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Hamburger Bürgerschaft

Nach Brandanschlag: „Solidarität werden Sie nicht bekommen“, sagt Grünen-Politikerin zur AfD

„Wir teilen nicht dieselben Werte, nicht dieselbe Haltung, nicht dieselben Ziele“: Sina Imhof, Grünen-Fraktionschefin in der Hamburger Bürgerschaft, erklärt der AfD nach dem Brandanschlag auf Bernd Baumann, sie habe Solidarität nicht verdient.

Verweigerte der AfD die Solidarität: Sina Imhof, Fraktionschefin der Grünen in der Hamburger Bürgerschaft (Screenshot von YouTube, https://www.youtube.com/watch?v=FuhlRbJLD1M&t=3978s)

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Nach dem Brandanschlag auf das Auto des Hamburger AfD-Bundestagsabgeordneten Bernd Baumann am 3. November, zu dem sich eine linksradikale Gruppe bekannte (Apollo News berichtete), nutzte die AfD in der Hamburgischen Bürgerschaft ihr Debattenanmelderecht und beantragte eine Aktuelle Stunde mit dem Titel: „Linker Terror gegen Politiker – bedrückendes Schweigen von Senat und Bürgerschaftspräsidium“.

Während die AfD-Fraktion die gestrige Aktuelle Stunde mit mehreren Redebeiträgen prägte und mehrfach die mangelnde Anteilnahme und Empörung über den Anschlag beklagte, hielten sich Vertreter der übrigen Parteien zunächst bewusst zurück.

Erst zum Ende der Debatte trat Grünen-Fraktionschefin Sina Imhof für eine Gegenrede ans Rednerpult. In ihrer größtenteils an die anwesenden Zuschauer gerichteten Rede wies sie zunächst die Behauptung zurück, dass sich Vertreter der anderen Fraktionen nicht deutlich gegen den Anschlag positioniert und gegen politische Gewalt ausgesprochen hätten: „Auch heute haben Vertreterinnen aller demokratischen Fraktionen gleich zu Beginn ihrer Reden deutlich gemacht, dass von niemandem in diesem Hause Gewalt ein legitimes Mittel des politischen Diskurses ist“, sagte die Grünen-Politikerin.

Imhof ging sodann auf den zentralen Punkt der AfD-Kritik ein – die mangelnde Solidarität der anderen Parteien. Dieser Forderung erteilte sie vom Rednerpult unter Beifall aller anderen Fraktionen außer der der AfD eine klare Absage. Wörtlich sagte Imhof: „Solidarität ist ein Gefühl, ein Einstehen füreinander. Ein Einstehen füreinander, das daraus resultiert, dass Menschen dieselben Werte, dieselbe Haltung und dieselben Ziele teilen.“

Imhof machte klar, dass sie diese Grundlage bei der AfD nicht sieht: „Ich glaube, das ist heute deutlich geworden, dass wir das hier nicht tun – nicht mit der ganz rechten Seite. Und deshalb hören Sie auf, Solidarität werden Sie nicht bekommen. Wir teilen nicht dieselben Werte, nicht dieselbe Haltung, nicht dieselben Ziele.“ Damit brachte Imhof im Umkehrschluss letztlich zum Ausdruck, dass sie sich nur mit politisch weitgehend Gleichgesinnten solidarisch zeigen könne.

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Zuvor hatte AfD-Fraktionschef Dirk Nockemann in seiner Rede scharfe Kritik an Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Innensenator Andy Grote geübt und ihnen vorgeworfen, durch ihr Schweigen zur Gewalt gegen AfD-Politiker beizutragen. Das Schweigen, so Nockemann, werde „von vielen Menschen im Land als Zustimmung verstanden, als unverhohlenes Goutieren von roher Gewalt gegen die AfD“.

Die übrigen Parteien verfolgten in der Bürgerschaftsdebatte zunächst die Strategie, nicht wirklich auf die Vorwürfe der AfD einzugehen. Erst im späteren Verlauf meldeten sich CDU, SPD, Linke und Grüne zu Wort. CDU-Politiker Dietrich Wersich stellte klar, dass es „keine Rechtfertigung für Gewalt in der politischen Auseinandersetzung“ gebe, warnte aber zugleich davor, „Verfassungsorgane in die Nähe von Tätern zu rücken“.

Imhofs abschließende Worte markierten schließlich den Schlusspunkt einer aufgeladenen Debatte. Sie verweigerte der AfD nicht nur ihre Solidarität, sondern warf der Fraktion ihrerseits eine Rhetorik vor, die in aller Regelmäßigkeit auf „kulminierte, geschürte Hetze“ zurückgreife.

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270 Kommentare

  • Mit Baldur Springmann und Werner Vogel gehörten zwei ehemalige NSDAP-Mitglieder zu den Gründungsmitgliedern der Grünen.

    403
    • Interessant, interssiert die Wähler dieser Partei nicht.

    • Das Dumme und Böse bei der Arbeit! … Es wirkt!

      150
      • Wenn Sina Imhof das so sagt,
        dann haben wir 15 Millionen wohl Unrecht.
        Sorry Sina! ……..China>Sack Reis.

    • Die gab es aber auch bei allen anderen Parteien. Damit kann man sie kaum packen.

      -68
      • Nö, da ist die AfD definitiv nicht im Boot.

      • Bei der AfD meines Wissens nach nicht. Bei allen anderen Parteien stimmt das.

      • Bei der AfD Gründung gab es diesen Personenkreis nicht.

      • Ja da haben sie recht !! Aber bei keiner anderen Partei Deutschlands merkt man die Gründungs DNA Derart wie bei den Grünen !!!
        Das muss ihnen doch selbst schon aufgefallen sein wenn sie über einen Grundschulabschluss gekommen sind !!

      • #Tobi

        Die AfD ist natürlich ausgenommen. War ersichtlich auf das Kartell bezogen.

        -24
    • Mag sein. Aber muss man unbedingt die einfältige linke Methodik kopieren, alles Abweichende irgendwie anzubräunen?

      • Es gibt kein demokratischen Rechtsstaat auf deutschen Boden!

    • Solidarität von Linken für Baumann? Das wäre so als würde man sich auch über die Solidarität eines Brandstifters freuen.

    • Eben Sozialisten unter sich!!

    • Und wurden laut eines anderen G. von Kommunisten übernommen.Das ging so-auf Parteitagen wurde so lange gelabert bis alle anderen abgehauen sind,dann konnten die Kommunisten ihre Leute wählen.

    • In der Aufzählung fehlt noch Haußleiter, ebenfalls strammer Nazi und Gründungsmitglied der Grünen, wie Gruhl und Grzimeck, die von der NSDAP zu den Grünen sind und deren Pressesprecher sie waren, wobei Gruhl noch einen Abstecher über die SED genommen hat. Beuys, dafür bekannt dass er Leberwurst irgendwo hingeschmiert hat, war völkisch bis ins Mark und war ebenfalls Gründungsmitglied. Im Übrigen gibt es eine Tabelle bei Wikipedia, welche Politiker mit Funktion von der NSDAP in die Altparteien gegangen sind. Schämen sollen sie sich allesamt. Von der AfD war und ist niemand dabei.

    • Dann schauen Sie doch einmal in die Wiki-Liste ehemaliger NSDAP-Mitglieder die in den kartellparteien zu großer Macht und Einfluss kamen: Filbinger, Kiesinger und dieser Dreck. https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_ttig

      -23
    • „dann schreiben Sie einfach nicht mehr bei AN. Problem für alle gelöst!“

      Das mögen Sie sich wünschen, aber Problemen und unangenehmen Themen aus dem Weg zu gehen, entspricht nicht meiner Art. Sie können sich gerne zurückziehen. Ich bin nicht hier, um Teil eines Einheitsbreis zu sein, und auf das gegenseitige Schulterklopfen, das hier gut zu beobachten ist, kann ich ebenfalls verzichten. Sie wahrscheinlich nicht. Abseits dieser Blase sind Sie ein Niemand.

      -29
      • Und sie sind hier ein Niemand, also was solls…

      • Ein Loch ist in der Meinungsverunstaltung !
        Woher kommt es, einfach in den Spiegel schauen.
        Ein Spiegel sagt zur Visage mehr als hundert Worte!

      • Reines Wunschdenken. Jeder Blinde sieht, dass das nicht stimmt.

        -24
    • „Nein, die AfD ist da definitiv nicht im Boot.“

      Und das aus einem einfachen Grund: 2013 waren die meisten ehemaligen NSDAP-Mitglieder längst verstorben. Es ist zugleich amüsant und tragisch zu beobachten, dass die politische Debattenkultur heutzutage offenbar fast ausschließlich daraus besteht, den jeweils „bösen Nazi“ auszumachen – wohl, weil niemand mit diesem Stempel in Verbindung gebracht werden möchte und echte Argumente fehlen. Böse Zungen würden hier wohl von Volksverdummung im Endstadium sprechen.

      -55
      • Atlas, wenn wir Ihnen so auf den Keks gehen, dann schreiben Sie einfach nicht mehr bei AN. Problem für alle gelöst!👍

      • Das liegt nicht daran das es keine verfügbaren Nazis 2013 mehr gab .Außerdem hatten die da schon ihre politische Heimat gefunden . Die AFD ist aus einem anderen Grund und von nicht unbedingt von primär politischen Menschen Gegründet worden !! Da waren eher wirtschaftliche Interessen Ausschlaggebend .

      • „Amüsant und tragisch zu beobachten“ sind in erster Linie Ihre verzweifelten Verrenkungen hier im Schutze der Anonymität, um wenigstens verachtet statt völlig ignoriert zu werden.

        Wann gedenken Sie sich mal zu bedanken für die unverdiente Gratis-Aufmerksamkeit, mit der wir Sie täglich vor dem endgültigen Zusammenbruch bewahren?

      • Das theoretisch jüngste ehemalige NSDAP-Mitglied war 2013 86 Jahre alt. Die meisten natürlich deutlich drüber bzw. tot. Wie viele Politiker kennen Sie, die 86 Jahre oder älter sind? Euer ständiges Ausweichen und Negieren von einfachen logischen Zusammenhängen, damit es in euer Weltbild passt, geht mir langsam gehörig auf den Keks.

        -18
    • @ Persona non gratinata

      Offenbar reize ich Sie außerordentlich, wenn Sie sich so oft die Mühe machen, mir zu schreiben – nur um mich verkrampft und scheinintellektuell verletzen zu wollen. Auf den Inhalt sind Sie noch nie eingegangen. Dass Sie sich dabei derart auf meine Person fixieren, sagt mehr über Ihren Charakter als über mich.

      -38
      • Ich kann mich nicht erinnern, Sie etwas gefragt oder gar zur Absonderung Ihres üblichen Mehr desselben aufgefordert zu haben.
        Um Sie aber zu beruhigen: Da Sie inhaltlich nichts Diskussionswürdiges vorbringen, amüsiere ich mich mit der Diagnose der inneren Verfaßtheit, der Ihr Auftreten geschuldet ist.
        Seien Sie dankbar, daß ich Ihrer ansonsten vollkommen wertlosen Anwesenheit einen Nutzen schenke, wenn auch natürlich nur im Rahmen Ihrer Möglichkeiten.

      • Mein Kommentar hat wohl ins Schwarze getroffen. Man erkennt es daran, dass aus ihrem scheinintellektuellen Geschwafel nun ein wirres Geseier geworden ist, dessen unnötige Komplexität offenbar aus mangelndem Selbstwertgefühl entspringt. Ich wünsche einen schönen Tag.

        -26
  • Dieser Kommentar (von Fr. Imhof) symbolisiert den Abschied vom Abendland. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

    226
    • Ja, das zeigt die abgrundtiefe moralische Verkommenheit der Grünen. Neulich war zu lesen, eine Grüne startete eine Umfrage zum Ausschluss von AfD-Wählern von Organspenden. Das sind unsere Demokraten, pfui Teufel.

      242
      • können sie doch machen, aber hoffentlich verzichten dann diese Menschen auch auf ein Organ eines AFD Wählers, sind ja nicht gerade wenige

      • Steinmeier verliebt:
        https://cdn.prod.www.spiegel.de/images/5d66b9c1-d9d6-486a-a0e2-623ab5af2fc9_w1200_r2_fpx48_fpy39.jpg

        „Die Grünen haben das Land verändert – und das Land hat die Grünen verändert. Deutschland ist offener geworden und vielfältiger, menschlicher und moderner in diesen 40 Jahren…

        Gewachsen sind sie nicht zuletzt an ihrer Bereitschaft, Verantwortung zu schultern für alle Menschen in diesem Land – und für Rechtsstaat und Demokratie…

        Darf denn ein überparteilicher Bundespräsident einer einzelnen Partei danken? (…) Keine Sorge, der Bundespräsident ist und bleibt überparteilich. Aber parteiisch bin ich sehr wohl – ich glaube, ich muss es sogar sein in dieser Zeit: parteiisch für die Demokratie!…“
        https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Frank-Walter-Steinmeier/Reden/2020/01/200110-Gruenes-Jubilaeum.html

        -23
      • Dieser gemeine Hass hat weibliche Wurzeln. Er kam erst mit dem Eindringen der Frauen in die Politik.

        127
      • Unanhängig davon, was ich wähle oder nicht wähle, kommt kein Organ von mir in eine(n) Grüne(n). Weder zu Lebzeiten, noch im Todesfall, weder zeitweise, noch permanent.

    • Frau Imhof versteht nicht den Unterschied zwischen Solidarität und Mitgefühl. Solidarität (ein Zusammengehörigkeitsempfinden) kann sie ja gern nur mit der lieben SPD/Jusos und der Linken/Linksjugend teilen. Mitgefühl und Empörung über Gewalt(androhungen) sollte ein anständiger Mensch auch dem politischen Gegner gegenüber an den Tag legen. Ich wüsste doch gern, wie sich Frau Imhof äußerte, würde eine politisch rechts stehende Person so gefühlskalt gegenüber linkeren Opfern reagieren. Unfassbar.

    • Doch, dazu gibt es mehr zu sagen. Es ist beschämend, wie sich grüne und rote Politiker, leider inzwischen auch zu viele schwarze, laut äußern und diese Beiträge auch noch als „unsere Demokratie und Wertebasis“ verkaufen. Das ist alles mögliche, aber von Demokratie weit entfernt und es ist vor allem unmenschlich, was in Hamburg verlautbart wurde. Pfui!!!

      136
    • Das ist die Vorstufe zum Krieg! Je stärker die AfD wird, desto schneller wird auch Mord als legitimes Mittel geduldet werden. Sah man ja auch beim Mord an Charly Kirk

    • Ja, das wollen doch die Grünen. Die sind sowas von Islam- und Schariageil…🤮

  • Nun, die Grundlage menschlichen Zusammenlebens ist die Soziallehre, die auf drei Grundprinzipien beruht: Personalität – Solidarität – Subsidiarität

    # Personalität bedeutet, daß der Mensch für andere unverfügbar ist; er ist Selbstzweck und nicht Mittel zum Zweck. In der Personalität des Menschen liegt seine geschöpfliche Freiheit begründet, die ihm nicht genommen werden kann, ohne dessen personale Unverfügbarkeit zu beschädigen, einzuschränken oder aufzuheben.

    # Solidarität bedeutet, daß da, wo die Verwirklichung personaler Freiheit die individuellen Kräfte übersteigt, eine Selbsteinschränkung der Freiheitsausübung zugunsten einer Gemeinschaft mit anderen zulässig ist. Dieser „andere“ kann dabei auftreten als Fürsorger, Mitmensch oder Konkurrent.

    # Subsidiarität bedeutet, daß (nur) das, was die kleinere Gemeinschaft überfordert, von einer größeren übernommen werden darf.

    Verweigerte Solidarität spricht dem anderen zwangsweise auch die Personenwürde ab.

    • 👍👍✌️

    • Jetzt haben Sie aber den -im Durchschnitt mental minderbemittelten- Grünen ganz schön harten Stoff geboten.

  • Warum sollten die Verursacher mit den Opfern solidarisch sein? Geht ja gar nicht!

    • Man nannte das vor einer gewissen Zeit noch Faschismus.

      • Genau. Es ist das: ‚Und willst du nicht mein Bruder sein…‘.

  • Der Staat ist für das Gemeinwohl da, heißt für Alle. In diesem Fall muss die Polizei schützen und aufklären, die sind nicht nur für die da die die Grünen Werte teilen.
    Die Finanzierung des Hauptquartiers der Antifa, die Rote Flora, ist nicht Im Interesse Aller, dient nicht dem Gemeinwohl, dürfte somit nicht mit Steuergeld finanziert werden. Auch wenn sie die Werte der aktuellen Regierung teilen.
    Solidarität der Linken braucht kein Mensch, es würde reichen wenn der Staat seine Pflicht erfüllt.

  • Aber Steuergeld von AfD-Mitgliedern wird gerne genommen…

    • Sie arbeiten hier nach der Bibel „Nehmen ist Seeliger was los Geben“.

  • Sie haben nicht die Größe, sich zu einem Minimum an Menschlichkeit durchzuringen. Wir leben mitten in einer neuen „menschengemachten“ Eiszeit.
    Ich schwanke zwischen Grusel, Schauder und Entsetzen. Und ich friere…

  • In Hamburg sagt man Tschüss!!! In diesem Fall Tschüss Zivilisation.
    Unfassbar wie meine Geburtsstadt sich entwickelt hat.
    Heute bin ich 70, meine Zukunft ist absehbar. Jedoch, was soll aus den jungen Leuten werden, die in so einer, bereits politisch, verrohten Gesellschaft aufwachsen und irgendwann als Erwachsene ihr Leben meistern müssen?

  • „Solidarität ist ein Gefühl, ein Einstehen füreinander. Ein Einstehen füreinander, das daraus resultiert, dass Menschen dieselben Werte, dieselbe Haltung und dieselben Ziele teilen.“

    Das ist das Problem. Alles, was heute wichtig ist, sei v. a. oder nur noch eine Sache des „Gefühls“. Für oder gegen Gefühle läßt sich aber nicht mehr vernünftig argumentieren.

    Und daß der Kommentar mehr ein gefühliger als ein sachlicher ist, sieht man schon daran, daß es ja wohl kaum zwei Menschen geben dürfte, die „dieselben Werte, dieselbe Haltung und dieselben Ziele“ ohne Unterschied teilen. Und abseits von Identitäten und je nachdem, wo man sucht, findet man natürlich Werte, Haltungen und Ziele, die Fr. Imhof und Hr. Baumann teilen.

    Ich frage mich, ob die Politiker, die so reden, wissen, daß sie völlig nebulöse und am Ende bedeutungslose Phrasen dreschen. Es wäre mir fast lieber, sie machten das absichtlich. Aber ich fürchte, sie glauben wirklich daran, etwas Sinnvolles beigetragen zu haben.

    • Die Frau in der Politik. Hass oder Liebe – tertium non datur.

  • Anstand, Mitgefühl aus Achtung vor dem Menschen, Menschenrechte, wie z.B. das Recht auf körperliche Unversehrtheit usw. sind u.a. meine Werte und soweit ich weiß, auch die von vielen AfD Parteimitgliedern und deren Wählern. Schade eigentlich die Begründung für Solidaritätsverweigerung.

  • Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich mir wünsche, dass…Nein, ich schreibe es besser nicht!

  • Und das ist dann keine Spaltung?

  • Ist doch gut! Da weiß man woran man ist.

  • Solidarität ist also ein Gefühl?
    – Handelt man nicht aus dem Mitgefühl heraus solidarisch, weil das, was geschehen ist, gedanklich verurteilt und, dann dementsprechend kongruent handelt?

    Solidarität war in jedem Fall vorhanden, weil alle übereinstimmten damit: dass das ,,Haus“, im Sinne von, allen Mitgliedern, in den Mund genommen wurde, dass Gewalt kein legitimes Mittel im politischen Diskurs ist; dazu wurden alle politischen Vertreter (divers, männlich, weiblich) der jeweiligen Fraktionen wörtlich einbezogen.

    Dies ist doch eine Form, der Übereinstimmung, die es nur aus der Solidarität heraus entstehen kann.

    Solidarität ist also vorhanden, nur etwas vertrackt. Mit Worten, vielleicht nur als Plattitüde?

    Somit verbleibt ein Schmunzeln darüber, dass sie nicht solidarisch mit der betroffenen Partei sein wollten, es jedoch dennoch waren: weil alle Vertreter ihre Solidarität gleich zu Beginn ihrer Reden verlautbart hatten.

    Grandios! Solidarisch selbst ein Ei gelegt!

  • Imhof: Es ist nicht wichtig von den Grünen Solidarität für H. Brandneu zu bekommen. Die Solidarität des Souverän ist wichtig.

  • Immer wieder der Versuch, sich und die anderen Altparteien als die demokratischen Parteien darzustellen und die AfD auszuklammern. Immer wieder billig, wenn man selbst inhaltlich oder durch Leistung nicht überzeugen kann und so versucht, Unterschiede zu suggerieren.

  • Solidarität von denen? Wer will die überhaupt? Die Kampfansage ist angekommen. Wie sagte Herr Steinmeier so schön- „Geben wir nicht und niemals preis, was uns ausmacht! Vertrauen wir uns selbst!
    Tun wir, was getan werden muss! „‼️

    • Bestreiken wir die Grünen und fordern ein Verbot dieser „Organisation „!

      • Nicht wählen würde reichen.

  • Die ganze Attitüde – „wir sind gegen Gewalt, aber nur wegen unserer kostbaren Prinzipien, keinesfalls wegen Euch“ – das ist so eklatant gegen die Grundidee des Christentums (Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst) gerichtet! Und: Haben die schon einmal bedacht, dass sie irgendwann mal auf die Solidarität von Andersdenkenden angewiesen sein könnten – mit welchem Recht wollen sie denn dann von diesen Andersdenkenden Solidarität einfordern? Sie leben aber in einer „Blase“ der Macht und denken über diese Machtkonstellation nicht hinaus.

    • ‚Ich bin ein friedliebender Mensch, und wer’s net glaubt, kriegt ein paar auf’s Ma.. .

  • Genau das ist doch das Problem. Terror wird akzeptiert, wenn er von den „Richtigen“ gegen die „Richtigen“ ausgeführt wird. Leider ist das nicht nur im Parlament so, sondern auch bei Staatsanwaltschaften und Gerichten. Eben genau so wie damals.

  • Ich lese im Artikel nur Zitate, die versuchen, die Gewalt zu rechtfertigen, ohne es direkt auszusprechen.

    • ‚Ich bin ein friedliebender Mensch, und wer’s net glaubt, kriegt ein paar auf’s Maul.‘

  • Ich frage mal für den Freund meines Tankwarts.
    Gab’s da nicht mal eine Petition „Grüne Verbieten „ und was ist aus der geworden?

  • Wir teilen nicht dieselben Werte, ja das würde ich zu den Grünen auch sagen.
    Aber im Gegensatz zu dieser Partei lehne ich Gewalt grundsätzlich ab, egal gegen wen sich diese richtet.
    Bei den Grünen ist die heimliche Freude nicht zu überhören.

    131
    • @P. Zilger. Mit dieser Aussage legitimiert sie die Gewalt gegen die einzige Oppositionspartei in Deutschland und kann auch als Aufruf zu weiteren Gewalttaten gegen die AfD verstanden werden.

    • es sind dieselben grünen, die seit jahren kein problem damit haben menschen in deutschland für ihre „ideologie“ mit der energiewende unter die erde zu bringen. was der grösste teil der deutschen bevölkerung leider immer noch nicht realisiert hat.

      ihr wollt die täter? deckt ihre taten auf und betreibt wirkliche aufklärung.
      an den nachhaltigen folgeschäden für bevölkerung und land kommen wir eh nicht vorbei. wir stecken bereits bis zum hals drinn.

  • Sie ist der Typ ‚Ich bin unglücklich – Ihr seid schuld daran.‘
    Und dann projiziert sie: „Und deshalb hören Sie auf, Solidarität werden Sie nicht bekommen.“ Sie weiß insgeheim, daß große Enttäuschungen auf sie warten – wg. Solidarität.

  • Ihr habt es in der Hand.
    Eine Wahl nach der anderen unter 5% schicken.

  • Die Linksgrünen sind der Nährboden für Gewalt und den Islam in Deutschland.

    348
    • deutschland war einmal das land der aufklaerung. schiller und goethe, heinrich heine. lang ist es her.

      147
      • Die Aufklärung bedeutete den Beginn der Entfremdung des Menschen von Gott. Mit ‚der Wissenschaft und der Vernunft‘, die der Mensch sich nun anmaßte, wähnte er, gottgleich zu sein und denselben nicht mehr zu benötigen. Die Folge war eine zunehmende Auflösung und Dekadenz. Das Ergebnis sehen wir täglich.

      • @Der Schlesier zur Aufklärung: m.E. fehlt parallel zur Säkularisation die Selbstdisziplin… Helmut Schmidt wies oft darauf hin, wer von Menschenrechten spricht, sollte auch über Menschenpflichten reden. Und schon in der Familie, der Schule, der Gesellschaft.

      • Sehr lange und es wird auch nie wieder so werden.

      • Es herrscht in Deutschland die Dummheit und der Hass. Es wird Zeit, daß das Volk aufsteht und den linksgrünen Spuk beendet!

    • Ist schon bedenkenswert wenn man sich selbst für einen linken Weltretter und Gutmenschen hält und die Gleichen Gedankenstrukturen Menschenbilder Freiheitvorstellungen Demokratieverständnis und Vorgehensweisen hat wie die die man eigentlich geschichtlich (1933-45) doch bekämpfen und verhindern will !!
      Eben alle Soziallisten !!Ob nun Öko oder national ! Selbst bei der Islamfreundschaft und dem Antisemitismus erkennt man die Verwandtschaft !

      142
    • Dem widerspreche ich vehement: Der Nährboden für Gewalt sind nicht politische Richtungen, sondern Menschen, die sich aufstacheln lassen, alles pauschalisieren und Feindbilder erschaffen. Wer Hass schürt und andere spaltet, schafft die Bedingungen, unter denen Gewalt entsteht. Völlig egal, welche Etiketten man trägt.

      Meine persönliche Einschätzung: Zu dieser Definition gehören für mich eindeutig auch Sina Imhof und Jonas Seehuber.

      -33
      • Da ist nicht mehr zu pauschalisieren. Die Statistiken sprechen für sich. Und da siehts schlecht aus für die Neubürger und die Antifa!

      • Einspruch, Euer Ehren! Der Sozialismus – und nur dieser – bedeutet a priori die Sozialisierung, also demnach die Einebnung jeglicher Individualität, namentlich des stets individuellen Gewissens unter die Dominanz einer triebhaften ‚Volksseele‘. Die Folgen sind entsetzlich.

      • Antwort unerwünscht: Neubürger und Antifa – sind das keine Menschen, die sich aufstacheln lassen, alles pauschalisieren und Feindbilder schaffen? SPD, Grüne, CDU, CSU – sind die nicht voll von solchen Menschen?

        Die gesamte deutsche Regierung schafft gerade Feindbilder und stachelt alles auf – mit ziemlichem Erfolg, wie man sieht.

        Lustig übrigens, daß man den Grünen alles vorwerfen darf – nur keine Kriegstreiberei…

    • Na als Nährboden für die Islamisierung würde mir noch jemand ganz anderes einfallen !

      -22
      • Weniger kryptische Kommentare würden helfen Hirnchen.

      • Die politische und Ideologische Vaterschaft mit den beiden Gründungsmitgliedern ist doch nicht zu bestreiten !! Ganz wie die Eltern die lieben Sozialistischen süßen kleinen 🙂

    • Sina Imhof würde wohl auch Verletzte auf der Straße liegen lassen, wenn diese als AfD Mitglieder zu erkennen wären.

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