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Migros-Tochter Tegut

7.400 Beschäftigte betroffen: Supermarktkette macht in Deutschland vollständig dicht

Weil sich Tegut auf dem schwierigen deutschen Markt nicht durchsetzen konnte, zieht der Mutterkonzern Migros die Notbremse: Die Supermarktkette wird vollständig aus Deutschland verschwinden. Stattdessen übernehmen Edeka und Rewe die Filialen.

Von

Tegut wird es in Deutschland künftig nicht mehr geben (Imago / Wolfgang Maria Weber).

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Aufgrund der wirtschaftlichen Bedingungen in Deutschland gibt es für die Supermarktkette Tegut keinen anderen Ausweg: Sie zieht sich komplett aus der Bundesrepublik zurück. In einer Mitteilung gab das schweizerische Unternehmen Migros, dem die Kette seit 2012 angehört, bekannt, dass sich die Lage „trotz massiver Kosteneinsparungen“ im vergangenen Jahr und einer Halbierung der Verluste weiter zugespitzt habe.

Aufgrund der gesunkenen Tegut-Umsätze kam Migros in einer internen Auswertung zu dem Schluss, dass Tegut „langfristig wirtschaftlich nicht zukunftsfähig“ sei. In Deutschland sei es sehr schwierig, sich gegen die großen Namen durchzusetzen, es sei ein „sehr anspruchsvoller, sehr preisgetriebener, kostenintensiver Markt“, monierte Migros-Chef Patrik Pörtig gegenüber der Lebensmittel Zeitung.

Eine Notlösung musste her: Die Filialen sollen von anderen Unternehmen betrieben werden. So kann voraussichtlich auch ein Großteil der 7.400 Mitarbeiter, die derzeit bei Tegut beschäftigt sind, übernommen werden. Eine Übernahme durch eine Kette, die bislang nicht auf dem deutschen Markt aktiv ist, war allerdings nicht möglich gewesen.

Deswegen musste sich Migros schließlich an die deutsche Konkurrenz wenden. Mit Edeka ist bereits ein Vertrag unterschrieben: Der Konzern übernimmt demnach einen „wesentlichen Teil“ der etwa 300 Filialen, die Tegut in Deutschland betrieben hatte. Der Lebensmittel Zeitung zufolge handelt es sich um circa die Hälfte, also um gut 150 Filialen.

Edeka wird überdies ein Logistikzentrum von Tegut, die Herzberger Bäckerei und den Betreiber der etwa 40 Teo-Filialen, Smart Retail Solutions, übernehmen. Bei Teo handelt es sich um kleine Einrichtungen mit einem abgespeckten Tegut-Sortiment, die rund um die Uhr geöffnet sind und per Digitalsteuerung von den Kunden genutzt werden können. Der Eintritt ist nur über das Vorzeigen einer Bezahlmöglichkeit gestattet, Filialmitarbeiter werden daher nicht benötigt.

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Neben Edeka übernimmt auch Rewe eine hohe zweistellige Zahl an Tegut-Filialen. Wie viele Mitarbeiter letztlich doch entlassen werden müssen, ist derzeit noch unklar. Die Übernahme durch die beiden deutschen Konzerne wird momentan noch vom Kartellamt geprüft, anschließend verschwindet das wirtschaftlich angeschlagene Tegut aus Deutschland. Migros nimmt dafür der Lebensmittel Zeitung zufolge auch hohe Abschreibungen in Kauf.

Der Neuen Zürcher Zeitung zufolge könnten die Filialen in Deutschland den Mutterkonzern schließlich 600 Millionen Euro gekostet haben – so hohe Verluste nimmt Migros jetzt offenbar in Kauf, um sich stattdessen voll und ganz auf das Kerngeschäft in der Schweiz zu fokussieren.

wl

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104 Kommentare

  • Werden die 7400 jetzt Ihr Wahlverhalten ändern? Ich denke nein!

    • Ich befürchte das auch..

      • Ein Ungarn erzählte mir im Urlaub, dass bei den Ungarn Deutschland eigentlich Doofland heißen müsste, wegen der Wähler.
        Hier sieht man übrigens die Wähler und Ihre Meinung zu AFD.
        https://youtu.be/JagqZpK5VhQ?si=gj1uOHxpwGcPpfjz

        • Das sehe ich mir auch immer an, und denke mir auch: wie bescheuert muß ein Mensch sein, um nicht zu kapieren, was hier abgeht.

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    • Keine Chance…Propaganda funktioniert in D…

      • Stehe gerade am Bahnhof und unterhalte mich zwei älteren deutschen Wanderinnen.
        Die sind sich sicher: „Wenn die AFD gewinnt, kriegen wir den Hitler wieder.“
        Auf meine Frage, ob sie schon mit den vielen jüdischen Menschen in der AFD gesprochen haben, teilten sie mir mit, dass „das keine Juden wären.“
        Ich frage, woher sie das wissen. Sie antworten: „Nachrichten gucken!“

        • Propaganda funktioniert spez. Bei älteren Tagesschaugucker hervorragend, siehe BW Wahl…die wissen nichts über die AFD, dass was sie meinen zu wissen, ist die Prpoganda…

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        • Kann es mir sehr gut vorstellen, fast ausnahmslos alle, die den ÖRR konsumieren, „argumentieren“ auf diese Art und Weise.

          Bestes Beispiel in aktueller Ausgabe von Winters Woche ab min.: 05.28….
          https://youtu.be/JagqZpK5VhQ?si=zVZRqZf9GDnsa7EY

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        • Ich selbst habe im Verwndtenkreis solche Leute. Auf meine Frage, ob sie das Programm kennen, oder ob sie schon einmal eine Rede im BT gehört haben, antworteten sie alle mit „nein“. Noch Fragen, Kienzle?

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      • Winters Woche bringt jeden Sonntag den Beweis auf YouTube.

    • Die geben der AfD die Schuld.

    • Interessehalber: Warum sollten sie? Die Filialen werden übernommen. Die Arbeitsplätze bleiben entsprechend erhalten. Außerdem ist der Konkurrenzdruck im EH nirgends so groß wie in Deutschland. Mit Politik hat das nun wirklich nichts zu tun, dass die Migros sich nicht durchsetzen konnte.

      • Auf dem deutschen Lebensmittelmarkt haben sich schon Amerikaner, Franzosen und Briten blutige Nasen geholt. Sie konnten sich nicht auf dem Markt halten.

    • Justus, das hat nichts mit Wahlverhalten zu tun. Tegut hat zu sehr auf Bio-Ware gesetzt und wollte junge Leute ansprechen. Die Alten wurden ausgegrenzt.

      • Ist das Satire….?
        Meine achtundachtzigjährige Nachbarin hat mir vorgestern gerade mit großem Bedauern erzählt, dass ihr Lieblingslebensmittelgeschäft „tegut“, schliesst….

        • Auf ihrem Weg zum „tegut“ liegt zuerst ein „Alnatura“, in dem sie auch einkauft, dann ein „Rewe“, dann ein „Aldi“, und am weitesten entfernt, aber für sie noch gut fussläufig zu erreichen, der „tegut“.

          Also erst fragen, bevor man anderen das Denken empfiehlt……

          4
        • Nein, Stern, es ist keine Satire. Sie müssen schauen, wie weit entfernt Ihre 88jährige Nachbarin vom nächsten Lebensmittelmakt wohnt. Da nimmt sie auch tegut in Kauf, wenn der Weg nicht zu weit ist.
          Also, erst denken…

          -1
    • Die Ignoranz des Faktischen ist übermächtig. Da ist Hopfen und Malz verloren.

    • Nee natürlich nicht.
      Die treten jetzt erstmal wieder reuhmütig in die Gewerkschaft ein.
      Hopfen u. Malz verloren.
      Uns fehlt ein frühes Schulfach für Finanz-, Haus- u. Betriebswirtschaft. Dann gäbe es auch weniger Privatinsolvenzen. Banken, Konsum-Wirtschaft u. Staat würden allerdings kotzen.

    • Ein Ungarn erzählte mir im Urlaub, dass bei den Ungarn Deutschland eigentlich Doofland heißen müsste, wegen der Wähler.
      Hier sieht man übrigens die Wähler und Ihre Meinung zu AFD.
      https://youtu.be/JagqZpK5VhQ?si=gj1uOHxpwGcPpfjz

    • Das Wahlverhalten zu ändern wäre auf jeden Fall wünschenswert. Allerdings ist die Regierung an der Schließung der Filialen nach dem Inhalt des Artikels dieses Mal unschuldig. Vielmehr ist der Mutterkonzern mit dem deutschen Markt überfordert gewesen.

      Artikel halbherzig überfliegen, unsinnig kommentieren… und dann auch noch (Stand jetzt) über 75 Daumen hoch bekommen. Da waren über 75 Leser gleich 2x überfordert 😂😂😂

    • die 7400 Mitarbeiter sind genauso gelogen wie die 300 Märkte von Tegut.
      123 Märkte gibt es in Deutschland.
      Haben Sie schon mal 25 Mitarbeiter in einem Markt gesehen?
      Ich nicht.

      • Interessant, die haben sogar 350 Märkte in Deutschland auf ihrer eigenen Supermarktseite stehen (im unteren Teil).

        https://www.tegut.com/marktplatz.html

        Was ist ihre Quelle?

        • tegut.de mit 15 Standorten und 123 Märkten in Deutschland.
          Pro Standort sind die Märkte einzeln ausgewiesen.
          Addiert ergibt es 123.

          2
  • Nun, das sind die letzten „Nachwirkungen“ des Streits in der Familie Gutberlet, weil die Kinder die „promiskuitive private Lebensgestaltung“ ihres Vaters Wolfgang – besonders dessen Umgang mit seiner Ehefrau – mißbilligten. Dies veranlaßte den Vater 2012 zum Verkauf seiner Geschäftsanteile an den schweizer Konzern Migros.

    Dabei wurde schlagartig das Angebot ausgedünnt, schlechter und gleichzeitig teurer, weil Migros seine Eigenmarken zu „schweizer Preisen“ in den Märkten verkaufen wollte. Die tegut-Tochterunternehmen „Herzberger Bäckerei“ und „Kurhessische Fleischwaren“ (kff) wurden zunehmend aussortiert und durch Billigprodukte ersetzt, was zusätzlich viele Kunden kostete.

    Da die tegut-Märkte an vielen Standorten sowohl mit Rewe, als auch mit Edeka konkurrieren, dürfte die Übernahme nur ein vorläufiger Schritt vor der endgültigen Schließung sein.

    • Endlich mal ein Kommentator, der nicht seine politische Meinung zum besten geben will, sondern sich mit dem Unternehmen befasst hat. Das ist zwar nur eine Perspektive von vielen, aber es hat wenigstens mit dem Thema zu tun.

    • So isses! Als der Gutberlet noch das Sagen hatte, lief es besser und das Angebot war vielfältiger! Zu dieser Zeit bin ich gerne bei Tegut einkaufen gegangen! Auch das Fleisch von der kff war immer von bester Qualität. Das ist jetzt leider, mit wenigen Ausnahmen, nicht mehr so!

    • Vielleicht als Nachtrag:

      Der Verkauf der Geschäftsanteile von Wolfgang Gutberlet 2012 erfolgte lt. mehrerer Berichte in der „Fuldaer Zeitung“ ausdrücklich in der Absicht, seinen im Betrieb tätigen und engagierten Kindern „das Erbe zu entziehen“.

      Und ein guter Bekannter, seinerzeit Betriebsratsvorsitzender bei tegut, sagt mir, „der Chef“ habe im Kreise von Mitarbeitern getobt und geschrien, er werde „eher die Firma verkaufen, als sie seiner Brut und dem Uterus, aus dem sie gekrochen ist“ zu überlassen.

      Das passiert dann eben, wenn geschäftliche Entscheidungen nicht cerebral, sondern testikulär getroffen werden …

  • Das mit den drei letzten Monopolisten, scheint sich wirklich durchzusetzen.
    Super, endlich futtern wir alle das Gleiche.
    So geht soziale Gerechtigkeit!
    Wie viele Märkte hatte die DDR gleich nochmal?

    • Nur zwei, HO und Konsum.

      • Ab Mitte der 70 ihre Jahre kam noch Delikatläden dazu, um das Geld abzuschöpfen..

    • Es gab auf jeden Fall Intershop und das KadeWe in Berlin- das genügt den oberen 10.000.

      • Im KadeWe konnten aber nur so beinharte Bürgerrechtskämpfer wie Joachim G. einkaufen.

      • 🫣 Das KaDeWe stand Nicht in der DDR! 🫣

        • Wie der Name auch schon sagt. Laufhaus des Westens.

          6
    • Drei und mehr bilden ein Oligopol – Monopol ist einer!

      Mir reicht die Abwechslung von 1.200 Produkten (Discounter) bis zu 12.000 bei einem Vollsortimenter.

      Die vier großen Aldi, Lidl, Edeka, Rewe führen immer wieder harte Preisverhandlungen und führen Preissenkungsrunden durch bei denen die Konkurrenz nachziehen muss.
      z.B. wurden Getränke eine großen Getränkeherstellers aus dem Sortiment genommen bis es zur Verständigung über Preise kam.

    • Egal in welchen Markt Du gehst, alles das selbe drinnen nur andere Verpackungen, daran wird sich auch nichts ändern.

    • KaDeWe – das tut weh.

    • Ich war neulich im Tegut Frankfurt/M an der Kaiserstr.nähe HBF.Ich glaube da wird mehr geklaut als gekauft. Übles Publikum. Ständig Security am Eingang,das kostet! Ansonsten ein schöner Laden mit Artikeln die man woanders nicht bekommt, sehr schade!

    • HO und Konsum.

  • Ehrlich gesagt fand ich die Lebensmittelpreise bei Tegut schon vor 20 Jahren unbezahlbar. Von daher bin ich jetzt nicht traurig drum. Den Mitarbeitern wünsche ich, dass sie schnell eine neue Anstellung finden.

  • Migros wusste, worauf man sich einlässt, wenn man auf den deutschen Markt geht und gegen wen man sich durchsetzen muss. Es war wohl eher eine falsche Unternehmensentscheidung, die man der deutschen Politik nicht anlasten kann. Nur gut, dass ein Großteil der Filialen und damit auch der Mitarbeiter übernommen wird.

    • Ich denke ein Versuch war es wert – die Schweizer Philosophie „Essen ist halt was wert“ hätte sich ja auch durchsetzen können. Aber es waren dann wohl zu wenige die eine bessere Lebensmittelqualität wollen. Für mich ein schmerzhafter Verlust, aber die Nachfrage ist entscheidend.

  • Schön, wenn sich auch mal etwas konkret in den Wahrnehmungswelten der Besserverdienenden (Tegut war kein Aldi) bewegt.

  • Letztes Wochenende bei Tegut: Steinpilze aus Südafrika! Das Kilo für 70€ !!! und die waren total schrumpelig. Bei so eine Verkaufspolitik muss man ja pleite gehen.

    • Das nenn ich mal einen Schnapper.

    • schrumpelig, teuer, Südafrika, pleite; bei diesen Stichworten fällt mir eine gewisse Frau ein

  • Mir ist tegut bekannt. Die Kette hat sich zu sehr auf vermeintliches „Bio“ spezialisiert und die „alten Hausfrauen“ dadurch ausgegrenzt. Nun haben sie den berühmten Salat. Man konnte in den tegut-Märkten vorwiegend junge Männer und Frauen erleben, die weder vom Kochen, Backen noch von gesundem Essen wirklich Ahnung hatten, nicht wussten, was man mit mehligen oder festkochenden Kartoffeln macht usw. usw. Hauptsache die Waren waren mit „Bio“ gekennzeichnet und kam von weit her. Ob es sich tatsächlich im „Bio-Ware“ handelt, ist Glaubenssache.
    Wenn man sich saisonal und regional ernährt, kann das nicht ungesund sein.
    Nun ist tegut pleite, aber gestandene Hausfrauen haben auch das Nachsehen.

  • Die weitere Marktkonzentration auf Edeka und Rewe wird es für die Verbraucher nicht günstiger und besser machen. Ganz im Gegenteil noch mehr Bevormundung durch die Handelsketten und teurere Lebensmittel.

    • fahren Sie mal nach Belgien zum Einkauf. Da sind sogar Aldi und Lidl teuer im Vergleich zu Deutschland. Große belgisch/französische Ketten kommen ihnen vor wie eine Apotheke für Lebensmittel.
      Billigste Länder: Rumänien, Nordmazedonien, Türkei, Polen.
      Aber wer möchte da schon wohnen.

  • Wenn es so weiter geht verschwinden auch noch REWE und Edeka vom Markt.

    • REWE und Edeka waren der Grund, warum Tegut vom Markt verschwinden wird. Der Lebensmittelmarkt in Deutschland ist ein Oligopol in das man einfach nicht reinkommt.

  • Alles funktioniert halt nicht. Hohe Preise im Handel und gleichzeitig hohe Steuern, hohe Abgaben, hohe Energie- und Transportkosten.

  • Wenn gar nichts mehr geht, schicke ich meinen Fahrer über die Grenze, dann müssen die deutschen Arbeiter halt von Pastete und Baguette leben.

  • Nun, dass Konzept von Tegut war zwar nicht schlecht, die Umsetzung allerdings schon. Ich habe mir schon vor Jahren gedacht, dass das nicht gut gehen kann.

  • Bei uns ganz in der Nähe wurde vor ca. 2 Jahren ein bekannter Supermarkt gebaut. Nun wurde Dieser, ähnlich wie EDEKA, privat weiterbetrieben. Eine Verkäuferin, die ich seit dieser Zeit gut kenne, schüttete jetzt ihr Herz bei mir aus. U.a. hat sie seit der „Übername“ noch keinerlei Lohn bekommen, der neue Pächter hätte Probleme mit der Bank. Ich frage mich nur: wie kann Einer, der Probleme mit der Bank hat, überhaupt für so einen großen Supermarkt den Zuschlag bekommen?

  • Mit Deutschland geht’s aufwärts.5

  • Tegut hatte ein gehobenes Sortiment. Die Preise lagen über dem Durchschnitt. Jeder kaufte dort nicht ein – und das machte den Einkauf ruhiger. Letztlich haben die ansteigende Inflation und die sonstigen deutschen Standortnachteile den Markt zur Aufgabe bewogen.

  • Laut Untersuchungen sind die Lebensmittelpreise mit die niedrigsten in Europa. Die Marktwirtschaft funktioniert hier noch

  • Ich frage mich schon lange wie REWE immer noch überlebt. Die Läden sind doch inzwischen verglichen mit Aldi oder Lidl Leerstände.

    • Bei einem unser Rewe hier hängt die Schwuchtelfahne auf dem Parkplatz vor dem Markt. Also bin ich als Kunde nicht gewünscht. Respektiere ich. Aber ist es unternehmerisch schlau gleich mal ein Viertel der potentiellen Kunden auszuschließen? Edeka verfolgt im Grunde die selbe Strategie. Sollte es irgendwann mal einen patriotischen Supermarkt geben bin ich dort sofort Stammkunde!

  • Sehr schade. In Deutschland haben die Menschen wenig Geld für Lebensmittel, weil sie massiv besteuert werden und auch weil Auto und Urlaub wichtiger sind. Da haben es alle schwer.
    das TeeGut bei uns ist gut geführt und das Personal fand die C-Maßnahmen sehr schlecht. Die werden wohl alle durch Mindestlöhner wie bei REWE & Co. ersetzt.

  • Die Waehler wollen es doch so.

  • Wir treffen uns bald alle an der Tafel.
    Dafür meinen herzlichen Dank, liebe Altparteien…

    • Genau, da gibt es dann Pastete für alle.

      • … aber nur die Gute aus Frankreich . . . und dazu ein leckeren Cremant.

      • …die holt dann der Fahrer dieses Typen in Frankreich…

    • dort treffen wir dann die SPD Pastete Vertreter die uns ein wenig trösten. Vielleicht fällt Ihnen dann auch eine neue Tafel-Besteuerung ein

    • Die Tafel hat dann auch nichts mehr.

  • Es wäre besser wenn Edeka endlich verschwinden würde… Die Blau ja bekanntlich nicht mögen aber trotzdem Blaubeeren und blaue Payback Punkte in ihren Filialen anbieten…🤣😂🩵🩵🩵

    • …und selbst ein blaues E im Logo tragen!

  • Da war ich noch nie einkaufen, betrifft mich nicht, kann weg.
    Ein weiterer Schritt zur Klimaneutralität.
    Blöd ist, wenn die Konkurrenz übernimmt.
    Der Schritt sollte eigentlich irreversibel sein.

    -27
  • Die planwirtschaftliche Politik in der Deutschen Demokratischen Bundesrepublik reicht nicht aus. Es muss auch in den Regalen der Geschäfte so aussehen.

    Die Parteibonzen und Beamten verfügen natürlich über genug Steuergeld (Valuta), damit sie in den neuen Intershops (zu denen auch die maßlos überteuerten REWE und EDEKA gehören) einkaufen können.

  • Waren schon immer etwas teurer wie der Rest – eben Schweitzer Denke.
    Sorry,kann weg.

    -16
    • Die waren auch vor der Übernahme durch die Schweizer schon relativ teuer.

    • Eine Schweizer Firma mit Deutschen Managern.

    • Na wieder einer der Meinung als Wissen hat…ihr würdet euch wundern ,würdet ihr sehen…vieles ist bei uns billiger, ja einst waren wir teurer aber dem ist nicht mehr so…🤣🤣🤣🤣🤣🤣

      • Ich war auch super zufrieden mit meiner DM im Geldsäckel, für 50 Mark war drer Einkafswagen randvoll, für 230 Mark bin ich für eine Woche nach Spanien oder Jugoslawien gefahren, im Hotel versteht sich. Es gab noch satte Zinsen. Einziges Mango: Ich mußte meine Märker noch umtauschen, was mir auch nichts ausmachte, auch das Öffnen des Kofferraumes an der Grenze nicht. Dann kam die neue Superwährung. Unsere Löhne wurden halbiert, die Zahlen vor den Preisen wurden aber so gelassen, nur das Zeichen DM wurde durch € ersetzt. Viele hatten sich darauf gefreut, ich nicht. Ich könnte noch mehr aufzählen, was wir frühr gottseidenk noch nicht hatten.

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