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Nach PiS-Kritik

Polnischer Verteidigungsminister stellt Schulung über LGBT-Themen im Militär ein

Das polnische Verteidigungsministerium hat eine Schulung über LGBT-Themen im Militär zurückgenommen. Zuvor hatte es aus der Oppositionspartei PiS und von Soldaten Kritik daran gegeben. Die Schulung war von der Frauenbeauftragten vorgeschlagen worden.

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In dem geplanten Kurs sollten polnische Soldaten sich mit Gender-Themen befassen. (Symbolbild) (IMAGO/NurPhoto)

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Der polnische Verteidigungsminister und Vizepremierminister Władysław Kosiniak-Kamysz von der Polnischen Volkspartei hat eine Schulung über LGBT-Themen aus dem Schulungskatalog für 2026 gestrichen. Das teilte das Ministerium am Montag in einer Pressemitteilung mit.

Eigentlich war geplant, dass sich die Soldaten unter dem Titel „Menschenrechte und die Perspektive des Genders in Militäroperationen” hätten fortbilden lassen können. Nach Kritik aus der Oppositionspartei PiS und Medienberichten wurde das Angebot wieder zurückgezogen. 

Der PiS-Abgeordnete Andrzej Śliwka kritisierte, dass überhaupt ein solcher Gender-Kurs angeboten wurde. „Während sich die ganze Welt, allen voran die USA, von der ‚woken‘ Kultur abwendet, präsentiert Kosiniak-Kamysz solche Erfindungen“, sagte er dem Radiosender Republika. „Ich warte nur darauf, dass er mit der Idee biologisch abbaubarer Raketen oder elektrischer Panzer kommt.“ 

Der ehemalige Verteidigungsminister und nun stellvertretende PiS-Vorsitzende Mariusz Błaszczak sagte dazu: „Man darf sich solchen erpresserischen Forderungen von unvernünftigen Menschen nicht beugen, die dazu führen, dass die Vereinigten Staaten aus Europa verdrängt werden.” Zuerst hatte das Portal Blask online über die Zusatzfortbildung der Gender-Kurse berichtet und auch anonymisierte Stellungnahmen von Soldaten eingeholt. 

Die Fortbildung war von der Vorsitzenden des Rates für Frauen im Militär vorgeschlagen und vom Personalrat genehmigt worden, wie die polnische Zeitung Interia Wydarzenia berichtete. Die Vorsitzende für Frauenfragen, Nina Kaczmarek, trat ihr Amt 2021 an. Sie ist seit 2012 in der Armee und soll sich in ihrer derzeitigen Rolle um die Anliegen von Frauen im Militär kümmern und dafür sorgen, dass mehr Frauen der Armee beitreten. Der Rat hat auch die Aufgabe, den Verteidigungsminister in Gleichstellungsfragen zu beraten. 

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Einer der Soldaten berichtete, dass man sich in der Truppe angesichts dieses Vorschlags an den Kopf fasse. Ein anderer erklärte, dass es Aufgabe der Armee sei, sich auf Krisensituationen vorzubereiten und nicht, sich mit ideologischen Themen zu befassen. Dieser Kurs habe nichts mit dem täglichen Leben von Soldaten zu tun.

mra

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40 Kommentare

  • Atlas ist ein Arschloch.
    Wer zustimmt gibt einen Daumen nach oben.

  • Schulung der Einhörner…wie irre soll es noch werden?

    • Übrigens dieser kurze Satz brauchte über 10sec bis KI es freigab. Ein Schelm….

      • Skandalös!

        Vielleicht das nächste Mal einfach mehr auf ordentliche Syntax und sinnvollen Inhalt achten, anstatt irgendwas von Einhörnern zu faseln.

        Ach, und ein anständiger Name statt Emojis könnte auch helfen.

        Dann sollten Sie künftig diese qualvollen zehn Sekunden nicht mehr erleiden müssen …

        Gott im Himmel …

        -46
        • Für Atlas…Überheblichkeit ist das Verhalten von Menschen, die sich selbst für etwas Besseres halten, andere von oben herab behandeln und den eigenen Wert viel zu hoch einschätzen – und sich auch so benehmen. Überhebliches Auftreten setzt sich aus einer ganzen Reihe negativer Eigenschaften zusammen, dazu zählen: Arroganz, Einbildung, Hochmut und Selbstgefälligkeit. Entsprechend werden überhebliche Menschen von anderen als hochnäsig, anmaßend, übermäßig arrogant sowie egoistisch wahrgenommen.

          28
        • Atlas, du bist einfach ein AL. Ende.

          23
        • @atlas: Du solltest Auf Youtube Alexander Wolf schauen. Es hilft

          0
        • Schwachkopf Atlas, auch schon wieder hier??

          11
        • „Wie irre soll es noch werden?“, fragte er als Anführer des Wahnsinns. „Ja, das entscheiden nur Sie!“, sagte der Wahnsinn.

          -26
  • Polen ist nun mal nicht Deutschland.

  • Das Thema ist für Soldaten von unschätzbarem Wert und dient vor allem der Verteidigungsbereitschaft und der militärischen Stärke. Ich habe solche Themen während meiner Militärzeit 1970 sehr vermißt, da wurde mehr Gewicht auf Gefechtsausbildung gelegt.

    • Was ist an unnützen Wissen von Wert?

  • Die Schulung wird ja nicht eingestellt.
    Sie findet gar nicht statt.
    So etwas sollte auch gar nicht groß diskutiert werden, sondern, wie jetzt in Polen geschehen, von vornherein gar nicht an die Truppe ran kommen.
    Es macht einfach keinen Sinn.
    Sollte der ein oder andere Soldat schwul sein. Und, das wird so sein. Wie überall.
    Na und?
    Es ist kein Thema!

  • Ist das aus deutscher Sicht nicht ein Kriegsgrund? Oberst Biefang sollte die Einhorn-Brigade in Marsch setzen.

    • Nun, die „Dame“ ist wohl doch nur – ein ziemlich umstrittener – Oberstleutnant …

      • Oh, habe ich die Dame fälschlicherweise befördert. Mea Culpa.

  • Na immerhin hat Polen es noch bemerkt und abgeschafft !! Es fängt im Übrigen meistens mit irgendwelchen Beauftragte /innen an und entwickelt danach eine eigene hinterhältige Logik bis es zum Standard erhoben wird ; ohne jemals darüber vom Volk abgestimmt zu haben !!

  • Nun, in der königlich preußischen Kriegsakademie wurden die Fähnriche unterrichtet in Strategie, Taktik, Militärtechnik, Nachschuborganisation, Mathematik, Physik/Ballistik, Ingenieurwissenschaften, Reiten, Schießen, Fechten, Kriegs- & Zivilrecht, Latein & Französisch, Literatur, Benimm, Tanz und Konversation.

    Welchen Mehrwert hier Schulungen über die spezifischen Bedürfnisse der Minderheit aus der Buchstabensuppe der psychosexuell Aberranten bieten sollte, ist prima vista nicht erkennbar.

  • Frauenbeauftragte, alles klar. Ich bin selber eine Frau aber mittlerweile dafür, dass die Frauenquote gestrichen wird. Hier wurden (absichtlich?) nur Frauen genommen die absolut links/woke sind und Unsere Demokratie vertreten. Also fein auf Linie sind. Das ist zu einseitig und kann weg.

    • Ja zu mehr sind diese „Frauenbeauftragten“ halt nicht zu gebrauchen. In der freien Wirtschaft würden sie verhungern.

    • oder es sind nur solche, die sich auf diese Stellen bewerben

  • Beim Militär braucht man toxische Männlichkeit. Sonst kann man es gleich ganz bleiben lassen.

    • Ich mag toxische Männlichkeit.

  • Die intellektuelle Elite der Wokisten Deutschlands gibt hier offenbar eine Kostprobe ihrer Brillanz … Nach Wind- und Lastenräder müssen wir uns darauf einstellen, dass nun Einhörner ihren Diskus bestimmen.

  • Zurück zur Normalität.

  • „…die Perspektive des Genders in Militäroperationen..“ ich dachte, wir, also Teile von uns, hätten das alleinige Monopol auf Beklopptheit. Wenigstens hat die polnische Führung noch Grips in der Birne. Unser „Führungspersonal“ wäre gar nicht erst auf den Gedanken gekommen, diesen ausgegorenen Schwachsinn in Frage zu stellen.

    • Demnächst brauchen unsere Jungs und Jungsinnen und Mädels die Unterstützung von Polen um überhaupt zu wissen was nun getan werden muss.

  • LGBTQ Rechte im Krieg? Haben diese Dummköpfe eine Ahnung was Krieg ist?

  • Was die „Mädels“ da betreiben, fällt unter Sabotage.

    -10
    • Wieder super witzig heute

  • Meiner hängt auch Atlas, der war sicher nicht extrem, kommt halt auf manche Stichwörter drauf an.

    -18
    • Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber meine Erfahrung hier zeigt mir, dass der durchschnittliche Apollo-Leser nicht im Geringsten dazu in der Lage ist, einzuschätzen, was extrem ist und was nicht.

      Linke Milchbubi-Chaoten werden beispielsweise als Extremismus in Reinform hochstilisiert und eigene, zum Teil höchst rassistische Ansichten werden als „Stimme der Mehrheit“, die nur in ihren Köpfen existiert, relativiert.

      -34
      • Naja, das kann ich jetzt nicht so unterstreichen.
        Finde hier sehr viele gute und sachliche Kommentare.
        „höchst rassistische Ansichten“ … könnten sie mir hier ein Beispiel nennen ?
        Können da gerne diskutieren.

      • Wir Alle haben Atlas als die geballte Weisheit der Welt entdeckt!
        „Und wir freuen uns darauf!“

      • Ich darf ihn nicht lesen; ich darf ihn nicht lesen; ich darf ihn nicht lesen; ich darf ihn nicht lesen; ich darf ihn nicht lesen; ich darf ihn nicht lesen; ich darf ihn nicht lesen; ich darf ihn nicht lesen; ich darf ihn nicht lesen; ich darf ihn nicht lesen.
        … für heute langts, morgen gehts weiter.

        • für heute langt´s – dann wird es keine weiteren Kommentare von dir geben ?

          7
        • 👍
          Denke, Atlas muss man lesen.
          Ganz falsch sind seine Ansichten nicht immer, vielleicht verliert er sich aber manchmal in der Komplexität.

          0
        • @Hutzifutzi „Krauses“
          Denk an deine Entzugserscheinungen. Aber gut … wenn du unbedingt willst, poste ich ab morgen unter einem anderen Nick. Viel Spaß beim suchen.

          0

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