Baden-Württemberg
Ministerpräsident Kretschmann kritisiert Grünen-Kurs: „Wenn man mit 10 Prozent zufrieden ist, kann man das so machen“
Baden-Württembergs Regierungschef Winfried Kretschmann hat den Kurs der Grünen scharf kritisiert. „Wenn man mit 10 Prozent zufrieden ist, kann man das so machen“, so Kretschmann
Von
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat kurz vor dem Ende seiner Amtszeit deutliche Kritik an der Bundespartei der Grünen geäußert. In der SWR-Sendung „Zur Sache Baden-Württemberg“ sagte der 76-Jährige, das Verhältnis zur Bundespartei sei „immer sehr gespannt“ gewesen. Die Führung arbeite mit „einem gewissen Tunnelblick“ und man richte den Blick „nur auf seine Ziele“. Damit sei man im Wettkampf mit anderen. „Wer formuliert noch die radikaleren Ziele? Das ist nicht mein Ding gewesen.“ Und weiter: „Besonders radikal zu sein, das habe ich in der Studentenzeit versucht. (…) Das ist ein Irrtum. Der führt einfach nicht zu dem, was man sich erhofft.“
Der aktuelle Kurs sei politisch erfolglos, sagte Kretschmann. „Das Wichtige ist, dass man Mehrheiten bekommt hinter das, was man macht. Sonst kann man in einer Demokratie einfach nicht erfolgreich sein.“ Die Grünen sprächen bundesweit zu wenige Wähler an. „Wenn man in die Breite will, muss man auch sein Programm breiter machen.“ Aktuelle Umfragen sehen die Partei bei elf bis zwölf Prozent.
Werbung
„Wenn man mit 10 Prozent zufrieden ist, kann man das so machen, wie die Bundespartei das jetzt wieder macht. Das hat sie schon oft so gemacht“, so Kretschmann. Dann könne man allerdings viel weniger bewegen als mit 30 Prozent und entsprechenden Mehrheiten. Erfolgreiche Politik brauche einen anderen Ansatz: „Klar in den Zielen, offen in den Wegen.“ Dadurch könne man „sehr viel mehr und vor allem dauerhafter, also nachhaltiger gestalten“.
In Baden-Württemberg liegen die Grünen aktuell bei 17 bis 20 Prozent und damit deutlich hinter der CDU sowie zuletzt auch hinter der AfD, inzwischen nur noch auf Platz drei. Bei der Landtagswahl 2021 erreichte Kretschmann noch 32,6 Prozent. Den Absturz in den Umfragen führt Kretschmann auf „bundespolitische Gründe“ zurück. „Denken Sie der Absturz der Ampel, der Absturz im öffentlichen Ansehen von Robert Habeck.“ Diese Faktoren „schwingen“ aus seiner Sicht durch. „Dass wir jetzt mal hinter der CDU zurücklagen, das war beim vorletzten Mal auch so. Dann haben wir sie bei der Wahl trotzdem überholt.“
Werbung
Ministerpräsident Kretschmann hatte seine Partei bereits nach dem schwachen Abschneiden bei der Europawahl 2024 scharf kritisiert. Die Grünen müssten entscheiden, ob sie eine Bündnispartei sein wollen oder eine Milieupartei, sagte er damals. Im Frühjahr 2025 folgte die nächste Auseinandersetzung – diesmal in der Migrationspolitik. Kretschmann erklärte, die Grünen hätten bis heute kein belastbares Konzept, um zwischen legaler und illegaler Migration zu unterscheiden.
Lesen Sie auch:
Nach Grünen-Aus
Nietzard zieht Bilanz: „Für mich persönlich hat das ganze Jahr überhaupt nichts gebracht“
Jette Nietzard zieht in einem Zeit-Interview Bilanz über ihre Zeit als Co-Vorsitzende der Grünen Jugend und bereut vor allem, provokante Posts aus Angst vor Konsequenzen gelöscht zu haben. Sie wünscht sich einen „linken Populismus“.Vor Parteitag
„Kurs nach links rücken“: Grüne Jugend erhöht den Druck auf die Parteiführung
Vor dem Parteitag in Hannover verlangt die Grüne Jugend eine klare Neuausrichtung. Co-Vorsitzender Luis Bobga fordert, die Partei müsse ihren Kurs „nach links rücken“, weil sie aus seiner Sicht zu vorsichtig agiere.Kretschmann tritt im kommenden Jahr nicht mehr an. 2026 müssen die Grünen ihren einzigen Ministerpräsidentenposten verteidigen; Spitzenkandidat wird der ehemalige Bundesagrarminister Cem Özdemir. Obwohl die nächste Landtagswahl in Baden-Württemberg ansteht, hält die Partei ihren Bundesparteitag ab Freitag in Hannover ab – ohne eine Verabschiedung Kretschmanns. Er sagte dazu: „Das Verhältnis von mir zu meiner Bundespartei war immer sehr gespannt. Insofern ist es vielleicht auch ehrlich.“
Freund werden


Freund von Apollo News werden
Aktuelle Umfragen sehen die Partei bei elf bis zwölf Prozent.
Das sind leider noch 10% zu viel !
viel weniger koennen es kaum werden, da die zahl der gruenenpolitik-profiteuere relativ stabil bleibt.
Alt Maoist Kretschmann packt mal wieder seine Dampf-Nudeln Weisheiten aus.
10 Prozent für die Grünen sind schon viel zu viel. Kretschmann hat zusammen mit der CDU das einstige Musterländle Baden-Württemberg heruntergewirtschaftet. Berliner Zustände sind in Stuttgart nicht mehr sehr weit. Keine Grünen mehr, dann gibt es auch keine Probleme mehr
„die Grünen hätten bis heute kein belastbares Konzept, um zwischen legaler und illegaler Migration zu unterscheiden.“ Das wollen sie ja auch garnicht, denn auf ihren Plakaten steht „Kein Mensch ist illegal“! Und die Grünen sind es, die die Flaschen verbieten, wenn ein Gast im Lokal damit bedroht wird. Der Wirt schmeißt den Gast RAUS!
@Julie, linksrotgrüne stehen für Masseneinwanderung. Ich verstehe es nicht! Hören die ihren eigenen Landräten, Bürgermeistern nicht zu, die seit Jahren die Überforderung unserer Infrastruktur in den Kommunen beklagen?Hassen diese Realitätsverweigerer unser Land?Ich hab Diskussionen mit Leuten geführt, die mir erklären wollten, das wir noch viel mehr Platz haben für Geflüchtete..in Meck-Pom zum Beispiel. Also, ich kann meine Fassungslosigkeit kaum in Worte fassen. Warum ist und Wie war es möglich, in relativ kurzer Zeit,Millionen Deutschen Rassismus zu unterstellen,wobei wir einfach nur unser relativ friedliches, auskömmliches Leben vor 2015 wiederhaben wollen.Frau Merkel hat ein Riesenfehler begangen. Ich zähle mich zur Mittelschicht (noch),arbeite im Gesundheitswesen und Zahle nicht wenig Steuern und Sozialabgaben.Für Wen ? Jetzt kommt die Weihnachtszeit und ich weiß,das ich wieder viele Rentner im Supermarkt sehen werde,die sich nur noch das Nötigste leisten können. Deprimierend !
Doch doch, die Grünen machen das genau richtig, man muss sie darin bestärken.
Zu Weihnachten wünschen wir uns einen ausgefeilten grünen Verbotsplan unter jedem Weihnachtsbaum im Hochglanzformat !!
Mit den Politik-Rezepturen einer Jette Nietzard müsste man den
Hundert Prozent-Stimmenanteil locker knacken können #Winfried, oder nicht ?
„Dass wir jetzt mal hinter der CDU zurücklagen, das war beim vorletzten Mal auch so. Dann haben wir sie bei der Wahl trotzdem überholt.“ Wie dieses „Überholt“ zustande kam, lag wahrscheinlich nur an den Auszählern der Wahlzettel…
Es lag vor allem am Schwarzen Donnerstag und an S21.
„Dä Bevölkärong wärd dorchgeömpft, dann äst es vorbei mät där Pandemie!“
Wie erklärt man jemand der Probleme beim denken hat ,
das er Probleme beim denken hat ?
Linksradikal hat zusammen mindestens 20 % !
Das ist die eigentliche Krankheit !
Ein symptomatisch sympathisches „Länd“ aufgrund seiner hohen Zahl an Denunziationsportalen {zunehmend?} und damit einer sehr effektiven Regierung.
Fehlt nur noch der nächste Schritt, die Denunziationsportale demnächst um Sykophantenportale zu erweitern.
Dann wäre die Wählerzustimmung noch größer oder?
#Sarkasmus ist nah
Dieser marxistische, alte Zausel ist unbelehrbar. So ist eben die grüne Sekte. Da gibt es keinen Widerspruch.
Mich interessiert, von wem die gelenkt und gesteuert werden. Diese Mafia-Strukturen sind über Jahrzehnte aufgebaut.
Tja, Herr Kretschmann! Für Ihre meist junge Klientel sind Sie nichts weiter als ein alter weißer Mann ohne jegliche Kompetenz, dessen Kompetenz sie ohne weiteres infrage stellen! Diese Klientel versteht nicht einmal, dass sie vom hohen Ross herunter müssen, bevor sie sich endgültig das politische Genick brechen. Sie sind ein kläglicher Haufen verirrter Schafe. Geistig hingerichtet durch eine ebenso verblendete Lehrmeisterei des ideologischen Grauens an den gegenwärtig lehrenden Universitäten und Schulen. Aber auch von der Generation, der Sie angehören, Herr Kretschmann.
Dass ausgerechnet die Stuttgarter, die quasi zu 100% von den zwei (!!!!) ansässigen Automobilbauern sowie Groß-Zulieferern wie Bosch & Co abhängig sind, mit Begeisterung Grün gewählt haben, ist ein historisches Testament an Wohlstandsverwahrlosung. Historiker werden nach der „Transformation“ einmal auf Stuttgart blicken wie auf das Ruhrgebiet und sich fragen, wie aus den „Dichtern und Denkern“ nur solche komplett verblödeten Hohlbrote werden konnten.