenns dann auch mal die Grün_:*Innenden checken, sorgen sie dafür, dass der Staat, dass Länder & Kommunen selber zum (noch größeren) Bauherrn werden. Und das wird dann noch mal so richtig teuer, dagegen kostet die Energie-„Wende“ tatsächlich nur ne Eiskugel…

  • Die „Grünen“ sind in der Regierung dank der Schwarzen? Was haben die zu fordern?

  • Die Grünen fordern. Das höre ich am liebsten.Die Made im Speck fordert Diät für andere.

  • Jo:
    Nachfrage steigern durch (weiterhin!) ungebremste Migration.
    Angebot verringern durch immer neue Vorschriften gegen die Eigentums-GARANTIE des GG.

    Wäre irgend ein GRÜNER mal mit BWL/VWL in Kontakt gekommen, wüßte er/sie/es, was die Folge ist: Man versagt dem Markt seine Wirksamkeit – das ist aber KEIN Marktversagen.

    • Ganz genau Karl Drall, so sehe ich das auch.
      Am liebsten 10 👍

  • Ich habe vor Jahren verkauft und dies auch allen empfohlen. Als Vermieter bist Du in Deutschland automatisch ein böser Ausbeuter. Du verlierst vor Gericht aus Prinzip und darfst keinen Gewinn machen. Mit Verlust vermieten und die Allgemeinheit Dir die Steuern senken lassen, das geht, da gib es keine Probleme.
    Das ist alles völlig krank.

    • Vonovia und Co. geht es nicht schlecht. Man kann die Regeln umgehen – wenn man groß genug ist und sich die richtigen Experten leisten kann. Die staatlichen Eingriffe sorgen für eine Zentralisierung der Angebotsseite.

    • Wer mit Verlust (befristet bzw. Kurzzeit, um nicht völlig verar… zu werden) vermietet wird hinterher dann vom Finanzamt verarscht – Ausgaben nicht absetzbar, da Verlust Beweis für bloßes Hobby. Willkommen im besten DE das es je gab.

  • Vermieter zu sein lohnt sich nicht mehr, dank der Grünen und den Einheitslinken.
    Die Wohnungsnot wird zunehmen….

  • Wohnungsnot in Deutschland … Wenn sich unter den gegenwärtigen Umständen mit Wohnungen reichlich Geld verdienen ließe, hätten wir keinen Wohnungsmangel. Aber das werden Linksgrüne nie verstehen.

  • Hey , wir machen bauen mit Dämmung & Umweltbürokratie unendlich teuer mit unserer linken Politik , jetzt machen wir noch mehr linke Politik damit die Kosten nicht beim Endverbraucher ankommen und Geld wächst ja bekanntlich auf Bäumen…

  • Deswegen habe ich hier nie Geld in Immobilien gesteckt. Zuviel Streß. Wenn allerdings nun die Besteuerung auf fiktive Aktiengewinne kommt, war es das für mich mit diesem Sch….land.

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