„Wir kompensieren Schuld, die wir möglicherweise gar nicht haben“ – Mathias Brodkorb über Kolonialismus
In seinem Buch „Postkoloniale Mythen“ entlarvt der Publizist Mathias Brodkorb die Instrumentalisierung der Geschichte. Im Apollo News-Gespräch geht es um die Wurzeln der postkolonialen Ideologie und darum, was sie so gefährlich macht.
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Großartiges, kurzweiliges und sehr informatives Interview, weit über das übliche und antiquarische rechts/links Lager-Gedöns.
Vielen Dank an Apollo und Herrn Brodkorb.
👍👍
Entschuldigen muss sich nur der, der konkret etwas getan hat. Darin sind unsere Politiker nicht gerade Weltmeister. Eher umgekehrt. Warum der Bürger sich dann entschuldigen sollte, erschliesst sich nur damit, dass der Politiker als Gutmensch das fremde Geld des Bürgers verteilen will.
Wann entschuldigen sich die Amerikaner und Briten für die Bombardierung der Zivilgesellschaft in den deutschen Städten ?
Das müssen sie nicht mehr tun.
Ganz einfach.
Nichts kam von nichts.
Und das eine hing unmittelbar mit dem anderen zusammen.
Auch die Norweger müssen sich nicht gegenüber englischen und irischen Mönchen und Nonnen entschuldigen.
In Bayern sagt man so schön:
„Dös is alles a Schmarrn!“
Und pure Zeitverschwendung.
sie wollen doch wohl nicht besteiten das dtld den krieg angefangen hat ? oder ? und sieger unterseiden nicht zwischen gut und boese. wenn es ueberhaupt gute im 3. reich gegeben hat.
wer einen krieg anfaengt darf sich nicht wundern wenn er was kraeftig auf die muetze kriegt. u nd die deutschen haben diesen krieg mit millionen toten und leid, nun mal angefangen.
Alle Deutschen? Die Kollektivschuldideologie ist einfach eine primitive Ideologie von Menschen, die auf Steinzeitniveau sind.
Sie haben völlig Recht.
@Rudi K um 11:11 Uhr
Naja, zwischen guten und bösen Deutschen zu unterscheiden und dann konsequente Maßnahmen durchziehen um den Sieg Hitlerdeutschlands zu verhindern war wohl ein Ding der Unmöglichkeit.
Ein schlauer Mann, der Herr Brodkorb. Wie hält der es in der SPD aus?
DAS frag ich mich auch, vor allem wie lange er dort noch bleibt, nach seinem Auftritt hier.
Ist der nicht schon seit ’22 da raus?
Und ob jemand wirklich schlau ist der die Spaltung der Gesellschaft forciert? Der war auch einer von denen, der während der Seuche „Grundrechte“ nur für „Geimpfte“ einforderte.
Ich ganz persönlich finde derartige Äußerungen nach wie vor unerträglich faschistoid. Der sollte den Schnabel halten und erst mal in sich gehen…..
Eine interessante Stunde, konzentriert, argumentierend, inhaltsreich – sine ira et studio. Balsam für den Geist. Bitte gerne mehr davon!
„Ja, deutsche Einwanderer, besonders die Gruppe der sogenannten „Forty-Eighters“ (revolutionäre Flüchtlinge von 1848), spielten eine wichtige Rolle im Abolitionismus (Gegnern der Sklaverei) in den USA, stellten aber nicht die ersten Gegner dar, da die Bewegung schon vorher existierte, aber sie waren eine starke organisierte Kraft im 19. Jahrhundert und kämpften aktiv gegen die Sklaverei, indem sie sich mit den Unionstruppen im Bürgerkrieg zusammenschlossen. Viele deutsche Siedler sahen in der Sklaverei eine moralische Verirrung und kämpften als Soldaten oder Aktivisten für die Freiheit.“
Deutsche sind keine „geborenen“ Sklavenhalter.
Ne eher geborene Sklaven und Befehlsempfänger…
Nicht nur die Sklaven wurden von den amerikanischen „Europäern“ ermordet. Auch das indigene Volks wurde ermordet und bis heute versklavt. Schaut Euch den grandiosen Film mit R. d. Niro u. di Caprio an „Killers of the Flover Moon“ . 3 Stunden tolles Kino über das schwarze Gold und wie es den Indigenen weggenommen wurde. Und nicht nur das. Auch die Büffelherden wurden ermordet und auch nur wegen Money Money Money.
„Geborene Sklavenhalter“ – so etwas können sich doch ohnehin nur schwer kranke Geister ausdenken.
Ich kann da noch das Buch von Tom-Oliver Regenauer „Truman Show“ empfehlen.
Ich muss mich für nichts aber auch gar nichts was älter als 50 Jahre ist entschuldigen und was jüngeren Datums ist, nur für Sachen die ich verursacht habe!
Alle, die 1913 oder später geboren sind, haben keine Schuld, weder an Kolonialismus noch am Nazi-Regime. Denn sie waren 1933 noch nicht 21 Jahre alt und damit damals nicht wahlberechtigt. Dass etliche von ihnen durch die Nazi-Ideologie verstrahlt waren, kann man ihnen nicht anlasten. Auch heute haben wir jede Menge junge, von der Regierung Verstrahlte, die den ganzen Mist von Pandemie, Klimahysterie oder Migration unterstützen. Junge Menschen ohne Lebenserfahrung sind leider leicht verführbar.
Wir Nachgeborenen haben keine Schuld an der Vergangenheit, wir haben nur die Aufgabe, zu verhindern, dass so etwas wieder passiert. Nicht mehr und nicht weniger!
Ich bin nach 1960 geboren.
Ich habe niemanden Kolonialisiert.
Ich habe niemandem weder im 1 noch im2 WKW angegriffen noch werde ich es je tun.
Ich habe nichts zu Kompensieren.
Also einen💩muss ich.
Bleibt noch zu erwähnen der Mann hat recht
Ein interessantes Interview, an dem mich ein Aspekt recht früh in der Unterhaltung irritiert: Herr Brodkorb verweist auf die Ablehnung der Sklaverei aus unterschiedlicher Motivation, zu der insbesondere aus dem christlichen Glauben erwachsende Gründe gehören. Explizit erwähnt er lediglich die katholische Zentrumspartei. Es gab aber vergleichbare Bestrebungen auch auf evangelischer Seite. Da damals die konfessionelle Trennung deutlich ausgeprägter war und sonst der Eindruck entstehen könnte, dass es diesbezüglich einen bedeutsamen Unterschied zwischen den beiden Glaubensrichtungen gegeben habe, erscheint es mir wichtig, dass sich in dieser Frage katholische und protestantische Christen institutionell zwar getrennt, aber im Ziel vereint engagiert haben.
Schöne Beleuchtung der geschichtlichen Hintergründe. Bei einigen anderen Einschätzungen kann ich nicht so ganz mitgehen, weil einfach einige Aspekte nicht mit betrachtet werden.
1.Ressourcenverbrauch der westlichen Welt
Das ist mir zu kurz gedacht. Hier muss einfließen, wie entwickelt sich die Bevölkerung und wie viel produziert diese Gesellschaft für Andere. Unter dem Strich sieht das dann nicht mehr so negativ für den Westen aus.keine politische
2. politische Teilhabe wenn jemand arm ist.
Auch diese Aussage trifft den Kern nur unzureichend. Hier wird der Faktor Zeit vollkommen außen vor gelassen und der schlägt quer durch die Gesellschaft zu. Jemand der arm und staatlich alimentiert ist, kann sich in unserem System weitaus besser politisch einmischen, weil er über das kostbare Gut Zeit verfügt und keine Repressalien befürchten muss.
Vollkommen außen vor ist geblieben, dass auch Afrikaner mächtig profitiert haben und es nicht ohne Grund heute auch viele afrikanische Milliardäre gibt
Was haben wir damit zu tun wir sind nicht England… Außerdem war ich zu dieser Zeit noch nicht am Leben….🤷🏼♀️
Natürlich gab es Völkermorde schon immer, weit vor der Kolonisierung Afrikas, wie z. B. das spanische Imperium mit seiner Eroberung des südamerikanischen Kontinents es vorgeführt hat.
## In den ersten 50 Jahren nach der Entdeckung Amerikas durch die katholischen Spanier waren bereits eine Million Indianer im karibischen Raum zugrunde gegangen – ermordet, durch Zwangsarbeit zu Tode geschunden oder an Infektionen gestorben.
Nach 150 Jahren waren in ganz Amerika 100 Millionen Menschen gestorben – über 90 Prozent der Bevölkerung (Südwestpresse, 2.5.92). Der katholische Theologe Leonardo Boff nennt die Eroberung Amerikas den „größten Völkermord aller Zeiten“ (Publik-Forum, 31.5.91). ##
Alle Imperien, so auch das Römische Reich, ist mit vielen Völkermorden groß geworden. Völker, die ausgerottet wurden. Deren Namen im Laufe der vielen hundert Jahre keiner mehr kennt. Schon deshalb nicht kennt, weil es einen römischen Grundsatz gab:
Was nicht in den Büchern steht, das ist nicht in der Welt
Für einen anderen Blick auf die deutsche Kolonialgeschichte empfiehlt sich das Buch des amerikanischen Professors Bruce Gilley, „Verteidigung des deutschen Kolonialismus“.
Selbstverständlich übernehme ich für die Gestaltung der gegenwärtigen Politik und Gesellschaft Verantwortung für Dinge, gute und schlechte, die meine Groß- und Urgroßeltern getan haben. Es wirkt schließlich direkt in die Gegenwart hinein, bestimmt diese maßgeblich, und außerdem erbt man ja nicht nur Omas klein Häuschen sondern auch Opas Eisernes Kreuz in der Zigarrenkiste. Bei noch älteren Generationen wird es aber allmählich schwierig, und für einen armen syrischen Sklaven in der römischen Armee, den einer meiner germanischen Vorfahren im Teutoburger Wald erschlagen haben mag, lehne ich jede Verantwortung ab.
Aber hat sich nicht Herr Sokal über die Ansicht der Postmodernen zur Wahrheit lustig gemacht.?
Der Klügere gibt nach als Selbstverzwergung.
Nur leider aktuell mit verheerenden Folgen für westliche Gesellschaften.
Der Klügere gibt solange nach – bis er am Ende der Dumme ist.
Ob wir die haben oder nicht, ist für darauf Bestehende völlig unerheblich.
Es gibt eben Leute, die brauchen eine Schuld. Ohne irgendeine gravierende Schuld fühlen die sich in ihrem Kopf nicht mehr zuhause. Das ist der Gewöhnungseffekt und Langzeiteffekt des Schuldkomplexes in harmonischer Symbiose. Und der war auch durchaus beabsichtigt.
Irgendeine Schuld findet sich immer, die irgendwelche Spinner auf unschuldige Menschen projizieren können um sich moralisch zu erhöhen.
hehe, der Stein der Weisen vom Kilimanjaro.
40.000 € um ihn zurückzubringen – unfassbar !
Haben wir denn unter unserem ganzen Plunder nix was so aussieht wie der ganze Stein?
Diese Entkolonisierungs-Schuldnummer ist natürlich albern. Aber schlimmer noch: sie ist hochgradig zerstörerisch. Denn sie ist fixiert auf die Vergangenheit; sie will „Schuldige“ finden, bestrafen oder gar vernichten. Konstruktive Lösungen aber findet nur der, der sich auf die gegenwärtigen Gegebenheiten bezieht und in der Lage ist, mit anderen ohne Beschuldungshass zu kooperieren.
Geschichtsprofessor bevor der ganze Wokesinn hier so richtig durchschlug, ca. 10 Jahre her: es waren vielfach afrikanische Könige die ihre unliebsamen Leute gegen Devisen verscherbelt haben…
Erzähl das mal dem gemeinen Einheimischen. Damit hab ich schon so manche Party gecrasht. Man sollte ja annehmen dürfen, dass eine Schuldentlastung für frohe Gesichter sorgt … in DE passiert das genaue Gegenteil.
Eine jahrzehntelange Gehirnwäsche hat halt zu psychopathologischem Verhalten geführt, inklusive Selbsthass.
Allerdings wundert es mich dennoch, das so etwas auf gesunde Geister wirkt.
Meine Familie und ich tragen ohnehin keine Schuld.
Dieses ganze Thema dient immer nur der Ablenkung. Wir sollen alle beschäftigt sein und mit Asche auf dem Haupt durchs Leben geben.
Derweil erleben wir massenweise Politiker, Kirchenleute, NGO Aktivisten uvm. die sich fast täglich schuldig machen. Mit einer Verantwortungslosigkeit und Dreistigkeit, dass es uns fast den Atem verschlägt.
Schon als Jugendlicher konnte ich mit dieser ganzen Schuldkomplexerei nichts anfangen.
Etwas ist da schon.
Die CDU – Wähler hier müßten sich dringend mal entschuldigen.
Seit mind. 20 Jahren kann in Deutschland beliebiger bullshit anonym behauptet und flächendeckend publiziert werden. Bullshit ist ein starker Hinweis darauf, daß einer einen anderen übervorteilen möchte. (‚Die Rende sin sischer.‘ ‚Die Sicherheit Deutschlands wird am Hindukusch verteidigt.‘ … daß wir in den nächsten drei bis vier Jahren in den neuen Bundesländern blühende Landschaften gestalten werden‘.
Schuld ist auf 1 Person bezogen. Schuld kann nicht geerbt und auch nicht vererbt werden. Kolonialschuld ist eine Erfindung.
Mal sehen, wann er zum „Leugner“ einer „offenkundigen Tatsache“ erklärt wird.