Werbung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

17 Kommentare

  • Kulturen kann man nicht vereinheitlichen. Es gäbe keine Kultur mehr, wenn alles gleich gemacht wäre. Die Kultur ist immer ein Unterschied zu einer anderen.

  • Danke. Ein reiner Genuss….

  • Sein Buch „Weltgeschichte der Sklaverei“ ist lesenswert. Und verständlich geschrieben trotz all der vielen Hinweise und Fußnoten.
    Das hier zitierte Buch „Die Niederlage der politischen Vernunft“ ist übrigens von 2017. Und wenn man wikipedia liest, dann scheint es, als ob Aussagen oder Thesen von Herrn Flaig, die nicht ins Weltbild passen, gerne mit herabsetztenden Worten „widerlegt“ werden.
    Ende des normativen Westens: Herr Merz hat ein Schlagwort geliefert. Wenn ich die Bedeutung von „normativ“ im Duden ansehe, kann ich dem Ausdruck normativer Westen keine sinnvolle Definition geben. E. F. definiert diesen Ausdruck daher auch im ersten Schritt. Ob Herr Merz weiß, was er selbst mit seinen Worten gemeint hat?

  • Bravo, ein großartiges Gespräch, das mir in vieler Hinsicht die Augen geöffnet hat.

  • Danke für den intellektuellen Hochgenuss!!!
    Flaigs ‚Weltgeschichte der Sklaverei‘ ist ein Klassiker.

  • Vielen Dank für diesen anspruchsvollen und wertvollen Beitrag.

  • Habe den Beitrag im Moment noch nicht angehört, aber beim Lesen der Überschrift viel mir sofort Thomas Sowell und seine Ausführungen zur Sklaverei ein.

    • ….fiel….😵‍💫

  • Das Thema Kolonialismus & Sklaverei ist Teil einer großen kulturpolitischen Agenda, in der sich die Kuratoren ideologisch vor die Sammlungen stellen, und vor dokumentierte aber vergangene Deutungsmuster voranstellen! Kann man so machen, muss man aber nicht! Wenn nun KI ins Spiel kommt, und Google fast alle Suchanfragen selbst beantwortet, gehören die Museen nicht mehr der Stadt, nicht mehr der Kulturpolitik und auch alle Archive werden irgendwie obsolet!
    Für die Berliner Tourismus- und Kulturwirtschaft ist es fatal, weil nun jeder gewitzte Creator die Berliner Kulturlandschaft als Video-Zwilling generieren kann!
    Was tun? 1. Kultur-PR-Agenturen werden durch KI-Bots ersetzt! 2. Kuratoren und Betreiber müssen neuen Author-Content produzieren! 3. Museen müssen völlig neu präsentiert werden! Ideen von 2004 werden nun wieder aktuell! Nun muss man Geld für Publizität neu in die Hand nehmen – wir sind in der Zero-Klick-Ära angelangt! 2-5 Mio. mehr Touristen für Berlin sind drin!

  • Geschichtsklitterung. Christianisierung, zehntausende Ermordete, Gefolterte, hunderttausende Versklavte und Ausgebeutete und NULL Wiedergutmachung. Ein ganz dunkles Kapitel, erst recht aus heutiger Sicht.
    Da gibt es nichts zu beschönigen & relativieren. Immer noch die Ursache für Ausbeutung, Armut, Hunger, Flucht…

  • Sklaverei gabs in Afrika und anderen Ländern lange bevor die Europäer dort hin kamen und es gab sie dort noch lange, nachdem die Europäer die Sklaverei abgeschafft hatten. Die Europäer erfanden Demokratie, Medizin, Antibiotika, die Mathematik und Physik. Keine andere Kultur hat die Zivilisation so weit gebracht und von allen Religionen hat sich nur die islamische als rückständig und unfähig zu lernen oder sich zu integrieren erwiesen. Die Lügen der Linken werden Europa noch in hundert Jahren schwer belasten.

    • Und unter dem Schleier der Verschwiegenheit und dem Radar der Öffentlichkeit gibt es die Sklaverei dort immer noch. Wenn auch in kleinerem Ausmaß als früher.
      Der IS-islamischer Staat hat sie sogar völlig offen praktiziert.

    • Bei Mathematik und Medizin stimmt das meines Wissens allerdings nicht so ganz.
      In der Chirugie waren islamische Länder zeitweise weiter als wir, weil man bei uns im Mittelalter auf dem Scheiterhaufen landen konnte. Und Mathematik reicht bis in die Jungsteinzeit zurück aber Ägypter und Babylonier waren da doch auch recht fortschrittlich.
      Nur sind sich manche islamischen Länder in ihrer Entwicklung irgendwann selbst im Weg gestanden und wurden dann von uns mit Volldampf überholt

  • „Ohne die Errungenschaften des weißen Mannes hätte der Rest der Welt weder die Mittel, noch die Freizeit, noch die Konzepte, um sich von ihm unterdrückt zu fühlen.“ — Michael Klonovsky

  • Halten wir mal fest, die Europäer haben nicht das Patent auf die Sklaverei. Die englische Bezeichnung Slave kommt von Slawe und die wurden gerne und reichlich im arabischen und nordafrikanischen Raum gehandelt. Auch die Völker, die im Grunde noch in der Steinzeit gelebt haben, wie die nordamerikanischen Natives oder Stämme in Afrika, hatten schon vor der Ankunft der Europäer durchaus eine ausgeprägte Sklaverei. Und weder die Spanier, noch die Briten oder die Portugiesen sind durch Afrika gezogen, um Sklaven zu fangen, sondern haben „ihre“ Sklaven von anderen Schwarzafrikanern abgekauft. Offenbar war es für die Afrikaner ein lukratives Geschäft, für die Europäer Sklaven zu fangen.
    Aber der Wokismus hat auch die ehemaligen Kolonialmächte des Westens ergriffen und sie pflegen regelrecht einen Kolonialherren- und Sklavenhalterschuldkult.

Werbung