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106 Kommentare

  • Sehr geehrte Herren Mannhart und Haferburg, dieses Gespräch war wirklich ein Erlebnis. Vielen Dank an Herrn Haferburg für das Teilen seiner Erinnerungen, das war bewegend und beeindruckend. Hochachtungsvoll Karl Krumhardt

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    • Ich hätte es nicht schöner sagen können!

    • Ich auch nicht. Das Interview sollte Pflichtliteratur oder Pflichtstoff für den Geschichtsunterricht werden

    • Ich bin auch völlig geflashed. Eins der besten Interviews und auch der wichtigsten Interviews von AN. Wir Wessis insbesondere die Linken verklären und beschönigen was sich dort ereignete. Darum sind solche Interviews so unerhört wichtig insbesondere für so junge Menschen. Die wie Herr Manhart so ungläubig schauen. Aber das war Realität.
      Zum hier und jetzt. Das dejaveux haben viele. Die Schokolade hier ist bald alle, wie seine Großmutter so schön sagte, dafür sorgen unsere Gewählten und von uns bezahlten Gewählten und andere, die daran hängen. Vielleicht braucht es das alle, den Zusammenbruch, um aus der DDR reloaded Umklammerung von EU und Staaten sich zu lösen und zur originären freien Demokratie zurückzukehren. Kann aber auch zu was schlimmeren führen.

      Danke für dieses Gespräch.

      https://m.youtube.com/watch?v=KKirPh1LP60
      Das kann man sich nicht oft genug einprägen. Freiheit stirbt……

  • „So hat es in der DDR auch angefangen“ – Manfred Haferburg im Gespräch.

    Ja, und die DDR war auch eine demokratische Republik, wie der Name eindeutig belegt.

    Das zeigt, dass Demokratie immer das ist, was die Führer des jeweils aktuellen politischen Systems eines Staates als Demokratie bezeichnen – und das ist überall auf der Erde so.

    Das erleben wir bei uns ja auch täglich.

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    • „Demokratische Volksrepublik Korea“ für Nordkorea ist auch ein gutes Beispiel. Und „UnsereDemokratie“ ähnelt dem in Anfängen schon sehr stark.

      • Volksrepublik China

    • „Demokratie ist klassengebunden“ haben wir damals gelernt.

      • Man nannte diese Länder auch „Volksdemokratien“.

      • @Friedrich Richter: „Demokratie ist Diktatur des Proletariats“ haben wir gelernt. Heute lernen wir: „Demokratie ist Unseredemokratie“. Ein „fundamentaler Unterschied“, wie der Dödel glaubt.

    • „jemandem etwas andichten“ ist der Punkt => Imagination und Suggestion aufgrund von Stereotypen (etwa TV, Bubble, Safespace) oder Bildung (etwa Thema ohne Rhema).

    • „Alternative“ ist auch so ein Beispiel, da die AfD keine Alternative bietet.

  • Was für ein spannendes Gespräch, unterhaltsam wie ein gutes Buch, Herr Haferburg sehr sympathisch und lebensklug. Der Bericht über die politische Verfolgung schnürt einem dann doch etwas die Kehle zu…

  • Sehr geehrter Herr Haferburg,
    Sie haben mit Ihren hervorragend bildhaften Beschreibungen viele Erinnerungen in mir geweckt. Ich war zwar erst 23 und Maschinenbaustudent an der Bergakademie Freiberg, als die Mauer fiel, habe aber doch hinreichend viel erlebt, um ein gewisses Urteilsvermögen über die aktuelle Entwicklung zu haben. Was ich erfahre, macht mich traurig, obwohl es mich nur noch indirekt betrifft, denn so wie Sie lebe ich seit über 25 Jahren in Frankreich. Deutschland, das mich in den 90er Jahren begeistert hat, als ich als junger Ingenieur beim Aufbau Ost mitmachen durfte, als es für jeden spürbar voranging, ist mir seit 2005 immer fremder geworden. Manches allerdings kommt mir leider sehr bekannt vor, selbst die Wortwahl mancher Politiker erschreckt mich förmlich. Mittlerweile habe ich auf die deutsche Staatsangehörigkeit verzichtet, seither kann ich das alles mit ein wenig mehr mentalem Abstand betrachten. Auf jeden Fall kaufe ich demnächst Ihr Buch.

    • @Friedrich Richter: Sehr schöner Beitrag, der mich auch persönlich sehr berührt. Ich kehrte Anfang 1990 nach Sachsen zurück und begann ebenfalls, als Dipl.-Ing. Maschinenbau am Aufbau Ost begeistert mitzuarbeiten. Ich trat in die CDU ein, im Glauben, mit meinem dortigen Engagement dazu beitragen zu können, all das zu verhindern, was heute Realität geworden ist. Leider (oder doch heute zum Glück) bin ich ca. 20 Jahre älter als Sie und so war nach dem langen, schmerzhaften Prozess der Ernüchterung und auch aufgrund gesundheitlicher Probleme Ihr eingeschlagener Weg für mich verbaut. Sie haben alles richtig gemacht, wobei es, vor diese Wahl heute gestellt, Frankreich wohl eher nicht wäre. Aber das ist natürlich auch zeitbezogen zu sehen.

  • Das Gespräch hat mich beeindruckt, vielen Dank!

  • Tolles, persönliches Interview. Toller Mann!

  • Servus, Herr Haferburg, Ihre Erzählungen im Interview haben mich tief berührt.

    Aber eben auch an vieles meiner eigenen Biographie erinnert. Insbesondere die Begegnungen mit der Stasi und die Zeit im Stasi- Knast. Aber auch die Zeit in der Opposition bis kurz vor dem Mauerfall, das Aufdecken der Fälschung der Kommunalwahl in der Provinz, die Demonstrationen, die Zeit bei „Demokratie Jetzt“, die Gründung der Ost-FDP, der Wahlkampf 1990 und die Zeit im ersten gesamtdeutschen Bundestag.

    Manfred, mit Ihnen würde ich gern bei einem Bier über diese Zeiten reden. Aber auch über die Desillusionierung, die dann eintrat und sich immer mehr verstärkt.

  • Hallo Herr Haferburg, Sie waren letztes Jahr hier bei uns in Pirna und haben Ihr Buch vorgestellt. Ich lernte einen Mann mit viel Lebenserfahrung kennen, von Abgehobenheit keine Spur. Ich bedaure zutiefst, in welche Richtung sich Deutschland entwickelte. Die Parallelen zur DDR sind auch für mich klar erkennbar. Leider ist die Chance, dieses Land zu verlassen und sich woanders etwas Neues aufzubauen, aufgrund meines Alters inzwischen vertan. Herr Haferburg, vielen Dank für das Teilen Ihrer Erfahrungen und bleiben Sie gesund.

  • Sehr geehrter Herr Haferburg, es ist immer wieder ein Genuss, Ihre Texte zu lesen und Ihnen zuzuhören. Dass Sie sich trotz allem, was Sie durchgemacht haben, Ihren Humor bewahrt haben, beeindruckt mich immer wieder. Ich empfehle allen, unbedingt „Wohnhaft“ zu lesen. Ehrlich, gerade, kurzweilig humorig – und dennoch lehrreich. Wie dieses Gespräch. Vielen Dank dafür! Alleine das nebenbei erwähnte „DDR-Vokabular“ müsste jedem im Land geläufig sein, um zu erkennen, was hier gerade abgeht. Alles Gute für Sie. MfG.

  • Ein sehr interessantes und sympathisches Gespräch.

  • Ein ganz großes Dankeschön an Herrn Haferburg und an das Team von Apollo-News für dieses sehr erschütternde und bewegende Interview. Genauso war es: Wer einmal in die Fänge der Stasi geriet, war verloren. Ich wünsche Herrn Haferburg alles erdenklich Gute und freue mich, dass er trotz all dieser Schikanen seinen Lebensmut und Humor nicht verloren hat.

  • Chapeau Herr Haferburg! Einen Stasi-Offizier öffentlich zu desavouieren, haben sich nicht Viele getraut.

  • Lieber (geschätzter) Herr Apollo-Boss 🩵………

    Ihr journalistisches Talent ist hervorragend (zürückhaltend und aktiv)👍

    🩵lichen Dank🩵

    Ich finde es toll, dass Sie sich (auch) bezüglich Geschichte und Vergangenheit interessieren👍

    Auch finde ich toll, was Sie dem Gast gesagt haben, dass Sie auch für „ F “ wie Frieden und Harmonie sind 👍🩵
    (Ich bin auch für „F“ wir Frieden und Harmonie).

    Dieses Interview ist interressant und wissenvoll 👍
    Unsere Erfahrung und Erinnerung in der Vergangenheit gehört zum unseren Vermögen besonderer Art, die wir den Anderen teilen können.

    Vielen Dank auch an geschätzter Herr Haferburg für die Bereitschaft nach Berlin zu kommen. Ich freue mich auf nächsten Interview mit Herr Haferburg 👍

    🩵God bless Apollo 🙏✝️
    🩵God bless Deutschland 🙏✝️
    🩵God bless the World 🙏✝️

    LG🪷🌿🪷

  • Bin tief bewegt, wie immer bei Zeitzeugenberichten.
    Nur eines stimmt nicht: JEDER KÖNNTE es sehen, wenn man wollte. Ich stand als 8-jähriger stundenlag im Stau in Marienborn, Pass weg auf dem Fließband, war 1986 als Abiturient in Ostberlin, wir hatten’s ab der 10. in Geschichte und Politik, dann 1991 in Berlin abgefeiert. Danach, als die Archive offen waren, alles gelesen, Hohenschönhausen besichtigt. Nicht mehr überrascht gewesen, sondern eher bestätigt in meinen jungen Anschauungen über den „typischen Deutschen“. Sein Satz mit den „Meldestellen“ spricht mir aus der Seele.
    Es sind IMMER wir alle. Und wahrscheinlich hat er LEIDER Recht: Es muss erst wieder alles am Boden liegen. Und wer weiß, ob’s dann überhaupt besser wird …

    • Das ist nicht typisch deutsch.
      Das hat man in allen Sozialismen und Kommunismen.
      Es ist ein menschliches, psychologisches und systemisches Problem.

      • Du weißt wirklich was menschlich ist

        • Der Mann weiß einfach Alles

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    • Wissen sie, wir haben nicht die Kraft das aufzuhalten, was da kommt. Insbesondere das Streben nach einem vereinigten Europäischen Staat, dessen Züge sich spiegeln im Ansitz vieler nichtdemokratischen Länder. Diese EU ist nicht zu reformieren und unser Mühlstein. Die AfD, ein Strohhalm, und ich bin mal gespannt was, wenn sie gewählt werden, wird es dann Unruhen geben. Werden die verkrusteten Parteien ähnlich wie die Demokraten in den USA das ganze orchestrieren. Ich muss sagen, mit ist mulmig.

  • Ich habe hier keinen Link zum Buch gefunden.. Aber ich habe es gekauft und zwar bekommt man es für 22€ inklusive Versand per DHL hinter dem Link.
    Ich bekomme keinerlei Provision oder sonst etwas!!!
    https://www.ebay.de/itm/146976005814?

    • Ich habe das Buch schon vor Jahren gekauft, gelesen und meinen Kindern geschenkt. Die Erzählungen des Herrn Haferburg decken sich zu 100 % Prozent mit den Erzählungen eines Schulfreundes mit dem selben Hintergrund. Studium, Job, Druck in die SED einzutreten, Versuch die DDR zu verlassen, Stasiknast.
      Einen Besuch in Hohenschönhausen kann ich nur empfehlen.
      Auch ich erinnere mich oft, einen gewissen Tonfall schon mal gehört zu haben. Das ist nicht zu vergleichen mit den Trollen, die hier immer mal wieder ihren Frust ablassen, die sind einfach nur begrenzt ernst zu nehmen.
      „Unserer Demokratie“ ist es, vor der wir die Demokratie schützen müssen.

    • Danke für die Info.

      • Du kannst noch was dazu lernen ?

  • Sehr sympatischer Mann der Herr Haferburg. Danke, dass sie uns so schön von ihren Erfahrungen in der DDR erzählt haben.Es macht sehr viel Spass Ihnen zuzuhören.

    Ich wünschte bloss, viel mehr unserer Landsleute würde verstehen, auf welchem abschüssigen Weg wir uns befinden. Aber sie haben recht, erst wenn das Geld alle ist, hört dieser Irrsinn auf….
    Hoffentlich bald…

  • Wie sage ich es taktvoll? Also, ich weiß ja, daß die Niederlande weit weg von Sachsen sind für europäische Verhältnisse, aber ich bin an dieser Westgrenze aufgewachsen. Und ja, man hört meistens seinen eigenen (in dem Fall sächsischen) Dialekt nicht. ABER: Ich WEISS wie ein Niederländer klingt und kann den Dialekt auch recht gut imitieren. Und das klingt kein Stück wie sächsisch. Man könnte sagen, die Idee war Irrsinnig! Man HÖRT direkt, daß dieser Mann kein Niederläder sein KANN! Wie konnte er das für eine gute Idee halten?

    • Tja, daran könnten Sie z.B. erkennen, wie verzweifelt jemand sein muss.

  • Insofern der Mensch von Natur aus ein soziales Wesen ist, genügt es in der Tat bereits, wenn Dritte das Soziale ad absurdum führen, damit dem Einzelnen kaum sagbare Torturen und ein quälend langsamer Tod beschieden ist. Angesichts dessen sollte es aufhorchen lassen, sobald davon die Rede ist, dass die jeweilige Person zu einem Objekt einer dadurch äußerst sadistischen Projektion gemacht wird. Aber selbst die daraufhin von einem Arzt herbeigerufene Polizei erkennt darin keine Gefahr im Verzug. Es nimmt dann nicht wunder, dass allenthalben ein Verstummen die Folge ist. Umso mehr erstaunt, dass Manfred Haferburg versucht, für das Unaussprechliche dennoch Worte zu finden.

    • Übrigens: Lädt allen voran Arbeitsministerin Bärbel Bas den Begriff des Sozialen weiterhin ideologisch auf, ist es zuvörderst um die Bundesrepublik Deutschland, für die erklärtermaßen als Bundesstaat das Soziale konstitutiv ist, insgesamt mehr über kurz als lang geschehen. Bereits daran wird mehr als augenfällig sichtbar, dass es in der Frage des Schicksals des Einzelnen stets ums Ganze geht. Wenn man so will, könnte deshalb die Kritik geübt werden, dass gegenwärtig das Verhängnis längst seinen Lauf genommen hat und sogar ein regierungsamtliches Siegel trägt. Die weit über 1 Billion Euro an Ausgaben für Soziales würden dann völlig fremden Zwecken dienen.

      • Nur zur Erinnerung: In Kategorien wie Kampf bzw. Klassenkampf zu denken, war spätestens mit der Veröffentlichung des Weltrundschreibens Rerum novarum am 15. Mai 1891 bereits „vollkommen aus der Zeit“ gefallen, wie erst vor wenigen Tagen am 20. Januar 2026 Uwe Dingelreiter als seines Zeichens Präsident eines Arbeitgeberverbands im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) anmahnt. Zuvor schon in den frühen 1990er Jahren kritisierte denn auch Nestor D’Alessio als die graue Eminenz des Soziologischen Forschungsinstituts an der Georg-August-Universität Göttingen nicht von ungefähr eine dadurch noch immer zu Tage tretende Verfangenheit in den längst gesellschaftlich überkommenen Verhältnissen des 19. Jahrhunderts. In der Lesart des von Bundeskanzler Friedrich Merz gemäß eigenem Bekunden vom 13. Dezember 2025 hochgeschätzten Soziologen Max Weber wäre nicht zuletzt Ministerin Bärbel Bas damit auch künftig eine „ewig Gestrige“ (ders., 1919: 5).

        • Was wollen Sie uns mit dem 3 Kommentaren sagen?

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        • @Johann: Auf der Höhe der Zeit zu sein, hat heutzutage einen nur noch verschwindend geringen Marktwert. Demgegenüber steht das ewig Gestrige sehr viel höher im Kurs. Das heißt: Die Marktwirtschaft erfährt gegenwärtig eine Perversion sondergleichen. Insofern längst bekannt ist, dass sowohl die Stärke als auch die Inhalte der Ausschläge des psychischen Apparats ökonomisch bedingt sind, eskaliert dadurch das seelische Leiden bis weit ins Unerträgliche hinein. Wenn nun laut dem Physiker Max Planck das Leib-Seele-Problem kein Scheinproblem ist, folgen daraus unmittelbar körperliche Beeinträchtigungen und dem Einzelnen rückt der Tod zunehmend rascher näher.

          -1
  • Vielleicht wird langsam bewusst, wie die DDR 1.0 entstanden ist. Denn die Sehnsucht nach Kollektivismus gehört zur moralischen Entwicklung.

    Zitat: „Konventionelles Stadium … Die Zustimmung der Umwelt stellt Dreh- und Angelpunkt der persönlichen Verhaltensweisen dar. Ein bewusstes Hinterfragen von Sinn und Zweck wird nicht angestrebt“ Quelle: Moralentwicklung

    Im Moment kann jeder bei der Eskalation der DDR 2.0 zuschauen.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann jedoch weder eine DDR 3.0 noch ein Kalifat 1.0 verhindern, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

  • Kritik an Entwicklungen, die in Richtung Totalitarismus gehen könnten, ist wichtig und notwendig. Eine freie Gesellschaft lebt davon, dass Macht hinterfragt und problematische Tendenzen benannt werden. Gleichzeitig sollte Kritik nicht in reinen Alarmismus umschlagen. In vielen Fällen entstehen Bedrohungsszenarien vor allem in den Köpfen der Menschen, verstärkt durch permanente Empörung und den Fokus auf Negatives. Dabei werden reale Freiheiten, Stabilität und Fortschritte oft ausgeblendet. Nicht jede unbequeme Maßnahme oder gesellschaftliche Veränderung ist automatisch ein Schritt in den Totalitarismus. Häufig spiegelt überzogene Kritik auch persönliche Unzufriedenheit wider: Wer mit dem eigenen Leben hadert, neigt dazu, Frust auf Politik und Gesellschaft zu projizieren. Undankbarkeit gegenüber dem Erreichten verstellt dann den Blick für das Positive. Kluge Kritik braucht Maß, Differenzierung und Selbstreflexion, sonst verliert sie ihre konstruktive Wirkung.

    -66
    • Atlas unser größter Forentroll ist wieder da.
      Hast Du heute Freigang?

      • Da fehlt nur noch Waldschrotti und der Sharky, dann kannst die Lichter löschen.

      • Atlas ist ein SAntifa Mitglied. Somit ist alles gesagt.

    • In welcher Welt leben denn Sie?

      • Einfach abwarten. Benzodiazepine werden nicht ewig verschrieben. Die Beleidigungsorgie ist nicht mehr weit.

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        • Abwarten ist nicht Deine Stärke

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    • Kluge Kritik braucht Bürger, die für ihre ureigenste Sache – den eigenen demokratischen Bürgerrrechten – auf die Strasse gehen.
      .
      Und wenn die Politik diese Forderungen des Volkssouverän nicht umsetzt, gehören diese Parteien verboten.

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    • Was für ein relativierendes Geschwafel. Sozialismus ist IMMER unmenschlich.

    • Warum nur muss ich an Philipp Amthor denken?

  • Ein bewegendes Video für den Geschichtsunterricht und für Daniel Günther.

  • Zitat : Es war eine Forderung der Russen, dass die Leute nicht belangt werden und keinem seine Privilegien weggenommen werden.

    Hat das hier jemand im Einigungsvertrag gelesen oder war das eine Geheimnote?
    Also ich wusste nichts davon, bin buff erstaunt.
    Das erklärt natürlich so einiges.

    -15
    • Das steht dort nicht.l Das ist eine widerlegte Behauptung der Stasi-SED.

      • Manfred Haferburg hat es oben im Video gesagt.
        Ich gehe davon aus, dass die Ossis den Einigungsvertrag bis zum letzten Punkt und Komma gelesen haben. Aber wieso wird dann immer die BRD verantwortlich gemacht, dass ehemalige Stasimitarbeiter und IMs nicht zur Rechenschaft gezogen wurden? Und was erhofften sich die Russen von dieser Bedingung? Etwa genau das, was dann auch eingetreten ist? Nämlich dass dieser Virus niemals beseitigt werden kann, weil immer noch die „richtigen“ Leute an den richtigen Stellen sitzen.

    • Du bist der beste Erklärer

      • mir gehen diese Erklärungen eher auf die Nerven

        • das war auch ironisch gemeint

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        • Unterhälst du dich wieder mit dir selbst.

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      • Psycho !

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        • Danke für die Selbsterkenntnis

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      • Was „nichts neues“, du Nixwisser.

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    • Bei amazon steht es auch.

  • Leider wird hier wieder mal die Geschichte verbreitet, die Westlinken hätten die DDR als den besseren Staat angesehen. Das ist ein absurder Mythos. Ich kannte früher viele Westlinke; stets bemühten sie allesamt die Erzählung vom „falschen Sozialismus“. Keiner wollte eine gesamtdeutsche DDR; denn das war eben „nicht der richtige Sozialismus“. Man kennt diese Phrase zu genüge, aber sie zeigt eben, daß der Staat DDR auch bei westdeutschen Linken absolut unbeliebt war.

    Und die Intellektuellen? Die formulierten nur etwas aufwendiger: Die „gescheiterte Partei“ des „Staatssozialismus“, so Habermas, habe „das sozialistische Projekt mit dem Entwurf – und der gewaltsamen Durchsetzung – einer konkreten Lebensform verwechselt.“ (1992 in „Faktizität und Geltung“, S. 12)

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    • @Eugen Karl: Einen absurden Mythos erzählen Sie uns hier. Meine zwei Jahre als erzwungener Wessi haben mir all das gelehrt, was ich heute von dieser Spezies (West)Linke weiß. Ohne alle Gemeinheiten, Bosheiten, Frechheiten und Niederträchtigkeiten hier auch nur im Promillebereich aufzählen zu können, nur soviel: für diese Verbrecher war ich genau wie in der DDR ein Verräter an der Sache des Sozialismus und sie bedauerten zutiefst, dass ich im Stasiknast nicht verfault bin. Die Freikaufpraxis der Kohl-Regierung war für diese Verbrecher ein Verbrechen.

      • Also ich kenne „Westlinke“, die heute noch die DDR ganz toll finden. Also 35 Jahre nach dem Fall der Mauer.

      • So nämlich, genau so sind die drauf.
        Man kann sich das nicht vorstellen, was das für ein elend dummes Gesocks ist.
        Ich würde die alle einsammeln und in den besten Sozialismus den unsere Welt zu bieten hat, nach Nordkorea verfrachten. Oder noch besser, direkt ins himmliche Paradies. Davon träumen die, von einem sozialistischen Paradies auf Erden. Dass sie dafür die menschliche Qualifikation einer Stinkmorchel haben, realisieren sie nicht.

    • Ach so? Dann erklären Sie mal folgendes: 1990 scheiterten die West-Grünen an der 5%-Hürde (4,4%) und zogen nicht in den ersten gesamtdeutschen Bundestag ein. Bündnis 90 erreichte im Osten 6,1% und 8 Mandate. Aber die abgehalfterten West-Grünen um Claudia Roth und Jürgen Trittin benahmen sich vom ersten Tag an wie die Besatzer in der Bündnis90-Fraktion. Vera Wollenberger (heute Lengsfeld) ging zur CDU, zusammen mit Günther Nooke und Erhard Neubert, weil auf Druck der West-Grünen (besonders Roth und Trittin) 1996 eine Koalition mit der Stasi-SED (damaliger Tarnname PDS) erzwungen werden sollte. Konrad Weiß war schon 1991 audgetreten, weil die Grünen in Berlin mit der PDS koalieren wollten. Andere Bürgerrechtler wurden gemobbt oder nach Europa abgeschoben. KGE ließ sich von Roth mit einem Posten kaufen.

      Ehrlicherweise sollten die Grünen den gekaperten Namen Bündnis90 endlich wieder ablegen.

    • @Eugen Karl: Nachtrag: „Keiner wollte eine gesamtdeutsche DDR;… “ Der einzige Satz, der stimmt. In der gesamtdeutschen DDR wäre ihnen die Toskana nicht erreichbar gewesen und auf Bananen hätten sie auch verzichten müssen. Sozialismus natürlich, aber dann mit allen kapitalistischen Annehmlichkeiten. So wie für diese Faulenzer und Schmarotzer heute.

    • Das Problem ist doch, dass es diesen „richtigen Sozialismus“ überhaupt nicht gibt. Diese Deppen gehen mir sowas von auf den Geist, das kann sich keiner vorstellen, wie die mich mit ihrer Dummheit ankotzen.
      Und selbstverständlich hatten wir im Westen eine ganze Generation Linker die mit dem System der DDR liebäugelten, es gab ja kein „besseres“. Natürlich wollte keiner von diesen Spacken in die DDR, weil es nämlich alles Heuchler und Träumer und Nervensägen sind, die natürlich für ihren scheiß nichtsnutzigen Lebensstil auch Auszubeutende brauchen, die es eben in der DDR nicht gab. Boar ey echt, bei unseren Westlinken Spacken könnte ich zum Tier mutieren.

      • Gut dass Du deine Vorurteile gegen Russland aufgegeben hast

        • @Reinhold Gould: Vielleicht versteht ja der Herr Wortleser doch noch in seinem, wie ich glaube, weisem Alter, irgendwann, dass es eben kein Widerspruch ist, Anfang der 90-iger den Abzug der Russen aus der ehemaligen DDR enthusiastisch gefeiert zu haben und ihnen heute Erfolg zu wünschen bei ihrer Mission, den von Trumps Vorgängern und deren Brüder im Geiste betriebenen Vormarsch der rotgrünen Faschisten, die er selbst so treffend charakterisiert, an ihren Grenzen endgültig zu stoppen. Es gibt keine Verteidigungswürdigkeit „unserer Werte“.

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        • @Wortleser: „An Russlands Werten hat sich nichts geändert und daran ist nicht der Westen schuld.“ Ein eklatanter Widerspruch in sich. Wie eben so manches bei Ihren Wortmeldungen. Aber lassen wir es, es wird den Verlauf der Geschichte nicht ändern, trotz Ausschlägen nach oben und unten von der roten Linie (rote Linie bitte nicht mit roter Ideologie verwechseln).

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        • @Freier Sachse
          Erklären Sie mir meinen „eklatanten Widerspruch“.
          Der Westen war für den Sinneswandel in der russischen Föderation nicht zuständig. Diese gesellschaftliche Leistung muss schon das Volk erbringen, eben genau wie in der ehemaligen DDR. Aber wie man hier schön sehen kann, fällt das offensichtlich ungeheuer schwer. Schuld sind die anderen.

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        • @Freier Sachse
          Ähm, also dergleichen sehe ich in Russland aber nicht.
          Welche Freunde hat der gleich nochmal ?
          Ach ja, solche netten wie Xi und Kim.
          An Russlands Werten hat sich nichts geändert und daran ist nicht der Westen schuld.

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      • @Wortleser: Das haben Sie alles sehr schön beschrieben. Es gibt Null Veranlassung, Linken, wo auch immer auf der Welt, auch nur einen menschlichen, positiven Charakterzug andichten zu wollen. Jeder einzelne Versuch verrät die Absicht und den Absender.

        • was genau beabsichtigen die denn

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        • @Tobias Erler: Das, was der Absender beabsichtigt. Habe ich doch geschrieben. Und der Absender hat es auch genau verstanden.

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  • Herr Haferburg ist den CO2-Aposteln auch auf den Leim gegangen.
    Schade.
    Inzwischen mehren sich die Anzeichen, dass wir weltweit einer Kälteperiode entgegen gehen.
    Selbst Putin machte vor kurzer Zeit eine entsprechende Bemerkung.

    Wen es interessiert, hier ist ein Link zu „eike“:

    https://eike-klima-energie.eu/2026/01/25/kaeltereport-nr-4-2026/

  • Einfach nur ekelhaft, diese ständigen DDR-Vergleiche. Relativierung vom Allerfeinsten. Die Menschen haben die Wahl – und 75% wählen die AfD nicht. Und wer behauptet, die anderen Parteien seien „alle gleich“, der lügt!

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    • Vergleichen sollte man immer, gleichsetzen darf man nicht alles. Es gibt grosse Unterschiede zwischen der DDR und der heutigen Bundesrepublik, das wissen wir alle. Aber es gibt Tendenzen, die mich persönlich beunruhigen. Seit der Spiegelaffaire hatte bis vor kurzem z.B. kein bundesdeutscher Politiker die Idee, die Pressefreiheit zu beschneiden. Und ich kann mich nicht erinnern, seit der Wiedervereinigung das Wort „Zersetzung“ aus dem Mund eines deutschen Politikers gehört zu haben, ebenfalls bis vor kurzem. Fanden Sie die DDR so gut oder finden Sie die heutige Bundesrepublik so gut? Das kann ich aus Ihren Kommentaren nicht recht herauslesen. Natürlich war in der DDR nicht alles schlecht. Ich z.B. war damals 36 Jahre jünger als heute…

    • Wann haben Sie in der Ostzone gelebt?

      • Ich wurde Anfang der 60er geboren, ich habe NVA und DDR erlebt und kenne einige, die in der DDR im Knast saßen, wurde selbst exmatrikuliert. Der Vergleich ist absurd und völlig realitätsfern.

        • Wohl eher FDJ-Sekretär für Agitation und Propaganda. Und wohl auch eher Wachregiment „Feliks Dzerszinski“.

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        • erzähl mal: NVA-Offizier oder nur Wehrpflichtdienst? Exmatrikuliert wegen was, politisch oder doch mangels Leistung? Mehrere Kommentare bringen mich zum Verdacht, dass sie Systemling waren. Es gibt bedauerlicherweise sehr wohl aktuell viele -zu viele- Analogien in der politischen Entwicklung, wenngleich im Detail tatsächlich nicht alles gleich ist, natürlich nicht, denn das gibt die Geschichte ja nie her.

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        • Wer es glaubt!

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