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Silvester in Berlin

„Wurden in den Hinterhalt gelockt“: Polizeigewerkschaft berichtet erneut von massiven Angriffen auf Beamte

Beamte wurden in der Silvesternacht „gezielt in den Hinterhalt gelockt“, um sie angreifen zu können, berichtet die Polizeigewerkschaft GdP. Erneut wurden Einsatzkräfte umzingelt und mit Böllern beworfen – allein in Berlin gab es 35 verletzte Beamte.

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In der Silvesternacht wurden allein in Berlin 35 Polizisten verletzt (IMAGO/ZUMA Press Wire)

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Die Bilanz der Berliner Polizei zur diesjährigen Silvesternacht zeigt erneut eine Gewalteskalation mit erheblichen Angriffen auf Polizeibeamte. Allein in der Hauptstadt wurden 35 Polizisten bei Einsätzen verletzt, 22 davon durch Feuerwerksbeschuss. Zudem wurden Einsatzkräfte „gezielt in den Hinterhalt gelockt“, um sie anzugreifen, berichtete Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Berlin, gegenüber t-online.

Nach Angaben der Berliner Polizei gab es in den Abendstunden bis zum frühen Morgen über 2.300 Einsätze, bei denen etwa 430 Personen festgenommen wurden; knapp 800 Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. „Es gab flächendeckend in der gesamten Stadt gezielte Angriffe auf Beamte, unter anderem mit Batterien und Raketen“, erklärte Jendro.

Etwa 150 Personen griffen in Berlin-Kreuzberg kurz nach Mitternacht gezielt Polizeibeamte mit Flaschen und Pyrotechnik an, zwei von ihnen konnten festgenommen werden. In Moabit griffen rund 50 Personen ein Polizeiauto mit Feuerwerkskörpern an. Zusätzlich wurde ein Feuer auf der Straße gelegt, das schließlich durch einen Wasserwerfer gelöscht werden musste. Im Vergleich zum letzten Jahreswechsel stieg die Zahl der Einsätze um etwa acht Prozent auf 2.340 Einsätze.

Die Eskalation und Enthemmung habe für den überwiegend friedlichen Teil der Bevölkerung harte Folgen, meinte Jendro: „Viele trauen sich in Berlin nicht mehr auf die Straße.“ Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) geht in ihrer Aufarbeitung der Silvesternacht noch einen Schritt weiter. In der Tagesschau war von einer „weitestgehend friedlichen“ Nacht die Rede. Wer dieser Aussage zustimme, verschweige die gezielten Angriffe auf die Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr, so die DPolG (mehr dazu hier).

Bereits im Vorfeld der Silvesternacht hatte der GdP-Bundesvorsitzende Jochen Kopelke vor Aggressionen gegen die Polizei gewarnt. Das Gewaltpotenzial sei „erfahrungsgemäß auch extrem, wenn es um gezielte Angriffe oder Hinterhalte gegen Polizisten geht“, so Kopelke gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Bereits in den vergangenen Jahren war es zu Straßenschlachten gekommen, bei denen Beamte bedrängt und in Hinterhalte gelockt worden waren.

aw

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96 Kommentare

  • Die arme Polizei.

  • „Wer die Macht hat und sie nicht gebraucht ,ist nicht wert ,dass er sie hat „

  • Darf ein Polizist eigentlich nicht zurückschießen, wenn er angegriffen wird? Wozu trägt er eine Waffe?

  • Wurden Bernd, Christian und Paul schon den Haftrichter vorgeführt und in ihren Wohnungen eine entsprechende Hausdurchsuchung zur Beweissicherung durchgeführt?

    • Es müssen doch erst noch die Wanzen in den Häusern installiert werden ,damit “ handfeste Beweise“ gefunden werden, das ist doch jetzt erlaubt….

  • Angesichts dieser Ereignisse sollte in den Großstädten zu Silvester ein Böllerverbot und eine Ausgangssperre gelten.
    Es kann nicht sein, dass unsere Polizei ihre körperliche Unversehrtheit für unsere zuschauenden und wenig handelten Polikern hingibt.

    -12
    • Sie glauben doch nicht wirklich, dass ein Böllerverbot helfen würde? Denken Sie an die Waffenverbotszonen. Abgesehen davon, wenn man hier den Verkauf von Feuerwerk verbietet, holen die Leute sich das eben woanders her..

    • In Holland wird es für das kommende Jahr ein Böllerverbot geben. Vernünftig. Das, was da gegen Menschen gerichtet wird, sind keine harmlosen Knallerbsen!

  • Ich will dieses Pack nicht mehr in Deutschland

    102
    • Dazu müsste man alle Politiker, seit 1990 vor den Kadi bringen!
      Denn sie haben den Untergang eingeleitet. Merkel war der Anfang und Merz muss es vollenden!

      • @asisi1 02.01.2026 um 13:10 Uhr

        Der Weg in den Untergang begann Ende der 1950er Jahre. Der Bremer Politologe Stefan Luft hat es in zwei Büchern beschrieben:

        „Abschied von Multikulti – Wege aus der Integrationskrise“, Resch Verlag und
        „Ausländerpolitik in Deutschland: Mechanismen, Manipulation, Missbrauch „, ebenfalls Resch Verlag.

        Die Kurzfassung: Die Türken dürften als Gastarbeiter auf Druck der Amerikaner kommen. Die Türken und Griechen sperrten im Kalten Krieg den Bosporus und die Ägäis für die Rote Flotte.

        Chruschtschow hatte den Griechen, die kurz vor dem Staatsbankrott standen wirtschaftliche und finanzielle Hilfe angeboten, mit dem Ziel die NATO – Mitgliedschaft der Griechen zu lockern.

        Die Türke befand sich ebenfalls in massiven wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Dazu gehörte eine schnell wachsende Bevölkerung ohne moderne Ausbildung und ohne ausreichende Arbeitsplätze.

        Die türkischen Gastarbeiter sollten nur zwei Jahre kommen und dürften ihre Familien nicht nachholen.

    • Auch zum Selbstschutz die AFD wählen.

  • In der Tagesschau war von einer „weitestgehend friedlichen“ Nacht die Rede.

    Kognitive Dissonanz im äußerst fortgeschrittenen „Kampf gegen Rechts“ Zustand.
    Als „Realität“ wird das dargestellt, was am wenigsten der AfD nutzt.

    • Kritiker würden das vorsätzliche und böswillige Desinformation nennen.

    • Philoktet, Sie wissen doch: die Tageslügenschau…

  • Bisher war ich gegen ein Verbot der AfD, aber wenn ich jetzt lese, wie die Rechtradikalen zu Silvester in Berlin gewütet haben, muss die AfD zwangsläufig sofort verboten werden. Hihihi !
    Allen ein im Privaten glückliches neues Jahr, darüber hinaus ein erträgliches,

    • Muss man das jetzt ernst nehmen, oder haben Sie vergessen es als Satire zu kennzeichnen?

      • Für mich war die Satire deutlich genug.

    • Ich habe viele Berichte über die Silvesternacht gelesen. Nirgends war von rechtsextremen Tätern die Rede. Das wäre im Mainstream sofort breit getreten worden. Und natürlich hätte es Sondersendungen gegeben. Wo haben Sie das gelesen?

      • Da es von den Guten ausgegangen ist musste der ÖRR auch gleich seine schützende Hand drüber legen und relativieren. Oder viele Berichte zensieren.

    • So verwirrt? Sie sollten ein anderes Mittel nehmen …

      -18
  • Die Polizei wird von den Vorgesetzten verheizt, die können das besser. Eine null Toleranz Politik würde Wunder wirken.

    • Warum 0 Toleranz? War doch nur etwas rauer. Sensibelchen haben bei der Polizei nichts zu suchen. Es sei denn, die Tagesschau hat Angriffe verschwiegen. Kann aber nicht sein.

  • Bei mir wurde auffällig übermäßig bereits zwei Tage vor Sylvester Punkt 00.00 Uhr rumgeböllert, was das die Kiste hergibt. Vorschriften eines anständigen Umgangs miteinander interessieren wohl nicht mehr die Bohne.

    • War bei uns genauso. Es wurde immer schon vor Sylvester etwas geknallt. Aber ich hatte dieses Jahr den Eindruck, dass es den ganzen Mittwoch über übermäßig geknallt wurde. Auch hörte ich viel mehr Polizeieinsätze in unseren Stadteil wie üblich.

  • Ja wer wird denn da angreifen – der Jan und die Elvira?

    • Jette and friends?

  • Die Linken und Grüne nennen das kulturelle Bereicherung.

  • Was ist eigentlich aus dem finalen Rettungsschuß geworden?
    (würde auch die definitive Ermittlung der Angreifer deutlich erleichtern)

    • So etwas ist doch nur gegen AFD Wähler und Sympathisanten erlaubt, das weiss doch eigentlich jeder (der „Gäste „)

  • Diese Böller Gäste würde sich das niemals in deren Herkunftsländer erlauben.

    • Die zuständige Baubehörde und die Brandschutzplaner haben da nun ein richtiges Problem an den Hacken, da werden wohl einige in den Bau wandern müssen.

      • Sehe ich auch so. Wird ein interessantes Nachspiel geben… Schon wegen der einzigen Treppe als (Not-) Ausgang…

      • Bzw zumindest der Betreiber hat das Problem. Wenn er sich nicht schon ins Ausland abgesetzt hat.

    • Da käme dann eine Truppe mit – ? – (im günstigsten Fall) oder -?- und fordert zum Tanze auf …
      Im Anschluss würden sie von Oben belobigt.

      Coool … die dritte Formulierung ist durch 😉

    • Da käme dann eine Truppe mit Knüppeln (im günstigsten Fall) oder -?- und fordert zum Tanze …
      Im Anschluss würden sie von Oben belobigt.

    • Da käme dann eine Truppe mit Knüppeln (im günstigsten Fall) oder Krummschwertern und fordert zum Tanze …
      Im Anschluss würden sie von Oben belobigt.

    • Diese „Böller-Gäste“ wären ohne IM ERIKA aber auch nicht hier. Finde den Fehler.

  • „In der Tagesschau war von einer „weitestgehend friedlichen“ Nacht die Rede. Wer dieser Aussage zustimme, verschweige die gezielten Angriffe auf die Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr, so die DPolG (mehr dazu hier).“

    Könnte diese Aussage eventuell dafür sorgen, das sich die Polizei auf die Seite des Volkes stellt?

  • Vielleicht macht man jetzt bei den Adressen, wo man in den Hinterhalt gelockt wurde, verstärkt gründliche Kontrollen?
    Das Auto steht 1/2 cm über die Linie? Ticket. Zweite Reihe geparkt? Abschleppen.
    Lärm um 22.01h? Brüllwürfel einsacken.
    ….
    Aber nur bei den ermittelten Adressen mit maximaler Gründlichkeit arbeiten.
    Das bis zum nächsten Silvester durchziehen.

    • Vergessen Sie’s. Aber, Sie glauben ja auch selbst nicht daran, vermute ich.

  • Wer sich in einen Hinterhalt locken lässt, versteht seinen Job nicht.

    • Werden Sie doch selber, als Wähler. Schlaufuchs.

  • Im ÖRR scheint man sich nicht so ganz klar über die Silvesternacht zu sein, ist mein Eindruck.
    Zum grösstem Teil sei es ruhig, friedlich gewesen in der Sylvesternacht —- etwas leiser im Tonfall wird dann doch von Angriffen auf Polizei und Rettungsdienste berichtet—- es ist für mich spürbar, dass die Journalisten des ÖRR wohl ein Problem damit haben, die Wahrheit über Angriffe mitzuteilen.
    Doch um so freudiger wird von Journalisten vom Aufräumen der Strassen durch Muslime (die Info, ob es in Berlin war, habe ich wohl überhört) nach Silvester berichtet— einer hat sich sinngemäss geäussert, es solle ein “ gutes Stadtbild “ geschaffen werden.
    Den Polizisten, die in der Silvesternacht im Einsatz waren, wünsche ich gute Erholung und bedanke mich für Ihren Einsatz von ganzem Herzen.

  • …………….die politiker, schuldig wegen unterlassung.

  • Jeder der die diversen Livestreams Silvester aus Berlin usw gesehen hat weiß woran das liegt…

  • die arme Polizei!
    Rentner die auf Coronaspaziergängen das Grundgesetzbüchlein dabei hatten zu verdreschen macht natürlich mehr Spass.

    • Sie müssen das anders betrachten: Die Spaziergänger waren harmlose Opfer, denen gegenüber man den starken Maxe spielen konnte, koste es was es wolle.

      Bei der Silvesterklientel sieht es ganz anders aus. Da hat man einen – quasi mindestens ebenbürtigen – Gegner.

      • Die Polizei muss die Anweisungen von oben befolgen. Undere Demokratie muss beschützt werden.

      • Nicht nur das, wenn sich ein Goldstück einen Fingernagel abbricht, weil ein Polizist ihn vor der Festnahme nicht in Watte gepackt hat, kann der Polizist aber was erleben.

      • Noch wichtiger: So bringt man seine Einsatzstatistik auf „Soll erfüllt“, so dass man dann den friedlichen Studenten mosaischen Glaubens, der von 20 Fachkräften bedroht wird, allein lassen kann. Praktisch!

  • Man muss sich einfach nur bei X die Videos von Berlin anschauen, dann weiss man, wer da mal wieder eskaliert ist.. Zudem gibt’s auch ein Video, wo auch ein Taxifahrer und ein anderer Autofahrer mit Pyrotechnik gezielt angegriffen wurden. Aber hey, wir dürfen nicht vergessen, dass die alle traumatisiert sind.

  • Cooler Real life Raid.

  • Ich verlange Hinterhaltslockverbotszonen!

  • Es sind ja nicht nur die Silvesterkracher und Polenböller. Nein! Auch der schwere Anschlag in Crans-Montana, den unsere aufmerksamen Foristen hier bereits gestern vermuteten und aufdecken konnten. Nur ihrer überragenden Gehirnarbeit war es zu verdanken, dass er nicht als ein Brand durch Unachtsamkeit abgetan wurde, sondern alle Täter ermittelt und geschnappt wurden. Foristen, wir danken euch!

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