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Schlechte Batterieleistung

Viermal höherer Spritverbrauch: Plug-in-Hybride deutlich ineffizienter als versprochen

Plug-in-Hybridfahrzeuge verbrauchen deutlich mehr Kraftstoff als versprochen. Ein wesentlicher Grund ist die geringe Leistungsfähigkeit der batterieelektrischen Antriebe – der Verbrennungsmotor muss häufig einspringen.

Die Elektromotoren sind in bestimmten Verkehrssituationen nicht leistungsfähig genug – dann springt der Verbrenner an (Symbolbild) (IMAGO/CHROMORANGE)

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Plug-in-Hybride galten bislang als Übergangstechnologie mit niedrigem Spritverbrauch. Eine Untersuchung, an der unter anderem das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) beteiligt war, kommt nun jedoch zu einem anderen Ergebnis. Vorab wurde die Analyse dem SWR exklusiv zur Verfügung gestellt.

Demnach liegt der tatsächliche Durchschnittsverbrauch der untersuchten Fahrzeuge bei knapp sechs Litern Kraftstoff – rund 300 Prozent über den Werten, die im Rahmen der EU-Typgenehmigung von den Herstellern angegeben werden. Aus der europäischen Fahrnorm WLTP ging zuvor hervor, dass Fahrzeuge mit der Kombination aus Verbrennungsmotor, E-Motor und extern aufladbarer Batterie häufig nur zwischen ein und zwei Litern verbrauchen.

Die Auswertung zeigt zudem, dass im überwiegend elektrischen Betrieb, dem sogenannten „Entlademodus“, im Schnitt etwa drei Liter Kraftstoff verbraucht werden. Auch das liegt deutlich über den bisherigen Annahmen. Bisher ging man davon aus, dass im Elektromodus kaum beziehungsweise gar kein Benzin benötigt werde. Für die beteiligten Forscher sei das Ergebnis vor diesem Hintergrund ein „Schock“ gewesen, erklärte Patrick Plötz vom Fraunhofer ISI im Gespräch mit der tagesschau.

Besonders auffällig fällt die Bilanz bei den deutschen Herstellern aus, so etwa bei Porsche: Die Hybridmodelle des Luxusautobauers verbrauchen im Entlademodus sogar rund sieben Liter Kraftstoff. Die geringsten Verbrauchswerte wiesen in der Untersuchung (PDF) ausgewertete Fahrzeuge von Kia, Toyota, Ford und Renault auf. Diese Modelle kamen im sogenannten Entlademodus auf besonders niedrige Werte – teils lagen sie sogar deutlich unter einem Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer.

Für die Untersuchung wurden die Daten von etwa einer Million Fahrzeugen verschiedener Hersteller aus den Baujahren 2021 bis 2023 analysiert. Grundlage bildeten die Daten, die die Fahrzeuge regelmäßig per Funk übermitteln. Auf diese Weise ließ sich der reale Kraftstoffverbrauch der Plug-in-Hybride im Straßenbetrieb präzise nachvollziehen.

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Die Wissenschaftler vermuten den Grund für den erhöhten Kraftstoffverbrauch darin, dass der Verbrennungsmotor von Plug-in-Hybriden (PHEVs) deutlich häufiger anspringt als bislang angenommen.

Dies liegt unter anderem daran, dass manche Elektromotoren in PHEVs in bestimmten Situationen – etwa bei hohen Geschwindigkeiten, Steigungen oder starker Beschleunigung – nicht ausreichend leistungsfähig sind. In solchen Fällen schaltet sich der Verbrennungsmotor zuverlässig hinzu, auch wenn eigentlich der Elektrobetrieb gewählt wurde. Zusätzlich entsteht weiterer Verbrauch durch Nebenaggregate und Systemfunktionen, etwa für die Batterieheizung oder die Klimaanlage.

Hinzu kommt der Trend zu größeren Batterien und höheren Reichweiten. Die komplexen Hybridsysteme erhöhen das Fahrzeuggewicht teils um mehrere Hundert Kilogramm, was sich vor allem im Verbrennermodus negativ auf den Verbrauch auswirkt.

Darüber hinaus zeigen die erhobenen Daten, dass viele Plug-in-Hybridfahrzeuge nur selten oder nur in geringem Umfang extern aufgeladen werden. In der Folge muss die Antriebsleistung überwiegend oder vollständig vom Verbrennungsmotor erbracht werden, was den Kraftstoffverbrauch entsprechend erhöht. Wie häufig dieses Szenario auftrat, unterschied sich je nach Hersteller deutlich. Im Durchschnitt lag der rein elektrische Fahranteil jedoch lediglich bei rund 25 Prozent.

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90 Kommentare

  • Wer hätte das gedacht. Man baut ein hunderte Kilo schweres weiteres Antriebssystem ein und das Auto braucht mehr Bezin. Von den zusätzlichen Kosten und den Fehlerquellen, der Haltbarkeit ein reden gar nicht erst .

    • Weil nun alles elektrisch ist, verteuern sich Reparaturen um bis zu 400%, selbst kleine Sachen …

      • Ja Leute, boykottiert dieses uns arm machende versuchte Zwangs-E.Auto-System. Die alten schweren Dieselfahrzeuge wie zum Beispiel mein Jeep Commander ist unkaputtbar und hat wenigstens Platz innen drinnen und hat alles von Klimaanlage, Rückwärtskamera – sogar Navi und Allradantrieb, ist höhergelegt, kommt überall durch, hat 7 Sitze, die Hunde haben genug Platz und auch Kinder.

        • Sei ihnen gegönnt. Würde mir aber zu viel Sprit fressen, gerade auf Langstrecke.

          0
    • Es ist halt nur ein neues Steuersparmodell für alle mit Firmenwagen.
      Der geldwerte Vorteil bei einem Firmenwagen ist ein steuerpflichtige Sachbezug, der durch die private Nutzungsmöglichkeit entsteht und wird monatlich mit 1 % des Bruttolistenpreises (Verbrenner) oder reduziert (0,5 %/0,25 % für E-Autos o.ä.) versteuert.
      Da kommt am Ende des Monats durch diese E-Mobile einiges zusammen…

  • Ich hatte mal einen Toyota Auris,beim anfahren an einer Kreuzung/Ampel sprang der Benzinmotor an.Wenn die Karre elektrisch aufgeladen war,hatte sie elektrisch nur eine Recihweite von 2km.Über 50km/h ist der Benzinmotor angesprungen.Ersparnis:Null.
    Positiv:Steuer von 33€ im Jahr.
    Fahre jetzt wieder einen Diesel Kombi.

    • Der Toyota Auris ist auch ein Vollhybrid. Vor allem in der Stadt ein sinnvolles Konzept. kleiner Akku, kleiner E-Motor in Kombination mit einem niedrigverdichtenden Saugmotor. Der Vorteil von diesem Konzept ist die Unterstützung beim Beschleunigen allein durch die Nutzung von Energie aus Rekuperation, sprich Energie, die ansonsten rein über die Bremsscheibe „verloren“ geht.
      Im Text geht es um Plug-in Hybride, also Fahrzeuge die einen großen Verbrenner mit einem großen Akku und großem E-Motor kombinieren. Das ist natürlich ein absoluter Quatsch. Ungefähr so sinnvoll wie die Umstellung der Grundlast von Atom- auf Gaskraftwerke, wenn das Ziel die Co2 Reduktion ist 🙂

      • Was nützt mir ein Vollhybrid oder Plug in Hybrid wenn ich keine Vorteile habe?

        • Na ne, wer wird denn Vorteile wollen. Wir alle müssen die Welt retten. Da ist uns kein Preis zu hoch

          9
    • Ich fahre auch einen Auris und kann das nicht bestätigen.
      Verbrauch im Schnitt Sommer/Winter zusammen: 5lt.
      Bremsen, dh. Scheiben inkl. Belag noch nie gewechselt (240’000km).
      Das Auto ist sehr ruhig und angenehm zum fahren.
      Unter 80 Km/h schaltet der Motor aus, kann aber bis 75 elektrisch fahren/gleiten. Ein Hybrid ist nicht um lange elektrisch zu fahren, daher sind 2-3 km ok. Es geht darum die Bremsenergie wieder verwenden zu können und den Motor oft auszuschalten. Ist aber nicht vergleichbar mit Start/Stopp Funktion, welches schädlich ist für den Motor. Beim Hybrid bilden beide Motoren eine Einheit und die Belastung ist somit beim Starten gleich Null. Das müssen Sie ja auch gemerkt haben?
      Hybrid-Autos sind eine gute Sache ABER nicht die plug-in Variante. Die ist genauso unnötig wie EV’s.

    • Vernünftig, warum sollen wir unser Geld – was nach der Steuer noch überbleibt – für einen Klima-Wahn-E-Auto ausgeben….. Niemals

    • Dieter?

  • Und das fällt diesen „Experten“ erst jetzt auf?
    Plug-in-Hybride sind nicht für den Kunden gemacht worden, sondern für den Gesetzgeber.

    • Und was ist die Konsequenz?

      Bitte unbedingt wie immer handhaben und ein sofortiges Verbot für Hybrid-Autos einführen 😀

  • Ich bin immer wieder überrascht, dass andere überrascht sind von Dingen, die man im Vorfeld anhand sorgfältiger analytischer Überlegungen hätte erkennen oder gar quantativ abschätzen können. Das gilt für alle Themen rund um Energieversorgung mit „Erneuerbaren“, Wärmepumpen, E-Fahrzeuge.

  • Das liegt am Atomstrom…der verstopft die Netze 🙂 🙂 🙂

  • Rein nüchtern betrachtet sind das doch überwiegend Geschaftsleasing Fahrzeuge.
    Und diese werden angeschafft wegen der Steuerersparnis. Bei den meisten wird doch der Akku selten über das Stromnetz geladen.
    Und auf längere Strecken schleppt man das Mehrgewicht unnötig mit.

    Generell fehlt der Hinweis, dass ein E-Auto in der Herstellung ein Umweltverschmutzer vor dem Herrn ist.
    Von den Akkumaterialien über vermehrt Kupferbedarf für Auto und Ladeinfrastruktur bis hin zu den seltenen Erden.
    Nur auf den CO2 Ausstoß bei Herstellung und Betrieb berücksichtigt fährt ein E-Fahrzeug erst nach 90.000 – 120.000km mit einer besseren CO2 Billanz.
    Da ist auch schon die Erdölgewinnung/Rafferie des Diesls/Benzin berücksichtigt .

    Die durchschnittliche Laufleistung in Deutschland liegt bei ca 14.000km im Jahr.
    Also muß ein E-Fahrzeug mindesten 6-8 Jahre gefahren werden bevor es Umweltfreundlicher ist.

    Aber klar, der Dreck entsteht ja in China und in anderen Ländern

    • Die Annahme dem „Co2-Payback“ bei 90-120 tkm stimmt jedoch ausschließlich für den Fall, dass der Ladestrom 100% grün ist.

      Dies ist in Deutschland bekanntermaßen nicht der Fall. Und wenn man ein Auto für den Weg zur Arbeit nutzt und damit untertags den möglicherweise vorhandenen Grünstrom nicht nutzen kann, sieht die Bilanz noch viel düsterer aus.

      Fazit: für die große Masse an Fahrzeugen ist E-Mobilität nicht nur bloß sinnlos, sondern sogar umweltschädlicher als ein Diesel.

    • Wenn Sie dann noch auf einen 20 Jahre alten Gebrauchtwagen ausweichen, kann die E-Karre die Kosten- und Umweltrechnung nie gewinnen.

  • Diesel SUVchen (Yeti 1,9 TDI) von 2009. Noch nie wat kaputt.
    Na. Doch. Steinschlag in Scheibe und Steinschlag in den Kühler.
    Verbrauch Sommer: 5 Liter. Winter: 6 Liter.
    Alle Verbrauchs-Sonden, Partikel-Nachbrenner. ALLES, nur kein Dreck!
    Zudem kann das Fahrzeug auf den Schrottplatz.
    E-Autos: Sondermüll mit Explosionsgefahr!
    NEHMT DAS, ihr grünen Spinner!
    P.S.:Die Heidi von den Linken fährt 5,0 TDI. Die hat es wohl doch irgendwie verstanden.

  • Ach was……nicht möglich.🤥🤥🤥
    Bei den E-Karren stimmt auch nichts, was versprochen wurde.

    • Kann ich so nicht behaupten. Im Sommer fahre ich mein Auto mit 15,5 kwh/100km.
      Laut WLTP hat das Auto einen Durchschnittsverbrauch von 15,3-15,7 kwh/100km.
      Bin also voll drin.
      Nur die Angabe „bis zu 450km“ ist eher Käse. Das kann man erreichen, wenn man nur 90 auf der Autobahn fährt, oder nur in der Stadt.

      Im Winter kann man so einen Verbrauch jedoch vergessen, da gehts Richtung 22-28 kwh/100km.

      • Selbst mit einer 60kw Batterie müßten Sie dann aber 390km weit kommen. Mit einer 77kwh dann genau 450km

      • Somit lügen die Hersteller.

      • In 15 Minuten sind 450 km eh nicht zu schaffen.

        • Doch schon. Wen das Ding 1800 km/h in der Stunde schnell ist. HAHAHAHAHAHAH

          7
    • Bei den „Windmühlen“ und „Sonnenkollektoren“ stimmt auch NIX, was versprochen wurde.

      WAS – von all den Rosstäuscher-Versprechungen – der bösartigen und skrupellosen Polit-Gangster stimmt überhaupt ?

    • Stimmt nicht. Wir fahren privat nur noch BEV und sind hochzufrieden. Wenn man die WLTP Angaben realistisch interpretiert, gibts auch keine negativen Überraschungen. Wir werden keinen Verbrenner mehr kaufen. Ich bin aber nicht so vermessen und ideologisch, dass ich den BEV für alle Nutzungen für geeignet halte. Mit dem BEV mit Wohnwagen in den Urlaub, ich glaube das will keiner.

      • Ach…richtig interpretieren muss man. So wie die Kugel Eis vom Grünen? Irre.

        • Ne man muss nur nicht glauben, dass der WLTP in jeder Situation zutrifft. Gilt aber für alle Antriebsarten.

          -2
    • Der Wutbürger holt sich seine tägliche Portion Bestätigung.

      -11
      • Der Empörte über die Empörten auch.
        Willkommen im Club!

    • Das E-Autos sind bestimmt Ableger von Merz…. der ja lt. seiner Rede Kanzler für alle sein will. Und die Merkel haben sie auch eingeladen. Oh mir grausst. Tiefes Entsetzen. Die Mutter der Goldstücke, ob das hilft? Jedenfalls ist Merz nicht mein Kanzler und im Osten auch bei mindestens 40 Prozent der Wähler nicht. AFD-Wähler findet er ja sowie zurückgeblieben. Glaubt er denn, die wollen ihn als Kanzler und im Westen wird er auch immer weniger gewollt. Er hat die Wähler mit Versprechungen geködert wie links ist vorbei…. und alles nicht gehalten…. Und er hat laut gesagt, die AFD-Wähler werden bei der Regierung nicht berücksichtigt und jetzt will er Kanzler für alle sein. Was für eine Aussage. Macht nur noch mehr wütend.

  • Die vollelektrischen Autos und die Hybrid-Fahrzeuge sind die Antwort auf eine Frage, die nie gestellt wurde.

    • Stimmt nicht ganz!

      Die Frage war nämlich, wie kann man das Autofahren für den Großteil der Bevölkerung unbezahlbar und das Fahren längerer Strecken unmöglich machen 😀

    • Die Frage könnte gewesen sein: Ist eine Maschine, die maximal 30% der eingesetzten Primärenergie in den Wirkbetrieb umsetzt noch zeitgemäß oder kann das weg?

      • Alle Vorteile, Nachteile auflisten, sich nicht an einzelnen aufhängen.
        Wenn deine Frau gut Kocht, macht sie das nicht zur besten Frau der Welt.
        Alles im Blick behalten.
        Einzelne Argumente verblenden nur.

  • Fast hätten wir uns sowas angeschafft. Bin froh, dass wir’s gelassen haben.
    Und allgemein gefragt : Ist das Latein der dtsch. Autobauer an ihrem Ende angelangt?

    • Wer E-Autos baut, muss zwingend einen an der Waffel haben !

      • Wer sie kauft aber ebenfalls! Ich tanke und bin nach 3-4 Minuten wieder unterwegs, diese Leute stehen gemeinsam und warten bis ihre Batterie es erlaubt weiter zu fahren. Ich heitze mein Auto im Winter und kühle es im Sommer und muss nicht auf die Kilometer schauen die ich noch fahren will.

  • Natürlich. Man sollte auch ein „richtiges“ E-Auto kaufen. Plug-in-Hybride sind nur Feigenblätter, die es bald – wie Verbrenner – nicht mehr gibt.

  • Kurzer Erfahrungsbericht, ich hatte einen Jeep Renegate Plugin als Ersatzwagen auf der Fahrt über die Alpen. Während sich mein Golf TDI Diesel etwa 5.5 Liter genehmigt braucht der Jeep +20 Liter Normalbenzin auf 100 km für die gleiche Strecke. Dazu muss ich sagen der Jeep ist recht schwer und eher phlegmatisch, ich hab schon gut Gas gegeben. Aber – ökonomisch und ökologisch ein Schwachsinn!

  • Das ist wie mit der Tritin`schen KUGEL EIS !

    • Hab ick doch glatt vor Schreck ein „tttttttttt“ vergessen. Ich hoffe, die „Meldestelle“ meldet das nicht…

      • Genau mein Humor!

  • Blöde Realität wieder. Es gilt der Energieerhaltungssatz.

    • Watten datten? 🙂
      Wenn wir schon auf Kosten nächster Generationen leben, dann machen wir das auch richtig. Energien sind auch nur eine Ware die man beleihen kann.
      Der nächste Krieg gleicht das wieder aus.

  • Das Konzept des heutigen Plug in Hybrid ist auch vollkommen falsch. Die Batterie sollte nur dann mit einem Elektromotor zusätzlich Antrieb geben wenn der Verbrauch hoch ist, also beim anfahren oder beim beschleunigen!
    Mein Diesel Tiguan verbraucht bei normaler Fahrt ca 3 Liter aber der durchschnittliche Verbrauch liegt bei 4,5 Liter. Dieser Mehrverbrauch kommt nur durch anfahren und verstärkter Beschleunigung zu Stande!

    • Hatte vorher zwei Tiguan mit 2.0 TDI. Der Verbrauch von 3 Litern ist, mit Verlaub, Quatsch. 4,5 l sind bei guten Bedingungen durchaus drin. Realistisch sind es eher 6 im Mittel.

      • 35 km nach der Arbeit auf Landstraße und Dörfer nach Hause und glauben sie mir, da habe ich es eilig!
        Leider kann ich hier keine Fotos posten von den letzten 1000km mit Verbrauch und Durchschnittsgeschwindigkeit!

      • 3 Liter Quatsch? Sie sollten sich den Text nochmals durchlesen und verstehen wann dieser Verbrauch zustande kommt!

      • Auf 6 Liter komme ich nicht mal wenn ich es provoziere.
        Anscheinend sind sie ein schlechter Fahrer. Selbst mein 20 Jahre alter Passat 2.0 140 PS hat locker weniger als 5 Liter verbraucht!

        • Wenn Sie so weit unter WLTP liegen, sind sie ein Verkehrshindernis. Fahre viel Autobahn, selbst in NL bei Tempo 100 kam ich kaum unter 5l.

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  • „geringe Leistungsfähigkeit der batterieelektrischen Antriebe“ . Damit ist alles wesentliche zur E-Mobilität gesagt. Und natürlich auch alles wesentlich teurer. denn die E-Lobby will ja ihren Reibach machen.

    • und damit die autofahrer nicht wegen der geringen e-leistung lieber mit dem verbrennerteil herumgurken, ist ja geplant, zonen vorzuschreiben, in denen hybride eben nur elektrisch fahren duerfen.
      die haben schon an alles gedacht, was das autofahren erschwert und unbeliebter macht.

  • Hätte man nicht ein Windrad aufs Dach setzen können? Das würde dann vom Fahrtwind angetrieben ….

  • Alles Lug und Trug, da fahre ich lieber meinen 23 Jahre alten Wagen mit LPG Anlage.

  • Offenkundig hat man erneut eine noch verborgene Sau aus ihrem Versteck gelockt um sie durchs Dorf zu treiben.
    Das ausgerechnet das Fraunhofer ISI beteiligt ist verwundert mich nicht, bemüht die sich doch seit Jahren E-PKW vergeblich mit einer an ihm angebrachten Solarzelle zu versorgen.
    Auch wenn ich der Meinung bin, e-Mobilität wird es erst möglich sein, wenn es ohne Batterie geht, halte ich die Feststellungen zum PHEV für absolut kenntnislos.
    Tatsächlich bieten diese Fahrzeuge die Möglichkeit, Ziele im Bereich von 40 bis 100km Umkreis voll elektrisch (EV-Modus) zu erreichen. Darüber hinaus ist es so, dass sie einen Ersatz für Diesel bieten, um ohne deren Chemielabore auch beispielsweise z.B. Caravans herangezogen werden zu können; wobei nicht der „Verbrenner“ wesentlich zur Zugleistung beiträgt, sondern umgekehrt, die oder der Elektroantrieb, der sich beispielsweise aus einer vorsorglich bereitgehaltenen Batterieladung (SAVE- oder CHARGE- Modus) an Steigungen speist.

    • Für einen, der Elektromobilität zugeneigten Durchschnittsbürger, dürfte ein PHEV die sinnvollste Lösung darstellen; vor allem für Familien, die manchmal einen Caravan ziehen möchten und ihre häufigsten Ziele im von „Batterie“ gesetzten Umkreis finden.
      Ein PHEV sinnvoll zu nutzen setzt voraus, sich mit dessen Möglichkeiten und Technik vertraut zu machen. Übrigens, der Vorhalt, diese Fahrzeuge söffen auch im „„Entlademodus“ zeugt eher von Unkenntnis als zu Wissen; dass im „Normal-Modus“ ein gerissener Algorismus dafür sorgt, die vorhandenen Antriebe kombiniert so sinnvoll einzusetzen; z.B. einen im Atkinson – Zyklus betriebener Motor im Zusammenspiel mit dem E-Antrieb, um einen geringst möglichen Energieaufwand zu erreichen.

  • Ich fahre einen DS7 Benziner mit 225 PS und 62Liter Tankinhalt. Anfangs fand ich den 360PS starken Hybriden interessant. Blöd nur das die Kiste vielleicht Max 60km elektrisch fährt und durch die Batterie hat das Auto einen Tankinhalt von knapp über 30Liter. Dass das Ineffizient ist muss ich keinem sagen. Vorallem ist die Batterie Tod, sinkt die PS Zahl auch rapide. Einfach Schwachsinn.

  • Seid Jahren bekannt .. einfach mit freien Werkstätten reden. Die haben dazu noch mehr negative Erfahrungen gemacht. Allerdings wird hier der Kunden auch aufgeklärt und zahlt nicht für irre Erklärungen der Vertragswerkstätten.

  • Ich muss mir nicht mit einer „Übergangstechnologie“ das Geld aus der Tasche ziehen lassen. Wenn die tolle EMobiliät im Winter den Berg hochkommt und Reichweite mehr als zum Brötchenholen hat kaufe ich auch.

  • Das kann doch niemanden überraschen. Gerade die deutschen Fabrikate der oberen Mittelklasse werden von Firmen als ökologisches Feigenblatt geleast. Die Firmenwagennutzer haben aber meist keine Zeit oder Lust zu tanken und zu laden. Ist ja auch vom Ansatz her eine saudumme Idee. Nach Leasingende kommen die Fahrzeuge meist mit originalverpackten Ladekabeln und nur einer Handvoll Ladezyklen zurück. Fazit: Man hat jahrelang eine schwere Batterie spazieren gefahren. Eine große deutsche Philosophin würde das Konzept als Bullshit bezeichnen. Lasst den Außendienstlern doch noch ihren Diesel, bis die BEV und Ladeinfrastruktur entsprechend entwickelt sind.

  • Wir lange schon gibt es die Hybrid Fahrzeuge?
    Nach 5 oder mehr Jahren kommt man auf die Idee, die Werbeaussage des Herstellers zu prüfen.
    Ein Witz, das macht man direkt wenn die Dinger am Markt sind, also vor über 5 Jahren.
    Keiner wusste das ?
    Doppelte Inspektionskostrn durch zwei Systeme und das zusätzliche Gewicht erhöht den Verbrauch.
    Das könnte ja keiner Ahnen.

  • Ab 2027 soll ETS2 greifen. (Ablasshandel EU)
    Dann beginnt der Emissionshandel für Öl und Gas. Händler müssen Zertifikate kaufen. Die Kosten steigen. Schon jetzt liegt die CO2-Abgabe auf Benzin bei 16 Cent pro Liter. Kritiker warnen vor weiter steigenden Preisen und Belastungen für Industrie und Verbraucher.
    Sicherheit und Energie bleiben damit die zentralen Konfliktfelder.
    https://www.youtube.com/watch?v=sVsukIE6t-k 7 Min.
    Dazu EU
    Australien drängt bei den Verhandlungen um ein Freihandelsabkommen mit der EU auf höhere Importquoten. Landwirte könnten von zollfreien Getreideexporten profitieren. Erst 99.000 t zollfreies Rindfleisch auf den Mercosurstaaten, bald mindestens 50.000 t zollfreies Rindfleisch aus Australien.
    Das wären rund 1475 % (!) mehr.
    https://www.agrarheute.com/politik/naechster-freihandel-mercosur-kommt-fleisch-schwemme-australien-639244
    – Unsere heimischen Bauern als Zuschauer; wie sie im globalen Preisdumping-Fleischwolf landen .

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