Ex-Verfassungsschützerin
Justizsenatorin Badenberg unternimmt häufig „Dienstreisen“ nach NRW – dort hat sie ihren privaten Wohnsitz
Justizsenatorin Felor Badenberg hat laut einem Medienbericht zahlreiche Dienstreisen nach Nordrhein-Westfalen unternommen, wo sie auch ihren privaten Wohnsitz hat. Die Verwaltung bestreitet einen Zusammenhang.
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Die Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg hat in ihrer bisherigen Amtszeit die meisten Dienstreisen unternommen. Wie der Tagesspiegel berichtet, gingen zahlreiche Dienstreisen freitags oder montags nach Nordrhein-Westfalen – wo sie noch immer in Köln ihren Wohnsitz hat. Dort soll sie sich am Wochenende oft aufhalten. Insgesamt hat die Justizsenatorin seit Amtsantritt im Juni 2022 43 Dienstreisen unternommen, mehr als jedes andere Regierungsmitglied. Auf dem zweiten Platz liegt Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey mit 21 Dienstreisen. Innensenatorin Iris Spranger absolvierte in dieser Zeit 20 Dienstreisen.
Auffällig ist auch, dass Badenberg in etwa 60 Prozent der Fälle mindestens eine Strecke mit dem Flugzeug zurücklegte. Innerhalb Deutschlands absolvierte sie 34 Dienstreisen, von denen sie bei 20 mindestens einmal den Flieger nutzte. Dabei sind Berliner Regierungsmitglieder eigentlich dazu angehalten, aus Gründen der Sparsamkeit und des Klimaschutzes auf die Bahn zu setzen. Als Mitglied des Bundesrates besitzt sie eine BahnCard 100 für die erste Klasse, die sie auch für Dienstreisen im Auftrag der Landesregierung nutzen darf.
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Wie viele der Dienstreisen genau nach Nordrhein-Westfalen gingen, ist offen. Die Senatsverwaltung verweigerte eine Auskunft. Das wird damit begründet, dass Felor Badenberg im Visier des iranischen Regimes stehe. Ihre Eltern waren gemeinsam mit ihr, als sie noch ein Kind war, aus dem Iran nach Deutschland geflohen. Die Verwaltung befürchtet, dass die Herausgabe aller Daten, die Dienstreisen betreffen, zur Erstellung eines Bewegungsprofils genutzt werden könnte. So kam es im August 2025 zu einer „gezielten Cyberattacke“ auf einen PC in der Justizverwaltung, bei der auch Kalenderdaten erbeutet wurden.
Dem Tagesspiegel liegen Daten über einzelne Dienstreisen der Justizsenatorin vor. Vor ihrer Tätigkeit als Justizsenatorin war Badenberg als Vizepräsidentin des Bundesamtes für Verfassungsschutz tätig. Eine Dienstreise führte sie dann auch am 28. Juni 2024 zur Abschiedsfeier eines ehemaligen Kollegen beim Verfassungsschutz. Die Justizverwaltung beruft sich darauf, dass das Treffen dem fachlichen Austausch diene. Doch in der Einladung hieß es: „Ich möchte Sie herzlich einladen, diesen Tag gemeinsam mit mir sowie Kolleginnen und Kollegen, die mich in meinem Berufsleben begleitet haben, gebührend zu feiern.“
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Am 23. Oktober unternahm sie eine Dienstreise nach Düsseldorf, um an der Veranstaltung „Brücken zum Neuanfang – Integration von Gefangenen mit Migrationshintergrund“ teilzunehmen. Am nächsten Tag flog sie nach Berlin zurück. Am 5. März 2024, einem Dienstag, unternahm sie ebenfalls eine Dienstreise nach Düsseldorf, um einen Vortrag an der Heinrich-Heine-Universität zu halten. Laut dem Tagesspiegel soll sie sich in den Tagen davor privat in Köln aufgehalten haben.
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Dienstreisen werden halt anders als Privatreisen vom Steuerzahler bezahlt.
noch Fragen.
„noch Fragen.“
ja, jede Menge. Sie hatte eine Bahncard 100, erste Klasse, warum fliegt sie? Das ist nicht schneller (wenn man einschecken usw. mit berücksichtigt)
Ist aber nur eine der Fragen.
Miles & More. Die Meilen kann man dann privat verfliegen.
Und natürlich die Bürokratie danach (Abrechnung, Begründungen, etc…).
@GxS: das sind keine Fernreisen, die Dame wird nur mit cabin baggage reisen. Check-in kann man am Handy machen, d.h. sie kommt auf den letzten Drücker am Flughafen an, nutzt die priority lane und ist ruckzuck an Bord.
Scheint ja so als ob man die berliner immer noch nicht selbstständig mit eigenem Personal regieren lassen kann !! Das erklärt aber auch die Politik in Berlin sehr deutlich . Niemand würde wohl an seinem eigenen Wohnort diese Zustände haben wollen .
Oder seine Freizeit dort freiwillig verbringen !😎☀️
In meiner ehemaligen Abteilung(Service weltweit) wurde geschäftlich sehr viel gereist. Vor vielen Jahren wurden – seitens des Bundesfinanzministeriums – sämtliche Tages- und Nachtpauschalen nahezu unzumutbar gekürzt. D.h. vor allem im Inland waren Dienstreisen ein privates Draufzahlgeschäft.
Noch schlimmer waren die ständigen Diskussionen mit den Kaufleuten bei der Reisekostenabrechnung.
Wer schaut eigentlich den PolitikerInnen auf deren Reisekosten? Niemand.
Privilegien sind ausschließlich denen in der Politik tätigen vorbehalten.
Zitat:
„Als Mitglied des Bundesrates besitzt sie eine BahnCard 100 für die erste Klasse, die sie auch für Dienstreisen im Auftrag der Landesregierung nutzen darf.“
Gegenwert 7.999€ vom Steuersäckel
https://www.bahn.de/angebot/bahncard/bahncard100-1-klasse
Also ein „dürfen“ ist schon bei ALLEN Politikern mit Mandat FALSCH. Ebenso die Privilegien eines riesigen Fuhrparks und Flugbereitschaft.
3 Autos, 1 Flieger für wirklich wichtige Begebenheiten für Bundesregierung GESAMT Rest Bahncard Nutzung PFLICHT als Teilhabe an der Realität
und für Landesregierungen NUR Bahnnutzung
„Die Verwaltung befürchtet, dass die Herausgabe aller Daten, die Dienstreisen betreffen, zur Erstellung eines Bewegungsprofils genutzt werden könnte.“
Das Bewegungsprofil dürfte mittlerweile erstellt sein: Berlin-Köln, Köln-Berlin, Berlin-Köln, Köln-Berlin usw. usf. Sonst ist da nicht viel Bewegung zu spüren.
Und wenn die einfach nur ihre Blumen gießt? 😇
Sind wir mal froh das sie nicht regelmäßig Dienstreisen nach Teheran macht
das würde richtig teuer oder macht sie die vielleicht auch.
Interessant wäre jetzt nur, wie Sie Ihren Wohnsitz steuerlich geltend macht, Dienstreise und/oder Fahrt zum Wohnsitz.
Nun, den dienstlich bedingten Zweitwohnsitz in Berlin wird sie schon steuerlich geltendmachen.
Spannend wäre nur die Untersuchung, ob sie die Kosten der „dienstlich veranlaßten“ Reisen zum Hauptwohnsitz nur bei der Kostenerstattung der Senatsverwaltung, oder auch bei der Steuer geltendmacht …
Und wieder einmal sagt ein Bild so viel mehr über Felor Badenberg aus, als der ganze Artikel.
Ja, sie erinnert mich an Souhaila Andrawes, der alternativen Flugbegleitung des Flugzeugs „Landshut“. Ähnlich wohlwollend gegenüber freiheitsliebende Menschen wie die obige Polit-Sympathin.
„Die Verwaltung befürchtet, dass die Herausgabe aller Daten, die Dienstreisen betreffen, zur Erstellung eines Bewegungsprofils genutzt werden könnte. “ Geheim, geheim😂 80% der Dienstreisen fanden im Zusammenhang mit einem Wochenende statt. Also sehr viel Fantasie braucht so ein fremder Geheimdienst nicht gerade um herauszufinden, um welche Tage des Jahres es sich bei den Dienstreisen handelt. Fragt sich nur, welche Dienststellen am Wochenende überhaupt arbeiten.
Ich denke die haben wenig Interesse an ihren Bewegungen.
So ein Stick mit Gigabyte Daten und so lohnt den Einsatz.
Also nur wieder Beruhigungspillen für das gemeine Volk.
… die Berliner Farm der Tiere …
Welch ein Zirkus 😉
Ist sie jetzt als Privatperson auf Dienstreise oder als Justizsenatorin auf Privatreise?
Von nix kommt nix. Die Frau weis halt wie man spart!
Auch wenn sie keine schwäbische Hausfrau ist.
Seit wann sind Fahrten zum Arbeitsplatz Dienstreisen? Wenn der Arbeitgeber einen Dienstwagen zur Verfügung stellt muss jeder Arbeitnehmer die Fahrten zum Arbeitsplatz versteuern.
Die ist doch von einem Arbeitnehmer Lichtjahre entfernt, für die gelten eben andere Maßstäbe
Allgemein sehr beliebte Betrugsmasche, aber viel zu offensichtlich.
Alles dienstlich. Na klar. Und dann noch den iranischen Geheimdienst im Nacken. Muahahaha
Ich erinnere mich an die Flugaffäre der Rita Süssmuth im Jahr 1990. Damals flog sie mit der Flugbereitschaft der Bundeswehr mehrmals zu ihrer Tochter in die Schweiz. Diese Flüge waren selbstverständlich dienstlich, weil mit Dienstreise verbunden. Machen Sie das mal ihrem Finanzbeamten klar, wenn sie solche Kosten als Werbungskosten absetzen wollen. Viel Vergnügen. Gleiches gilt für Hairstyling und und Schminke.
In Deutschland hat sich eine neue Adelsklasse gebildet, die glaubt, sich alles erlauben zu dürfen. Auf Kosten des Steuerzahlers, versteht sich.
Da drängt sich einem die Frage auf:“Haben BerufspolitikerInnen überhaupt eine Privatschatulle?“ Also von Nebeneinkünften mal abgesehen.
Das gilt nicht für die Guten.
Zu welcher Moralpartei gehört die?
Darf ich wegen der Zensur des Imams nicht schreiben.
Zur DEP ( Deutsche Einheits Partei )
„Dass viele Reisen nach Nordrhein-Westfalen gingen, wird mit ihrer Bekanntheit dort erklärt.“
—
aua, aua…… 🤦♂️
Dienstreise als Privatmann würde MP Günther sagen
ich sag nur ein Wort: BERLIN !!!
Bundesamt für Verfassungsschutz — BfV — Sitz in Köln-Chorweiler! Schelme & Korinthenkacker wer hier privates reisen der Justizsenatorin denkt! 🙂
Ich kenne den Stadtteil.
Sie wollte dort nur das Studien betreiben und das Stadtbild etwas genauer anschauen.
………das Volk hingegen wird auf allen Ebenen geknechtet, ausgenommen, belehrt und gemaßregelt.
Neofeudalismus eben, meine Rede seit Jahren……..
Neofeudalismus? Haben Sie wohl bei Karl Marx gelesen.
Ich muss zu meiner Schande (oder auch nicht) gestehen, dass ich mich mit Karl Marx und Konsorten, noch nie beschäftigt habe.
Der Begriff ist mir in Bezug auf die allgemeine Politik(er)situation, vor einigen Jahren mal plötzlich durch den Kopf geschossen…..
Allein die Personalie mit VS Vorgeschichte stößt mich bereits zutiefst ab!
Eine Iranerin wird stellvertr. Präsidentin des Bundesverfassungsschutz und Präsident ist ein türkischer Präsident des Bundesverfassungsschutz ?? Habe ich das richtig verstanden … weil es fast unglaublich klingt ?!
Nennt man das nicht Korruption? Im Namen des Bademantels, eindeutig ja!
Das ist streng gesehen illegal. Nur nicht in Berlin. Da ist so ziemlich alles legalisiert, sofern es die Kartellparteien betrifft.
Mir eigentlich egal was dieser Müllhaufen macht. Ein Artikel wäre interessant, wenn sie ohne jedweden Bezüge auswandert.
Zensiert es immer wieder! Es sind immer wieder die Mitglieder der zukünftigen Islampartei.
Solange noch irgendein Politiker in ein Flugzeug steigt, können die mich mal mit ihrem „Klimawandel“.