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Liberale

„Werde alles tun, die Partei wieder erfolgreich zu machen“: Kubicki tritt für den FDP-Parteivorsitz an

Wolfgang Kubicki möchte auf dem FDP-Bundesparteitag Ende Mai für den Posten des Bundesparteivorsitzenden gegen Christian Dürr antreten. Kubicki galt als früher Kritiker der Ampel-Regierung und auch schon vor einem Jahr als möglicher Nachfolger Lindners.

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FDP-Urgestein Wolfgang Kubicki tritt für den Posten des Parteichefs auf dem Parteitag Ende Mai an (IMAGO/STEINSIEK.CH)

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Der Bundesvorstand der FDP ist erst vor wenigen Tagen zurückgetreten – doch der aktuelle Bundesvorsitzende der Partei, Christian Dürr, möchte sich gemeinsam mit seiner aktuellen Generalsekretärin Nicole Büttner auf dem Bundesparteitag Ende Mai dennoch erneut zur Wahl stellen. Als wohl sein größter Herausforderer tritt nun Wolfgang Kubicki auf den Plan – das FDP-Urgestein hat am Samstagabend seine Kandidatur für den Posten verkündet.

Auf X schrieb Kubicki: „Ich will eine Partei, die mit neuem Selbstbewusstsein die politischen Debatten in diesem Land anführt, statt ihnen hinterherzulaufen. Deutschland wartet nicht auf eine FDP, die sich in akademischen Diskussionen verzettelt, sondern auf eine, die dieses Land groß gemacht hat: klar im politischen Inhalt und ebenso klar in der Sprache. Für die Freiheit.“ Außerdem gab er ein Versprechen an die FDP-Mitglieder ab: „Ich werde alles tun, die Partei wieder erfolgreich zu machen.“

Bereits nach dem Aus des langjährigen Parteichefs Christian Lindner nach der Bundestagswahl im vergangenen Jahr wurde über eine Kandidatur Kubickis spekuliert – nach kurzem Zögern schloss er sie jedoch aus und unterstützte stattdessen Christian Dürr als neuen Parteichef.

Nun, weniger als ein Jahr nach Dürrs Wahl, möchte Kubicki gegen den aktuellen Parteichef antreten – der Generalsekretär des ehemaligen Bundestagsvizepräsidenten soll dabei der ehemalige FDP-Landeschef Martin Hagen werden. Dieser schrieb auf X: „Die FDP muss zurück in die Erfolgsspur.
Wolfgang Kubicki ist für diesen Job genau der Richtige!“ Neben Dürr und Kubicki kandidiert außerdem der FDP-Landeschef in NRW, Henning Höne, für den Posten.

Dürr warb nach seiner Wahl zum Bundesvorsitzenden für einen Kurs der „radikalen Mitte“ – ein Konzept, das nicht aufgegangen ist: Bei den beiden Landtagswahlen in Dürrs Amtszeit – beide im vergangenen März – verlor die FDP jeweils deutlich. Sowohl in Baden-Württemberg als auch in Rheinland-Pfalz ist sie deutlich aus dem Landtag geflogen. Kubicki – früher ein Vertreter des sozialliberalen Flügels in der Partei – galt während der Ampel-Zeit jedoch als Kritiker innerhalb der Regierungskoalition.

bc

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103 Kommentare

  • Es ist vorbei Herr Kubicki. Sie sagten oft das richtige, aber getan haben sie es leider nicht. Deshalb wählt Ihre Partei auch niemand mehr.

    134
    • 100% Zustimmung.

      • Die AfD gibt es schon. Das sollte man nicht vergessen. Kubicki kritisiert aus dem Mainstream heraus.

      • Er hat versucht der Bevölkerung die Augen zu öffnen, aber gucken und vor allem wählen müssen sie schon alleine. Das hat halt nicht geklappt.

        • Nun ja. Er hat viel geredet. Aber er ist regelmäßig eingeknickt. Und auch das haben die Bürger wohl irgendwann gemerkt.

          29
        • Außer „Good Cop, Bad Cop“ haben die nichts, rein gar nichts gezeigt!

          7
        • Mehr ist in Deutschland nicht drin, wenn man die Bühne des Mainstreams gegen ihn nutzen will. Die Menschen sind nicht mehr gewohnt zu abstrahieren, den letzten Schritt selbst zu denken, zu gehen.
          Es ist nicht Kubicki schuld.

          2
    • Als erstes müsste er die FDP von MASZ befreien. Das traue ich ihm nicht zu.

    • Ich geb ihm eine Chance, auf dass er diesmal das Richtige auch tut. Eine Renaissance der FDP ist wünschenswert, wenn sie zu alten Werten zurückfindet. Wünsche ihm Fortune.

      • Ich gebe meiner CDU auch bei jeder Wahl immer wieder eine neue Chance!

        -10
        • Ich nicht

          10
        • Ich hoffe, der Rauswurf aus dem BT war denen eine Lehre. Wir werden sehen.

          -2
    • Lindner hätte damals einfach die Füsse stillhalten, und sich seiner zuvor ausgegebenen Parole „lieber garnicht, als schlecht regieren“ erinnern sollen. Diese unheilvolle Koalition mit eindeutig Linken hat der Partei das Rückgrat gebrochen.

    • Moin , auch einen Herrn Kubicki ist das Hemd näher als die Jacke.
      Er hat immer etwas gesagt, was keinem wehtat. Immer aalglatt durch die Mitte.

      • Sogar Sie als SED-Wähler müssten wissen, dass das unwahr ist und nur linkes Geplapper.

    • So ist es. Bis zum Regierungscrash durch FM Lindner machte die FDP sogar mit Nancy Faser gemeinsame Sache, JM Marco Buschmann trug sogar die gesamten Drangsalierungs – und Denunzierungs/Zensurmaßnahmen mit. Nie mehr darf diese Partei in ein Parlament.

      • Da haben sie recht.
        Marco Buschmann mit dem Selbstbestimmungsgesetz war für mich die rote Linie, welche die FDP dann überschritten hatte.
        Leider ist Herr Kubicki auf verlorenem Posten und wird seine Partei nicht mehr retten. Wäre auch alterstechnisch eher Zeit für den Ruhestand.
        Schade um Genschers Partei.

      • Und aus diesem Grund wählen Sie Stasi-SED???

    • Kubicki war, ist und bleibt ein Dampfplauderer!

    • Kubicki ist ein Musterbeispiel dafür, warum die FDP überflüssig ist. Der hat notorisch bei kontroversen Themen öffentlich populäre und kritische Positionen eingenommen, um dann exakt gegenteilig seine Stimme im Bundestag abzugeben. Rechts blinken, links abbiegen: die Methode Kubicki.

      Und man sollte sich stets in Erinnerung behalten: Kubicki war im WEF-Nachwuchsprogramm. Der ist in etwa so vertrauenswürdig wie ein Gebrauchtwagenhändler, ein Versicherungsvertreter… oder eben ein Politiker der Blockparteien.

    • Und damit ist der Mann auch die lebende Verkörperung weshalb man der FDP als Partei nichtmehr trauen sollte !
      Unglaublich was deutschland nach nur 3 Jahren an Abstieg Ruin Veruntreuung von Steuergeldern Verschuldung antidemokratschen Tendenzen gerade mit der FDP und Kubik erleben musste .
      Noch mal werden wir uns keine Regierungsbeteiligung der FDP in den nächsten 100 Jahren leisten können .
      Ob wir die letzte FDP Regierungsbeteiligung als Land und Demokratie überhaupt überstehen werden ist längst noch nicht sicher !

    • Bitte die Corona-Massnahmen nicht vergessen. Ist noch nicht so lange her. Totalversagen von Kubizki und Liberalen.

    • Kubicki war, ist und bleibt ein Dampfplauderer.

  • Herr Kubicki ist das Problem, nicht die Lösung. Er argumentierte und analysierte in der Vergangenheit richtig. Aber sein Abstimmungsverhalten war entgegengesetzt und damit falsch und schädlich. Alt genug, er soll zu Hause bleiben. Weder er noch die FDP werden gebraucht.

    104
    • Ein Lied „Fahne im Wind“ könnte man hier preisgeben.
      Und welche schönen Pflanzen es noch so gibt in der Freie-Wind-Dreh-Partei.
      Da gibt es ein so liebevolles Pflänzchen, das tausende
      Anzeigen gegen die pööösen Deutschen loslässt.
      Mit so einer sehr liebevollen Pflanze will er sich verbrüdern?
      Sorry, hat er ja schon, ist ja noch in der Freie-Wind-Dreh-Partei!

    • Liberalismus ist eigentlich für sich schon eine sehr gute Sache . Das ist das Christentum oder der Kommunismus auch mal als reine Ideologie gewesen .
      Und dann kamen die Funktionäre und Amtsträger!
      Wie Kubicki und konsorten .

    • Willkommen zu dem, was sich Parteidisziplin nennt. Dies nun Kubicki vorzuhalten, ist postfaktisch und vorenthält ihm die Möglichkeit einer Besserung.

    • Und die Corona-Massnahmen nicht vergessen!!! Er war mit hochrotem Kopf ein Befürworter von all dem Unsinn. Liberal? Sicher nicht.

  • Nee Herr Kubicki, das wäre vertane Liebesmüh. Und auch Sie, den ich einst hoch schätzte, haben für mich in entscheidenden Momenten versagt. Da ich gut erzogen bin, behellige ich Sie damit aber nie, wenn wir beim Steak zufällig unsere Tische nebeneinander haben.

  • Das Wahlplakat mit seinem Konterfei allein ist schon ungünstig.

    • Ein Mann der Zukunft :-)))))

  • Herr Kubicki,
    wieso versuchen diejenigen, die die FDP an die Wand gefahren haben, diese Partei wieder auf die Füße zu stellen?
    Das kann doch nicht funktionieren!
    Der komplette Vorstand sollte abtreten. Vielleicht habt ihr ja noch ein paar kompetente Mitglieder, die es schaffen könnten, diese Partei wieder über die 5-Prozent-Hürde zu bringen.
    Ein ehemaliger langjähriger Wähler

  • Hört sich erstmal gut an. Aber man kann ihm nicht trauen. Zu oft umgefallen. Er ist nicht unschuldig mit seinen ewigen Ankündigungen in Dauerschleife …

  • Einer Mumie einen Herzschrittmacher einsetzen, macht die nicht wieder lebendig.

    • Die FDP ist der Joe Biden der politischen Parteien.

  • Man wird sehen, in ein paar Jahren.

  • Es ist aus meiner Sicht zu viel Porzelan zerschlagen worden, spätestens nach der Ampel. Diese Partei hatte Potenzial und hätte bestimmt viele der heutigen AfD Stimmen bekommen aber das Vertrauen meinerseits ist weg.

  • Schade. Für den FDP Parteienvositz habe ich mich auf Agnes Strack-Zimmermann gefreut (Scherz).

    • Ich habe mich ehrlich auf sie gefreut. Das hätte der Partei nämlich vollends den Rest gegeben, und der Steuerzahler wäre wenigstens ein paar Politiker-Diäten los gewesen.

  • Ein guter Reiter weiß wann der Gaul totgeritten ist und er absteigen muss. Tot ist tot, da helfen dann auch kein Hü hott und Sporen geben mehr.

  • Das kann doch nur ein ganz übler Scherz sein.
    Es ist gut so, wie es gerade ist.

    • Na das ist es nun auch nicht gerade.

  • Nur mit neuen, unverbrauchten, ehrgeizigen Leuten mit den ursprünglichen liberalen Werten im Sinn, ohne Vorbelastung am Niedergang, hätte diese Partei vielleicht noch eine Chance. Lassen sich diese nicht finden, dann war es das…

  • Zu spät, denke ich.

  • Das wird die FDP retten.
    Kubicki vertrat schon vor Jahren den Merzschen Politstil in Perfektion.
    Öffentlich ganz laut das Richtige sagen und fordern, dann ganz leise dem Falschen zustimmen oder mit Enthaltung oder Abwesenheit sich vor der Entscheidung drücken.

  • Ich denk es ist zu spät. Es gibt auch kaum mehr wirtschaftsliberales Personal in der Partei. Kubicki sollte verstehen, dass es vorbei ist. Die alten nicht-Linken FDP-Wähler haben sich schon längst gegen die Brandmauer entschieden.

  • Darauf noch’n Osterschnaps…Hau wech!

  • „Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab“

  • Kubicki könnte zumindest übergangsweise ein Verhikel sein, das die Partei wieder aus der Mottenkiste holt.
    Ich habe die FDP nie gewählt, halte sie aber trotzdem für eine Partei, die in das Parteienspektrum gehört und die vernünftige Politik unterstützen könnte.
    Kubicki ist ein kluger Kopf, es gab schon früher in der Partei kluge Köpfe, die Politik positiv beeinflusst haben.
    Aber er ist halt 74 und kann, wie gesagt, nur eine Übergangslösung sein.
    Seine Beiträge bei Cicero und auch seine Wortmeldungen bei NIUS sehe ich dahingehende als positiv.
    Na ja, schau mehr mal.

  • Wenn er es schafft, quasi als Elder Statesman eine neue, junge, mutige und vor allem Milei-geprägte Mannschaft aufzubauen, hat die FDP vielleicht noch eine Chance – verdient hätte sie es. Aber dazu müssen die „Alten“ weg, allen voran diese Strack-Zimmermann.

  • Ich habe Jahrzehnte FDP gewählt, jetzt nicht mehr. Wenn man völlig neuen Leuten und neuen Konzepten eine Chance gäbe ohne Brandmauer, dann würde ich mir das noch mal überlegen. Dass Dürr sich zur Wiederwahl stellt, kann man nur als Witz des Tages bezeichnen

  • Prof. Doehler
    https://www.vernunftkraft-odenwald.de/wp-content/uploads/2019/09/Erster-Offener- Brief-an-Klimakabinett_Prof-Doehler.pdf

    Offener Brief Hannover, den 23.04.2019
    An die Mitglieder des Klimakabinetts:
    Bundeskanzlerin Angela Merkel Finanzminister Bundeswirtschaftsminister Bundesinnenminister Horst Seehofer
    Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner Bundesminister für Verkehr Andreas Scheuer
    Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Svenja Schulz Kanzleramtschef Helge Braun
    Regierungssprecher Steffen Seibert

    Zur Kenntnis an: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Christian Lindner (FDP), Wolfgang Kubicki (FDP), Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Volker Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Greta Thunberg (Fridays for Future)

  • Eine Partei, die für unsere Freiheit kämpft ist dringend notwendig. Herr Kubicki hat das erforderliche Standvermögen. Ich wünsche ihm, und der FDP viel Erfolg.

    • Dem kann ich mich nur anschließen! Kann die Häme gegen die FDP, aber nicht gegen Herrn Kubicki nachvollziehen. In meinen Augen wäre er auch der richtige Bundespräsident, aber der Liberalismus in Deutschland braucht ihn wohl zur Zeit dringender.

  • Liebe FDPler, es ist ganz einfach: Wer den Selbstzerstörungskurs Deutschlands wirklich korrigieren will, muss gegen die linksgrüne Ideologie vorgehen. Auf ALLEN Feldern. Das bedeutet zwangsläufig, dass er sich gegen den Medien-Mainstream stellen und AfD-Positionen wenigstens teilweise übernehmen MUSS. Es geht nicht anders, denn es sind vernünftige Positionen. Die Farbe der dt. Multi-Krise ist Grün, die grüne Ideologie beweist seit 15 Jahren ihre Untauglich- und Gefährlichkeit!

  • Deutschland braucht ne liberale Partei. Klar, aber die FDP ist es nicht. Dank StrZi, Dürr und merkwürdiges Abstimmungsverhalten einfach zu verbrannt.

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