78,3 Prozent
Volksentscheid: Schweizer Bürger erteilen Einführung einer Erbschaftssteuer klare Absage
Die Schweizer Stimmberechtigten lehnten in zwei Volksabstimmungen mit klaren Mehrheiten die Einführung einer Erbschaftssteuer sowie die Einführung eines Bürgerdienstes ab.
Die Schweizer Bevölkerung hat in zwei Volksentscheiden klar gegen die Einführung eines allgemeinen Bürgerdienstes sowie gegen eine Erbschaftssteuer für Wohlhabende votiert. Laut dem amtlichen Ergebnis lehnten 84,2 Prozent den Bürgerdienst ab. Zudem stimmten 78,3 Prozent gegen die von den Jungsozialisten vorgeschlagene Erbschaftssteuer von 50 Prozent auf Vermögen ab 50 Millionen Franken. Theoretisch hätte diese Steuer rund vier Milliarden Franken jährlich einbringen können, da etwa 2.500 Steuerpflichtige mit einem Gesamtvermögen von circa 500 Milliarden Franken betroffen wären. Die Jungsozialisten wollten dieses Kapital in die Finanzierung von Klimaschutzprojekten stecken.
Gegen die umstrittene Erbschaftssteuer wandten sich nicht nur die Schweizer Bundesregierung, sondern auch ein Bündnis aus Wirtschaftsorganisationen entschieden – sie fürchteten, wohlhabende Bürger könnten auswandern und so die gesamten Steuereinnahmen schmälern. Als global führender Platz für die Verwaltung fremder Vermögen könnte die Schweiz diesen Rang nach Einschätzung der Boston Consulting Group bereits in diesem Jahr einbüßen.
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Juso-Vorsitzende Mirjam Hostetmann erklärte zuvor, die Superreichen würden das Klima durch ihren Luxusverbrauch am meisten schädigen: Die zehn vermögendsten Familien emittierten ebenso viel wie 90 Prozent der Bevölkerung. Nach dem klaren Nein der Wähler erklärte sie gegenüber dem SRF: „Die Gegner führten seit einem Jahr eine massive Kampagne und hatten ein zehnmal höheres Budget als wir. Das Resultat erstaunt deshalb nicht wirklich.“
In den meisten Kantonen der Schweiz unterliegen Ehegatten sowie unmittelbare Nachkommen derzeit keiner Erbschaftssteuer, wohingegen für weitere Erben kantonale Besonderheiten greifen.
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Die Vorlage für eine allgemeine Dienstpflicht – sei es im Militär, in der Katastrophenhilfe, in der Bildung, im Gesundheits- oder im Sozialbereich – scheiterte am erforderlichen Ständemehr. In sämtlichen ausgewerteten Kantonen stimmte die Bevölkerung mit Nein. Bisher besteht lediglich Wehrpflicht für Männer mit Option auf Zivildienst, Frauen dürfen freiwillig dienen; Regierung und Mehrheit der Parteien sprachen sich dagegen aus, da zu viele Arbeitskräfte fehlen und Kosten explodieren würden. Lediglich die Grünliberale Partei (GLP) und die Evangelische Volkspartei (EVP) unterstützten das Vorhaben.
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Richtig, der Politik darf man nicht mehr geben.
die politik hat jetzt sowieso freie fahrt , denn die buerger haben mit
fast 75% gegen die digitale integritaet gestimmt. (kanton zuerich)
sie wollten die e-ID, und nun bekommen sie auch noch die komplette digitalisierung des lebens aufgedrueckt.
das recht auf analoges leben wurde verwirkt.
tja, aus die maus.
**Die Initiative verlangte, dass ein neues Grundrecht in die Kantonsverfassung aufgenommen wird. Dieses soll die Menschen vor Überwachung, Datenmissbrauch und automatisierten Entscheidungen schützen und ihnen das Recht geben, staatliche Leistungen auch offline zu beziehen. Der Kontakt mit Behörden, Post oder Bank soll analog möglich sein. **
Die Kantone Genf und Neuenburg haben das Recht auf ein Leben offline aber schon in der Verfassung. In anderen Westschweizer Kantonen gibt es dazu Bestrebungen.
Das ist weise! Die Schweiz will die Vermögenden halten!
In der Schweiz herrscht auch EchteDemokratie, und nicht UnsereDemokratie.
Am 28. September 2025 stimmte das Schweizer Volk über die Einführung eines staatlichen digitalen Identitätsnachweises (E‑ID Gesetz) ab: 50,39 % dafür, 49,61 % dagegen.
Echte Demokratie bedeutet, dass das Volk entscheidet. Und das Volk hat schon sehr oft bewiesen, dass es seine Freiheit nutzt, um sich unfrei zu machen (siehe oben).
Letztlich ist es trotzdem demokratisch und sollte akzeptiert werden. Aber persönlich würde ich Gesellschaften, in denen das einfache Volk uneingeschränkt das Sagen hat, eher meiden. Die zunehmende Volksverdummung bestärkt mich in dieser Ansicht zusätzlich.
Ja, diese Abstimmung war nicht gut Es war der zweite Anlauf, und die Drohung war, wenn man nicht zustimmte, dann würde man durch Nicht-Schweizer-EIDs beherrscht werden.
Insgesamt kann man aber sehen, dass das Schweizer Volk recht vernünftig votiert.
Dadurch, dass man auch die Entscheidungsmacht hat, kommt auch die Verantwortung, Nach Deiner Einschätzung hätten die Schweizer auch für die 30 Tage Urlaub stimmen müssen. Wurde aber klar abgelehnt, weil sie wussten, dass das die Wirtschaft schädigen würde.
Na ja, die Wahlbeteiligung bei der „30-Tage-Urlaub“-Initiative lag unter 50 %. Ob das Volk dabei wirklich wusste, was für die Wirtschaft gut ist oder nicht, sei dahingestellt. In erster Linie hängt so etwas auch davon ab, wie zufrieden bzw. wohlhabend ein Volk ist. Wenn die ganze Welt plötzlich aufhören würde, ihr Geld in der Schweiz zu parken, wäre es spannend zu beobachten, wie sich die Zufriedenheit der Menschen dort entwickeln würde. Und wie sie zu 30 Tagen Urlaub stehen würden, wenn sie zunehmend ärmer würden. Mehr Urlaub würde sie nämlich nicht reicher machen, im Gegenteil. Dennoch wären sie vermutlich dafür, allein schon, weil sie sich ungerecht behandelt und ausgebeutet fühlen. Und genau das verdeutlicht dann meinen Punkt bezüglich der Unmündigkeit.
Ja, dto.! … Ich Frage mich auch, wenn es bisher keine Erbschaftssteuer a la Germany gab, wieso stand auf einmal eine Einführung also zur Volksabstimmung an???
Dass da seit einiger Zeit auch nicht mehr Alles rund läuft, ist offensichtlich! Die schaffen sich doch nicht ganz langsam auch ab? … Ich hoffe nicht, ist so ein Bisschen wie eine „Bastion“.
Ja, das Volk als solches mag im Median dumm sein.
Die MdB hingegen nur wenig schlauer, dafür ganz erheblich böser und korrupt.
Insofern ist direkte Demokratie der hiesigen Parteiendiktatur vorzuziehen:
Der Wähler „wählt“ die Liste ab Kopf. Die Parteimitglieder wählen Delegierte, diese nicken die vorgegebene Liste ab. NIEMAND außerhalb der Führungszirkel entscheidet über die ListenREIHENFOLGE.
CH ist unterlaufen von Woki und Co. Der Drops ist gelutscht.
Da herrscht noch Anstand.
Kluge Schweizer!
Die schweizer Demokratie sei gesegnet. Eine echte, eine wahre Demokratie.
Demokratie wäre es, gemäß der Meinungsanteile zu einem Kompromiß zu kommen. Das Minderheitslager von der Mitwirkung auszuschließen, ist gerade keine Demokratie.
Deine Wahrnehmungen sind so pervertiert, dass es schon eine professionelle Hilfe beansprucht werden sollte. Versuch bitte für den Anfang die Definition des Begriffes „Demokratie“ zu verstehen.
Dafür hat die Schweiz ein Vermögensregister! Man kann halt nicht alles haben 😀
„Schweizer Bürger erteilen Einführung einer Erbschaftssteuer klare Absage“
Diese Aussage ist irreführend, weil ungenau.
Bis auf zwei Kantone haben alle ein Erbschaftssteuergesetz.
I.d.R. gilt aber bei direkten Nachkommen ein Steuersatz von 0 (NULL).
Dieser kann auf kantonaler Staatsebene jederzeit geändert werden.
Letztendlich ging es in diesem Referendum genau darum.
Im Übrigen hat die Schweiz eine aktive jährliche Vermögensbesteuerung sowie eine Grundstücksgewinnsteuer in erheblicher Höhe auf Verkäufe.
Nicht alles so goldig.
So sieht es aus…hier ist nit die heile Schoggiwelt…🍫🍫🍫
Auch nicht ganz präzise.
Bisher nimmt der Bund keine Erbschaftssteuer. Das ist zur Zeit rein kantonal.
Die Initiative wollte eine auf Bundesebene einführen.
„i.d.R bei 0“
Naja… also klar, wenn man unterhalb des Freibetrags ist und so…
„Im Übrigen hat die Schweiz eine aktive jährliche Vermögensbesteuerung sowie eine Grundstücksgewinnsteuer in erheblicher Höhe auf Verkäufe.“
Ja, aber diese ist recht niedrig (je nach Kanton natürlich), sagen wir 1-2 Promille.
Es gibt die Grundgewinnsteuer, die sich vor allem gut gegen Spekulanten erweist. Die ist über die Zeit stark degressiv. Die ist nach 25 Jahren Haltezeit einstellig und man kann alle Kosten noch vorher davon runter rechnen.
Dafür entfallen auch die Kaufnebenkosten in manchen Kantonen bzw. ist sie deutlich niedriger (0% bzw. 2,5% Handänderungssteuer, allenfalls noch 1000 Franken Notargebühren.)
Ein etwaiger Makler nimmt ca. 2-3% vom Immobilienwert.
In Deutschland muss man aber mit 8-12% Kaufnebenkosten am Anfang rechnen.
Aber die Berechnungsbasis der „Vermögenssteuer“ ist doch verhandelbar, oder irre ich mich da ?
Eigentlich nicht.
Ich habe aber gehört, der Kanton Zug kennt eine Pauschalbesteuerung oder so. Ob das noch immer so ist, weiss ich nicht. Vermögenssteuer gibt es zur Zeit nur auf kantonaler Ebene.
Man kann immer wieder lesen, was in den Nachbarstaaten alles möglich ist, was bei uns als alternativlos dargestellt wird.
das ist gelebte demokratie. der bürger entscheidet aktiv. davon können wir hier nur maximal träumen.
Was entscheiden denn diejenigen Bürger aktiv, die zum Lager der Minderheitsmeinung gehören?
Mit welchem Recht sollte der Staat Menschen 50% ihres Eigentums abnehmen sollen?
Man kann nur hoffen, das sie weiterhin standhaft bleiben. Ich sehe die Schweiz als einziges wirklich demokratisches Land in Europa an.
Aber genau diese direkte Demokratie will uns die deutsche Obereuropäerin der EU, Ursula von der Leyen, mit diesem unsäglichen Kolonialvertrag (Bilaterale3) nehmen! Sie, die als ungewählte Präsidentin der EU mit Mauscheleien, Tricks und Hintertürabmachungen an die Macht kam und in allen ihren bisherigen Ämtern gnadenlos versagt hat. Die Schweiz darf dieser Fehlkonstruktion EU nie beitreten: Sie wird dann nur ausgeblutet (Niveau-Angleich an die hochverschuldete EU)! Wir müssten massenhaft Gesetze übernehmen und wenn wir nicht parieren würden, dann wäre der EUGH zur Stelle und würde uns mit „Ausgleichsmassnahmen“ bestrafen!
Immerhin klappt dort die direkte Demokratie !!
Noch, mit den Bilateralen3 wäre diese Makulatur!
Wenn man ein Berliner Testament hat und nach dem Tod des Ehepartners für das, was einem quasi schon gehört hat (wenn auch gemeinsam) und welches schon versteuert wurde, nochmals Steuern zahlen muss, ist das Raub. Dafür gibt es keine logische Erklärung.
Tja da kann man nur mit weinenden 😭 Augen auf die Schweiz 🇨🇭 blicken.
So geht Demokratie .Wir in Deutschland 🇩🇪 haben uns sich von Parteien klauen lassen.
Sagt der Freund meines Tankwarts.
Dafür hat die Schweiz eine Vermögenssteuer! Was haben Erben eigentlich für ihr Erbe getan? Gearbeitet – eher nicht?
Dafür die Vererber umso mehr.
Kein Wunder !
„Das gesamte private Reinvermögen der Schweizer Haushalte belief sich Ende 2024 auf rund 4.880 Milliarden Franken, was einen Anstieg von 180 Milliarden Franken gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Das pro Kopf Geldvermögen lag 2024 bei etwa 268.860 Euro, wobei der Median-Vermögenswert pro erwachsener Person bei etwa 168.000 US-Dollar lag.“
Gute Politik in der Schweiz. Direkte, anstelle einer repräsentativen Demokratie. Der Wille geht vom Volke aus und nicht von ungewählten Politikern. Die Dreigewaltenteilung ist in Deutschland aufgehoben. Frag den Stephan Harbarth.
Na ja, bei uns sind Erbschaften ab 54 Millionen € sogar steuerfrei. Ich würde es begrüßen, wenn man Schwerreiche zumindest gleich besteuern würde, wie normale Menschen.
Jede Erbmasse ist im Rahmen ihres Entstehens bereits mehrfach besteuert worden. Dasselbe gilt übrigens für die Rente.
Steuern müssen nicht ständig erhöht und auf immer neue Phantasien erhoben, sondern sinnvoll zum Wohle des Steuerzahlers verwendet werden. Argentinien macht seit Kurzem wieder vor, wie das geht.
Es wäre auch ein Anfang wenn man Steuerbetrugsmodelle wie Cum-Ex- oder Cum-Cum Modelle endlich richtig bekämpfen würde. Auch Schweizer Banken waren den Steuerbetrügern beim Dividendenstripping behilflich. Einmal gezahlte Kapitalertragssteuer mehrfach erstatten lassen, war und ist der größte Steuerbetrug der Steuer Geschichte, Dann wären die ständigen Diskussionen über Erbschaftssteuer auch überflüssig.
Werden Sie doch! Nur Sie können sich halt keinen Steueranwalt leisten um das Gleiche zu tun wie Menschen mit ein paar Millionen in Eigentum. NIEMAND hindert Sie daran Stiftungen in Lichtenstein und co zu gründen.
Unerhört. Was erlaubt sich der Untertan. Das wäre in der BRD unmöglich.
Bei uns ist das Volk der Souverän! NR, SR und BR stehen unter dem Volk.
Noch haben die normaldenkende Schweizer eine klare Mehrheit.
Deren Regierung plant aber weiterhin den EU-Beitritt!
EU wäre das Ende der Schweiz!
In der Schweiz scheint der Neid Einzug zu halten. Leider im Kern immer elterliches Versagen bei der Erziehung. Deutschland sollte als schlechtes Beispiel vorangehen.
Die Conföderierten Helvetier sind schon zu beneiden. Die haben auch mal darüber abgestimmt, ob die Einwanderungsquote die 10 % übersteigen darf. Haben natürlich mit Nein gestimmt.
Und auf Bundesebene dürfen Parteien nicht zusammenarbeiten (Koalitions-Verbot). Die sollen sich streiten, nicht verbrüdern. Recht so!
Wenigstens da haben die Schweizer aufgepasst und lassen sich die Butter auf dem Brot nicht zweimal besteuern. Wäre ja noch schöner.
Bei den Almans würde es in solch einem Fall ein Hauen und Stechen inklusive einer Neiddebatte geben, die sich gewaschen hat.
Finde den Fehler
Und interessanter Weise, will bei uns nur die AFD mehr Demokratie, wie in der Schweiz. Die Bürger wollen keinen Sozialismus, er wird ihnen von einigen militanten Gruppe aufgezwungen. Aber die Feigheit hier zu Lande ist gigantisch. Die FDP traut sich nicht liberal zu sein, die Union nicht konservativ. Die Industrie geht lieber mit den Grünen unter und die Bürger wollen sich nicht wehren.