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400 Beamte

„Fassungslos“: Polizisten müssen in Berlin Stromkästen bewachen

Nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz sind vier Hundertschaften der Polizei im Dauereinsatz, um die Strom-Infrastruktur zu bewachen. Für GdP-Landeschef Stephan Weh ist das „eine Frechheit“, für die DPolG „politisch motivierte Hyperaktivität“.

Die Berliner Polizei im Einsatz während des Stromausfalls in Berlin-Zehlendorf (IMAGO/Stefan Zeitz)

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Nach dem gravierenden linksextremistischen Brandanschlag, der in Teilen des Berliner Südwestens zu einem insgesamt viertägigen Stromausfall führte, sind in Berlin derzeit laut Tagesspiegel vier Hundertschaften der Polizei ausschließlich damit beschäftigt, die Strom-Infrastruktur zu schützen. Gerade in Steglitz-Zehlendorf, wo sich der jüngste Brandanschlag ereignete, seien Polizeipatrouillen, teilweise in Zivil, zum Schutz von Stromkästen und Kabelbrücken im Dauereinsatz. Der Einsatz sei zudem auf unbestimmte Zeit angeordnet.

Verschiedene Polizeivertreter üben an dieser Einsatzstrategie massive Kritik. Der Berliner Landeschef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Stephan Weh, sprach in diesem Zusammenhang gegenüber dem Tagesspiegel von „völlig sinnfreien“ Maßnahmen, die eine „Frechheit“ seien, und plädierte stattdessen für den Einsatz privater Sicherheitsdienste. Weh kritisiert insbesondere, dass man aus Anschlägen der Vergangenheit nichts gelernt habe und neuralgische Punkte nach wie vor häufig ungeschützt seien.

Bodo Pfalzgraf von der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) sprach gegenüber Bild von „politisch motivierter Hyperaktivität“. Die zuständigen Beamten seien „zu Recht völlig fassungslos“ über die angeordneten Maßnahmen: „Man fragt sich, mit welcher Reserve dann noch Großlagen in Berlin bewältigt werden sollen.“ Auch Weh betonte, dass die Beamten „angesichts der anderen Aufgaben“ nicht mehr allzu viel Zeit für den Schutz kritischer Infrastruktur aufbringen sollten.

Bereits im September 2025 war es in Berlin-Adlershof zu einem Brandanschlag gekommen, der einen Stromausfall für Zehntausende Haushalte zur Folge hatte. Angesichts derartiger Vorfälle wird derzeit verstärkt darüber diskutiert, wie kritische Infrastruktur effizienter geschützt werden kann. Von den neuralgischen Punkten im Berliner Stromnetz werden bis jetzt lediglich drei Viertel per Video überwacht. Bei den bisher ungeschützten Bereichen hängt es am Datenschutz, da es sich um öffentliche Bereiche handelt.

Zum Anschlag im Berliner Südwesten hat sich eine linksextreme „Vulkangruppe“ bekannt. Ihr gelang es am frühen Morgen des 3. Januar, per Brandsatz mehrere Hochspannungs- und Mittelspannungskabel an einer Kabelbrücke zu beschädigen. Ursprünglich waren 45.500 Haushalte ohne Strom. Nachdem über mehrere Tage stückweise zunächst nur einige Tausend durch Umschaltungen wieder ans Netz gegangen waren, konnte die vollständige Versorgung erst am 7. Januar wiederhergestellt werden.

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127 Kommentare

  • So lange die Polizei jetzt die Trafohäuschen bewacht kann sie nicht nach den Tätern suchen. Passt doch und ist wahrscheinlich so gewollt

    183
    • Wer Trafohäuschen bewachen muss, kann aber auch nicht unbescholtenen Bürgern die Türe eintreten 😉

    • „…sind in Berlin derzeit laut Tagesspiegel vier Hundertschaften der Polizei ausschließlich damit beschäftigt, die Strom-Infrastruktur zu schützen.“
      Und die Täter sitzen im Keller und feiern?

      Die Verantwortlichen müssen(!) jetzt denken wie die Täter:
      Wo kann man mit möglichst geringem Aufwand den größtmöglichen Schaden anrichten?
      (Und die Linken müssen ihre „Vasallen“ vielleicht mal etwas einbremsen …?)

      • Oh, „zwei Worte“ geändert und schon marschiert der Text 🙂

    • Die Bereitschaftspolizei ist an Täterermittlungen eher unterstützend beteiligt, so z.B. bei Grossfahndungen, Kontrollen, Spurensuchen im offenen Gelände usw.

    • Das wollte ich auch anmerken.

    • Es geht nicht um Terroranschläge. Es geht um Diebstahl von Strom!. … Nach Anna-Lena, erinnert sich noch Jemand, kann man annehmen, weiß man, dass Spitzbuben nachts den Strom in Eimern abtransportiere, oder sogar in Tankern.

      Die vom Senat und die Tennisspieler vertreten auch diese Ansicht. Also … „Vorsorge“ ist besser als „Nachsorge“.

      Von „Fürsorge“ hat in Berlin sowieso Keiner Ahnung, schon sehr lange nicht mehr.

    • „…sind in Berlin derzeit laut Tagesspiegel vier Hundertschaften der Polizei ausschließlich damit beschäftigt, die Strom-Infrastruktur zu schützen.“
      Und die Täter sitzen im Keller und lassen die Korken knallen.

      Die Verantwortlichen müssen(!) jetzt denken wie Terroristen:
      Wo kann man mit möglichst geringem Aufwand den größtmöglichen Schaden anrichten?
      (Und die Linken müssen ihre „Vasallen“ vielleicht mal etwas einbremsen …?)

    • Nach den Tätern suchten doch nicht die einfachen Streifenpolizisten, die für die Bewachung jetzt eingesetzt werden!

      -19
      • Richtig, denn es sucht gar keiner.

      • Bei Corona haben sich auch die einfachen Streifenpolizisten um die „Täter“, die die mit einem Pappschild bewaffnet waren oder, noch schlimmer das GG in der Hand hielten, gekümmert!

      • Das die Antifa-Polilei jetzt nach sich selbst fanden soll ist schon ein gelungener Schachzug um alles weiter zu verschleiern. Wie seit 2011 um die ganze Vulkantruppe ein Unwissen entstand ist mir jetzt SONNENKLAR.

  • Müssen nicht die Betreiber des Stromnetzes für die Sicherheit sorgen?

    • Nein.

  • Guter Ort sein Fahrrad dort anzuschließen.

  • Vier Hundertschaften im Einsatz um Stromkästen zu bewachen. Wie wäre es, stattdessen die Verantwortlichen des Anschlags habhaft zu werden? Da war doch was mit Banane und Republik…

    120
    • Genau! Dazu kommt noch, dass „wegen Datenschutz“ ein Großteil der Anlagen technisch nicht überwacht werden darf.
      Ist das noch Banane oder schon Selbstzerstörung??!!

      • Letzteres, im besten Fall beides.

  • Wegen des Datenschutzes kann die kritische Infrastruktur nicht überwacht werden. Realsatire, sowas kannste dir nicht ausdenken 🤦

    • @Toto in Absurdistan ist keiner zu blöde sich der Lächerlichkeit auszusetzen und sie verkaufen es als Erfolgsmeldung!

  • Die sollen Schilder aufstellen wie bei den Messerverbotszonen.

    »Feuer und offenes Licht verboten.«

    • Ganz richtig. Und jeweils ein paar Pappkameraden aufstellen mit der Aufschrift: Hier schützt die Polizei. Dann weiss wenigstens jeder, wo die Anschlüsse sind.

    • Messer, Gabel, Schere, Licht ist für Zugewanderte
      und linke Idioten nicht !
      Was kosten 400 Beamte den Steuerzahler, wie lange?

      Man setze eine Belohnung von 500000 E aus und schon werden linke geistige Tiefflieger redelustig !

      Oder man stelle ihnen Fallen zur Ergreifung !

      Das linke Verbrechergesindel braucht das A-Team,
      hart, schnell, innovativ, nachhaltig !

      Den Schaden, den diese Barbaren angerichtet haben geht in die zig Millionen Euro, ganz abgesehen von ihren Taten mit Auswirkungen auf Menschen, Alte, Behinderte und es soll sogar Todesopfer gegeben haben !

      Wiederholungsabsicht in Berlin oder in einem oder mehreren anderen Bundesländern können wohl nicht ausgeschlossen werden.

      Mit einem genüsslichen Grinsen würde ich die Festnahme und Verurteilung dieses Gesindel vernehmen !
      Sie müssen als Terrortäter, nicht als Sachbeschädiger hart und lange aus dem Verkehr gezogen werden.
      Allerdings wird es die Berliner Justiz sein, die Urteile fällen könnte und wir wissen fast alle, das diese zum System zu zählen ist und linke Straftäter mit „Schmusekursurteilen“ beschenkt werden.
      Könnten Untätigkeit, Rechtsbeugung, Amtsmissbrauch den „System-Gaul“ wiehern
      lassen?

  • Nur 100 Polizisten von den 400 könnten bekannte Extremlinke aufsuchen, befragen, auswerten …. Naive Idee, aber als Ansatz … (Wird in Amerika und Großbritannien so ähnlich praktiziert. )

  • Polizisten sollten lieber die Geldströme von Politik gen ngos prüfen, dann kommen schnell Ergebnisse hierzu.

    Aber das will man natürlich nicht, daher ABM wie in den 1990er, die nur kostet aber keinen nachhaltigen Nutzen hat.

    Derweil hat man auf anderen Ebenen nun Freiheiten zu agieren (z.B. Messerfertigkeiten zu testen).

    • Ich wollte gerade dasselbe schreiben. Heute morgen las ich, der Dobrindt soll gesagt haben „Wir schlagen zurück“. Vor allem mit zwei Maßnahmen – personelle Aufstockung der Nachrichtendienste und Ausweitung digitaler Befugnisse. Was hier also sehr wahrscheinlich passieren wird, ist eine Bespitzelung aller Bürger im digitalen Raum, die ja ohnehin schon angedacht war. Da kommt doch so ein Anschlag auf die Energieinfrastruktur ziemlich gelegen. Wir sollten nicht vergessen, dass die CDU maßgeblich daran beteiligt war, die größte Zensur-Infraststruktur in Form unzähliger, linker „NGO“s aufzubauen und zu finanziell zu unterhalten, die dieses Land je hatte!, Inklusive Meldestellen, die aus Deutschland ein Denunziantenland gemacht haben. Warum erinnert mich das Ganze nur an einen gescheiterten Nachbarstaat? Die CDU jedenfalls ist komplett falsch abgebogen und wie es aussieht, wird sie ihren Kurs auch nicht mehr korrigieren. Dafür sind die links-grünen Kräfte in dieser Partei zu stark.

      • „Deutschland einig Denunzianten-Stadl“

      • Sehe ich genau so…..

  • Monthy Python auf Steroiden.

    • … über wie viele Dinge hat man bei Python gelacht …. war ja nur Humor ..

  • Nun, in einer hochkomplexen Gesellschaft läßt sich kritische Infrastruktur – noch nicht einmal im engsten Sinne – nicht schützen:

    Strom – Wasser – Gas – Kommunikation – Verkehr(swege) – Gesundheitswesen iwS.

    Wer sollte das alles denn schützen – oder soll man neben jedes Trafohäuschen einen Trafohäuschensitter stellen? Wie sollte das gehen? Und Kameras zeichen zunächst mal auch nur auf.

    • Z.B. Verkleidungen aus Alarmglas (wenns bricht geht sofort ein Alarm an die Polizeidienststelle), es gibt da durchaus technische Lösungen.

  • Solange sie zum Tennisspielen eine Stunde Pause bekommen, ist es doch kein Problem.

    • Die armen Leute… Verhöhnung der Polizei. Ist nicht ok!

  • Wie wäre wenn man sich mit den Ursachen beschäftigt anstatt „den Messern den Kampf anzusagen“ oder „Stromkästen zu bewachen“.

  • Niemand denkt über die ungesicherten Wasserwerke/Pumpstationen nach.
    Bestimmt nicht lustig mehr als eine Woche ohne Wasser oder eine Reinigung der Rohrleitungen.

    • eine Woche ohne ReGIERung wäre dagegen ein echter Glücksfall …

  • So unsinnig ich diese Maßnahme halte, sie hat auch einen Vorteil. So kann die Polizei Regierungskritikern nicht mehr die Tür eintreten.

  • Besser und nachhaltiger wäre es, die Täter zu ermitteln. Aber dazu fehlen dann wahrscheinlich die Beamten. Tja…

    • Aus Datenschutzgründen darf nur gegen rechts ermittelt werden

  • Die Stromkästen werden besser beschützt, als die Bürger.

  • Der Ansatz muss ein anderer sein.
    Die Verbrecher müssen gefasst werden und zu langjährigen Haftstrafen verurteilt werden. Bei einer laschen Justiz und mangelndem Aufklärungsdruck fühlen sich die Täter doch zu weiteren Anschlägen geradezu aufgefordert.

  • Wieso sinnfrei? Hab‘ ich als GWDL ’89/’90 auch machen dürfen bei der BW. Nennt sich Objektschutz.

  • Stromkästen im GörlitzerPark ganz wichtig.

  • Sollten nicht die 400 Polizisten die Täter ausforschen? Wäre schlauer.
    Klar warte ich.

  • Vielleicht den Zaun am Verteiler mit anschließen!

  • Anstatt sich – objektiv betrachtet natürlich völlig zurecht – über diese völlig sinnfreie und sicherheitsgefährdende Maßnahme zu beschweren, sollten die Bürger lieber mal überlegen, welchen Beitrag sie selbst zu diesen Zuständen geleistet haben.

  • Ich bin für eine „Stromkasten-Anschlag-Verbotszone“. Hilft bestimmt! Ich schwör!

  • Die Polizei sollte lieber Extremisten jagen und zwar mit welchem Präfix.

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    -11
    • Sie haben das entscheidende Wort selbst genannt: Kosten! Die Länder bzw. Kommunen sind durch die erzwungene Merkelsche Flüchtlingspolitik finanziell alle mittlerweile klamm, da muß jeder Euro eingespart werden, wo er nur kann!

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