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Bei Libertären

„Werde niemals eine digitale Zentralbankwährung zulassen“ – Trump bekennt sich zu Kryptowährungen

Trump bekennt sich deutlich zu Krypto und gegen „digitale Zentralbankwährungen“. Er werde „dafür sorgen, dass die Zukunft der Kryptowährungen und die Zukunft von Bitcoin in den USA gemacht wird“, versprach der Republikaner.

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Donald Trump, Präsidentschaftskandidat der Republikaner, hat sich am Wochenende deutlich pro Kryptowährungen positioniert. Auf dem Parteitag der Libertären Partei, wo er um die Wähler dieser konkurrierenden, aber dennoch den Republikanern oft ideologisch nahestehenden Partei warb, machte er zahlreiche Versprechungen zu Gunsten von Verfechtern von Krypto. Trump erklärte: „Ich werde dafür sorgen, dass die Zukunft der Kryptowährungen und die Zukunft von Bitcoin in den USA gemacht und nicht ins Ausland verlagert wird“.

Bestrebungen, den Kryptomarkt einer stärkeren staatlichen Kontrolle zu unterziehen, erteilte er eine deutliche Absage: „Ich werde das Recht auf Selbstverwahrung schützen“, so Trump. An den Krypto-Plänen der Demokraten ließ Trump hingegen kein gutes Haar. „Den 50 Millionen Krypto-Besitzern der Nation sage ich, dass ich mit Ihrer Stimme dafür sorgen werde, dass Elizabeth Warren und ihre Helfershelfer von Bitcoin fernbleiben“, so der ehemalige US-Präsident. Warren ist bekannt dafür, sich für restriktive Finanzmarktregulierungen einzusetzen.

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Entschieden wandte er sich aus diesem Grund auf dem Parteitag gegen jegliche Zentralisierungsbestrebungen. Er erklärte diejenigen schützen zu wollen, die ihr Krypto-Vermögen außerhalb von zentralisierten Krypto-Börsen halten wollen. „Ich werde niemals die Schaffung einer digitalen Zentralbankwährung zulassen“, so Trump. Joe Biden warf er hingegen einen „Kreuzzug zur Zerschlagung der Kryptowährungen“ vor.

Auf Truth Social erklärte Trump bereits im Vorfeld, dass Präsident Joe Biden „möchte, dass [die Kryptowährungsbranche] einen langsamen und schmerzhaften Tod stirbt.“ Hierzu erklärte Trump: „Das wird mir nie passieren!“ Im Gegensatz zu den Demokraten sei er „sehr positiv eingestellt und aufgeschlossen gegenüber Kryptowährungsunternehmen und allem, was mit dieser neuen und aufstrebenden Branche zu tun hat“, so Trump via Truth Social. Weiter erklärte er: „Unser Land muss in diesem Bereich führend sein. Es gibt keinen zweiten Platz“.

Erst kürzlich erklärte Trump auch Überweisungen mittels Kryptowährungen als Wahlkampfspenden zu akzeptieren. Am 21. Mai teilte die Kampagne von Trump mit, dass nun eine Spendenseite für berechtigte Personen eingerichtet wurde, über die Spenden in Kryptowährung möglich sind. Trump vollzieht damit eine deutliche Kehrtwende in seiner Krypto-Politik. Noch 2021 erklärte er Bitcoin sei „nur ein Betrug“. Er setze weiterhin auf den US-Dollar als „Währung der Welt“.

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Auf dem Parteitag der Libertären Partei erklärte er darüber hinaus, Ross Ulbricht zu begnadigen, sollte er im November wieder zum Präsidenten gewählt werden. Ross Ulbricht ist Gründer von Silk Road. Silk Road war ein digitaler Handelsmarkt im Darknet über den verschiedenste Waren, auch illegale Güter angeboten wurden. Einziges zulässiges Zahlungsmittel waren Kryptowährungen.

2015 wurde Silk Road abgeschaltet. Gründer Ross Ulbricht wurde von einem US-Bundesgericht zu einer doppelt lebenslänglichen Strafe plus weitere vierzig Jahre ohne die Möglichkeit einer Bewährung verurteilt. Trump erklärte über Ulbricht: „Er hat bereits 11 Jahre verbüßt, wir werden ihn nach Hause bringen“.

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