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E-Mobilität

Trotz Millionenförderung unter Habeck: Endgültiges Aus für Batteriefabrik in Kaiserslautern

In Kaiserslautern sollte eine Batteriefabrik für Elektroautos entstehen - der ehemalige Wirtschaftsminister Robert Habeck förderte sie mit Millionen. Doch die Firma Automotive Cells Company hat ihre Pläne nun wegen mangelnder Nachfrage endgültig aufgegeben.

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Wegen mangelnder Nachfrage nach E-Autos wird die Fabrik nicht gebaut. (Symbolbild) (IMAGO/Sven Simon)

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Die Automotive Cells Company (ACC) hat ihre Pläne für eine Batteriefabrik in Deutschland aufgegeben. Damit werden die geplanten 2.000 Arbeitsplätze nicht verwirklicht. Die Entscheidung sei gefällt worden, weil es in Deutschland eine anhaltend niedrige Nachfrage nach Elektroautos gebe, wie die Firma gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters mitteilte. Auch für Italien gab es Pläne, die „definitiv zu den Akten gelegt“ wurden, wie die italienische Gewerkschaft UILM am Samstag laut Handelsblatt mitteilte.

Noch unter Wirtschaftsminister Peter Altmaier wurde für die Batteriefabrik eine Förderung von insgesamt 437 Millionen Euro zugesagt. Unter Habeck war eine weitere Förderung für ein Teilprojekt der Fabrik zugesagt worden. Im Mai 2024 hieß es, dass 147 Millionen Euro ausbezahlt werden könne. Die Voraussetzungen für die Inbetriebnahme der Werke seien nicht gegeben, so das Unternehmen. Während die Standorte in Italien und Deutschland aufgegeben wurden, produziert das Werk in Frankreich bereits.

Eigentlich sollte die Anlage schon 2024 in Kaiserslautern gebaut werden, der Baubeginn wurde jedoch verschoben. 2025 hätten die ersten Batterien für jährlich rund 600.000 Elektroautos produziert werden sollen. ACC selbst teilte mit, dass man einen „konstruktiven Dialog“ mit den Gewerkschaften in Deutschland und Italien begonnen habe. Die Gewerkschaft IG Metall kritisiert die Entscheidung, die Pläne nicht weiter zu verfolgen. „Während Wettbewerber den Ausbau von Kapazitäten und Innovationen ankündigen, begräbt das Gemeinschaftsunternehmen von Stellantis, Mercedes-Benz und Total seine Pläne und schockiert eine ganze Region”, sagt der Bezirksleiter Jörg Köhlinger. 

Hauptanteilseigner von ACC sind die Autobauer Stellantis und Mercedes-Benz sowie das Unternehmen TotalEnergies. Am Freitag verzeichnete Stellantis den größten Tageskurseinbruch in seiner Unternehmensgeschichte. Die Aktien waren um 25,2 Prozent eingebrochen. Zuvor war angekündigt worden, dass man seine Pläne für die Elektromobilität zurückschrauben wolle. 

Die Batteriefabrik in Kaiserslautern ist nicht die einzige, die gescheitert ist. Auch die unter Wirtschaftsminister Habeck geförderte Fabrik von Northvolt in Heide hat nie die Produktion gestartet. Der Bund förderte die Fabrik zur Herstellung von Batterien mit 321 Millionen Euro, zusätzlich förderte das Land Schleswig-Holstein mit 300 Millionen Euro. Doch im März 2025 gab Northvolt seine Insolvenz bekannt. Übernahmegespräche mit dem Unternehmen Lyten verlaufen seitdem schleppend.

mra

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55 Kommentare

  • Es wäre besser gewesen, früher von dem toten Pferd abzusteigen 🎠

    • Sein wir froh das der Typ mit der Fabrik für solarbetriebebe schwarz weiß Fernseher seine Förderantrag einen Tag zu spät eingereicht hatte . 🙄🥲

    • Vor allem nachdem der Kadaver schon eine ganze Weile müffelt. Jeder der auch nur einen Funken Ahnung von Naturwissenschaften, sich die asiatischen E-Automärkte angesehen hat, hätte recht schnell geahnt, daß der Gaul allenfalls von den sich in ihm tummelnden Würmern zur Ziellinie getragen worden wäre – zwecks Zerlegung und Weiterverwertung…

  • „Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes.“

    Wer hat jetzt die 621.000.000€ ?

    • So einen offensichtlichen Betrug kann nur derjenige machen, welcher weiß, das die deutsche Gerichtsbarkeit ihm nichts anhaben wird!

    • Robert wird ruhig schlafen. Wo ist der eigentlich? Man hört und sieht ihn gar nicht mehr. Zählt er noch seine Northvolt-Millionen?

      • Der doziert jetzt in Dänemark über erfolgreiche Wirtschaftspolitik.

    • Vermutlich die Franzosen: Stellantis und Total, auf dem ehemaligen Opel-Gelände in Kaiserslautern, die Deutschen europabesoffenen haben es mit Macron eingefädelt, kein Zufall, sondern System!

    • Die Norweger.

      • Alle 5.594.340?

  • Scheint zur Bedingung bei der Habeck-Förderung zu gehören, dass ein Unternehmen anschließend pleite geht (siehe North Volt usw.)

    • Ja, es drängt sich einem zunehmend der Verdacht auf, dass diese Firmen nie irgend etwas produzieren sollten, sondern nur zum Geld verschieben dienen sollten.
      Wohin wurde dieses Geld denn verschoben? Lässt sich das noch nachverfolgen?

      • ich habe die Vermutung, dass die Subventionen und Fördergelder gezahlt wurden um einfach nur Zeit zu kaufen und die Leute (bspw. Arbeitnehmer) ruhig zu stellen. Es war schon sehr früh nach dem „Greta Hype“ klar, dass die „Energiewende“ nie ohne Subventionen und hohen Energiepreisen funktionieren wird. Bei der E-Mobilität erleben wir ein Desaster für die Deutsche Wirtschaft. (Schaden vom Deutschen Volke fernhalten, so ist der Eid von Ministern bei Amtseinführung)

      • Mit diesen Finanzlern glaube ich eher nicht !

      • Immer übers Mittelmeer.

  • Es ist wie mit jeder Ideologie: man muss nur ganz fest daran glauben, dann wird es schon mit der Elektromobilität!

    Hier auf Apollo News konnte man vor ein paar Tagen ein paar ausgewählte Erfolge von Batteriebussen lesen: einfach herrlich, wenn die Passagiere in Innsbruck aussteigen müssen, damit es das fortschrittliche Gefährt den Berg leer hinauf schafft 😃

  • Alles was Habeck anfasst, wandelt sich zu Gold um; nicht?

    • Wandergold für andere Hände …

    • Habeck hat nur Scheiße angefasst und die dann mit Gold Lackspray angesprüht.

  • Vielleicht bin ich des verstehenden Lesens nicht mehr mächtig, daher muss ich mal fragen: Welche Beträge wurden bereits als Förderung tatsächlich ausgezahlt? 437Mio wurden zugesagt, 147 Mio. könnten ausgezahlt werden, aber wieviel ist tatsächlich geflossen?

  • Kurze Frage: wo ist denn das ganze Geld hin?

    • Das kann nur ein Ignorant der derzeitigen korrupten Regierung fragen!
      Selbst Kinder wissen doch schon wohin die Kohle geht. Auf jeden Fall nicht in die Taschen des kleinen Mannes! Es sind die welche auf den Regierungsbänken sitzen!

  • Tolle Ideen, einfach nur schlecht der Bevölkerung gegenüber erklärt. Hat es denn nicht schon mal irgendwo funktioniert bei irgendeiner E-Sache, an der man sich ein Beispiel nehmen könnte?
    Hier gibt es zwei Schock-Videos: https://x.com/i/status/2019413973322359124
    https://www.facebook.com/tonline/videos/ein-elektroauto-geht-pltzlich-in-flammen-auf-nachdem-es-ber-einen-stein-fhrt-/898324341633423/
    Werden diese Autos nicht gerade staatlich gefördert?

  • Den Sozialismus in seinem Lauf, hält der Konsument eben auf!
    Ochs und Esel waren die, die es versucht haben!

  • Ach, Herr Habeck mal wieder.

  • Steuergelder für die Herstellung von Batterien, in dreistelliger Millionenhöhe. Da weiß man gar nicht, wie man seine Begeisterung in Worte fassen soll! Dabei gibt es ausgereifte Antriebstechnik für Automobile, sparsam und reichweitenstark, ganz ohne Förderung gut verkäuflich. Und (fast) ohne Akkus.

  • Der Typ ist doch nicht mehr im Bundestag, oder? Zeit für ein Gerichtsverfahren?

  • Was oben in der Schwebe bleibt: Ist das Geld nun ausgezahlt worden oder nicht?
    Wenn ja, wurde es (ggf. zum Teil) zurückgezahlt?

  • Immer nachdenken in was man investiert. Ganz schnell gibt es keine Weiterentwicklung und Updates mehr nach der Gewährleistung. Unter diesem Gesichtspunkt, ist nichts europäisches kaufbar.
    Wer glaubt, dass VW noch groß inbrünstig alte Platform investiert, wer glaubt, nach dem Rückzug von Stellantis, noch an Softwarepflege nach der Garantie bei noch neuen Modellen.

  • Darf man in diesem Land noch offen sagen, dass man sehr gerne noch miterleben würde, dass solche Steuergeldverschwender noch zur Verantwortung gezogen und rechtskräftig verurteilt werden würden?
    Bademantel ist nicht so mein Ding….

  • Vielleicht wollten die auch gar nicht ernsthaft etwas bauen, sondern einfach nur die Förderungen abgreifen. Das hat zumindest geholfen die Bilanzen von Stellantis, Mercedes-Benz und TotalEnergies nicht ganz so schlecht aussehen zu lassen.
    Ein beliebtes Spiel, welches auch gerne mit Geldern aus der Entwicklungshilfe betrieben wird. Da wird dann schon mal von deutschen Firmen in Afghanistan ein Kraftwerk an einem Fluß gebaut, welcher im Sommer gar kein Wasser für den Betrieb führt.
    Wenn die Dummen an den Hebeln der Macht sitzen, dann können sie binnen kürzester Zeit Unmengen an Geld aus dem Fenster werfen, welches die Schlauen gerne einsammeln.

    • ……..es fällt auch immer was ab für die „Dummen“! Garantiert

    • Das sind nicht die Dummen das sind die – Mächtigen – über unser Geld korruptes Pack eben !!!!

  • Das ganze hat zwei Aspekte, einmal die versenkten Milliarden für grüne Traumprojekte und einmal die Vernichtung einer Industrie wegen ideologischen Größenwahn. Die grüne Transformation hinterlässt einen Scherbenhaufen dessen Dimension noch garnicht abzusehen ist.

  • Auf dem Boden der Realitäten gelandet. Wer in D investiert und auf die Nase fällt, ist selber Schuld. Braucht Keiner im allinclusive Dauerabenteuerurlaubsland. Pflege und Anbetung der Dauertouristen steht an erster Stelle.

  • Grüne Träume sin Schäume , passt in jedem grünen Fall.

  • Diese verdammte Realität will einfach nicht den ideologischen Vorgaben gehorchen.

  • Wie macht man so viel Geld so schnell platt???

  • Die Energiewende ins Nichts führt mit voller Energie in die Pleite.

    Nur von der Leyen ist mit dem Pfizer Deal um 32 Milliarden noch teuerer.

    Und Spahn mit seinen milliardenschweren Maskendeals.

  • Ach was, E-Karren sind super.
    So super wie Habeck. 🤮🤮🤮🤮

  • Alles was Habeck angefasst hat endet in der Pleite.

  • Das Einzige was der Hahahabeck wirklich konnte, war es, Milliarden an Steuergeld in den Sand zu setzen.

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