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Großbritannien

Für Gleichstellung, gegen „unnötige Unterschiede“: Schule verbietet Mädchen das Tragen von Röcken

Die Brynteg School im walisischen Bridgend führt ab September eine einheitliche Hosenpflicht für alle Schüler ein – offiziell im Namen der Gleichstellung. Man ist gegen „unnötige Unterschiede“ und will den „Bedürfnissen moderner Schüler“ gerecht werden.

Eine walisische Gesamtschule verbietet Mädchen Röcke zu tragen (Symbolbild)

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Eine walisische Gesamtschule hat im Zuge einer angeblichen Gleichstellungsoffensive beschlossen, künftig allen Schülern das Tragen von Hosen vorzuschreiben. Wie The Telegraph berichtet, gilt das neue Uniformkonzept der Brynteg School in Bridgend (Südwales) ab Beginn des kommenden Schuljahres im September. Betroffen sind rund 1.600 Kinder und Jugendliche.

Die Schulleitung begründet den Schritt mit Überlegungen zu „Praktikabilität, Gerechtigkeit und den Realitäten des Familienlebens“. Hosen seien robuster, wetterbeständiger und auf lange Sicht kostengünstiger. Eltern wurden in einem Rundbrief über die Maßnahme informiert:
„Eine einheitliche, einfache Schuluniform nimmt Familien den Druck, beseitigt unnötige Unterschiede und sorgt dafür, dass sich jeder Schüler wohl und selbstbewusst fühlen kann. Dies ist ein positiver Schritt nach vorn für Brynteg: einfacher für Eltern und Betreuer, praktischer für die Schüler und vollständig im Einklang mit den inklusiven Werten, für die wir stehen.“

Einige Eltern äußerten jedoch Bedenken. Sie argumentierten, das Verbot missachte die weiblichen Schüler und ihr Recht, ihre Weiblichkeit auszudrücken. Zudem sei es unfair, ein Mädchen „wie einen Jungen aussehen zu lassen“, und die Maßnahme stehe „nicht im Sinne gleicher Behandlung beider Geschlechter“. Die Schule entgegnete, nur „eine kleine Zahl von Personen“ habe sich gegen die Änderung ausgesprochen, und betonte, dass die Regelung „an anderen Schulen gut funktioniert habe“.

Dem Entscheid war eine interne Überprüfung vorausgegangen, in die Schüler, eine ausschließlich weiblich besetzte Fokusgruppe sowie die Schulkonferenz eingebunden waren. Die Schulleitung betonte, man werde darauf achten, dass die neue Regelung „voll und ganz den Bedürfnissen moderner Schüler entspricht“.

Auch die walisische Regierung äußerte sich zu dem Thema. Ein Sprecher erinnerte daran, dass laut den offiziellen Leitlinien „Erschwinglichkeit Priorität haben“ müsse und bei größeren Änderungen stets Schüler, Eltern und Gemeinde zu beteiligen seien. Das staatliche Programm School Essentials Grant unterstütze bereits über 90 Prozent der einkommensschwachen Familien bei der Anschaffung von Schulkleidung und Ausrüstung.

Lesen Sie auch:

Die Brynteg School ist nicht die erste Bildungseinrichtung im Vereinigten Königreich, die auf eine geschlechtsneutrale Uniform setzt. Bereits 2019 hatte die Priory School im ostenglischen Lewes Hosen als Pflichtbekleidung für alle eingeführt, um eine „geschlechtsneutrale Schuluniform“ zu schaffen. Auch andere Schulen – etwa in Manchester oder Lincolnshire – sorgten mit ähnlichen Maßnahmen für Diskussionen.

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98 Kommentare

  • Hosen benôtigen mehr Stoff und sind komplizierter zu nähen. Praktischer wäre eigentlich der Rock. Warum hat man sich nicht für den Rock für alle entschieden? Verstehe ich nicht.

    • Ja eben. Warum nicht Röcke für alle, also auch für die Jungs! Wäre doch ein echter Fortschritt im Lichte des Regenbogens, oder nicht?

      • Es wird deutlich, dass ein EU-Austritt allein keine Besserung bringt, wenn man stattdessen Wahnsinnige in die Staatsregierung wählt.

        • Schauen Sie sich die Regierung an. Das sind alle keine Bio-Briten.

          3
    • Das wollen die Schotten jetzt so in den Schulen machen: Röcke für Alle statt Hosen.

    • Da würde man den einen oder anderen mutmaßlich für einen Schotten ohne oder mit Dudelsack halten…

    • Ein fecher Rock lässt sogar Fürze und andere Stinker schnell verfliegen.

    • Ein Rock hat aber den Vorteil, dass die Gerüche, die bei der Menarche entstehen, weggeweht werden.
      In einer Bux können sie nicht entweichen.

      Ergo: Das Fräulein müffelt ein wenig und lockt Hunde an.

    • Hosenanzüge (trouser suits) tragen doch eh nur Frauen mit: O-Beinen, X-Beinen, kräftigen Unterschenkeln, kräftigen Oberschenkeln und Haaren an den Beinen.

    • Ein Rock hat aber den Vorteil, dass die Gerüche, die bei der Monatsblutung entstehen, weggeweht werden.
      In einer Bux können sie nicht entweichen.

      Ergo: Das Fräulein stinkt zwischen den Haxen.

  • Aber das Kopftuch, die Scharia und die Kinderehen, sind in GB weiter erlaubt.

    • Keine Ahnung was in GB abgeht, aber das kommt nicht gut.

    • Man stelle sich die Queen im Hosenanzug vor. Britischer Humor?

      • Hosenanzüge (trouser suits) tragen doch eh nur Frauen mit: O-Beinen, X-Beinen, fetten Unterschenkeln, unmenschlich fetten Oberschenkeln und Haaren an den Haxen.

    • Nur im Fall

    • Bald werden Burkas für alle eingeführt.

  • Oh man, ich habe mittlerweile echt Bammel die Nachrichten zu checken. Jedes mal denkst du es kann nicht schlimmer werden und dann wirst du wieder eines besseren belehrt und es wird noch einer drauf gesetzt…. Unfassbar alles!!!

  • Es findet keine Islamisierung statt.
    Gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen.

    • „Gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen.“ – Sozusagen im doppelten Wortsinn.

    • als ich 1993 in einer englischen firma gearbeitet habe, da durften wir nur roecke tragen. anordnung des bio-englischen chefs (65 jahre alt). auch in lloyds (britische bank in der city von london) durften frauen damals nur rock auf der arbeit tragen. spaeter wurde dieser bloedsinn abgeschafft.
      jetzt also hose in wales fuer maedchen … – das wird sich nicht durchsetzen.

  • Gibts noch Fackeln im lokalen Baumarkt?

  • Ernstgemeinte Frage: Dürfen Schülerinnen zur vorgegeben Schuluniform ein Kopftuch, Niqab etc. pp. tragen? Eigentlich nicht, oder? Gehört schließlich nicht zur Uniform. Die soll ja einheitlich sein.

    • Was denn nun ?
      „unnötige Unterschiede“ verhindern oder Vielfalt?
      Passt irgendwie nicht zusammen.

      • Gleichheit ist Vielfalt.
        Krieg ist Frieden.
        Sklaverei ist Freiheit.

        • Unwissenheit ist Stärke
          Diktatur ist Demokratie
          DDR ist BRD
          Gysi ist Gott
          1984 ist heute

          16
      • Logik der Linken: Wir sind alle gleich, wir brauchen Vielfalt

  • Die Jungs könnten auch Röcke tragen.
    Die Schotten tun es schließlich auch.

    • jungs mit rock und kopftuch und kreuz um den hals. das waer doch mal was. und das bis zum abitur bitte.

  • Warum muss immer alles so eng gefasst sein? Könnte man für Mädchen nicht einfach Hosen und Röcke zulassen? Ob Eltern dann für beides Geld ausgeben wollen, ist doch deren Problem.

    • So wird es z. B. in Japan immer häufiger gehandhabt.

    • nein , die roecke muessen weg, solange die klassen nicht geschlechtergetrennt sind.

      es sind schliesslich muslimische jungen in den schulen…..

      • War auch mein zweiter Gedanke.
        Der Erste war „Gleichschaltung“.

  • Einen Tag Hosen und nächsten Tag Rock!
    Damit die Gleichberechtigung gewahrt wird!🤣🤣🤣🤣

    • Oder Hosenröcke für alle. Im Sommer kurze, im Winter lange.

    • die gleichberechtigung ist nur ein argument fuer einfaeltige eltern.

      es geht wohl eher darum, den schulfrieden nicht zu beanspruchen, indem junge maennliche muslimische dem anblick unverhuellter maedchenbeine ausgesetzt werden.

      die britischen eltern sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.
      frueher gabs aufruhr.
      sie haben sich durch akzeptanz des starmer-regimes zu abnickpuppen degradieren lassen.

      • Degenerierung aller Orten…!

  • Warum.hosen und kein röcke?

  • Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst.
    Ich möchte mich nicht genau festlegen, aber England hat ca. 1972 angefangen legale private Waffenbesitzer enteignet. Heute = kein privater Waffenbesitz mehr.

    Nichts ist so, wie es scheint und gar nichts geschieht zufällig.

  • Neben Hosen und Röcken gibt es ja für ‚diverse weibliche gelesene Personen‘ eigentlich noch weiteres Kleidungs-Stück. Das Kleid nämlich (kommt von Kleidung). Was ist damit? Fragen über Fragen.

    • Erklären sie dann den muselmanischen Schülern und deren Eltern, dass sie nun alle Rock tragen müssen?!
      Frage für meinen Schäferhund…

  • …aber ein Kopftuch ist auf jeden Fall äusserst willkommen???…

  • Miniröcke für alle! So geht es. Da werden die kleinen Racker sich schnell fügen!

  • Einfach die Kinder von dieser Schule nehmen, dann hat sich dieser Bevormundungsspaß ganz schnell!

  • Ich bin gespannt wenn die erste Schule Mädchen verbietet dort zur Schule zu gehen – in Afghanistan ist es doch so dass sich die Männer unwohl fühlen in Gegenwart von gebildeten Frauen

  • In der Stadt wurde 2024 gewählt: 39,9% Labour-rot !

    Quelle: https://members.parliament.uk/constituency/4501/election/422

    Dann mal schön genießen und leise heulen liebe Eltern

    • britische schulmaedchen in hosenpflicht und der ex-us-botschafter des landes ist gerade wegen freundschaft mit dem paedophilen jeffrey epstein hauptaufreger im parlament und hat seinen lord-titel bereits niedergelegt. was ist bloss in england los ?

  • Der erste Schritt zur Diktatur ist eeeehhh schon in Großbritannien abgelaufen, der Rest ist nur noch Zwang! Wann kommen die KI´s zur Kontrolle der Macht?

    • GB steht im bezug auf meinungsfreiheit und unabhaengige medien immer noch weitaus besser da als germany ! viel besser. in uk funktioniert die demokratie noch wegen der freien presse. in deutschland gehoeren ganze medienanstalten politischen parteien. undenkbar in uk !!

  • „vollständig im Einklang mit den inklusiven Werten“

    „Tyrannei der Werte“ kann man da nur sagen.

    Wir leben in einer Zeit, in der es nicht genug „Emotionen“ geben kann, in einer Welt, in der Wörter ihre Bedeutung verloren haben, in einer Gesellschaft, für die der vermeintlich gute Wille – sicherlich nicht der „gute Wille“ Kants – am Ende Rechtfertigung und Begründung genug ist, wenn ihn die „Richtigen“ haben.

    Im übrigen wird zwar inflationär von Resilienz gesprochen, aber gelebt werden soll sie nicht.

  • Drehen die auf der Insel jetzt ganz durch ?

  • Gibt es eine Steigerung von Plemplem? Dann trifft das auf die Insel jedenfalls zu.
    Gar niemand scheint sich daran zu stören, dass der Staat, in Form der Schulbehörden, in die privatesten Bereiche hineinregiert.

  • Wahrhaft feministisch und fortschrittlich wäre:
    Hosen verbieten. Jungs wie Mädels im Rock.

    • Ich fürchte das bekommst Du bei der Islamisch Gesellschaft, die dort herscht, nicht durch. Frauen tragen unter dem Higab Hosen. Das will der Prophet so. Das steht der druff.

      • Wußte gar nicht, daß der Prophet schon Hosen anhatte. 😉

  • Die britischen Islamisten freuen sich.

  • Warum nicht gleich Burkas für alle ? Läuft ohnehin darauf hinaus.

  • Nun, die „Bedürfnisse[n] moderner Schüler“ sind „Ein weites Feld“, um es mit den Worten eines Literaturnobelpreisträgers zu formulieren. Als Ziele werden genannt:

    #1: Schule soll Spaß machen (hedonistischer Irrtum).
    #2: Schule soll gesellschaftliche Schranken überwinden (sozialistischer Irrtum).
    #3: Schule soll Integration leisten (gesellschaftspolitischer Irrtum).
    #4: Schule soll zur Demokratie erziehen (verfassungsrechtlicher Irrtum).
    #5: Schule soll auf das Leben vorbereiten (finaler Irrtum).
    #6: Schule soll mündige Bürger hervorbringen (zivilisatorischer Irrtum).
    #7: Schule soll Defizite in Elternhäusern ausgleichen (soziologischer Irrtum).
    #8: Schule soll der Persönlichkeitsreife dienen (psychologischer Irrtum).

    Davon aber, daß Schule primär dazu dienen soll(te), Kenntnis über die Welt zu erwerben; daß diese Kenntnis durch Unterricht und Lernen vermittelt wird; daß Lehrer aus „kleinen Paschas“ und grenzdebilen Einzelkindern „Menschen“ machen sollen; davon hört man nie etwas.

    • Gute Aufstellung Marcus!

    • Ich sehe nur bedingt einen Unterschied zwischen #5 und Ihren Forderungen. Die „Kenntnis über die Welt“ sollte schon zielgerichtet sein, ein selbständiges Leben und ein Zusammenleben mit dem Rest der Welt zu ermöglichen. Das kann man doch auch in Ihrem „Mensch“-Sein hineininterpretieren.

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