Zensurindustrie
„Akt der Einschüchterung“: US-Einreiseverbot gegen HateAid sorgt für Empörung bei europäischen Politikern
Die Entscheidung der USA, gegen die Chefs der NGO HateAid Einreisesperren zu verhängen, hat bei deutschen und europäischen Politikern heftige Reaktionen ausgelöst – eine EU-Politikerin nennt Europa in Abgrenzung zu den USA „das neue Land der Freiheit“.
Die Entscheidung der US-Regierung, mehreren europäischen Akteuren die Einreise zu verweigern, hat in Deutschland und Europa scharfe politische Reaktionen ausgelöst. Betroffen ist unter anderem die Geschäftsführerin der deutschen NGO HateAid, Anna-Lena von Hodenberg, ebenso wie ihre Co-Geschäftsführerin Josephine Ballon sowie der frühere EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton. Washington begründet die Maßnahme mit dem Vorwurf einer „ungeheuerlichen Zensur“ abweichender Meinungen und richtet sich damit ausdrücklich gegen Akteure, die nach Auffassung der US-Regierung Einfluss auf die Regulierung digitaler Plattformen nehmen.
Auslöser der Sanktionen ist nach Darstellung des US-Außenministeriums das Vorgehen mehrerer europäischer Organisationen und Einzelpersonen gegen Hassrede und Desinformation im Netz. US-Außenminister Marco Rubio sprach von „Ideologen in Europa“, die versucht hätten, amerikanische Plattformen zur Unterdrückung unliebsamer Meinungen zu zwingen. Die nun verhängten Einreiseverbote richteten sich gegen führende Vertreter eines von der US-Regierung so bezeichneten „globalen Zensur-Industrie-Komplexes“ und sollten auch politisch Verantwortliche einschließen.
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In Deutschland und auf europäischer Ebene stieß das Vorgehen auf deutliche Ablehnung. Das Auswärtige Amt erklärte, die verhängten Einreiseverbote seien „nicht akzeptabel“. Zur Begründung verwies das Ministerium darauf, dass der von den USA kritisierte Digital Services Act der EU lediglich sicherstelle, dass geltendes Recht auch im digitalen Raum Anwendung finde und keine extraterritoriale Wirkung entfalte. Ähnlich äußerte sich Bundesjustizministerin Stefanie Hubig, die betonte, HateAid verbiete keine Meinungsäußerungen, sondern unterstütze Betroffene rechtswidriger Hassrede. Wer diese Arbeit als Zensur darstelle, zeichne ein falsches Bild des Rechtsstaats.
Auch aus Brüssel kam scharfe Kritik. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von einem „Akt der Einschüchterung und Nötigung“, der sich gegen die digitale Souveränität Europas richte. Ein Sprecher der EU-Kommission erklärte, man verurteile die Maßnahmen „aufs Schärfste“ und werde, falls nötig, „rasch und entschlossen reagieren“, um die regulatorische Autonomie der Europäischen Union zu verteidigen. Der DSA sei demokratisch beschlossen worden und gelte für alle Unternehmen, die in der EU tätig seien, unabhängig von ihrem Herkunftsland.
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Aurore Lalucq, Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Währung des Europäischen Parlaments und Co-Vorsitzende der humanistischen, ökologischen und europäischen Partei Place Publique, kommentierte die Entscheidung der US-Administration mit den Worten: „Europa, das neue Land der Freiheit.“
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Konstantin von Notz nannte das Vorgehen der Trump-Administration „grotesk“ und bekundete Solidarität mit der Organisation, die aus seiner Sicht „extrem gute Arbeit“ leiste und „die Meinungsfreiheit für uns alle“ schütze. Auch aus der Union kam Kritik: Der CDU-Politiker Manuel Schwalm sprach von einer „nicht hinnehmbaren Eskalation“ und wies den Vorwurf einer extraterritorialen Zensur zurück. Die USA wollten vielmehr Einfluss auf die europäische Regulierung des digitalen Raums nehmen.
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Die US-Regierung hält dem entgegen, sie ziehe mit den Sanktionen eine „rote Linie“ gegen jede Form extraterritorialer Einschränkung der Meinungsfreiheit von Amerikanern. Die Maßnahmen sind Teil eines grundsätzlichen Konflikts zwischen Washington und Brüssel über die Regulierung großer Online-Plattformen.
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Ausgerechnet diejenigen die Probleme mit Meinungsfreiheit haben, fordern diese jetzt ein.
1 – Wie es in den Wald hinein ruft, so schallt es auch heraus.
2 – Europa ist kein Land, sondern ein Kontinent
Ja, das war doch klar : wenn sich der Wind dreht, werden sie den Mond anheulen.
Der Mond kommt näher.
HateAid lebt zu über einem Fünftel von öffentlichen Förderungen (u.a. vom Bundesfamilien- und -justizministerium, deren Ministerin die Organisation verteidigt), zur Hälfte von privaten Förderungen, ich nehme an auch großen Stiftungen wie der Alfred Landecker Foundation. Die HateAid GmbH wird zu einem Drittel von der (linken) Kampagnen-Plattform Campact e.V., zu einem weiteren Drittel von der Fearless Democracy e.V. gehalten. Ein Drittel hält Anna-Lena von Hodenberg selber. Die Organisation ist also sozusagen staatlich-links geprägt. Wenn das Familien- und Justizministerium je mehr als zehn Prozent der Jahreseinnahmen aus Steuergeld bestreiten, ist HateAid nicht politisch unabhängig. Kooperationspartner sind u.a. der DGB, die Neuen Deutschen Medienmacher, das IDZ (Amadeu Antonio Stiftung).
Sie fordern die Freiheit ihrer Meinung ein, andere Meinungen soll es nicht geben. Eine unvielfältige Art der Meinungsfreiheit.
Aber das Verdrehen der Wahrheit ist ein typischer Marker des Sozialismus.
Welche Vorstellungen habt ihr denn bei dem Wort „Hodenberg“?
Welche Arbeiten mussten ihre Vorfahren wohl verrichten?
Der Anblick dieser Figur sagt schon alles.
Stimmt wollte heute den Weihnachtsmann sehen,stattdessen wird uns hier ein Bild vom Grinch präsentiert.
SchlimmeTrulla.
alter Adel, ob verarmt ist nicht bekannt. Ausbildung auch nicht.
Bleibt also nur NGO als Lebensinhalt.
Wikipedia stellt – wörtlich – fest: „Anna-Lena von Hodenberg entstammt dem Geschlecht der Hodenberg.“ Vom Namen her könnte es sich auch um eine epische „Verstehen Sie Spass?“-Aktion handeln.
Ansonsten ist es immer wieder ein Fiasko, wenn Nichtjuristen oder schlechte Juristen die Begriffe „Menschenrechte“ und „Menschenwürde“ bemühen. Aktuell geschieht das meist, um die Freiheitsrechte anderer einzuschränken.
Aber Zensur und Denunziation zum Geschäftsmodell zu erheben, ist schon eine besonders ekelhafte Sache…
😉🙂😊😝
Gut !!!
Vielen Dank USA!Das nenn ich mal ein schönes Weihnachtsgeschenk.😁
Man sollte mal eine Liste erstellen mit den Namen von Personen welche sich ebenfalls um ein Einreiseverbot verdient gemacht haben.
Diese Liste an die amerikanische Botschaft in Berlin schicken.
Die eigene Medizin schmeckt bitter.
Und wenn man sieht, wer sich mal wieder empört, trifft diese Maßnahme genau ins Schwarze. Es sind die üblichen Verdächtigen, die mit ihrer Politik und ihren Äußerungen mit einhundert Prozent Wahrscheinlichkeit neben der Realität und den Interessen der Bürger liegen.
Es braucht in Europa noch viele Tanklastzüge voll mit dieser Medizin, um die Freiheit der Bürger wiederherzustellen.
Wenn jemand einschüchtert, dann sind es solche Organisationen.
Ungewünschte Meinung kann zur Zerstörung einer Existenz führen.
Dank dieser staatlich finanzierten Organisationen
… nicht nur diese Organisationen … die Justiz mischt auch kräftig mit;
Die heutige Justiz schreit förmlich nach hundert Jahren Verfolgung!
Und das hatten wir schon einmal, denn sie haben auch nur die Befehle des Regimes befolgt!
Enteignung durch die Hintertür?
Meinungsfreiheit ist Meinungsfreiheit ist Meinungsfreiheit.
Eine Zensur findet nicht statt.
GG der BRD. Linksradikale sollten mal Urlaub in Nordkorea machen.
Gut so USA, weiter so! Der Wind dreht sich, Demokratie und freie Rede müssen geschützt werden.
„Europa, das neue Land der Freiheit.“
Wohl eher: „EU das supranationale nichtstaatliche Gebilde der „neuen“ Freiheit“
Europa und EU sind kein Land!
Sie reden auch immer öfters vom „EU-Bürger“.
Noch bin ich Deutscher und sonst nix.
„Der DSA sei demokratisch beschlossen worden…“
Ach, das wäre mir aber neu.
Die Tweets zeigen aber, wie verbandelt diese NGOs mit den Machthabern sind.
Und: „Europa, das neue Land der Freiheit.“ – Pruuuust!
[„Europa, das neue Land der Freiheit.“ – Pruuuust!]
Der größte Witz überhaupt, wenn auch ein sehr schlechter..
EU, kann weg.
Nun, ich verstehe diese künstliche Aufregung gar nicht.
Die US-Administration hat bestimmten Personen nur die künftige Einreise in die USA verwehrt bzw. erteilte Visen widerrufen. Aber das ist doch anscheinend ein beiderseitiges Problem: Die Betroffenen haben ein Problem mit den USA und die USA haben ein Problem mit den Betroffenen – also, warum wollen die in ein Land einreisen, das sie ablehnen – und weshalb fühlen sie sich dann von einer Einreiseverweigerung eingeschränkt?
Deutsche Behörden ihrerseits hindern Deutsche an der Ausreise aus Deutschland durch Wegzugssteuer oder konkrete Verbote (vgl. Mai 2025) oder Ausländer an der Einreise (zB. M. Sellner).
Den Unterschied erkenne ich jetzt – so ganz spontan – nicht so ganz …
Die Wölfe können auch die Meute hetzen. Dürfen die das?
Vielleicht sollte Herr Trump die Sache noch mit einer Konto-Kündigung boostern 🙂
Tja, der EU Service Act gilt nur in der EU.
Die USA können aber ihre eigenen „acts“ festlegen.
Ich verstehe die Aufregung nicht. Sie dürfen doch tun was sie wollen. Sie müssen nur die Konsequenzen akzeptieren. Das ist doch deren Motto. Du darfst sagen was du willst, darfst dich aber über die Konsequenzen nicht beschweren.
längst überfällig!!!
Wobei nicht so ganz klar ist ob es den Amis wirklich um die Meinungsfreiheit in Europa geht oder um ihre digitalen Plattformen.
Ich wünsche mir vom Weihnachtsmann, daß ersteres der Hauptgrund ist.
Danke Mr. President, weiter so.
Wie ich schon heute zu einem anderen Artikel schrieb.
Der Wind dreht sich, das Weheklagen wird laut und befriedigend über alle Grenzen zu hören sein.
Jo. Aber ich denke die Menschen die das feiern werden sie übertönen.
„Europa, das neue Land der Freiheit“…ist das eine Art von Umkehrung wie „Krieg ist Frieden“ in Orwells „1984“, oder? Wer weiß…
Na? Wie schmeckt der Schluck aus der eigenen Pulle?
Vermutlich zu wenig an Fähigkeit zur Selbstkritik. Solche Menschen verrennen sich nur immer weiter, leider.
Damit kommen die noch nicht so richtig klar.
Und ich glaube auch nicht, dass die intelligent genug sind um zu kapieren, dass das erst der Anfang war
So langsam geht das Gejaule der EU jetzt richtig los
https://web.de/magazine/politik/us-politik/eu-kommission-droht-usa-einreiseverboten-41723358
So machttrunken wie dieser Politadel ist, schmeckt eben nur der Champus aus Steuergeld finanziert.
Schon immer wieder die dreiste Lüge gem. Zitat:
„Der DSA sei demokratisch beschlossen worden und gelte für alle Unternehmen, die in der EU tätig seien, unabhängig von ihrem Herkunftsland.“
NIE hat ein Mitgliedstaat, deren Bevölkerung, geschweige alle Mitglieder dies in Auftrag gegeben und vor allem beschlossen.
Es ist wie immer in der westlichen Welt ein DIKTAT von einer NICHT demokratisch bestimmten Institution (EU Kommission) was man einem machtlosen Ja-Sager Parlament vorlegt.
Manche fordern das Ende der faschistischen EU, die alles an Macht, Geld, Wirtschaft und HumanResource an sich binden will auch über Grenzen der EU hinaus.
Aber, aber, aber… die Kaiserin der EU hat es doch befohlen…
Gespielte Empörung, ansonsten wäre der US Botschafter eingestellt worden …. Sie wissen, es ist ein Spiegel der bei näherer Betrachtung nach hinten losgehen kann. Abwarten ….
Was juckts denn einen amerikanischen Riesenmammutbaum wenn ein paar Pinscher ihr Beinchen heben?
Ja, jetzt drehen sie alle völlig durch und springen im Dreieck…Wie lächerlich sich diese Personen gerade machen, merken sie selbst nicht.
… made by Trump … ich hätte das gern noch weit progressiver …
Die entsprechenden, immer die gleichen, Politiker sind empört? Dann war alles richtig!
Habe lange nicht mehr so gelacht…. Solchen Leuten ihr eigene Medizin zu verabreichen, ist der erste Schritt!!!
Der zweite Brüller: von Hodenberg…….
Was Herbert Wehner wohl aus diesem Namen gemacht hätte? Lol