Urteil mit Signalwirkung
Wegen Brandrisikos: Mercedes muss Fahrzeug zurücknehmen – Automobilherstellern könnten hohe Kosten drohen
Das Landgericht Stuttgart verpflichtet Mercedes, einen EQA 250+ wegen erhöhter Brandgefahr der Hochvoltbatterie zurückzunehmen und dem Käufer mehr als 51.000 Euro zu erstatten. Das Urteil könnte Signalwirkung für weitere Rückruffälle haben.
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Ein Urteil des Landgerichts Stuttgart könnte für Mercedes und andere Autohersteller weitreichende Folgen haben. Das Gericht verurteilte die Mercedes-Benz AG dazu, einen EQA 250+ zurückzunehmen und dem Käufer den Kaufpreis zu erstatten, wie der Focus berichtet. Ausschlaggebend war nicht allein der Rückruf des Elektrofahrzeugs, sondern auch die damit verbundenen Einschränkungen im Alltag.
Nach Angaben der Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer bestand bei der Hochvoltbatterie des Mercedes ein erhöhtes Brandrisiko. Der Halter sollte das Fahrzeug deshalb ausschließlich im Freien abstellen. Eine Nutzung in einer Garage war demnach nicht mehr möglich. Das Gericht wertete diese Vorgabe als erheblichen Mangel.
„Das Landgericht Stuttgart hat die Mercedes-Benz AG wegen einer mangelhaften Hochvoltbatterie zur Rückabwicklung eines Mercedes EQA 250+ verurteilt. Mit Urteil vom 30. Juli 2026, Az. 53 O 3/26, sprach das Gericht dem von der Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer vertretenen Kläger 51.791,09 Euro gegen Rückgabe des Fahrzeugs sowie weitere 729,01 Euro für eine Garantieverlängerung zu. Entscheidend war für das Gericht das erhöhte Brandrisiko der Hochvoltbatterie: Ein Fahrzeug, das deshalb nur im Freien geparkt werden darf, ist mangelhaft.“
Der Kläger hatte Mercedes zunächst eine Frist zur Beseitigung des Problems gesetzt. Nachdem der Hersteller den Rücktritt vom Kaufvertrag zurückgewiesen hatte, zog der Käufer vor Gericht. Ein tatsächlich eingetretener Batteriebrand war für die Entscheidung nicht erforderlich. „Das Gericht verlangt keinen bereits eingetretenen Batteriebrand und auch keinen Nachweis, dass gerade die einzelne Batterie tatsächlich einen Kurzschluss erleiden wird“, so die Kanzlei gegenüber dem Focus.
Rückrufe wegen möglicher Gefahren gehören bei Elektro- und Hybridfahrzeugen inzwischen zum Alltag. Häufig stehen Probleme mit Hochvoltbatterien oder Ladeeinrichtungen im Mittelpunkt. Sollte sich die Stuttgarter Entscheidung in weiteren Verfahren durchsetzen, könnten von Rückrufen betroffene Kunden unter Umständen ebenfalls die Rückabwicklung verlangen. Für die Automobilhersteller dürften damit erhebliche Kosten einhergehen.
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So schnell kann also aus einer E-Karre ein Verbrenner werden.
Also, mein Diesel Benz von 1972 hat die Probleme nicht.
Ich habe einfach das Gefühl, diese E Autos sind Rohrkrepierer.
Bei mir war das noch nie ein Gefühl sondern Gewissheit.
Hätte man von Anfang an auf synthetische Kraftstoffe gesetzt–wäre kein Arbeitsplatz weggebrochen–auch nicht bei Zulieferern. Unsere TOP-Verbrenner wären weiterhin weltweit gefragt. Selbst in Entwicklungsländern hätte man diese Kraftstoffe produzieren können. Dort gibt es Sonne genug und Wasser, das man entsalzen könnte.
Auch Schiffe und Flugzeuge hätte man damit betanken können.
Und selbst wenn es keinen 100% fossilfreien Sprit hätte geben können–eine 80%ige Mischung hätte dem Klima auch geholfen.
Es hätte sogar zusätzliche Arbeiter gebraucht, um diese Kraftstoffe zum Teil in Europa–sogar in Deutschland herstellen zu können. Außerdem wäre man unabhängiger von China gewesen.
Gibt es sehr wohl. Vollsynthetische Elektrolyte. 2×100 Liter mit Reichweiten von bis zu 50tkm. Jahaha… 50.000 km mit einem Tank. Weder toxisch noch brennbar. Schon fast 20 Jahre alte Erfindung. Es geht NUR noch um Kontrolle.
Da sind selbst Billigprodukte aus China vertrauenswürdiger.
Genau das glaube ich, nach meiner Erfahrung mit Produkten aus China, nun eben nicht. Es bewegen sich mittlerweile Millionen von E Autos. Täglich. es brennt sehr selten. Nun muss man der Frage nachgehen: warum? Das ist eine Aufgabe der Techniker und Ingeneure. Leider mischt sich die Politik mit sinnlosen Vorgaben und Subventionen ein und das schadet. Insbesondere wenn die zuständigen Politiker auschließlich durch Parteibuch qualifiziert sind.
Im Grunde eine ähnl. Geschichte wie bei den Takata-Airbags, die noch größere Kreise gezogen hat. Was mich bei Mercedes konkret angekotzt hat bei dem o.g. Akku, ist der Umgang mit dem Problem. Sie haben versprochen dass ein Software-Updates was den Funktionsumfang auch noch einschränkt (IIRC wurde u.a. die Reichweite beschnitten, da nicht mehr >80% geladen werden sollte) das Problem löst, tat es dann aber nicht. Erst viel später wurden Akkus getauscht. So hat man den Leuten für die in allen E-Autos früher oder später sich selbst entzünden eine komplett unnötige Steilvorlage gegeben. Und Mercedes ist ja nicht gerade eine Billig-Marke – angeblich…
Die E Klasse lief sozusagen ewig. Wem gehört Mercedes heute? Wer vertritt dort welche Interessen? Mich würde an einem neuen Mercedes diese permanmente Überwachung stören. Dann lieber noch einen Lada.
E-Autos >> 1x-Brenner
Es ist bereits sehr lange her, das Mercedes eine Premium Marke war. Die Qualität richtet sich seit Jahren an den Mitbewerbern aus, welche das gleiche tun. Das führt unweigerlich dazu, das die Spirale immer weiter nach unten führt. Siehe Maybach 62 vs . S-Klasse mit Maybach Logo
Elektroschrott….
Was sind E-Autos denn nun? Stromer oder über Bande doch Verbrenner? 🤭
Peter@
Batterieautos sind Einweg-Verbrenner ! 😎
Es geht stetig bergab in dem großen Land der Autobauer.