Öffentlicher Dienst
Will „realitätstaugliches“ Angebot: Verdi-Chef Werneke droht mit massiven Streiks, falls Tarifverhandlungen scheitern
Verdi-Chef Werneke drohte im Zuge der anstehenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder mit umfassenden Streiks, falls die Arbeitgeber kein angemessenes Angebot vorlegen.
Von
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi befindet sich derzeit in Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst. Verhandelt wird über Gehälter und Arbeitszeiten von rund 2,2 Millionen Beschäftigten. Verdi-Bundeschef Frank Werneke fordert von den Arbeitgebern ein „realitätstaugliches“ Angebot und droht mit umfangreichen Streiks, sollte keine Einigung erzielt werden. „Wir erwarten von den Arbeitgebern ein realitätstaugliches Angebot“, erklärte Werneke gegenüber der Bild.
Weitere Verhandlungen seien kaum vorstellbar, falls bis Mitte Januar keine Einigung zustande komme. „Andernfalls ist es schwer vorstellbar, dass es in der dritten Verhandlungsrunde im Februar zu einem Ergebnis kommen kann“, so Werneke weiter. “Wie umfangreich wir zu Protesten und Streiks aufrufen, hängt sehr davon ab, was in der zweiten Verhandlungsrunde passiert. Dass wir grundsätzlich in der Lage sind, die Arbeitgeber mit Streiks unter Druck zu setzen, sollte allgemein bekannt sein.“
Werbung
Konkret fordert Verdi für die Angestellten im öffentlichen Dienst eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent, mindestens jedoch 300 Euro mehr im Monat. Ein reiner Inflationsausgleich allein würde laut der Gewerkschaft nicht ausreichen. Ziel sei es zudem, den öffentlichen Dienst attraktiver zu machen, da die Bezahlung im Vergleich zu anderen Branchen nicht konkurrenzfähig sei. Zusätzliche Kaufkraft könne zudem positive Effekte auf die wirtschaftliche Lage haben, so Werneke.
Die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) begannen im Dezember 2025 und endeten bislang ohne konkretes Ergebnis. Das Bundesland Hessen ist als einziges von den Tarifverhandlungen ausgenommen. Arbeitgeber kritisierten die geforderten tariflichen Anpassungen scharf und sprachen von „ritualisierten astronomischen Forderungen“.
Werbung
Die geforderte Lohnerhöhung sei bei einer Inflationsrate von zwei Prozent völlig überzogen, sagte Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD), der die Verhandlungen für die TdL führt. „Ich hatte gehofft, dass die Lohnforderungen sich näher am realistisch Machbaren orientiert. So allerdings sehe ich jetzt äußerst schwere Verhandlungen auf uns zukommen“, erklärte der SPD-Politiker. Eine Fortsetzung der Gespräche im Februar gilt, aufgrund der erheblichen Differenzen, als unwahrscheinlich.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Kein Geld der Welt wird die Gehaltsforderungen der Gewerkschaften befriedigen. Dies wissend stellt sich die Frage, wo der Wettlauf zwischen Löhnen und Abgeordnetengehältern enden soll.
@ Die Falle schnappt zu
Es geht gar nicht darum ! Verdi pampert nur die Mitarbeiter, damit diese weiterhin zur Verfügung stehen für Demonstrationen „gegen Rechts“ und „unseredemokratie“ Also Deepstate in Reinkultur
ja klar,damit er die Massen gegeneinanderhetzen kann.Und ohne Mitgliedsbeiträge kann er einpacken
Das ist das Lohn-Preis-Preis-Lohn-Karussell. Die Gewerkschaftsfunktionäre stehen auf dem Gaspedal und springen als erste ab, bevor das Ding zerberstet.
Grok sagt …
Frank Werneke, der Vorsitzende der Gewerkschaft ver.di, erhält ein Jahresgehalt, das öffentlich verfügbaren Informationen zufolge mindestens 190.000 Euro brutto beträgt.
Kein Geld der Welt wird die SPD befriedigen.
Wenn man LEIDER immer nur „Gewerkschaft“ artikuliert, verliert man das Wesentliche aus den Augen – die Unterwanderung der SPD in den Institutionen. Gewerkschaften sind von Parteisoldaten auf Vorstandsebene besetzt.
mehr als 80% Vertretung
https://de.wikipedia.org/wiki/Gewerkschaften_in_Deutschland
DGB Fahimi SPD
IG Metall (IGM) Benner SPD
Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Werneke SPD
IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) Vassiliadis SPD
IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Felger SPD
Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Zeitler SPD nah vlt. Mitglied
Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) Burkert SPD
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Finnern SPD nah vlt. Mitglied
Gewerkschaft der Polizei (GdP) Kopelke SPD
Er ist der Feind und nicht der Freund der Arbeiterklasse.
Wann wird die ver.di endlich entmachtet??
wenn die Mitglieder kündigen
Wer ist überhaupt dieser Will Angebot? Ich kenne nur Will Smith.
ein ProL.E.T.
Eine Nullrunde würde derzeit allen mal gut tun.
Und ein Abbau von 50% der Stellen. Afuera!
Beachten sie bitte das es sich hier nicht nur um Sesselpuper im Amt handelt sondern auch Menschen die z.b in der Pflege arbeiten.Hier wollen sie garantiert keine Einsparungen vornehmen.
Wenn in der Ämtern erst wenigstens 50% abgebaut sind, reichts bei den Anderen locker für mehr.
Also: Afuera!
Und die des Herrn W. zur Disposition stellen. Oder gleich wegrationalisieren!
Nun, die wollen eben ihren Anteil am 900 Mrd. Kuchen haben, obwohl sie wissen, daß das nicht die Kaufkraft, sondern nur die Inflation stärkt …
Wissen die das?
Glaub´ ich nicht.
Nun, die Sozialistenbonzen wissen das sehr genau, denn sie brauchen die schleichende Verarmung durch Inflation, um die „Straßensozialisten“ mit dem Versprechen auf Wohlstand durch Umverteilung bei der Stange und auf der Straße halten zu können.
Bei über 50 Prozent Staatsquote kann man natürlich fordern. Sind ja auch alles linke Wähler. Wie wäre es, mal die teils pervers hohen Gehälter im ÖD zu deckeln und zu kürzen? Die meisten sitzen sich doch sowieso nur den Hintern platt und gehen mit 63 in Rente plus Zusatzversorgung. Vorher die letzten Jahre noch eine Kur nach der anderen. Alles vom arbeitenden (!) Steuerzahler bezahlt.
Sagt ein Feind der Arbeiterklasse.
Ausgerechnet der öffentliche Dienst?
Die darin Beschäftigten haben doch den sichersten Arbeitsplatz; sind nicht von Massenentlassungen oder Pleiten bedroht …
Werden von den Geldern bezahlt, die Andere erwirtschaften und müssen sich über ihre Altersversorgung keinerlei Gedanken machen …
Aber stellen die unverschämtesten Forderungen?
Jedes Jahr wieder?
Hinter ihren Fragezeichen bitte ein Ausrufezeichen. Dann stimmt es.
Hier isses: !
😉
@Rick93
Das nennt sich ZAV, eine Zusatzversorgung, wo der Arbeitgeber mit unserem Steuergeld für die spätere Rente zuschießt. Da kommen schon, je nach Arbeitsjahre und Gehalt, auf die spätere Rente locker 300 bis über 500 Euro monatlich noch mal drauf. Alles bezahlt aus Steuern.
Wieso müssen die sich nicht um ihre Altersversorgung Gedanken machen? Das sind keine Beamte
Was ist der Unterschied zwischen dem Staat und dem organisierten Verbrechen?
Zitat Verdi:
Werneke betonte, dass höhere Steuereinnahmen, gerade nach der jüngsten Steuerschätzung, die finanziellen Spielräume insbesondere der Länder erweitert hätten. „Das muss sich auch bei den Gehältern zeigen, denn der öffentliche Dienst steht im Wettbewerb um die besten Fachkräfte – bei zugleich mehreren Hunderttausend unbesetzten Stellen.“ Daher ist eine Erhöhung deutlich oberhalb der Inflation notwendig. —-
Löhne/Gehälter sind hoch genug, teilweise viel zu hoch. Die Steuern und Abgaben müssen massiv runter!
…. und macht Steuersenkungen unmöglich. Die wären aber ein mehr Netto vom Brutto .
Da kommt es nicht mehr darauf an, das Land nimmt ohnehin an Abfahrt auf und die Schulden erreichen Rekordhöhen astronomischen Ausmaßes.
Sehr richtig. Das Geheule der Arbeitgeber über nicht finanzierbare Lohnforderungen ist bei bei allen Tarifverhandlungen gleich. Wenn man sich mal das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler durchliest,sieht man, wie die Politik das Geld zum Fenster hinauswirft. Die Politik lässt es sich gut gehen. Gehaltserhöhungen sind automatisiert und entziehen sich der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Von der Millionenförderung der NGO ganz zu schweigen. Immer mehr Geld frisst dieses Staatsmonster und belastet Diejenigen immer mehr, welche die Steuern mit ihrer Arbeit erst erwirtschaften. Da gehört es sich einfach, dass die Gehälter steigen um die ständig steigenden Lasten auszugleichen. Natürlich ist das ein ungesunder Kreislauf. Es liegt alleine an der Politik, durch massive Einsparungen und Entlastungen diesen zu durchbrechen.
Soll das heißen: Wenn die einen glauben, sich beim Steuerzahler selbst bedienen zu dürfen, kann man es den Anderen nicht verbieten?
Putzige Logik.
So wie ich das sehe, wird im öffentlichen Dienst kein Geld erwirtschaftet, sondern von anderen erarbeitete Steuern verbraucht.
Ich bin nicht beim Staat angestellt – ich will auch was haben!
Der Öffentliche Dienst umfasst alle Behörden und Einrichtungen, die Aufgaben für das Gemeinwohl übernehmen – von Gemeinden, Ländern und dem Bund bis hin zu sozialen und kulturellen Einrichtungen. Und natürlich zahlen deren Beschäftigte auch Steuern. Sie tragen als Arbeiter,Angestellte und Beamte wie alle anderen auch zum Steueraufkommen bei. Sie „bedienen“ sich nicht beim Steuerzahler. Das können und tun ausschließlich Volksvertreter, welche die Mechanismen und Möglichkeiten jenseits jeder moralischen Verantwortung missbrauchen. Und dies natürlich unter Betonung, dass jede ihrer Handlungen demokratisch legal sei. Mag sein, aber sie sind nicht immer legitim🙋
Also die im öffentlichen Dienst arbeitenden Leute sind doch, meiner Meinung, sehr gut für ihre Arbeit bezahlt. Habe selbst darin gearbeitet und da kann sich keiner beschweren. Und wieder der Steuerzahler soll es bezahlten.
Früher war es so, dass Leute in der freien Wirtschaft deutlich mehr bezahlt bekommen haben als im öffentlichen Dienst. Inzwischen ist es umgekehrt (in extrem vielen Branchen).
Also, hier läuft irgendwas mehr als komplett falsch.
Und diese ganzen Gewerkschaften gehören abgeschafft. Es ist sowieso sehr ungerecht, denn es gibt viele Branchen, welche keine Tarifbindung haben, weil keine Gewerkschaft. Entweder Gewerkschaft für alle oder für keinen, sonst ist es nur noch ungerecht.
In der Automobilbranche wird von Vollzeitarbeit gesprochen, wenn man 35 Stunden Woche hat. Andere Berufe müssen 40-42 Stunden pro Woche arbeiten um sich Vollzeitbeschäftigt zu nennen. Wenn man auf’s Jahr rechnet, wieviel mehr Freizeit die ganzen z.B. Automobilbranche und viele andere haben.
Ich wüsste schon potential um einzusparen. Der Rest kann gerne 20% mehr verdienen
Zum einen stimmt es nicht, wenn Verdi-Werneke behauptet, die Löhne der Angestellten im öD seien generell niedriger als in anderen Branchen. Man vergleiche z.B. einmal die Löhne von Busfahrern oder Altenpflegern nach den Tarifverträgen der öffentlichen Hand mit denen privat geführter Betriebe (soweit bei den Privaten überhaupt Tariflöhne zur Anwendung kommen). Zum anderen, ja, es gibt Berufsgruppen im öD die vergleichsweise niedrigere Löhne haben als in der Privatwirtschaft. Im öD haben diese, wie alle dort, aber das eigentlich unbezahlbare Privileg eines sicheren, in aller Regel nach einiger Zeit unkündbaren, Arbeitsplatzes bis zur Rente nebst einer guten und lohnenden Altersversorgung durch die Zusatzversorgungskassen der öffentlichen Hand. An die sonstigen kleinen Vergünstigungen sei nur am Rande erinnert. Verdi-Werneke sollte im Angesicht des wirtschaftlichen Niederganges von Handwerk und Industrie anfangen kleinere Brötchen zu backen.
Der soll doch mal aufzeigen wie hoch die Produktivitätsfortschritte sind. Wofür wollen die Geld, die Produktivität steigt nicht, dafür die Kosten.
Auf einen Streik könnte man mit Aussperrung reagieren, dann merkt man wer wirklich entbehrlich ist.
Da die Steuereinnahmen sinken, die Schulden steigen, die Zinsen auch,kann man den Beschäftigten nur 7 % weniger bezahlen.
Prima, Bus und Bahn im Winter braucht doch keiner.
Da stapfe ich doch gerne durch den Schnee und rutsche auf dem Eis. Bleib ich wenigstens fit
Immer diese Erpressung. Nur als Beispiel: da es keinen „Rentnerrabatt“ auf Lebenshaltungskosten gibt wird es für alle gleich teuer. Rentenerhöhung ca. 3,irgendwas Prozent 😄. Also für andere bitte auch. Schluss mit Diskriminierung und Erpressung.
Genosse Werneke ist über 100 Jahre zu spät dran.
Proletarier der Welt vereinigt euch!
Die Arbeitgeber, also die parteiengeführten Ministerien. Da kämpft dann als Beispiel die SPD gegen die SPD. Der linke Arbeitnehmerarm gegen den stets rechten Arbeitgeberarm …. und ohrfeigt das eigene Gesicht, bildlich …
Fordern Sie lieber nicht zu viel ,denn wenn alle Pleite sind
müssen die Angestellten im öffentlichen Dienst ihre Arbeitet selber machen.
Jetzt gibt es bald wieder wochenlange Streiks für nichts.
als AG würde ich sofort mit Aussperrung antworten!!
Ja … Verdi und viele Gewerkschaften, Profiteure des Systems. Sie unterstützen die Verteuerungspolitik der Regierung und unter der Hand natürlich auch den Degrowth (Klimaschutz). Dann lassen sie die Arbeitnehmer für weitere Lohnerhöhungen streiken, um das vermeintlich zu kompensieren, was aber auch die Teuerung steigert. Und wenn die Betriebe dann pleite sind, weil sie das alles nicht finanzieren können, lassen sie ihre Mitglieder für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze streiken … und wenn die Arbeitsplätze dann futsch sind, ist natürlich der böse Arbeitgeber schuld.
Lasst sie streiken – und dann Aussperrung für alle, die nicht notwendigerweise gebraucht werden!
@Mansplainer, aktiv streiken werden wieder die Müllfahrer und die Kita-Beschäftigten, die anderen betreiben auf ihren Verwaltungsposten weiterhin den gewohnten Bummelstreik.
Wenn man mal überlegt, was inzwischen die Kita Beschäftigten verdienen. Da staunt man ordentlich. Meine Nichte hat sofort nach Ausbildung schon mehr verdient als man sich vorstellen kann. Ich war mehr als überrascht, wie sehr lukrativ.
Also wenn ich da noch jemand jammern höre, dem fahr ich kräftig verbal über den Mund, weil so ein Quatsch nicht mehr verbreitet gehört. Und dieser Job ist außer Geräuschpegel auch nicht sonderlich anstrengend.
Müllabfuhr, Busfahrer usw. werden auch gut bezahlt, genau wie Selbstständige Friseure (nat. nicht öffentlicher Dienst), die regelmäßig Schwarzarbeit machen und dolles Trinkgeld erhalten (siehe Preise ….). Wem will man denn hier was vor machen?
Und die in den Verwaltungsposten habe das alles meiner Meinung nicht verdient. Habe noch nie in meinem Leben jemand gesehen, der sich dort jemals überarbeitet hat.
Hier in Deutschland so extrem viel im Argen, es ist Unmöglich es in Worte fassen zu können.
Na, wenn sich die Ver.di da nicht übernimmt. Ein 2-Frontenkrieg: hier der Kampf gegen die AfD, und dort der Kampf gegen die Arbeitgeber? Auch, wenn es sich „nur“ um Angestellte der öffentlichen Hand handelt..
Überall steigen die Insolvenzen und die Gewerkschaften träumen von fetten Entgelt Erhöhungen.
Brauchen die Gewerkschaften höhere Beiträge um wieder was zu finanzieren? Omas gegen Rechts? Busse für Demos?