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500 Jobs betroffen

Aldi Süd will Hunderte Stellen in der Konzernzentrale abbauen

Der Discounter-Riese Aldi Süd plant, in seiner Deutschlandzentrale bis zu 500 Stellen zu streichen. Betroffen sind die Personalabteilung, die Buchhaltung sowie auch die IT-Sparte. Seit Längerem wird zudem über eine Fusion mit Aldi Nord gesprochen.

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Hunderte Jobs sind bedroht (IMAGO/snowfieldphotography)

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Der Lebensmitteldiscounter Aldi Süd wird in seiner Deutschlandzentrale mehrere Hundert Stellen streichen. Betroffen sind dem Vernehmen nach bis zu 500 Arbeitsplätze in der Personalabteilung und der Buchhaltung. Selbst Stellen in der IT-Sparte sind betroffen. Das bestätigte der Konzern gegenüber der dpa. Zuerst berichtete die Lebensmittel Zeitung über den Vorfall.

In der Deutschlandzentrale in Mülheim an der Ruhr sind derzeit 2.000 Mitarbeiter beschäftigt. Pläne, den Konzern umzustrukturieren und womöglich Stellen abzubauen, seien bereits seit dem vergangenen Jahr im Gange. Konkrete Gründe dafür wurden jedoch nicht genannt. Eine Sprecherin des Unternehmens erklärte, dass es Teil der DNA von Aldi Süd sei, Strukturen und Prozesse kontinuierlich zu überprüfen und – wo sinnvoll – anzupassen.

Grund für den radikalen Umbau ist die stärkere Konzentration von Konzernfunktionen auf die internationale Holding von Aldi Süd in Salzburg, berichtet das Handelsblatt. Im vergangenen Jahr installierte der Händler ein neues „Executive Board“ mit erweiterten Zuständigkeiten und neu besetzten Schlüsselpositionen. Zugleich wurde der Einkauf stärker zentralisiert und soll künftig primär aus Salzburg gesteuert werden, um Sortimente, insbesondere die Eigenmarken, länderübergreifend zu harmonisieren. Durch größere Einkaufsmengen sollen zudem bessere Preise bei den Lieferanten erzielt werden.

Auch die IT-Abteilung ist nach Berichten der Lebensmittel Zeitung betroffen. So sollen bei der erst vor Kurzem ins Leben gerufenen IT-Sparte „Aldi DX“ Stellen abgebaut werden.

Nach Informationen aus Unternehmenskreisen soll der Stellenabbau über natürliche Fluktuation und freiwillige Vereinbarungen erreicht werden. Die WirtschaftsWoche berichtete zudem, dass die Eigentümerfamilien von Aldi Nord und Aldi Süd bereits über einen möglichen Zusammenschluss verhandeln. Berichten zufolge gab es seit dem vergangenen Sommer mehrere geheime Gespräche über eine mögliche Fusion. Die beiden Discounter-Riesen würden demnach unter dem Dach einer gemeinsamen Holding zusammengeschlossen. Laut der WiWo soll es bereits vertiefte Gespräche über die Zusammenlegung bestimmter Geschäftsbereiche, etwa der Software- oder der IT-Bereiche, geben.

rs

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48 Kommentare

  • Und wenn die KI mal so richtig in Fahrt kommt, wird es für diese Tätigkeiten noch weniger Arbeitsplätze geben.

    • Und wenn die Bevölkerung dann komplett arbeitslos geworden ist wer kauft dann deren Produkte noch. Und wer zahlt dann die Steuern, Renten und Krankenkassenbeträge?
      viele Unternehmen merken garnicht das sie sich mit der KI selber weg rationalisieren.
      Der Markt funktioniert nur wenn es Käufer für ihre Produkte gibt.
      Bin mal gespannt wenn der erste KI Roboter mit dem Einkaufswagen beim Aldi und Co seine Ersatzteile kauft. 🤣

      • Ganz einfach für die Ideologie-Politiker: Der Strom kommt aus der Steckdose, das Geld vom Steuerzahler ( geht schon irgendwie, man muß nur mehr arbeiten, auch die Arbeitslosen, bitteschön) man kann immer Sondervermögen locker machen und die vielen, vielen Superreichen, die noch in Deutschland sind, anzapfen. Oder nicht??

        • Die KI hat mit der Politik nichts zu tun. Genau dieser Punkt wird rein durch Rationalität bestimmt, sprich Wirtschaft. Menschen werden dann zum Wachstumshindernis.

          5
      • Im Kalifat versorgt uns Allah mit allen notwendigen Gütern, Bro.

      • Obacht bei der Berufswahl, Sesselfurzer obsolet, zumindest in der freien Wirtschaft.Nur Beamte werden sich weiter gegenseitig beschäftigen, und fette Pensionen abgreifen,wie seit ewigen Zeiten.

      • Deswegen muss die Bevölkerung reduziert werden. Mit allen Mitteln. Seit 3 Jahren Übersterblichkeit. In 2 Jahren wird es richtig Fahrt aufnehmen. Bald kommt die nächste Seuche.

  • Ein normaler betriebswirtschaftlicher Vorgang der da beschrieben wird.

    Kein Grund sich aufzuregen.

  • Wir werden noch staunen, wie viele Jobs in den nächsten Jahren durch KI abgebaut werden.
    Diese Entwicklung wird niemand aufhalten.

    Kein Unternehmer und kein Unternehmen verzichtet wg. Arbeitsplatzerhalt auf KI.

    Und wenn es darum geht Kosten zu reduzieren um Gewinne für Unternehmer und Anteilseigner zu sichern, dann werden stets zuerst Arbeitsplätze abgebaut – das war schon immer so.

  • Ich habe durch meine früheren beruflichen Kontakte mit ALDI gesamt immer gelernt, dass dort knallhart nach betriebswirtschaftlichen Kriterien gehandelt wurde. Ich denke, wir sehen hier einen ersten Vorreiter des breiten AI-Einsatzes in Deutschland. Ich vermute, dass wir ähnliche Entwicklungen bald bei Finanzdienstleistern und Versicherungen, sowie hoffentlich im öffentlichen Dienst erleben.

  • Jeden Tag diese Horrormeldungen . Und Unser Politiker und Pinocchio Merz haben nur die Ukraine im Kopf

    • Der insolvente Hamburger Autovermieter Starcar und all seine Tochtergesellschaften werden abgewickelt (650 Jobs)
      Es konnte kein neuer Eigentümer gefunden werden, wie Insolvenzverwalter Christoph Morgen mitteilte.
      Der Geschäftsbetrieb der Starcar-Gruppe werde daher angesichts des fehlenden Interesses aus der Branche oder von Finanzinvestoren vollständig eingestellt.
      Von den ehedem 615 Vollzeitbeschäftigten arbeiteten nun noch rund 170 im Unternehmen, um die noch gut 10.000 Fahrzeuge zu verwerten.
      gelesen: https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_101097006/starcar-insolvenz-insolventer-autovermieter-wird-abgewickelt.html

    • „Gewinnoptimierung“; sonst nichts. Wird die Gewerkschaften auf den Plan rufen!

      • „„Gewinnoptimierung“; sonst nichts. Wird die Gewerkschaften auf den Plan rufen!“

        Lustige Antwort. Und die Gewerkschaft wird das verhindern?

    • Die USA wollen ihre Verbündeten weniger unterstützen als bisher. Das geht aus der neuen US-Verteidigungsstrategie hervor.
      Europa solle selbst die Führung gegen Bedrohungen übernehmen, heißt es.
      Die USA sehen sich demnach aber weiter als fester Bündnispartner der Nato und Europas, jedoch – so wörtlich – mit „entscheidender, aber begrenzter Unterstützung.“ Russland sei laut Strategie eine „beherrschbare Bedrohung“ für die östlichen Nato-Mitglieder.
      Die Hauptverantwortung für die Unterstützung der ukrainischen Verteidigung sehen die USA daher bei den Europäern.
      Den Fokus bei der Verteidigung wollen die Amerikaner künftig auf die westliche Hemisphäre setzen, vor allem auf Nord- und Südamerika.
      Bei China setzten die USA außerdem auf Abschreckung durch Stärke im Indo-Pazifik, nicht durch Konfrontation, heißt es.

    • sogar die deutschsprachige schweiz schliesst dieses fruehjahr 4 filialen von aldi suisse.
      sie konnten die in sie gesetzten erwartungen nicht erfuellen.
      es broeckelt ueberall…

  • Aldi geht den Weg wie alle deutschen Globalplayer. Es wird langsam Stück für Stück alles ins Ausland verlagert, vor allem die Topjobs.
    Aldi hat erst eine neue Zentrale in Salzburg gebaut, jetzt werden Stellen in Deutschland abgebaut. Und das obwohl wir im besten Deutschland aller Zeiten leben.

  • Aldi macht das, was andere Unternehmen auch machen. Investiert wird im Ausland und abgebaut in Deutschland. Aldi will in diesem Jahr in den USA 160 neue Filialen eröffnen und in mehreren Bundesstaaten Logistikzentren bauen. Dafür braucht man dort Personal, das man hier einspart. Logisch, dass man sich für sein Unternehmen die besten Bedingungen sucht. DE ist kein guter Platz mehr für Investitionen. Nicht einmal mehr für den Erhalt des Bestehenden. Das Handeln unserer Regierung erschöpft sich im Reden, Reisen und Kämpfen gegen rechts. Ein plan- und ziellos herumirrender Hühnerhaufen.

  • 2 interessante Infos werden nicht erwähnt.

    Aldi Süd hat seinen online-Shop eingestellt und
    Aldi Süd und Nord waren früher nicht getrennt, es wäre also eine Wiedervereinigung. Damals hatten sich die Aldibrüder über den Verkauf von Zigaretten in den Filialen nicht einigen können, das interessiert die Erben nicht mehr.

    Leider hat Aldi aber auch „bunte“ Prospekte, die viele Kunden nicht ansprechen.

  • Kunden die Preise vergleichen gehen nicht mehr zu Aldi und Lidl.
    Zu teuer und schlecht sortiertes Angebot bei Markenprodukten.
    Dazu die Hektik an den Regalen wenn einem die Anderen auf den Pelz rücken.
    Ich habe mich immer bedrängt gefühlt und konnte dort nie in Ruhe einkaufen.
    Das hat System damit der Kunde schnell sein Zeug zusammenrafft und nach kurzer Zeit wieder weg ist.
    Aldi und Lidl sind von meiner Liste schon lange gestrichen. Ich gehe zu Netto.
    Markenartikel und grosses Sortiment zum fairen Preis.
    Klappt prima in 2 gut geführten gepflegten Filialen.

    • Lidl und Aldi sind die günstigsten.
      Das ist erwiesenermaßen so, das sagen alle (Nielsen, Qantar, Kundenradar etc.).

      Netto ist der ranzigste Discounter (schlechtestes Scoring im Bereich Sauberkeit).

      • es hindert dich niemand da einzukaufen

      • gar nix ist erwiesen.

    • Kann ich jetzt gar nicht bestätigen. immer freundlich, alles frisch. Nicht anders als in anderen Läden, wo es zu den Hauptzeiten mal bissl enger zugeht.
      Hab mich noch nie bedrängt gefühlt, man muss sich nicht hetzen lassen, nirgendwo…
      Netto war rotzig, wurde dichtgemacht.

  • Aldi nicht allein zuhause. Die KI hat mit der Politik nichts zu tun. Genau dieser Punkt wird rein durch Rationalität bestimmt, sprich Wirtschaft. Menschen werden dann zum Wachstumshindernis. Das deutsche Rentensystem nebenbei dadurch (verstärkt durch Zuzug) von der Realität überholt. Steuerbüros, Verwaltungen, usw. brauchen dann nur noch dicke Surfer und viel Energie. Auch der Staat wird eines Tages die KI umarmen müssen …

    • „Auch der Staat wird eines Tages die KI umarmen müssen …“

      und wird trotzdem den riesigen Beamtenstaat nicht abbauen.

      • Die mir bekannten Steuerbüros, vorallem mit Hausverwaltungen, rüsten bereits um … 35% der Beschäftigten werden gehen.

        • In den großen (natürlich auch in den kleinen) Wirtschaftsprüfungsgesellschaften wird das gleiche passieren.
          Zukünftig wird keine Mannschaft mehr nötig sein, um eine Wirtschafts- bzw. Bilanzprüfung in großen Unternehmen durchzuführen.

          2
  • Keine Panik!

    Die sozialistische Planwirtschaft wie man sie aus der DDR kannte nimmt Fahrt auf und alles für die DRR.2

  • Die WIRKLICHEN Meldungen fehlen auch hier!

    Die Briten gehen gerade auf die Barrikaden!

    https://journalistenwatch.com/2026/01/24/aufruhr-in-grossbritannien-starmer-kurz-vor-dem-sturz/

    • super beitrag !
      sowas vermisse ich hier.

      • glaube aber nicht, dass starmer so schnell stuerzt.
        in UK ist man ja in den letzten jahren aufstaende aller art gewohnt.
        auch zahlenmaessig sehr viel groessere.
        aber steter tropfen hoehlt den stein…

        • Die Masse der Proteste macht es. Wenn in mehreren Städten aufgerufen wird zum Demonstrieren, könnte diese Klette schneller weg sein, als man glaubt.

          4
        • Wenn diese Einwanderungspolitik nicht rückabgewickelt wird, könnten sich bestimmte Länder in bürgerkriegsähnliche Zustände wiederfinden. Und wieder sind die Sozis beteiligt oder federführend diese Politik gegen den eigenen Bürger anzutreiben.

          7
  • Ich habe gehört , daß die Ukraine Arbeitskräfte zum Wiederaufbau sucht ; gerne Deutsche da diese sowieso mit Bürgers-Geld aus Deutschland bezahlt werden. Mühlheim oder Kiew , Hauptsache Europa.

  • Aldi Süd lebt m.E. nur noch vom billigen Discounter-Image (aber nicht mehr lange), weil viele Kunden offenbar keine Preise vergleichen (im Gegensatz zu gut situierten Kunden – die vermutlich auch deshalb gut situiert sind, weil sie eine bewusstere Einstellung zu ihren Finanzen haben. Zumindest bei mir ist das so).
    Aldi Süd ist inzwischen preislich eine Apotheke (z.B beim Fleisch und beim Gemüse), die die eingeschränkte Auswahl eines Discounters hat, preislich aber so tut, als wäre sie ein Vollsortimenter (die auch ihre No-Name-Produkte haben, die teils sogar günstiger sind als bei Aldi). Preislich ist es nicht mehr attraktiv, zu Aldi zu gehen, abgesehen davon, dass die Qualität des Fleisches nach wie vor billig ist (weil es teils unmöglich geschnitten ist: Putenschnitzel, die an einer Seite wenige Milimeter dick sind, auf der anderen Seite 2cm).
    Das Problem an der Aldi-Führung ist m.E., dass die die Kunden für blöd halten. Das wird sich bitter rächen.

    • Aldi Süd zielt m.E. auf die gefühlige Gen-Z ab, aber das Problem ist halt, dass die halt bald nicht mehr das Geld hat, um sich den grünen Bio-Vegan-Wohlfühl-Schischi-Plempel zu leisten, während man pragmatische und gut situierte langjährige Kunden wie mich damit verärgert (und vergrault), dass die Preise nicht mehr zu einem Discounter passen. Wenn ich zu einem Discounter gehe, dann wegen der Preise, nicht wegen eines „Einkaufserlebnisses“. Wenn ich das haben will, gehe ich zu einem Vollsortimenter oder gleich in ein Feinkostgeschäft.
      Es ist eigentlich wie in der Politik. Irgendwelche abgehobenen Führungskräfte versuchen sich vorzustellen, was wohl erfolgreich sein könnte, stülpen den Leuten was über, das diese nicht wollen und wundern sich dann, wenn sie damit baden gehen.

      • von Bio-Vegan-Wohlfühl-Schischi-Plempel landen in dem wohlverschlossenen Abfallcontainer bei Aldi. Ich habe mehrfach mal geguckt.

        Mich ärgert das ich für die Ladenhüter mit zur Kasse gebeten werde.

  • Leute Un- und Unterbeschäftigt durchzufüttern kann sich nur der Staat leisten.

  • Komisch. Vielleicht zu wenig Diverse und Bunte in der Werbung, auch kein Regenbogen im Aldi-Logo.

  • Der Stellenabbau nimmt Fahrt auf. Aber wir haben ein Stadtbild-Problem und den Queeren🤢 wird nicht genug Aufmerksamkeit gegeben.

  • Schulungen in Richtung Kundenfreundlichkeit hätten insbesondere Aldi Mitarbeiterinnen bitter nötig. Die pampige Unart gegenüber Kunden die noch kurz vor Ladenschluss kommen z.B. hat sich seit Corona eingeschliffen. ‚Was bilden sich diese Weiber eigentlich ein‘ denke ich jedesmal bei solch einer Begegnung der besonderen Art in ganz unterschiedlichen Märkten. Der Konzerntypische Führungsstil wird am Ende der Hackordnung an den Kunden weitergereicht.

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