Wahlkampfauftritt
„Wendet sich ab von einer regelbasierten Ordnung“: Merz kritisiert USA und Trumps Außenpolitik
Überraschend deutlich hat Bundeskanzler Friedrich Merz die Außenpolitik von US-Präsident Donald Trump kritisiert. Die USA würden sich von der regelbasierten Ordnung abwenden, so Merz.
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Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich bereits in der Vergangenheit reserviert bezüglich der Außenpolitik von US-Präsident Donald Trump gezeigt – ausgerechnet bei einem Wahlkampfauftritt für die Landtagswahl in Baden-Württemberg in Heidenheim kritisierte der CDU-Politiker die außenpolitische Ausrichtung der US-Regierung deutlich. Nachdem Merz bereits in der Vergangenheit das transatlantische Verhältnis praktisch einseitig für beendet erklärt hatte, erläuterte er nun seine Alternative dazu.
Am Freitag betonte Merz in Heidenheim: „Wir erleben, dass unser wichtigster Verbündeter auf der Welt – und das sind bis heute die Vereinigten Staaten von Amerika –, sich abwendet von einer regelbasierten Ordnung“ – statt am Völkerrecht würde man sich in den USA zunehmend „hin zu einer reinen Macht- und interessengeleiteten Politik“ orientieren, bedauerte der Bundeskanzler.
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Merz möchte sich Trumps Forderungen nicht mehr nur fügen – und auch nicht mehr versuchen, die Meinung des US-Präsidenten zu ändern. Dazu meinte der 70-Jährige: „Aber was nutzt Kritik, wenn derjenige, dem sie gilt, darauf nicht reagiert, sondern das, was er tut, für richtig hält.“ Und weiter: „Wenn Trump seine Politik einfach fortsetzt, dürfen wir nicht den Kopf in den Sand stecken und sagen, wir fügen uns dem allen.“
Merz warnt davor, zum Spielball der Großmächte zu werden, und setzt dagegen auf Selbstvertrauen: „Wir leben in einer der größten und erfolgreichsten Industrienationen der Welt“, betonte der Kanzler. Die Amerikaner würden nicht auf Deutschland schauen, „wenn wir uns klein machen, wenn wir uns wegducken“, sondern nur wenn man Bündnispartner in Europa habe, die mit Deutschland die gleiche Sprache sprechen würden.
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Merz’ Äußerungen erscheinen vor dem derzeitigen Kontext der Auseinandersetzungen um Grönland – die USA fordern die Annexion der Insel, die zwar autonom ist, aber zum Königreich Dänemark, also einem NATO-Partner, gehört. Der Kanzler hatte sich zunächst reserviert angesichts solcher Forderungen gezeigt – jetzt scheint er entschlossen, das transatlantische Verhältnis weiter zurückzuwickeln.
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Das ist so absurd. Ist es doch Merz selbst, der sich in Deutschland „abwendet von einer regelbasierten Ordnung hin zu einer reinen Macht- und interessengeleiteten Politik“! In der Geopolititik ist der Begriff einfach Nonsense, da gibt es sie nicht, die „regelbasierte Ordnung“ – wer soll die Regeln fest- und vor allem durchsetzen? Komplett größenwahnsinnig. Vor allem drängt sich der Verdacht auf, dass Merz nur einen Vorwand sucht, um sich gegenüber berechtigter Kritik aus den USA bzgl. Migration, Energiewandel, Meinungsfreiheit etc.. abschotten zu können. Hochachtungsvoll Karl Krumhardt
@“regelbasierten Ordnung“
Ist der Begriff nicht eine Erfindung der Trampolinspringerin? Umschreibt er nicht ein für die westlichen Interessen zurechtgebogenes Völkerrecht?
„Westliche Interessen?“ Wer ist dieser Westen und was sind seine Interessen? Ich sehe hier nicht zu überbrückenden Unterschiede, beispielsweise zwischen der USA und Argentinien auf der einen und der EU auf der anderen Seite.
Absurd ist hier vor allem das Niveau der Debatte. Alle hantieren mit denselben Schlagworten: „regelbasierte Ordnung“, „Machtpolitik“, „Größenwahn“ und halten das bereits für Argumente. Wer behauptet, es gebe in der Geopolitik keine regelbasierte Ordnung, sollte konsequenterweise auch auf Völkerrecht, Sanktionen, internationale Gerichte und Bündnisse verzichten. Genau diese unvollkommenen Regeln werden aber regelmäßig eingefordert, sobald sie der eigenen Position dienen.
Ebenso billig ist die Unterstellung, jede Kritik an den USA diene bloß der „Abschottung“ vor angeblich berechtigter Kritik. Herkunft ersetzt kein Argument! Weder in Washington noch in Berlin.
Was hier sichtbar wird, ist eine rhetorische Wiederverwertung: Man beschimpft sich mit denselben Begriffen, bis sie leer sind, und merkt nicht einmal mehr, dass man längst aufgehört hat, zu argumentieren.
Glücklicherweise hieven Sie das Niveau der Debatte mit Ihrer messerscharfen Analyse und Ihren brillanten Schlussfolgerungen auf eine intellektuell völlig neue Stufe.
Na, neidisch?
Werter @Atlas, ich stimme zu; aber das Problem ist doch, dass es weder AN noch vielen Kommentatoren um die Sache geht.
Wie erzeugt man in einem bestimmten Milieu Aufmerksamkeit? Indem man mithilfe der Person des Kanzlers so eine Art öffentlichen Abort kreiert, auf dass es möglichst viele Klicks gibt und die Werbeeinnahmen fließen. Und viele von uns, mich eingeschlossen, spielen mit. Das ist die moderne Wirtschaft!
Nun ja, lieber Walschrat, unsere Kommentare hier fallen wohl eher unter die Kategorie „therapeutisches Schreiben“. Glauben Sie im Ernst, dass die Kommentare in diesem Forum, die in erster Linie einer gewissen seelischen Hygiene dienen (vulgo: mal richtig Dampf ablassen), irgendetwas bewegen oder verändern? Ich finde es schon sehr lustig, dass Sie unser Genie im Kanzleramt so vehement in Schutz nehmen. Vielleicht sind Sie ja CDU-Mitglied, dann könnte man das ja verstehen. Im Übrigen ist es in einer freiheitlichen Demokratie durchaus üblich, die Mächtigen nach Lust und Laune zu verhöhnen.
@Schneider
„Glauben Sie im Ernst, dass die Kommentare in diesem Forum, die in erster Linie einer gewissen seelischen Hygiene dienen (vulgo: mal richtig Dampf ablassen), irgendetwas bewegen oder verändern?“
Natürlich nicht. Wie kommen Sie darauf, das wäre der Fall?
„… dass Sie unser Genie im Kanzleramt so vehement in Schutz nehmen.“
In erster Linie kritisiere ich, wenn man mit zweierlei Maß misst. Das ist nicht dasselbe.
„Vielleicht sind Sie ja CDU-Mitglied, dann könnte man das ja verstehen.“
Klar, bei der manichäischen Weltsicht muss ich das ja sein. Da ich auch Grüne gelegentlich verteidige, wurde ich auch schon als Links-Grün beschimpft. Und wissen Sie was: Weidel und Chrupalla haben den brandenburgischen Landesverband zu einer Distanzierung von den Identitären und einer Ausladung von Sellner gezwungen. Gute Entscheidung, würde ich hier auch verteidigen. Täte ich das, wäre ich in Ihren ws. trotzdem kein Mitglied der AfD, oder…?
Kennen Sie alle wirklich nur Schwarz und Weiß?
Sie liegen goldrichtig, Dr. Krumhardt. Schon allein die Tatsache, daß ein Mann, dessen erste „Regel“ das chronische Lügen ist, ein Mann, der in einem dreiviertel Jahr nichts anderes auf die Reihe gebracht hat als seine Partei komplett der öko-sozialistischen Ideologie zu unterwerfen, ein Mann, den man weder in den Brüssel noch in Rom noch in Paris ernst nimmt… Daß ein solch politischer Zwerg den amerikanischen Präsidenten, noch dazu einen vom disruptiven Format Donald Trumps, angeht, ist lächerlich. Über die Methoden Trumps mag man streiten: Sehr häufig hat er Erfolg, manchmal verzockt er sich. Aber der zahn- und orientierungslosen EU mit ihren sozialpädagogisch ausgebildeten Kommissarinnen und insbesondere dem in restlos a l l e m inkompetenten deutschen Kanzler ist er in j e d e r Hinsicht haushoch überlegen.
„… um sich gegenüber berechtigter Kritik aus den USA bzgl. Migration, Energiewandel, Meinungsfreiheit etc.. abschotten zu können …“
Na, Herr Dr. jur., an welcher Baumschule haben Sie denn Ihr Metier gelernt? Die USA darf kritisieren, die anderen aber nicht?
Eine regelbasierte Ordnung ist halt nur dann lustig, wenn man die Regeln bestimmen darf. Sobald man das aber nicht (mehr) darf, ist dann alles schon wieder „doof“
„Wir leben in einer der größten und erfolgreichsten Industrienationen der Welt“
???
Hat Herr Merz diese Rede vor 8 Jahren geschrieben? 😮 😮 😮
Regelbasierte Ordnung, bedeutet streng: selbst an Gesetze halten. Wir bitten darum. Wenn dem so ist, kann man andere Staaten kritisieren.
Für mich ist jedes einzelne Wort aus dem Mund von Friedrich Merz grundsätzlich fragwürdig, deshalb kann ich gar nicht mehr hinhören.
„Fragwürdig“ halte ich für eine sehr diplomatische Beschreibung. Ich habe keinerlei Vertrauen mehr zu unserem derzeitigen Kanzler und er hat auch keine Möglichkeit, dass zu ändern. Vorbei ist vorbei.
Ist es uch nicht regelbasiert, wenn man den politischen Konkurrenten Extremismus unterstellt, nur um selber zu profitieren???
Oder indem man schamlos eine Lüge an die andere reiht?
Apropos regelbasierte Ordnung:
„Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin. Nun sind sie halt da.“ – Angela Merkel (CDU) am 22.09.2015 nach Dr. Hugo Müller-Vogg
„Wir müssen akzeptieren, dass die Zahl der Straftaten bei jugendlichen Migranten besonders hoch ist.“ – Angela Merkel (CDU) am 18.06. 2011
„Der Islam gehört zu Deutschland.“ – Angela Merkel (CDU) am 12.01.2015
„Das Volk ist jeder, der in diesem Lande lebt.“ – Angela Merkel (CDU) am 27.02.2017
„Man muss sagen, dass dieser Vorgang unverzeihlich ist und deshalb auch das Ergebnis wieder rückgängig gemacht werden muss.“ – Angela Merkel (CDU) am 06.02.2020
Gut zusammengefaßt. Man könnte aus diesen Zitaten mittlerweile ein Buch entstehen lassen. Wenn ich aus den Mündern von Merz und Co. Worte wie „Demokratie“, „freiheitlich-demokratische Grundordnung“ oder „regelbasierte Ordnung“ höre, sehe ich nur noch das in eine industriell vorgefertigte Hülle verpackte Nichts. Da ist kein Leben mehr drin, sondern nur noch Lüge und Korruption.
Naja, er wird wohl umgehend zurückrudern…
Herr Merz und seine Partei haben sich bereits 2014 von einer regelbasierenden Ordnung abgewendet … Ich hätte gerne meine alte BRD wieder … und den Rechtsstaat, das Leistungsprinzip und die Meinungsfreiheit … uvm
Immerhin ist Merz ein Wahlbetrüger und Dank der Systemmedien und des GröVZ Netzwerkes noch im Amt
Er lebt in „einer der größten und erfolgreichsten Industrienationen der Welt“? Seltsam, dass die Realität völlig anders aussieht! D.h. er will so weiterwurschteln mit seiner Uschi aus Brüssel, bis Deutschland komplett verramscht wird! Typischer Fall von Realität sverlust. Schlimm daran ist bloß, dass der typisch deutsche Bürger- abhängig von den MSM – nichts mitbekommt und noch immer die Parteien bevorzugt, die an dem Untergang beteiligt sind, siehe Umfragen in Berlin. Hoffnungslos!!
„… ist Merz ein Wahlbetrüger …“
Das ist Trump auch, wenn man so will und wenn man sich die neueren Umfragen aus den USA ansieht. Aber diese Vokabel ist eh nur für den politischen Kindergarten.
Warum? Die Wahl 2020 war Betrug. Dieser war 2024 in diesem Ausmaß nicht möglich und Trump hat gewonnen. Dazu hält er seine Versprechen, jedenfalls die, auf die er entsprechend Einfluß nehmen kann. Merz kann sich auf die Loyalität der Presse verlassen (solange er die Brandmauer aufrecht erhält), Trump kann das nicht. Trump hat keinen ÖRR, der den Amerikanern großflächig Lügen erzählt. Trump entzieht auch Kandidaten der Opposition nicht aus scheinheiligen Gründen das Wahlrecht. Die Republikaner kaufen sich auch nicht Stimmen, anders als die Demokraten, als Gegenleistung für massive Finanzierung von beispielsweise Somalis. Ich weiß nicht, ob Merz ein Wahlbetrüger ist, aber ich denke, daß die Briefwahl in Deutschland nicht ausreichend abgesichert ist. In diesem Bereich habe ich große Zweifel, daß es mit rechten Dingen zugeht. Man kann Merz eventuell als Wahlbetrüger bezeichnen, weil er keine seiner Versprechen hält, sondern das Gegenteil tut.
Trump wollte innerhalb von 24 Stunden den Krieg in der Ukraine beenden.
Wer erklärt mir den Begriff „regelbasierte Ordnung“, wer hat sie festgelegt und wer ist berechtigt die zu verteidigen? Fragen über Fragen.
Regelbasierte Ordnung, bedeutet streng: selbst an Gesetze halten. Wir bitten darum. Wenn dem so ist, kann man andere Staaten kritisieren.
Es geht um den Konflikt zwischen der DIGITALZIVILISATION und der ANALOGEN HUMANEN ZIVILISATION!
BigTech Unternehmen können nur wachsen, wenn sie die auf Schriftsprache & humanen Rechten, Kompetenzen & Entscheidungen & geolokalen Zutändigkeiten basierende rund 2.500 Jahre alte Zivilisation ablösen. Transformieren, wie man dazu sagt! Die gewachsene analoge, völkerrechtliche Ordnung soll durch Millionen Programmzeilen digitaler Ordnungen und ALBs (=Allgemeine Lebensbedingungen) ersetzt werden (früher hießen die AGBs),
Wenn dann dabei die USABILITY DES PLANETEN ERDE leidet, gibt es Stress, Krieg & Zerstörung.
Hochmut kommt vor dem Fall !
Wobei bei jemandem der noch nie gestanden hat von einem Fall zu reden ?
Schwache Staaten brauchen diese Regeln. Starke Staaten kreieren ihre eignen Regeln.
Jede soziale Gesellschaft braucht Regeln, an die sich auch Alle halten müssen!
Wenn der Stärkste jeden Tag neue Regeln kreiert, dann funktioniert diese Gesellschaft irgendwann nicht mehr und driftet in Richtung Anarchie.
Ja. Aber das Problem ist: Regeln ergeben nur Sinn, wenn man sie durchzusetzen in der Lage ist. Das ist immer schon die Schwäche des „Völkerrechts“ gewesen. Man kann es gegen Liechtenstein anwenden. Aber gegen die USA? Rußland? China?
Zu einer „Regelbasierten Ordnung“ gehört zuallererst, dass ein Politiker Ankündigungen und Versprechungrn einhält, und nicht das Gegenteil macht. Lügner -beispielsweise- entsprechen dieser Ordnung nicht. Was sagt uns das?
Für solche Sätze wurde er auch von seinen Wählern nicht gewählt. Von dem was einst die CDU ausmachte wird unter ihm auch das was nach Merkel davon noch übrig war in schnellen Schritten gründlich beseitigt. Eigentlich Zeit für eine Namensänderung.
Wann haben sich denn die Amerikaner von einer ‚regelbasierten Ordnung‘ abgewendet? Jetzt mit Grönland oder schon gestern mit den Farbenrevolutionen, Afghanistan, Vietnam, den Regime Changes in Mittelamerika oder Chile?
Die USA haben schon immer Machtpolitik betrieben. Hat hier im Westen keinen gestört, da es ja Mit dem amerikanischen Wertesystem individuelle Fteiheit und Wohlstand und besonders hier in Deutschland die höchste Ausprägung mit der sozialen Marktwirtschaft gab.
Alle großen Nationen betreiben Machtpolitik. Und die ist auch notwendig, solange man gegeneinander arbeitet. Oder soll der Westen dabei zusehen, wie seine eigene Machtbasis immer mehr zusammenfällt? Als Hegemon ist mir die USA immer noch lieber als China oder der Islam.
Dann aber bitte wieder die „alten USA“ … 🙁
Nicht mit einer so extrem erratischen „Regierung“!
Na, der traut sich aber was!
Hat er bei den großspurigen Worten an Konsequenzen gedacht?
Ah, ich vergass die Waffen werden in Zukunft in Europa entwickelt und produziert.
Die Ukraine könnte schon bei Drohnen aushelfen.
Die deutsche Regierung ist ebenso wie die europäische Komission schon längst in Kontakt mit der Opposition in den USA. Man bereitet den Tag nach der nächsten Präsidentenwahl vor; das ist der Grund, warum auf nichts auf die alte affirmative Art eingegangen wird, was derzeit von großen Partner USA kommt. Trump wird in Europa nichts ändern, weil alle schon auf seinen Nachfolger warten.
Kratzt er jetzt deswegen bei Russland?
Die „regelbasierte Ordnung“ hatte seit jeher keine andere Bedeutung als: DIE REGELN BESTIMMEN WIR !
Merz soll sich mal vor einen Spiegel setzen und selbstkritisch werden, bevor er andere kritisiert, die ihm weitaus überlegen sind.
Ich glaube nicht, dass er da Jemanden kritisiert, der irgendwie „überlegen“ ist.
Er kritisiert einfach nur den „Schulhof-Bully“, der den Schwächeren die leckeren Pausensnacks mit eigener Vorgehensweise abnimmt.
Ich glaube nicht, das Trump irgendwie „überlegen“ ist.
Er ist einfach nur der „Schulhof-Bully“, der den Schwächeren die leckeren Pausensnacks mit brutaler Vorgehensweise abnimmt.
Diese Position hatte Markus Frohnmeier in einem Welt-Interview schon vor einigen Tagen (zu 90%) vertreten. Damals Pfui …. Nun trottet Merz hinterher und betont bei jeder Gelegenheit, wir haben nichts mit dieser Partei gemeinsam .,.
Diese merkwürdige „regelbasierte Ordnung“ existiert nur in den Gehirnen (*hust) deutscher Politiker.
Nicht mal dort, denn sie selbst halten sich ja auch nicht an (demokratische) Regeln.
—„Aber was nutzt Kritik, wenn derjenige, dem sie gilt, darauf nicht reagiert, sondern das, was er tut, für richtig hält.“ Und weiter: „Wenn Trump seine Politik einfach fortsetzt, dürfen wir nicht den Kopf in den Sand stecken und sagen, wir fügen uns dem allen.“—
Bei dieser Aussage denke ich mir, dass J.D. Vance nach seiner letzten, großartigen Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz ganz genau so denkt.
Und im Gegensatz zu Friedrich Merz hoffe ich, dass es beim US-amerikanischen Vizepräsidenten nicht nur beim Reden bleibt.
Die Sanktionen gegen die „Hate-Aid“ Damen und diesen totalitär denkenden Franzosen waren hoffentlich erst der Anfang.
Der langweilt mich.
Ich hoffe nur, dass ihm sein ewiges Trumpbashing persönlich aufstößt und nicht uns.
Wer stellt eigentlich die Regeln auf ?
Ich hoffe nur , dass die EU-Staaten niemals einer gemeinsamen EU-Armee zustimmen—- denn dann könnte es evtl. passieren, dass die ungewählten Personen der EU-Spitze diese Armee gegen eigene Staaten vorgehen lassen würden , wenn diese sich nicht brav unterordnen würden, an die EU-Regeln der Unterwerfung halten
Merz spricht von Regeln.
Ist es nicht eine Regel, dass ein Regierender auf das Wohl seines Landes achten sollte ?
Gehören “ Sondervermögen“ zu den Regeln von Merz—- und der Bruch seiner Wahlversprechen ?
So wie Merz und die EU hat Trump seine Regeln.
Glaubt Merz evtl. gar, er sei der „bessere“ Mensch ?
„… jetzt scheint er entschlossen, das transatlantische Verhältnis weiter zurückzuwickeln.“
Es ist sehr bemerkenswert , wie Apollo News hier die Strategie übernimmt, die sie im Falle der Ukraine kritisiert, nämlich die Umkehr von Tatsachen.
Ich bin grundsätzlich an der Seite der USA; ein illegitimer Diktator wie Maduro kann sich nicht auf „regelbasierte Ordnung“ und „Völkerrecht“ berufen dürfen, auch die Hamas oder das Regime in Iran nicht.
Aber das Verhalten von Donald Trump im Falls Grönlands, was ist daran anders als der Bundeskanzler es beschreibt? Mit Journalismus hat dieses Farming hier nichts zu tun. Eine Bündnispartner zu bedrohen, hier Dänemark, das ist etwa kein Abwickeln des transatlantischen Verhältnisses?
Grönland hat nur ein paar wenige Einwohner die selbst entscheiden können. Und da wollen auch einige in die USA – schauen sie sich das auf X an. Jeder einzelne kann heute sein eigenes Medium dort sein.
Tatsache ist, dass Trump Recht hat, dass Grönland abgesichert werden muss. Das ist Geopolitik. Die Europäer können das aber nicht. Was wir gerade machen ist lächerlich und schädlich.
Ich hoffe, dass Grönland aus eigenem Beschluss der 51. US-Staat wird. Das ist gut für unsere Sicherheit und allemal auch für die Grönländer. Für die ist es gerade zu ein Losticket mit 100% Gewinnchance.
„Tatsache ist, dass Trump Recht hat, dass Grönland abgesichert werden muss.“
Das bezweifle ich nicht, auch wenn ich davon ausgehe, dass Trump auch wirtschaftliche Motive hat. Sonst sagt er es ja auch.
„Ich hoffe, dass Grönland aus eigenem Beschluss der 51. US-Staat wird.“
Das wäre etwas ganz anderes als einem Bündnispartner mit Einmarsch zu drohen. Das kann man verstehen, oder?
Ich glaube aber eher, dass die Grönländer unabhängig werden wollen und nicht einen Herrn gegen einen anderen austauschen.
Und hier stellt sich die Frage: Ist der Westen geeint und willens genug, diese „Unabhängigkeit“ der Grönländer für seine Interessen abzusichern?
Unabhängigkeit für das strategisch immens wichtige Grönland bedeutet auch, daß man Ländern wie China unter Umständen Tür und Tor öffnet.
Der Westen insgesamt versteht zur Zeit nicht, daß er sich in einem unsichtbaren Krieg mit den Chinesen (und anderen) befindet. Zumindest der Teil des Westens, der noch Demokratie und Marktwirtschaft verpflichtet ist.
China finanziert großzügig Organisationen, die diese Fundamente schleifen wollen. Das fängt bei angeblichen Umweltgruppen und ihrem Kampf gegen das Öl und gegen Atomkraft an und führt weiter über NGO´s, die sich für Einwanderung, Diversität und alles andere einsetzen, das den Aufbau einer erfolgreichen Gesellschaft verhindert. Zudem ist China auch in die Einfuhr von Fentanyl in die USA verwickelt.
Der Westen ist zersplittert und genau das ist das Ziel der Chinesen.
Zu Ihrem letzten Absatz:
Das ist genau DER springende Punkt.
Sehr gespannt sein dürfen wir, wie „kreativ“ gerade mit diesem „Dilemma“, im Spannungsfeld internationaler Politik, umgegangen wird.
Ich verstehe Trumps Politik hier trotzdem nicht ganz. – Zum einen geht doch schon jetzt auf Grönland faktisch nichts ohne Zustimmung der USA. Da könnte es doch sogar ein Vorteil sein, wenn das Ganze „rein formal“ unter der Oberhoheit einer schwachen Macht wie Dänemark steht.
Zum anderen, wenn man Grönland wirklich übernehmen wollte, das ginge doch wesentlich raffinierter: man müsste es wie eine „Unabhängigkeits-Bewegung“ aussehen lassen, das Ganze massiv mit Geld fördern, das US-Basissystem ausbauen, bei der Gelegenheit Lokalpolitiker massiv fördern etc.pp. – Die Nummer ein paar Jährchen durchgezogen, hätte Dänemark doch keine Chance. Und es würde alles viel netter und demokratischer aussehen.
Das wäre aber nicht Donnies Vorgehensweise … 🙁
Und dann die Kirsche auf der Torte zum Thema „Grönland“:
Dänemarks klassisch-koloniales Verhalten gegen Grönland – was den ach so Werte hochhaltenden Westen nie interessierte:
Selbst heute werden teilweise den Inuit die eigenen Kinder mit der Begründung „Erziehungsuntauglichkeit“ weggenommen:
https://www.achgut.com/artikel/wem_gehoert_eigentlich_groenland
Selbst der Spiegel schreibt davon (leider hinter Bezahlschranke):
https://www.spiegel.de/ausland/daenemark-taskforce-arbeitet-zwangstrennungen-groenlaendischer-familien-auf-a-37ed14b4-51dc-49ca-bcdc-3b9be0ded3af
Bei Kanada war damals die Empörung groß, als gleiches Gehabe bekannt wurde – Dänemark tut es heute noch….
Tja Waldschrat – sind das nicht die beiden Seiten der GLEICHEN Münze? Und ist es „nur“ die Einzelperson Trump?
Ein Kennedy, der in Italien und der Türkei (vom Vorgänger Eisenhower aufgestellte) atomwaffenfähige Jupiter-Raketen gegen die Sowjetunion akzeptiert – aber die Aufstellung vergleichbarer sowjetischer Raketen auf Kuba um jeden Preis verhindern will? Wobei das politische Umfeld Kennedys explizit mit zu betrachten ist…
Ein Obama, der Putin um jeden Preis bekämpfen will, weil Putin das Jelzinsche Chaos und den Jelzinschen Ausverkauf Russlands an die USA beendete…
Was ist mit all den mehr oder weniger einflussreichen Thinktanks? Die wir auch in Deutschland haben und von denen einige lieber gestern als heute in den Ukrainekrieg gegen Russland einsteigen würden?