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Ukraine-Verhandlungen

Strafzölle, Sanktionen, Energieoffensive: Trump erhöht den Druck auf Moskau

Washington verschärft seinen Kurs gegenüber Russland deutlich. Neue Sanktionen, Strafzölle von bis zu 500 Prozent und eine gezielte Energiepolitik sollen Putins Einnahmen treffen, um neue Bewegung in die Ukraine-Verhandlungen zu bringen.

Angespanntes Verhältnis: Donald Trump und Wladimir Putin (imago images / ITAR-TASS)

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US-Präsident Donald Trump hat seinen Kurs gegenüber Russland spürbar verschärft. Nach monatelanger Zurückhaltung signalisiert er nun Unterstützung für ein neues, parteiübergreifendes Sanktionspaket, das als eines der schärfsten wirtschaftlichen Instrumente gegen Moskau gilt. Hintergrund sind ausbleibende Fortschritte bei den Gesprächen über ein Ende des Ukraine-Kriegs und wachsende Ungeduld im Weißen Haus gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Auslöser der neuen Dynamik war unter anderem das Vorgehen der US-Behörden gegen die sogenannte russische Schattenflotte. In den vergangenen Tagen wurden mehrere russische Öltanker festgesetzt, die Sanktionen umgehen sollten (Apollo News berichtete). Kurz darauf erklärte der republikanische Senator Lindsey Graham, Trump habe ihm bei einem persönlichen Treffen seine Unterstützung für den bereits im April eingebrachten Gesetzentwurf zugesagt. Dieser sehe „die bisher aggressivsten wirtschaftlichen Strafmaßnahmen gegen Russland“ vor und könne schon in der kommenden Woche im US-Senat zur Abstimmung gestellt werden, so Graham.

Kern des Gesetzes sind sogenannte Sekundärsanktionen, die erstmals auch Länder ins Visier nehmen, die Russlands Krieg indirekt durch Energieimporte unterstützen. Vorgesehen sind Strafzölle von bis zu 500 Prozent auf alle Importe aus Staaten, die wissentlich russisches Öl, Erdgas, Uran oder petrochemische Produkte beziehen. Diese Zölle könnten alle 90 Tage automatisch weiter erhöht werden. Betroffen wären insbesondere China und Indien, die ihre Energieimporte aus Russland seit Beginn des Ukraine-Kriegs deutlich ausgeweitet haben.

Parallel dazu setzt Trump auf eine aggressive Energiepolitik, um Russlands wichtigste Einnahmequelle unter Druck zu setzen. Die US-Regierung will venezolanisches Öl strategisch nutzen, um das globale Angebot zu erhöhen und die Preise zu senken. Nach Angaben aus dem Umfeld des Präsidenten strebt Trump einen Ölpreis von etwa 50 Dollar pro Barrel an. Experten weisen darauf hin, dass ein solches Preisniveau für den russischen Staatshaushalt problematisch wäre, da Moskau einen erheblichen Teil seiner Kriegskosten aus Ölexporten finanziert. Stefan Meister von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik erklärte gegenüber Bild, ein anhaltend niedriger Ölpreis würde den finanziellen Spielraum des Kremls deutlich einschränken und den Druck erhöhen, Kompromisse einzugehen.

Angesichts der jüngsten Ereignisse wird deutlich, dass es Trump mit seiner kompromisslosen Politik der Stärke gelingt, Russlands schwindenden Einfluss offenzulegen. Während die USA zuletzt auch in Venezuela, Syrien und im Iran entschlossen vorgingen, blieb eine Reaktion Moskaus aus – nicht zuletzt deshalb, um Trump nicht zu verärgern und den US-Präsidenten in den Ukraine-Verhandlungen nicht gegen sich aufzubringen.

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Ob die angekündigten Maßnahmen ihre volle Wirkung entfalten, bleibt allerdings offen. Selbst Befürworter der Sanktionen verweisen darauf, dass es nicht das erste Mal sei, dass ein Durchbruch angekündigt werde. Entscheidend wird sein, ob der Kongress das Paket tatsächlich verabschiedet und wie konsequent die US-Regierung die Regeln anschließend durchsetzt. Klar ist jedoch: Mit Strafzöllen, neuen Sanktionen und einer gezielten Energieoffensive erhöht Trump den wirtschaftlichen und politischen Druck auf Russland so stark wie lange nicht mehr.

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54 Kommentare

  • Interessanterweise auch hier bei AN das „Schweigen im Walde“, über das Mercosur-Abkommen und die derzeitigen Bauernproteste………….

    • Ist mir auch schon aufgefallen. Nachdem Italien nun doch umgefallen ist, wird das Abkommen von der EU unterschrieben werden, was ziemlich fatal für die europäischen Landwirte wird. Schon heute kämpfen sie mit den billigen und wenig kontrollierten Getreideprodukten aus der Ukriane. Auch wenn das die Getreidepreise reguliert, so ist es für die Gesundheit meistens kein Gewinn.

      • Also kein blödsinniger Quatsch ist zu niedrig um irgendwie die Ukraine anzuschmieren. Die EU Landwirte exportieren in die gesamte Welt und jetzt soll Freihandel mit Südamerika schlecht sein, weil winzige Exporte von dort nach Europa kommen könnten.
        Lächerlich wie da dieser Bioboomer durchkommt weil alle diese rechtspopulistischen Wutrentner früher gegen Startbahn West und Castor Transporte protestiert haben.

        -29
        • Fakten bleiben Fakten und Sie haben offenbar keinen Kontakt zu Betroffenen, denn sonst würde Sie das nicht schreiben.

          26
        • @Regenschirm: Sie hätten im Sommer einen Sonnenschirm nutzen sollen. Regenschirm nach Hitzschlag macht den Schaden nicht ungeschehen.

          0
    • Mercasur wird Höfe kosten und die Franzosen können weiter aufkaufen …

    • Das sollte nicht überraschen. Apollo betreibt in manchen Bereichen erstklassigen investigativen Journalismus, doch darüber hinaus – als Nachrichtenportal für den Alltag – ist es kaum brauchbar. Zu manipulativ und einseitig: Alle Neuigkeiten, die dem „Trump-und-die-AfD-werden-die-Welt-retten-Friede-Freude-Eierkuchen“-Narrativ widersprechen, fallen hier unter den Tisch.

    • Lustig wie AN Slop der Unterhaltungsmentalität trotzdem nicht gerecht wird dem Rentner zu erzählen was er hören will.
      Erzähl mal was du dir von diesen Bauernprotesten versprichst und was du glaubst dass dieses Abkommen ist.

      -17
  • Ganz großes Theater! Es wäre einmal einen Artikel wert, die Abhängigkeiten der USA im Bereich Rohstoffe von der Russischen Föderation und die Lieferungen der letzten Jahre an die USA trotz Sanktionspakete darzustellen.

    • Russland als Hauptlieferant liefert weiterhin Uran, insbesondere angereichertes Uran für Kernreaktoren, an die USA, auch im Januar 2026.

      Könnte für die USA nach hinten losgehen, da die gerade voll auf Kernkraft setzen.

      • @Tobi
        Die USA haben Uran-Importe durch eine Executive Order von Präsident Trump im September 2025 von allgemeinen Importzöllen ausgenommen, um die Versorgungssicherheit mit kritischen Mineralien zu gewährleisten; allerdings bestehen weiterhin spezifische US-Handelspolitiken und Sanktionen, etwa ein Importverbot für russisches Uran seit Mai 2024,

    • Russland ist auch wichtigster Düngemittel-Lieferant für die USA Agrarindustrie

      • @Waterboer
        Die USA beziehen Düngemittel aus verschiedenen Quellen, wobei Russland, Kanada und China als Hauptlieferanten zu nennen sind, insbesondere bei Stickstoffdüngern, aber auch heimische Giganten wie CF Industries und Mosaic eine riesige Rolle spielen. Kanada ist ein wichtiger Nachbarlieferant für Kalidünger

  • Ich befürchte es wird bald hell auf der Welt werden…dann dunkel.

    • Die Befürchtung habe ich auch, Trump spielt zu lässig mit dem Feuer

      • …und folgt den übelsten Neocon Warhawks wie Lindsey Graham.
        More Wars. Demnächst mit Bibi gegen Iran, Vorbereitungen laufen längst.

    • Heute nur in Lemberg, vorerst ohne Atomwaffen.
      Eines sollte Ihnen allen klar sein: Die USA wollen keinen totalen Atomkrieg mit Russland, der Teile der USA bedrohen, nein, nicht nur bedrohen, schädigen und zerstören würde. Daher bleibt als einzige Option ein Krieg auf dem europäischen Kontinent. Hier sind amerikanische Raketen zwar auf Russland gerichtet, aber russische Raketen sind auf uns gerichtet, nicht auf Amerika.

  • Trump führt offensichtlich einen Wirtschaftskrieg gegen die BRICS-Staaten und damit gegen zwei Supermächte und die Hälfte der Weltbevölkerung. Diesen Krieg kann er nicht gewinnen. China ist der größte Gläubiger der US-Staatsschulden wichtigster Lieferant der USA. Wenn die ernst machen, gehen in den USA die Lichter aus.

    • @ Die oberste Direktive
      Ich denke, China ist schlau genug, ihre Seidenstraßen Strategie der strategischen Abschreckung weiter zu verfolgen und werden einen Krieg vermeiden

  • Verstehe. Diplomatie beendet. Strafen, Sanktionen, Raub, Erpressung. So wird das nichts mit einem Frieden, werter Donald.

    • Es ist ein Pokerspiel, wo ich zu wenig Kenntnisse habe, um den Ausgang voraus zu sagen. Sollten die Amerkaner das Spiel gewinnen, wird es ein Gewinn der amerikanischen Oligarchie werden.
      Für uns Europäer dürfte es ziemlich egal sein. Wie bleiben so oder so auf den Kosten hängen.

  • Hildegard J
    09.01.2026 um 11:56 Uhr
    Fakten bleiben Fakten.
    Mit Fakten kommt man gegen Leute wie Regenschirm nicht weit, denn ihren Meinungen reichen.

  • Trump always chickens out.
    1. Die 500% Zoll sind faktisch ein Handelsverbot. Ich glaube nicht, dass Trump das durchhält, das macht der Wähler nicht mit. Das gibt einen eleganten Rückzieher.
    2. Bei einem Ölpreis von 50$ werden die Ölfirmen nicht in Venezuela investieren, die wollen heute schon staatliche Garantien.
    3. China und Indien lassen sich nicht erpressen.
    4. die Russen haben letzte Nacht einen großen Gasspeicher im Osten der Ukraine abgefackelt.

  • Die USA importieren nach wie vor Uran aus Russland.

    Weil sie es brauchen und anders nicht bekommen.
    Soviel zu der Sinnhaftigkeit von Sanktionen.

    • @Nordlicht
      Ok… jetzt mal die Fakten :
      Die USA haben Uran-Importe durch eine Executive Order von Präsident Trump im September 2025 von allgemeinen Importzöllen ausgenommen, um die Versorgungssicherheit mit kritischen Mineralien zu gewährleisten; allerdings bestehen weiterhin spezifische US-Handelspolitiken und Sanktionen, etwa ein Importverbot für russisches Uran seit Mai 2024, was den Markt beeinflusst

  • Trump war mal meine Hoffnung, bis er grössenwahnsinnig wurde. Er dreht am Rad, aber in der falschen Richtung.

  • „Die US-Regierung will venezolanisches Öl strategisch nutzen, um das globale Angebot zu erhöhen und die Preise zu senken.“ Prima, da warte ich noch bis Montag mit dem Tanken, wenn die Preise deutlich gefallen sind.

  • Schön, hier wird der Pate endlich auf Granit beißen👍😅

  • >>Strafzölle von bis zu 500 Prozent<<

    Warum nur 500 und nicht 5.000, ach was 50.000% Wer bietet mehr?

    Gibt es hier wirklich noch Leute, die glauben dem Orangenen geht es um Frieden in der Ukraine?

  • >>Während die USA zuletzt auch in Venezuela, Syrien und im Iran entschlossen vorgingen<<

    Völkerrechtswidrig und kriminell!

    • @ Elisabeth-Charlotte Kawuppke
      VÖLKERRECHT – steht auf dem Papier, was bekanntlich sehr geduldig ist. Leider ist die Realität eine andere – Krieg ist grausam und schrecklich und es gilt in der Praxis kein Recht – LEIDER !

  • Wer geblendet werden will, wird geblendet. Ja, treffen Russland. Machen aber auch die Brics stärker. Wirklich profitieren, wird die USA. Die EU wird jubeln …. obwohl sie sich wieder ein Schritt mehr schwächt. Trump macht sein Ding …

  • Die Russen haben den Amis den Uranhahn zugedreht. 90 Prozent des Bedarfs kamen aus Russland !!!!!!!

    Mal sehen, WER ZULETZT LACHT.

    • @Tztz
      Die USA haben Uran-Importe durch eine Executive Order von Präsident Trump im September 2025 von allgemeinen Importzöllen ausgenommen, um die Versorgungssicherheit mit kritischen Mineralien zu gewährleisten; allerdings bestehen weiterhin spezifische US-Handelspolitiken und Sanktionen, etwa ein Importverbot für russisches Uran seit Mai 2024, was den Markt beeinflusst

  • Wenn Sanktionen und Strafzölle „Druck“ auf Moskau aufbauen könnten, so hätten sie längst gewirkt.

    Jeder, der nicht nach dem Willen des Westens tanzt, erhält Sanktionen und Strafzölle. Wenn es genügend Länder gibt, die damit belegt wurden, dann schließen sie sich zusammen und bilden eine eigene Macht.

    Auch the Donald muss begreifen, dass Russland fest in ein Wirtschaftssystem eingebunden ist, deren weitere Mitglieder sich einen feuchten Kehricht darum scheren, ob die USA Sanktionen verhängen. Wer Rohstoffe und Produkte zu verkaufen hat, die auf der ganzen Welt begehrt sind, ist nicht zu bekämpfen.

    Russland, China, Indien und die anderen BRICS-Länder sind auf die USA nicht angewiesen, umgekehrt aber die USA schon.

    • @ Es kann nur eine Effi Ost geben
      Ich habe mich am WE mit einer Russischen Familie unterhalten. Aussagen: In Städten gibt es alles aber es ist alles deutlich teurer, Chinesische Autos sind billig und mehr, Sprit doppelt teuer, Auf dem Land deutliche Einschränkungen von Konsumgütern, Viel Chinaware, Krieg ? – keine Meinung. ……..Offensichtlich also keine Wirkung !?

  • Wer hat jetzt die Gasmangellage, wenn das stimmt mit dem ukrainischen Gasspeicher und der Oreschnik?

    Der Bär in die Enge getrieben. Kann man machen. Ist aber dumm.

  • Entscheidend ist, was Putin und Trump beim Alaska-Treffen untereinander ausgemacht haben. Alles andere dient der Ablenkung. Letztendlich wird die Welt neu aufgeteilt. Trump bekommt die westliche Hemisphäre, Putin die Ukraine und Xi Jinping holt sich Taiwan. Die EU zerfällt und die jeweiligen EU-Staaten werden streiten um die besten Plätze im Allerwertesten einer der drei Mächte.

  • Wie ein bockiges Kleinkind.
    Golf von Mexico ist jetzt Golf von Amerika
    Grönland gehört nicht mehr zu Dänemark
    Ukraine gehört den United States sowieso
    Süd und Mittelamerika genauso
    What’s next ?

  • Wenn der Iran nach Venezuela jetzt auch noch aus der Achse des Bösen mit Russland herausbricht, ist es nur noch eine Frage der Zeit bis der Despot im Kreml einknickt.

    -16
    • Chapeau. Gaaaaanz gaaanz dolle bei BILD und SPIEGEL Copy&Pasted!
      Jetzt wieder weiter Lindenstrasse, Promicamp und GZSZ glotzen.
      Alles wird gut.

  • Wohl nahe Lwiw:

    Russland bestätigt Oreschnik-Einsatz bei Angriff auf Westukraine

    https://www.mdr.de/nachrichten/welt/osteuropa/politik/ukraine-krieg-news-oreschnik-hyperschallrakete-russland-lwiw-100.html

    Lwiw ist eine Stadt im Westen der Ukraine, rund 70 km von der polnischen Grenze entfernt.

    Diesmal sind es keine naiven Schlafwandler, die das alles anzetteln.

    • VÖLKERRECHT?

  • Trump will es endlich zuende bringen, und das ist gut so. Gleichzeitig ist im Pazifik gerade Druck auf dem Kessel, daher ist es nicht verkehrt, rechtzeitig mit „Show of Force“ zu zeigen das die USA das Potential haben, jederzeit den Kurs zu bestimmen. Das ist taktisch klug und besser als Krieg !

    -19
    • Hat die USA wirklich das Potential? Die trauen sich nicht nach Venezuela einzumaschieren. Die haben bisher nur Maduro. Ob die alte und neue venezolanische Regierung nur als Marionette funktioniert wird sich zeigen.

      • @ Idfis
        Es ist in der Natur überall gut zu beobachten. Treffen sich zwei Hunde, fletschen sie die Zähne. Wenn ein Hund deutlich größer ist und längere Zähne hat….. außer, er ist ein dummer Terrier. 😉

        -10
    • Immerhin hatten die USA das Potential in Afghanistan innerhalb von zwanzig Jahren die Taliban zu Gunsten der Taliban zu vertreiben. Starke Leistung.

      • Na hier wurde ja wieder nachträglich wegretuschiert. Man kommt sich langsam vor, wie in Stalins Fotoalbum.

      • @Peter Zinga
        Mir ist tatsächlich nicht bekannt, das ein westliches Land Russland unterwerfen will ! Im Gegenteil : Es gab mal für beide Seiten wirtschaftliche Vorteile.
        Haben Sie nachprüfbare Fakten für diese steile These ?

        • Wo haben Sie gelebt, seit dem Fall der Mauer? Unterm Stein?

          2
    • Seit fast tausend Jahren versucht der Westen, Russland zu unterwerfen.
      Warum glaubt die heutige Generation, dass sie es schaffen wird?!
      Und Sie nennen sich als Realist…

  • „Ausweitung des Schlachtfelds“*
    Der Philosoph und Publizist Alexander Dugin erklärte, Russland müsse angeblich „etwas Schreckliches“ tun, um seine Autorität zurückzuerlangen, weil i der Realität der „Trump-Welt“ zählten nur Härte, Druck und Angst.
    Aus dem Blog des Gegners: Ein weiterer Angriff der „Oreshnik“ wurde in der Region Lwiw durchgeführt. Vorläufiges Ziel waren große Gasspeicheranlagen oder deren Infrastruktur am Boden (die verfügbaren Aufnahmen zeigen die erwartete Explosion noch nicht). Dies ist vermutlich ein Test der Kampfkraft auf große Entfernung (Astrachan-Lwiw) und eine Demonstration der Fähigkeiten (immerhin liegt Rzeszów in Polen, das NATO-Luftlogistikzentrum für die Ukraine, nur 150 km entfernt).
    Sollte sich der Schaden an dem von vielen ausländischen Firmen genutzten Gastank bestätigen, könnte dies auf fortgesetzte Bemühungen des Westens hindeuten, Krieg wirtschaftlich unrentabel zu machen.
    *Titel eines Werkes des Schriftstellers (und Prophet) Houllnebecq

    • @Peter Zinga

      „Unser Philosoph“ Harbeck hat auch so einiges rausgehauen …. 🙂

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