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Berlin

Streik bei der BVG – Trams sollen fahren, nehmen aber keine Fahrgäste mit

Trotz Streiks im öffentlichen Personennahverkehr werden am Montag Trams durch Berlin fahren – nur ohne Fahrgäste. Dies ist ein Kompromiss von BVG und Verdi, um die Oberleitungen eisfrei zu halten.

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Montag werden trotz eines Streiks die Trams fahren, um die Oberleitungen eisfrei zu halten. (IMAGO/Sabine Gudath)

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Am kommenden Montag kommt es zu einem Streik der Gewerkschaft Verdi bei der Berliner BVG. Dadurch werden nach den ursprünglichen Plänen U-Bahnen, Trams sowie die Buslinien, die von der BVG betrieben werden, nicht fahren. Für die BVG ist dies besonders bei den Trams ein Problem.

Der Verkehrsbetrieb hat die Sorge, dass durch den 24-stündigen Streik die Oberleitungen der Trams wieder einfrieren. Erst vor Kurzem musste die BVG die Oberleitungen der Trams aufwendig enteisen. Um dem vorzubeugen, haben sich BVG und Verdi darauf geeinigt, dass am Montag trotzdem einige Straßenbahnen fahren.

Diese nehmen jedoch keine Fahrgäste mit, sondern dienen einzig und allein der Eisfreihaltung der Tramstrecken. Zuvor hatte die BVG angekündigt, gegen den Streik rechtlich vorzugehen – vor allem aus Sorge vor dem Wiedereinfrieren der Oberleitungen durch den Streik und dem damit verbundenen Mehraufwand, diese wieder zu enteisen. Durch den Kompromiss mit Verdi ist das rechtliche Vorgehen gegen den Streik vom Tisch.

In der aktuellen Tarifrunde fordert Verdi unter anderem die Reduzierung der Arbeitszeit auf 35 Stunden pro Woche, mehr Urlaub und höhere Zulagen. Die BVG kritisiert die Vorschläge als „nicht finanzierbar“ und rechnet mit einem Mehraufwand von 150 Millionen Euro für die Personalkosten jährlich. Zudem müsste die BVG aufgrund der Reduzierung der Arbeitszeit und des zusätzlichen Urlaubs 1.330 neue Mitarbeiter einstellen.

Der Streik sorgt vor allem wegen des Zeitpunkts – mitten im kalten Winter mit viel Glatteis – für Kritik. „Bei Minusgraden sowie vereisten Straßen und Gehwegen bundesweit den Nahverkehr lahmzulegen, erfordert schon eine besondere emotionale Kälte seitens der Gewerkschaft Verdi“, kritiseren die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg den Streik.

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30 Kommentare

  • Berlin 2026.
    Und es ist erst der Januar rum.

    Diese Stadt möchte sich für die Austragung der Olympischen Spiele bewerben!
    Keine Pointe.

    • Am besten für die Winterolympiade

  • Es fährt ein Zug nach Nirgendwo.

    • Ich habe den Verdacht das es den Gewerkschaftern wohl zu kalt und glatt ist um in Berlin im Winter im Freien zu Demonstrieren und sie nur vom warmen trockenen nicht vereistem Zug aus im sitzen ihr Anliegen unter die Leute bringen wollen .
      Gewerkschafter sind auch nicht mehr die Harten Jungs und Mädels die sie mal waren ! 🙂

    • Nee nach Pankow fährt dat Ding…

  • Sind die Tennisplätze wenigstens geöffnet?

    • Sind sie, und die Zugangswege werden rund um die Uhr vom Eise befreit. Schließlich könnte es ja sein, dass Herr Wegner dringend Tennis spielen muss.

    • Nun bekommen sicher Daarkrooms in Berlin kostenlosen Strom
      um streunende Tennis Po…..ker und Gewerkschafter ein warmes Heim zu bieten.

  • Trams sollen fahren, nehmen aber keine Fahrgäste mit !?

    Na müssen die Gewerkschaften aber nochmal zur Umweltschulung ! Thema :Richtig Streiken im Zeitalter des Klimawandels und notorisch klammer Staatshaushalte durch Umstellung auf Erneuerbare Energien 🙂

  • Na wenn schon keine Straßen bzw. Gehwege eisfrei sind mangels Tausalz, dann sind wenigstens die Oberleitungen eisfrei. Das ist doch mal eine gute Nachricht aus Bürlüüüüüüüün.

    • Man fragt sich auch, wozu. Die müssen einfach solange streiken, bis es taut. 🤪

    • Allein diese Geschichte ist dermaßen absurd und verrückt. Leere Trambahnen fahren durch die Stadt (nur, damit die Oberleitungen nicht einfrieren etc.) und nehmen keine Leute mit. Klar, sonst wär’es ja kein Streik mehr…Vollkommen krank und letztlich entmenschlicht, das Ganze.

  • Das geht bestimmt nicht schief, wenn Bahnen mit geschlossenen Türen am Bahnhof stehen.

    Die Ärzte und Ingenieure werden sicher nicht zu Vandalen.

  • Gegen Berlin ist Schilda ein wohlgeordnetes Gemeinwesen mit überdurchschnittlich intelligenten Bürgern.

  • Ist das nicht Energieverschwendung und Klima-haram in Libanon Berlin?

  • Das nenn ich mal Prioritäten setzen: Spiegelglatte Straßen und Gehwege, aber ganz wichtig, eisfreie Oberleitungen! Aber so können sich wenigstens die Spatzen unfallfrei auf dem Fahrdraht nierderlassen und dem „Eiskunstlauf“ zuschauen!

  • Aha! Es geht bei einem Streik also nicht darum den Arbeitgeber unter Druck zu setzen (Einfrieren der Oberleitungen = Kosten für die Unternehmen) sondern die Fahrgäste (Tram fährt, nimmt aber niemanden mit). Ist das sinnvoll?

    • Es geht darum, ob der Arbeitgeber gegen den Streik rechtlich vorgehen kann. Artikel nicht verstanden?

  • Hier könnte sich zeigen, auf welcher Seite die Bahn- und Busfahrer stehen.
    Was ist, wenn sie einfach halten und Fahrgäste mitnehmen – kostenlos? 🙂
    Vielleicht wird es aber auch zu Besetzungen der Gleise kommen – und dann schauen wir mal, was dieser aufgesetzte Streik tatsächlich bringt.

    • So streiken übrigens die Japaner. Finde ich ziemlich schlau, weil man dann genau den trifft, den man auch treffen will mit seiner Aktion.

  • Ob das nicht zum „Spiel“ der großen Zerstörung gehört? Und die Gewerkschaften machen sich zum Handlanger…

  • Daran sieht man daß Verdi, genau wie Wegner und seinen Paladinen, die Menschen egal sind.

    • Sektenhaftes Kastensysthem

  • Da fällt Dir nüscht mehr dazu ein – da fährt die Tram endlich wieder und die Gewerkschaften haben nix besseres im Sinn, als die Leute wieder stehen zu lassen und dumm in die Wäsche zu gucken. Das ist an Dreistigkeit nicht mehr zu toppen. Die Preise werden immer teurer, die Zuverlässigkeit und Sicherheit immer desaströser – von Fingerspitzengefühl ist die Gewerkschaft ganz weit weg, zumindest für diejenigen die damit fahren wollen.
    Ich bin nur froh, diesen Slum hinter mir gelassen zu haben – denn besser wird es nicht mehr

  • Gewerkschaften um öffentlichen Dienst finde ich zum Kotzen!

  • Berlin das Dollhaus Europas.

    Streiken und die Umwelt verpesten.
    Die Gewerkschaften sollte man mal für 2 Jahre verbieten !

    • Ein Dollhaus ist es auch, aber sie meinten wohl eher Tollhaus. Grips einschalten…

  • Die Gewerkschaften der bestens bezahlten Bonzen agieren auf Befehl aus der Parteizentrale. Die 14 Prozent Partei will zeigen wer die Macht hat. Hat jemand den Friedrich gesehen? Versteckt sich wahrscheinlich im Sauerland.

    • Der ist nicht im Sauerland. Was soll er denn in Deutschland?

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