Werbung:

Werbung:

Starmer widerspricht

Großbritannien sei „von Migranten kolonialisiert”, klagt Manchester-United-Mitbesitzer Jim Radcliffe – und erntet Empörung

Der Mitbesitzer von Manchester United, Jim Radcliffe, sagte, dass das Vereinigte Königreich „von Migranten kolonialisiert” worden sei. Premier Keir Starmer forderte, dass er sich dafür entschuldigen solle.

Von

IMAGO/Shutterstock

Werbung

Einer der reichsten Geschäftsmänner Großbritanniens, Jim Radcliffe, sagte in einem Interview mit Sky News, dass das Vereinigte Königreich „von Migranten kolonialisiert“ worden sei. Seine Aussage löste große Empörung aus. So forderte unter anderem Premierminister Keir Starmer, dass Radcliffe seine Worte zurücknehmen und sich entschuldigen solle. Radcliffe ist Gründer der Ineos-Chemikaliengruppe.

„Man kann keine Wirtschaft haben, in der neun Millionen Menschen Sozialleistungen beziehen und gleichzeitig massenhaft Einwanderer ins Land kommen“, sagte er. „Ich meine, Großbritannien wurde kolonisiert. Das kostet viel zu viel Geld.“ Weiter sagte er, dass 2020 im Vereinigten Königreich 58 Millionen Menschen gelebt hätten und „nun sind es 70 Millionen“. Allerdings lebten zur Jahrtausendwende rund 58 Millionen Menschen dort, und 2020 waren es laut dem Office for National Statistics bereits 67 Millionen.

Keir Starmer bezeichnete die Aussage als „beleidigend und falsch“. Großbritannien sei ein „stolzes, tolerantes und diverses Land”. Ein Sprecher der Downing Street sagte laut BBC, dass die Kommentare in die Hände derer spielten, „die das Land spalten wollen”. Auch Ed Davey, Parteivorsitzender der Liberalen, kritisierte die Aussage. „Völlig falsch. Völlig unvereinbar mit britischen Werten. Er sollte sich jetzt entschuldigen“, schrieb er auf X.

Radcliffe führte in dem Interview aus, dass er mit Nigel Farage gesprochen habe. „Ich halte Nigel für einen intelligenten Mann und glaube, dass er gute Absichten hat. Aber im Grunde könnte man genau dasselbe über Keir Starmer sagen. Ich denke, es braucht jemanden, der bereit ist, eine Zeit lang unbeliebt zu sein, um die großen Probleme zu lösen.“

Von Fangruppen des Vereins Manchester United kam Kritik an der Aussage. So bezeichnete eine Vereinigung muslimischer Fans die Aussage als Sprache, die von Rechtsextremen verwendet werde. „Wir verstehen, dass es legitime Debatten über Einwanderung und illegale Einwanderung gibt, aber die Verwendung von Begriffen wie [Kolonialisierung] schürt nur die Flammen“, sagte der Vorsitzende Asif Mahmud laut BBC. Jim Radcliffe verglich in dem Interview mit Sky News die Politik mit seiner Arbeit als Manager des Fußballvereins. Man müsse bereit sein, auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen, um Verbesserungen herbeizuführen.

mra

Werbung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

44 Kommentare

  • Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.

    104
    • So ist es. Dennoch gut wenn endlich auch exponierte Personen diese Wahrheit laut aussprechen! Täte auch in D dringend Not!

    • Nein, braucht er nicht! Einfach standhaft bleiben, und viele werden folgen!

  • Schlicht die Wahrheit..
    Damit hat es Starmer ja nicht so…

  • Und schon hab ich mir nen Manu-Trikot gekauft 😀

  • Radcliffe ist ein toller Mann und Geschäftsmann. Er baut auch den Grenadier 4×4.
    Ein echter Europäer, welcher in vielen Ländern Europas Chemiewerke betreibt. Er kennt sich sehr gut aus mit Energiekosten, Löhnen, Investieren und hart Arbeiten.

  • Auch in Großbritannien wird alles schnell skandalisiert und die Empörungshysteriker warten nur auf ihre Gelegenheit.

    Es gibt nichts zu entschuldigen. Fertig.

    Diese ganze Pseudo-Erregung muss man einfach stoisch hinnehmen.

    In diesen Zeiten ist der nächste Sturm im Wasserglas nie weit.

  • Er spricht die Wahrheit aus!

  • 1. Stabil bleiben.
    2. Nein, Starmer hat KEINE „guten Absichten“.

  • Da hat er allerdings recht. Und am Ende hat es Deutschland den Briten nachgemacht.

  • Mit dem Hinweis auf „Divers“ wird auch nicht ein Problem gelöst.

  • Es gibt sie noch – die Mutigen, die die Wahrheit aussprechen.

  • Nun, England sei also „von Migranten kolonialisiert“ – ein wahres Wort gelassen ausgesprochen:

    55 v. Chr.: Caesar setzt nach Britannien über.
    43 n. Chr.: Claudius erobert Südbritannien.
    120 n. Chr.: Hadrian erobert Britannien bis nach Yorkshire.
    5.-10. Jhdt.: Angeln, Jüten, Sachsen und Wikinger erobern weite Teile Britanniens.
    1066: Die Normannen erobern Britannien.
    1485: Der Waliser Heinrich (VII.) Tudor wird König.
    1603: Der Schotte Jakob (VI./I.) Stuart wird König.
    1688: Der Niederländer Wilhelm (III.) von Oranien wird König.
    1714: Der Deutsche Georg (I.) von Braunschweig-Lüneburg wird König.
    1901: Der Deutsche Eduard (VII.) von Sachsen-Coburg-Gotha wird König.

    England ist wohl doch von Migranten kolonisiert …

    • Ich finde es schon etwas ironisch, die aufgeführte Aristroktratie als „Migranten“ zu bezeichnen. So verhalten sich die illegalen & nicht-integrierten Migratanten auch aktuell in England (Migranten, die sich in die dortige Gesellschaft integriert haben, möchte ich hier explizit ausschließen!). Groming, Staatsunterhalt, kostenfreie Taxifahrten, Gewalt- und Raubverbrechen, genau wie die damalige Aristroktratie 😀 Nur sind sich immer mehr Menschen gewahr, dass es so ist. Die anderen verschließen weiterhin ihre Augen. Dann gibt es diese Probleme nicht … bis sie dann selbst betroffen sind… dann hört das Wegsehen auf, wenn die/der eigene Tochter/Sohn oder vielleicht sie/er selbst betroffen ist.

  • Erfolgreicher Geschäftsmann vs Chefideologe.
    Übrigens, Herr Starmer, um „Rotherham“ ist es erstaunlich still geworden.
    Wie ist denn da so der Stand der Dinge?

  • Wo er recht hat, hat er recht.
    Nur Linksgrüne verleugnen das.

    • Linksgrüne leiden bekanntlich unter Realitätsverlust.

    • Wenn Sie auch die SPD, FDP und die CDU/CSU als „Linksgrüne“ ansehen, bin ich Ihrer Meinung.

  • Er hat vollkommen Recht und Stsrmer hat kein Recht ihm diese Feststellung zu verbieten.

  • „…..und erntet Empörung….“
    von all jenen, die fett an der Kolonialisierung verdienen.

  • Er hat doch Recht, für was soll er sich denn entschuldigen???

  • Die, die das mitangerichtet haben, mögen es nicht wenn, andere dies offen ansprechen…

  • Die Empörung kommt von wem? Genau.

    • U.a. von muslimischen Fussballfans……………. Gähn.

  • Klar🤪, wer die Aktionen derer, die die eigene Nation zugrunde richten, an- und sich dagegen ausspricht, DER ist ein „Spalter“.🙃
    „Haltet den Spalter!“

    • Jehova, Jehova…

  • War GB nicht wegen Merkels Flüchtlingspolitik aus der EU ausgetreten? Es hat wohl irgendjemand in GB heimlich Merkels Politik fortgeführt. Ab einer gewissen Größe tritt einfach die normative Kraft des Faktischen ein.

  • Die Wahrheit tut weh. Hoffentlich gibt es bald mehr, die diese Wahrheit aussprechen. Typen wie Starmer, Macron, Merz und v.d.Leyen müssen jeden Tag mit der Wahrheit konfrontiert werden. Immer und immer wieder.

  • Empörung löst das nur bei Linken und Besatzern aus, den meisten Engländern dürfte er damit aus der Seele gesprochen haben.

  • Leider wird die Zustimmung aus dem migrantschen bei diesen Aussagen gerne unterm Teppich gekehrt.
    Man sollte sich z.B. bei der AfD anschauen wieviele Mitglieder einen sogenannten Migrationshintergrund haben und sich Fragen warum diese der AfD beigetreten sind.

  • Kolonialisierung ist noch zu kurz gesprungen. Es findet europaweit ein forcierter Bevölkerungsaustausch statt. Im Namen des Great Resets.

    • So sieht es aus. Und das ganze geschieht nicht zufällig. Wer Augen hat der sieht es, mit ideologisch verbundenen Augen natürlich nicht.

  • Und jetzt wurde auch noch ein Abschiebegesetz von der EU erlassen, das für Deutschland nicht machbar ist. Denn hier haben wir ein Gesetz, das es den Mördern bei Ausweisung ermöglicht auf unsere Kosten zu klagen. Und unsere Richter werden das Asyl niemals ablehnen.

Werbung