Werbung:

Werbung:

Jovanovic-Clan

„Muss Jungfrau sein“: Vater verkauft Tochter mittels vorgedruckten „Heiratsvertrags“ an Roma-Clan

Im Kölner Prozess gegen Mitglieder des Roma-Clans Jovanovic steht ein Formular mit der Überschrift „Heiratsverpflichtungen“ im Zentrum, das den Handel mit minderjährigen Mädchen regeln soll. Offenbar wurde das Mädchen für 85.000 Euro verkauft.

Für 85.000 Euro soll Romina S. verkauft worden sein (Symbolbild) (imago stock&people)

Werbung

In Köln hat am Donnerstag ein Prozess gegen fünf Mitglieder des serbischen Roma-Clans Jovanovic begonnen. Im Mittelpunkt steht unter anderem ein Dokument, das Ermittler bei einer Durchsuchung der Familienvilla sichergestellt haben. Das Papier trägt die Überschrift „Heiratsverpflichtungen“ und legt offenbar den Verkauf minderjähriger Mädchen im Clan-Milieu vertraglich fest.

Nach Angaben der Ermittler handelt es sich bei dem Schreiben um ein vorgedrucktes Formular, in das lediglich Namen und Beträge einzutragen sind. Es gibt Hinweise darauf, dass derartige „Verträge“ nicht vereinzelt vorkommen. Das Dokument wurde als Beweismittel in die Ermittlungsakte aufgenommen.

Den Beschuldigten wird unter anderem Menschenhandel vorgeworfen. Laut Anklage soll die Familie Jovanovic eine damals 16-jährige Mazedonierin namens Romina S. für 85.000 Euro gekauft, sexuell missbraucht und ausgebeutet haben. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft hatte der Vater des Mädchens seine Tochter selbst an den Clan verkauft und dabei betont, die „Braut“ sei eine gute Diebin.

Ob der Handel in diesem Fall ebenfalls mit einem Vertrag geregelt wurde, ist bislang unklar. Das in der Villa sichergestellte Blankodokument liefert jedoch Einblicke in kriminelle Strukturen innerhalb des Milieus. Es enthält detaillierte Regelungen zu Zahlungen: Neben einer „Anzahlung in Höhe von … Euro“ wird festgelegt, dass „der noch offene Betrag von … Euro in bar übergeben [wird], sobald der Bräutigam und die Braut miteinander geschlafen haben.“

In weiteren Passagen heißt es: „… seine Schwiegertochter muss Jungfrau sein … Sie muss ihre Schwiegermutter, ihren Mann sowie ihren Schwiegervater respektieren und gehorchen.“ Bei Nichteinhaltung dieser Bedingungen könne der Käufer „vom Kauf zurücktreten“.

Lesen Sie auch:

Der Vater von Romina S. ist bislang nicht strafrechtlich zur Verantwortung gezogen worden. Nach Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden hält er sich vermutlich im Ausland auf; sein Aufenthaltsort ist unbekannt. Für seine Tochter beginnt nach dem Umzug in die Villa des Jovanovic-Clans in Köln ein jahrelanges Martyrium.

Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurde die damals 16-Jährige mit Leonardo Jovanovic (25), dem Enkel des mutmaßlichen Clan-Chefs Drasko Jovanovic (68), „verheiratet“. Romina musste laut Anklage ihren Pass sowie ihr Mobiltelefon abgeben und durfte das Haus nur in Begleitung verlassen. In kurzer Zeit bekam sie zwei Kinder, die der Clan Berichten zufolge als Druckmittel gegen sie einsetzte.

Romina soll gezwungen worden sein, gemeinsam mit anderen Clan-Mitgliedern Diebstähle zu begehen, vor allem zum Nachteil älterer Menschen. Das erbeutete Geld sollte angeblich den Betrag ausgleichen, den die Familie Jovanovic für sie gezahlt hatte. Bei Weigerung, so die Anklage, habe der Clan damit gedroht, ihr die Kinder wegzunehmen und sie aus der Villa zu werfen.

Laut Ermittlungsakten soll Romina auf diesen Touren rund 100.000 Euro erbeutet und die Summe an den Clan übergeben haben. Ein Teil des Geldes sei demnach zum Abbezahlen des Kredits der Familienvilla verwendet worden.

Im Jahr 2020 stießen die Behörden im Rahmen umfangreicher Ermittlungen auf Hinweise zur kriminellen Gruppierung. Bei einer Razzia wurden mehrere hochwertige Fahrzeuge, darunter ein getunter Mercedes, beschlagnahmt. In der Villa sicherten die Einsatzkräfte zudem Schmuckstücke und das Formular mit der Überschrift „Heiratsverpflichtungen“.

Vor dem Landgericht Köln hat am Donnerstag der Prozess gegen fünf Mitglieder des Jovanovic-Clans begonnen. Angeklagt sind Leonardo Jovanovic, seine Mutter Jagoda (46), seine Tante Jadranka (44) sowie die Großeltern Drasko (68) und Bisa (68). Die Staatsanwaltschaft legt ihnen unter anderem Menschenhandel, Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung, Betrug und Beihilfe zum schweren Bandendiebstahl zur Last.

Zum Auftakt der Verhandlung wies Angeklagte Jadranka die Vorwürfe zurück. Die übrigen Beschuldigten machten von ihrem Schweigerecht Gebrauch. Der Verteidiger von Bisa Jovanovic, Rechtsanwalt Mutlu Günal, erklärte: „In der Anklage gibt es viele Behauptungen. Die Staatsanwaltschaft muss erst mal dafür einen Nachweis erbringen. Ich rechne deswegen mit einem Freispruch für meine Mandantin.“ Der Prozess wird in den kommenden Wochen fortgesetzt. Nach aktueller Planung soll die Hauptverhandlung mindestens bis Mitte Mai andauern.

Bereits im Jahr 2021 war Romina S., die mutmaßlich betroffene junge Frau, vom Landgericht Köln nach Jugendstrafrecht zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Das Gericht hielt ihr 24 Diebstähle in Tateinheit mit weiteren Delikten für nachweisbar. Im Gegensatz zu den Clan-Mitgliedern konnte ihr individuelles Tatverhalten belegt werden. Nach Verbüßung der Strafe ist unklar, wo sich Romina heute aufhält und ob sie den familiären Einfluss des Clans hinter sich lassen konnte. Auch über die Situation ihrer Kinder liegen derzeit keine gesicherten Informationen vor. Sie steht bislang nicht auf der Zeugenliste des laufenden Verfahrens.

Werbung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

51 Kommentare

  • Es bleibt zu hoffen, das nach Prozessende der gesamte Clan zur unverzüglichen Ausreise aufgefordert wird. Alles andere wäre tatsächlich nicht „ Im Namen des Volkes“

    • Naja, also der Jackpot im Lotto wäre dagegen geradezu wahrscheinlich… :-/

    • Käme es zu einer solchen „Aufforderung“, so hätte sie wohl keinerlei Effekt.
      Leider wird auch kein Dampf dahinter gemacht.
      Anders als bspw. bei politisch mißliebig gewordenen Personen ohne jedes Strafregister.

      • Diese Goldstücke wurden ja nicht eingeladen, um sie danach wieder rauszuschmeißen, ganz im Gegenteil, weshalb auch so gut wie keiner rausgeschmissen wird.

      • Booooooooomer beißt in die Tischplatte

        -13
    • sie sprechen „Recht“ zwar im Namen des Volkes aber sie sagen ja nicht welches „Volk“ sie meinen.

    • Mir fällt ein anderes Wort als „aufgefordert“ ein…oder auch 2 oder mehr andere .oO

    • Heute habe ich etwas gehört auf der Strasse
      mit den Rechtsstaatlichen Mitteln werden wir das nicht mehr hinbekommen
      was bedeutet das

    • Booooooooomer bekommt Frülingsgefühle.

    • Wenn sie in deren Villa, die vollgestopft ist mit Diebesgut, unter dem Bett noch einen Schwachkopf-meme finden, könnte da vielleicht was draus werden. 🤡🤡🤡

    • Problem. Teil der EU. Reisefreiheit. Ausweisen geht nicht.

    • @Realist
      Diese Prozessorgien sind meist auf Kosten von uns Steuerzahlern. Daher sollte der Clan unverzüglich verschwinden. Diese Kulturen sind einfach widerlich und haben hier nichts zu suchen !

    • Die feministischen Netzwerke haben zehntausende auf die Straßen gebracht! Wie bei Luke Mockridge oder Till Lindemann schwappte eine Welle der Empörung durchs Land. OH MOMENT!!! 😮😮😮

      Das stimmt ja nicht. Es ist GAR NICHTS passiert. Also nichts. Schweigen im Walde. Wo sind die Female-Empowerment-Kriegerinnen für eine Haftstrafe wegen „Catcallings“ das Wichtigste ist, was es uberhaupt geben kann???

  • Das ist fast schon etwas viel „Kultur“, finde ich. Aber nun sind sie eben da ….

  • „Ich rechne deswegen mit einem Freispruch für meine Mandantin.“

    Damit rechne ich auch…..

  • Schönes Bild. Dieter Nuhr hatte Recht, als er in einem Interview sagte, die Deutschen waren noch nie blond und blauäugig.

    • Sind Sie sich sicher, das richtig verstanden zu haben?

      • Aber ja doch.

  • Erstaunlich diese Neigung zum präzisen Vertrag, sogar als Vordruck und mit Gewährleistungsrechten.

    Ausgerechnet in diesem Milieu scheinen vereinzelt Rest-Spuren von bürokratischer Genauigkeit vorhanden zu sein (jedenfalls im sozusagen „familienrechtlichen“ Zusammenhang).

  • Wenn sie „auswärts der Familie“ verkauft wurde, besteht schonmal eine bessere Chance Inzucht verhindert zu haben.
    Kann man so und so sehen 🙂

  • Auch ich hätte Interesse. Mieten würde ich für jedwede ‚elterliche Aushandlung‘ unbedingt KGE, weil von ihr jeder weiß, das sie täglich auszuhandeln versteht. Mehr TÜV geht nicht.

  • Villa, Villa….. 🤔

    Diese wurde natürlich mit
    korrekten finanziellen Mitteln
    finanziert, oder???

    Das können die Villabesitzer bestimmt
    nachweisen, oder ??

    Gibt es diesbezüglich Untersuchungen ???

    Wenn Nein, warum nicht ???

    • Finanziert aus irgendeinem Bankschließfach, nachdem sämtliche ‚Sterntaler‘ die entsprechenden Mücken in Serbien mit ihren Schürzen aufgefangen haben – was dachten Sie denn??? Alle anderen Erklärungsversuche wären doch antizgarrischer Raschischmus – und der geht schon mal gar nicht! Und Untersuchungen: Na, hören’Se mal!!! (Ironie aus)…

  • Sowas war schon 1990 bekannt und Heute ein Skanal ?!
    Behörden beherrschen die drei Affen, jeh nach Bedarf.

    • Stimmt. Vom Balkan kam schon in den Neunzigern nicht viel Gescheites. Die besten davon sind entweder gleich zu Hause geblieben oder wieder zurück. NUr das Pack, das auch dort keiner haben will, ist geblieben.
      In Germany viel gut zapzerap.
      Es gab und gibt natürlich Ausnahmen.

  • „Wer halb Kalkutta aufnimmt hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta.“ (Peter Scholl-Latour, 1924-2014

  • Laut Ermittlungsakten soll Romina auf diesen Touren rund 100.000 Euro erbeutet haben.

    Man könnte auch sagen, Romina war das Inkassounternehmen der kunterbunten Vielfalt. Ganz im Sinne von Frau Göring-Eckardt.

    • Ich habe vor vielen Jahrzehnten mal als Schwarzer Sheriff gejobt. Schon an meinem ersten Abend, als ich mich nur vorgestellt habe, haben wir zwei Zigeunermädchen* in einem Karstadt hochgenommen. *Wegen dem Begriff bitte ich um Nachsicht, aber ich weiß nicht, ob es Sinti oder Roma waren.

      • Karstadt Ruhrgebiet hatte ich auch in dem Bereich mal gejobt.
        Kenne das Thema „Lange weite Röcke“ in Gruppen bestens.
        Habe da viele Kameras sehr erfolgreich verbaut.
        Grüße Sie !

  • Die Zugezogenen in Deutschland sorgen auf lange Sicht wieder für ein traditionelles Frauenbild.

  • Steter Tropfen höhlt den Stein. Irgendwann bleibt so etwas unwidersprochen. Wo bleiben die Proteste der Omas….

  • Es wäre auch für die Namen der Käufer ein Interesse offen, damit diese auch ihre Verfolgung erfahren!

  • Für die Linken und Grünen vermutlich alles ganz normal. Auch die Omas gegen Rechts haben bestimmt vollstes Verständnis für diese kulturellen Gepflogenheiten. Hauptsache schön bunt!

  • Rotationseuropäer mit Eigentumzuordnungsschwäche

  • Das ist die Buntheit mit ihrer verachtenden Kultur vor der die Europäer den Kniefall machen und abnicken soll.

    Das werde ich nie tun ich will diese Buntheit hier nicht.

  • Lustig ist das Zigeunerleben.

    • „Zigeunerjunge Zigeunerjunge wo bist du wo sind eure Wagen
      Tam ta ta tam tam ta tam tam ta tam“

  • Und jetzt wundert man sich, dass Menschen Vorurteile haben gegenüber diesen Leuten: jeder kann es sehen, der mit offenen Augen durch die Welt geht, jeder begreift, wie deren System funktioniert, wie es unsere Sozialsysteme ausbeutet.
    Die Opfer, in diesem Fall durchaus die junge Frau, ist gleichzeitig auch Täterin.

    • Wutschreie aus dem Altersheim

  • Ist in diesen „Kulturkreisen“ seit Urzeiten Normalität. Statt Geld kann man auch Land, Vieh, Dienstleistungen usw. als Zahlungsmittel nehmen. Kenne ich gar nicht anderst. Als junger Servicetechniker in diesen Ländern bat man mir auch Mädchen zum Kauf an.

  • Das alles läuft unter dem Schlagwort „kulturelle Besonderheit“.
    Will sagen, wir Biodeutschen müssen dafür Verständnis aufbringen.

  • Das ist kein Heiratsvertrag sondern ein Sklavenvertrag.
    Einfach nur menschenverachtend und abscheulich … endet mal wieder in einer Ohnmacht unseres viel gerühmten Rechtstaats?
    Wo bleibt hier die wehrhafte Demokratie liebe linkspopulitsche Politelite?
    Sorry, die haben ja keine Zeit, da sie ja wie immer mit dem Kampf gegen Rechts, der Bekämpfung des weltweiten Klimawandels und der großzügigen Verteilung von Steuergeldern an NGOs beschäftigt sind …
    Gut das es Alternativen zu dieser abgehobenen linkspopulitschen Elite gibt …
    Traurig, das die meisten Wähler sie nicht nutzten …

  • Wieso heiraten? Leasen ist günstiger.
    Und Jungfrau? Entwicklungshilfe… der musst du ja den Sprung vom Schrank noch beibringen…
    Mit dem Sex ist es wie mit Schach: Wer es kann, spielt nicht mehr mit Anfängern…

  • Ein Radiomoderator (der danach den Job wechselte) sagte mal: „Andere Länder, andere Titten.“

    • Ist die Bezeichnung „danach den Job wechselte“ nicht ein wenig euphemistisch im besten Deutschland aller Zeiten, wo der Staat beim Humor genau soviel Spaß versteht wie bei damals die Kontrolleure an der innerdeutschen Grenze?
      Für wie lange „wechselte er danach den Job“?

  • Letztens sah ich eine YouTube ein Video, wo ein Amerikaner eine adrette Stadt filmte. Besonders fasziniert war er davon, dass in den späten Abendstunden die Stühle und Tische der Restaurants und Cafés draußen nicht angekettet waren. Davon war er ganz aus dem Häuschen und meinte, wenn man das in einer amerikanischen Stadt machen würde, wer am nächsten Tag alles geklaut. Dann löste er auf, wo er war – Rumänien. Und ich dachte bei mir so: „Klar, die Rumänen können es sich jetzt schön machen. Die Verbrecher sind ja inzwischen alle bei uns.“

Werbung