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Erneut bekräftigt

Wagenknecht-Partei schließt Kooperation mit AfD aus

Viele sehen die neue Wagenknecht-Partei BSW als eine Anti-Mainstream-Partei. Einer ihrer Mitgründer erklärt jetzt, man werde mit allen anderen Parteien zusammenarbeiten - nur mit der AfD nicht.

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Die neu gegründete Partei „Bündnis Sahra Wagenknecht“ will mit allen Parteien außer der AfD zusammenarbeiten. Das erklärte der Bundestagsabgeordnete Klaus Ernst. Er sieht den bevorstehenden Landtagswahlen im Osten optimistisch entgegen. Ernst, Mitbegründer der Partei, erwartet gute Erfolgschancen, während er für seine ehemalige Partei nur wenig Zukunftspotenzial sieht.

Laut Klaus Ernst ist die neue Partei bereit, mit allen politischen Parteien außer der AfD zu koalieren. Der ehemalige Linken-Politiker sieht auch einer Zusammenarbeit mit seiner früheren Partei positiv entgegen, betont jedoch, dass eine Koalition mit der AfD „mit Sicherheit“ ausgeschlossen ist. Er gehe allerdings davon aus, dass auf Bundesebene keine Koalition mit der Linkspartei zustande kommen wird. Er prognostiziert, dass die Linke im Bundestag bald nicht mehr vertreten sein werde und kaum noch eine Zukunft habe. Allerdings sieht er eine mögliche Zusammenarbeit der neuen Partei mit den Landesverbänden im Osten als realistisch an.

Vor den Landtagswahlen im Osten im September erwartet Ernst, dass das Bündnis Sahra Wagenknecht in alle drei Parlamente einziehen wird, da die Fünf-Prozent-Hürde voraussichtlich kein Hindernis darstellt. Er hofft darauf, Zustimmung für die Positionen der Partei zu erhalten und gleichzeitig die AfD ein Stück weit zu bremsen.

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