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Ebrahim Raisi

„Vorfall mit dem Hubschrauber“: Großaufgebot sucht nach dem Präsidenten Irans

Irans Präsident Ebrahim Raisi ist wohl bei dem Transport mit einem Hubschrauber verunglückt. 40 Rettungsmannschaften suchen gegenwärtig nach dem Präsidenten.

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Nach übereinstimmenden Presseberichten ist ein Hubschrauber, der unter anderem Irans Präsidenten Ebrahim Raisi transportierte, verunglückt. Konkret ist die Rede davon, dass sich „ein Vorfall mit dem Hubschrauber, der den Präsidenten transportierte“ ereignete. Mit einem Großaufgebot wird derzeit nach dem abgestürzten Helikopter gesucht.

Gemäß den Aussagen des Leiters der iranischen Hilfsorganisation Roter Halbmond, Pir-Hossein Kolivand, sind gegenwärtig 40 Rettungsmannschaften damit beauftragt, den Unfallort des Hubschraubers zu lokalisieren. Die Rettungskräfte trafen rund eine Stunde nach dem Vorfall in der betroffenen Region ein. Zur Unterstützung der Suchbemühungen werden unter anderem Drohnen eingesetzt.

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Auch ein Aufgebot von Ärzten und Technikern habe sich in der Nähe des vermuteten Unfallorts eingefunden. Acht Krankenwagen sowie zwei Rettungsbusse stehen bereit. Auch ein Rettungshubschrauber wurde entsandt. Wegen des starken Nebels war dieser jedoch gezwungen umzukehren. Der Rote Halbmond fürchtet, dass die Suche noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Neben dem schlechten Wetter sei hierfür die schwer zugängliche Landschaft verantwortlich.

Der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge ereignete sich der Vorfall in der Nähe des Ortes Uzi, circa 540 Kilometer nordwestlich der iranischen Hauptstadt Teheran. Weiterhin hätte dem Medium zufolge einer der Begleiter des Präsidenten in diesem Hubschrauber „kurzzeitig telefonieren“ können. Es gebe deswegen Hoffnung auf „ein Ende dieses Vorfalls ohne Todesopfer“. Von halboffiziellen Kanälen wie der Nachrichtenagentur Fars heißt es, dass auch der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian und der Gouverneur der Region Ost-Aserbaidschan, Malek Rahmati, an Bord gewesen sein sollen.

Der iranische Präsident befand sich vor dem Vorfall in der Provinz Ost-Aserbaidschan, wo er eine Zusammenkunft mit dem aserbaidschanischen Staatsoberhaupt Ilham Alijew (62) hatte. Im Rahmen dieses Besuchs nahmen die beiden Machthaber die offizielle Einweihung eines Staudammprojekts am Fluss Aras vor. Raisi gilt auch innerhalb des streng schiitisch-religiösen Staates als Hardliner. Raisi wird zudem als potenzieller Nachfolger für den 85-jährigen Obersten Führers des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, gehandelt.

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