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Berlin

„Verstößt gegen das Verbot, Bäumen zu schaden“: Berliner Umweltaktivist erwägt Klage nach Tausalzfreigabe

Die Freigabe von Tausalz „Verstößt gegen das Verbot, Bäumen zu schaden“, glaubt der Umweltaktivist Heinrich Strößenreuther. Er prüfe eine Klage gegen die Maßnahme.

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Der Berliner Umweltaktivist Heinrich Strößenreuther prüft eine Klage gegen die Freigabe von Tausalz. (IMAGO/Funke Foto Services)

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Nach dem NABU prüft nun auch der Berliner Umweltaktivist Heinrich Strößenreuther eine Klage gegen die Freigabe von Tausalz in Berlin. Dabei geht es dem Mitinitiator des Berliner Baumentscheids vor allem um das Wohl der Berliner Stadtbäume. „Wir prüfen, ob wir das rechtlich anfechten. Vor allem verstößt es gegen das Verbot, Bäumen zu schaden. Dabei sind jetzt schon 50 bis 90 Prozent der Straßenbäume geschädigt“, so Strößenreuther gegenüber dem Tagesspiegel.

Zudem kritisiert Strößenreuther, dass es bei der Diskussion zur Bekämpfung der aktuellen wetterbedingten Glatteisprobleme in der Hauptstadt nur um den Einsatz von Streusalz geht. „Ich habe noch wenig Diskussionen darüber gehört, ob wir mehr Schneeschieber und Hilfen fürs Gehwegräumen anschaffen.“ Damit springt Strößenreuther dem NABU bei, der ebenfalls Alternativen zum Tausalz forderte.

In Richtung der Berliner CDU-Verkehrssenatorin Bonde, die per Allgemeinverfügung beschlossen hat, dass Tausalz in der Stadt erlaubt ist, obwohl es gesetzlich verboten ist, sagte Strößenreuther: „Es ist mehr als bedenklich, wenn die Partei, die für Recht und Gesetz steht, in der Exekutive beschließt, sich nicht mehr an die Gesetze der Legislative zu halten.“ Bonde hebelt mit ihrer Allgemeinverfügung einen Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses aus, der den Einsatz von Tausalz auf Gehwegen verbietet.

Das Berliner Glatteis hat in den letzten Tagen zu etlichen Verletzungen geführt. Wie Apollo News erfuhr, behandelte das BG Unfallkrankenhaus Berlin am Donnerstag allein 100 Verletzte aufgrund des Glatteises. Darunter waren Prellungen, Knochenbrüche und Schädel-Hirn-Traumata. Zudem habe ein Patient eine Querschnittslähmung erlitten (Lesen Sie hier mehr). Aufgrund der katastrophalen Situation auf den Berliner Gehwegen wuchs der Druck immer mehr auf den Senat, zu handeln, was die Verkehrssenatorin am Freitag in Form der Freigabe von Tausalz per Allgemeinverfügung auch tat.

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64 Kommentare

  • Ich schade lieber Bäumen als Bürgern meiner Stadt durch Untätigkeit.

    „Mehr Schneeschieber“ muss auch jemand bedienen. Das Salz ist das einzig realistische, effiziente Mittel.

    • Mit Schneeschiebern festgetretene u. -gefrorene
      Schnee- u. Eisschichten entfernen: das geht nicht.
      Streusalz hilft nicht. Alten Spaten nehmen, der
      eh schon Macken hat. Eisbrocken entfernen dann
      Salz streuen.

    • Was will dieser HIRNI mit Schneeschiebern eigentlich gegen einen vereisten Gehweg ausrichten ? Das würde mich mal brennend interessieren und das möchte ich gerne mal von ihm persönlich vorgeführt bekommen.

      • Er hat noch nie in seinem Leben Gehwege vom Eis befreit.

        • …geschweige denn, dass er irgend einer körperlichen Tätigkeit, generell überhaupt irgend einer Arbeit jemals nachgekommen wäre, in seinem in alle Richtungen sorgfältig wattierten, gepolsterten, und abgesicherten „Leben“.
          ….aber er meint, wie alle Sozialisten, (braune grüne, rote…) zu wissen, wie was gemacht werden müsste…von anderen, versteht sich, …vom Pöbel…

          0
    • Bei vereisten Wegen muss gestoßen werden. Das kann auch mal 15 Min/Meter dauern. Soll man dann zur Mittagspause auf Arbeit? Bildungsverfall und Realitätsleugnung kulminieren bei „Aktivisten“.

  • Schneeschieber sind gegen Eis einfach erste Wahl…
    Vielleicht überlegen die Berliner, wer ihre ureigensten Interessen zukünftig vertreten soll.
    Zeit ist ja, wenn man mit Gips zuhause sitzt.

  • Seinem Wiki-Eintrag nach, hat der noch nichts geleistet, was ihm irgend jemand freiwillig abkaufen würde.

    • Hätte mich auch gewundert.

    • Ich hatte ja erst Straßenköter gelesen…hätte bei so einer Figur aber auch gepasst…

  • Bleibt nur zu hoffen, dass Glatteisopfer das Land Berlin verklagen wegen Nichterfüllung von Pflichten und Folgen der Verweigerung.

    • Macht dem Land Bürlün aber nichts aus,zahlen muss hinterher eh Bayern.

      • …mal abgesehen davon, dass die Gerichte schon lange stramm auf Linie sind!
        … und bis die höheren Instanzen vielleicht irgendwann mal Recht sprechen, sind die Geschädigten wohl längst tot und begraben….

  • Ich für meinen Teil kann nicht nachvollziehen, weshalb das Land Berlin nicht vorsorglich für umweltfreundliche Alternativen zum Streusalz gesorgt hat. Dabei denke ich an Sand oder Splitt, die vereiste Flächen doch sofort wieder trittsicher machen. Und Sand ist doch im Berliner Umland reichlich vorhanden. Berlin hat zig Katastrophenschutzbehörden, aber Streufahrzeuge mit Sand und entsprechende Notfallpläne, die auf die besonderen Umweltbelange Rücksicht nehmen, scheint es auch nicht zu geben.

  • Ich finde diese Umweltaktivisten einfach Klasse! Irgendwie muss ich da an einen anderen, selbsternannten Umweltaktivisten denken. Er ist ein bekannter deutscher Schauspieler, hat sich in diversen Plattformen für die Abschaffung von Plastiktüten eingesetzt und eine ZDF-Reportage in Afrika über die „letzten“ – vom Aussterben bedrohten – Breitmaulnashörner gedreht. Ich habe Jahre später in Uganda in einer Lodge etliche Familien Breitmaulnashörner gesehen. Seltsam. Ach übrigens, eine Villa dieses Schauspielers in Los Angeles ist voriges Jahr den Waldbränden zum Opfer gefallen. Soviel zu Umweltaktivisten.

  • Ich habe bisher noch keinen Baum gesehen der auf dem Eis gestürzt ist und anschließend querschnittsgelähmt war…

  • „Verstößt gegen das Verbot, Bäumen zu schaden“

    Wie er wohl die Gefahr für Leib und Leben für Menschen sieht?

    Und ob er gegen jedes Windrad in einem Wald klagt?

    • Das wäre auch mein Einwand gewesen. Hat er sich für den Reinhardswald auch so ins Zeug gelegt? Es wird hektarweise abgeholzt, das interessiert ihn offenbar nicht.

    • Gefahr für Leib und Leben bei Menschen….?
      Ist etwas kompliziert, weil extrem aufwändig.
      Da müsste man ja vorher noch die politische Haltung dieser Leben abklären, bzw. ob sie wertvoll und schützenswert sind, oder eben nicht, gell?
      Das lohnt sich hier jetzt nicht, da hält man doch lieber an den Baumschutz…..

  • Mal (wieder) generell:
    Vielleicht sollte man sich eher nicht als Besserwisser mit Vernichtungsabsicht aufspielen.
    “You don’t win an argument by being right, you win an argument by making it safe to be wrong.”
    Diese Aussage habe ich zuerst von Chase Hughes gehört.
    Um das tun zu können muss man der Gegenseite Gelegenheit geben sich zu erkklären, Verständnis zeigen, zustimmen … und erst ganz zum Schluss, möglichst unter 4 Augen dem gegenüber die Gelegenheit geben andere Sichtweisen zuzulassen und zu erkunden.

    Klingt ein bisschen therapeutisch dieser Ansatz, zugegeben. Doch man lernt in jedem Fall etwas über die Gedankenwelt des Gegenübers und hilft idealerweise auch ihm sich fortzuentwickeln.

    Insofern finde ich den Artikel wertvoll, denn er wirft ein Schlaglicht auf die Menschen, die nicht am Gemeinwohl interessiert sind.

  • Wer Verletzte oder gar Tote in Kauf nimmt um seine Ideologie durchzusetzen, der sollte wohl den Bürgern ersparen, ihnen weismachen zu wollen,dass er die Menschheit retten will indem er das Klima mit Bäumen rettet.
    Wer sich in einer derartigen Menschenverachtung geradezu suhlt, der ist nicht mehr glaubwürdig.

  • Aha, 50 bis 90% sind geschädigt. Und was heißt „geschädigt“? Gibt es überhaupt etwas, was nicht irgendwie „geschädigt“ ist?

    Nicht an Gesetze halten? Ich denke, die Allgemeinverfügung ist nicht rechtsstaatswidrig. Übrigens: Einer sagte vor langer Zeit einmal, das Gesetz sei für die Menschen da, nicht der Mensch für das Gesetz. Ein weites Feld, sicherlich. Aber vorliegend vielleicht einmal bedenkenswert.

  • Bäume zahlen keine Steuern

  • Bei den Windräder hat er kein Problem…🤭🤭🤭

  • naja, ein Artikel weil jemand etwas „erwägt“ ???

    -12
    • Redaktionelle Freiheit? So läuft der Hase gegenwärtig. Man hat hier offensichtlich von einschlägigen „Vorbildern“ sich was abgeschaut – bewusst oder unbewusst wäre interessant, doch eigentlich unerheblich. Stichwort: Nicht strafbare Delegitimierung bzw. Verächtlichmachung.

  • Seit wann steht das Wohlergehen eines Baumes über den von Menschen? Ein Baum kann mit ein paar Hundert Euro neu gepflanzt werden. Ein Menschenleben dagegen nicht.

  • Ob Gerichte vielleicht Wichtigeres und Nützlicheres zu tun hätten. Solche Leute blockieren andere und dringendere Verfahren. Deshalb laufen noch so viele Straftäter frei rum in Berlin.

  • Wollte mal wissen, wovon ein Umweltaktivist so lebt.
    Hier erhellende Auszüge von seiner Homepage:

    Stichwort „Politikberatung (wie passend), und am Niedergang der Deutschen Bahn war er offensichtlich auch beteiligt…

    „Seine Arbeit, oft ehrenamtlich, finanziert er durch Consulting-Leistungen in Politikberatung, Moderation und als Geschäftsführer der Agentur für clevere Städte.“

    „………seine Referenzen aus der Wirtschaft und anderen Branchen: als Konzern- und Projektmanager bei der Deutschen Bahn, als ehemaliger Greenpeace-Campaigner, Bundestags-Referent, Strategie- und PR-Berater, mehrfacher Interims-Geschäftsführer, Startup-Unternehmer, Business Angel und Buchauthor.“

    https://www.clevere-staedte.de/Heinrich_Stroessenreuther

    Herr Strössenreuther, im Reinhardswald können Sie noch viele viele Bäume retten, die ihre grünen Parteikollegen so gerne für Windräder fällen wollen.
    Ach, ich vergaß, sie haben ja in ihrem Logo ein Windrad…..da sind die Bäume plötzlich nicht mehr so wichtig!

  • Hmmmmm, dann könnte sich der Fokus der geberften Wähler allerdings so langsam vom regierenden Bürgermeister in Richtung der wirklich Verantwortlichen für all die Miseren verlagern… wollt ihr das?

  • Wie würde es ihm wohl gefallen, wenn er mangels Streusalz z. B. querschnittsgelähmt wäre?

    • Ist dann „for the greater good“ 😂

  • Den Sozialismus in seinem Lauf hält kein Bürlüner auf. Auch kein Supermann der beim Tennisspielen gleichzeitig „koordiniert“.

  • Mich wundert es, dass solche Fanatiker nie das Ziel von Repressalien vermeintlich „Rechter“ werden. (Ist nicht als Gewaltaufruf zu verstehen!)

  • Millionen von gesunde Bäume zu fällen, für ihre Wahnsinnsprojekt Windkraft das ist geht in Ordnung.

    • millionen von gesunden bäumen zu fällen um im austausch millionen kranke bürger kausal fehldiagnostiziert unter immensen profiten der pharma und energielobyisten bis zum sterbebett zu begleiten..die mitarbeiter im sozial und gesundheitssystem jubeln über die kontinuierlich ansteigende aufgabenflut, die das einstellen ideologisch fester companeros deutlich vereinfacht und die medien machen die opfer zu schuldigen am system, damit der noch scheinbar unbetroffener restdeutsche sein feindbild abrunden kann..win-win für alle, ausser betroffene..

  • Nun liebe Berliner.
    Der eine singt mein Freund der Baum ist Tot.
    Der andere singt mein Freund der Opa ist tot.
    Müsst halt beim nächsten Urnengang mal Prioritäten setzen.

  • Nur gut das er sich nichts gebrochen hatt !! 😡😡😡😡😡😡😡😡😡😡😡

  • Alle geschädigten sollten das Land Berlin verklagen und die können sich das Geld vom NABU holen!

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