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Wirtschaftskrieg

USA erhöhen Druck auf Teheran: Trump belegt Handelspartner des Iran mit Strafzöllen von 25 Prozent

Angesichts der brutalen Niederschlagung von Protesten im Iran erhöhen die USA den wirtschaftlichen Druck auf die Mullahs in Teheran. Präsident Trump will alle Staaten, die weiter mit dem Iran handeln, mit zusätzlichen Zöllen von 25 Prozent auf ihre Geschäfte mit den USA belegen.

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US-Präsident Trump will alle Staaten, die weiter mit dem Iran handeln, mit zusätzlichen Zöllen von 25 Prozent auf ihre Geschäfte mit den USA belegen. (IMAGO/UPI Photo)

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Angesichts der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten im Iran erhöhen die Vereinigten Staaten den wirtschaftlichen Druck auf die Mullah-Führung in Teheran. US-Präsident Donald Trump kündigte an, sämtliche Staaten, die weiterhin Handelsbeziehungen mit dem Iran unterhalten, mit zusätzlichen Zöllen zu belegen.

Die Maßnahme gab Trump am Montagabend über die Plattform Truth Social bekannt. „Mit sofortiger Wirkung wird von allen Ländern, die mit der Islamischen Republik Iran Geschäfte tätigen, ein Zoll von 25 Prozent auf alle Transaktionen mit den Vereinigten Staaten von Amerika erhoben“, schrieb der Präsident. „Diese Anordnung ist endgültig und unanfechtbar.“

Nach Angaben der Wirtschaftsdatenbank Trading Economics zählen China, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Irak zu den wichtigsten Handelspartnern des Iran. Welche Staaten konkret von den angekündigten Strafzöllen betroffen sein werden, blieb zunächst offen.

Das Auswärtige Amt verweist auf einen deutlichen Rückgang des deutsch-iranischen Handels infolge bestehender Sanktionen. Demnach lag das bilaterale Handelsvolumen 2017 noch bei 3,4 Milliarden Euro, sank bis 2019 auf etwa die Hälfte und belief sich 2024 auf rund 1,5 Milliarden Euro.

Trump will nach Medienberichten am Dienstag mit seinen Beratern über das weitere Vorgehen in der Iran-Politik beraten. Zuvor hatte das Weiße Haus erklärt, dass der Präsident auch militärische Optionen prüfe. Luftangriffe seien „eine der vielen, vielen Optionen“, sagte seine Sprecherin Karoline Leavitt. Gleichzeitig betonte sie, dass „die Diplomatie immer die erste Option für den Präsidenten“ bleibe.

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Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi erklärte am Montag, sein Land sei auf einen Krieg vorbereitet, zugleich jedoch „zu Verhandlungen bereit“. Voraussetzung seien jedoch Gespräche, die „fair sind, mit gleichen Rechten und auf der Grundlage gegenseitigen Respekts“.

Bereits am Sonntag hatte Trump mit der Prüfung „sehr drastischer Optionen“ durch das US-Militär gedroht. Auf die Frage, ob die iranische Führung eine von ihm gezogene rote Linie überschritten habe, sagte er an Bord der Präsidentenmaschine: „Es sieht so aus, als würden sie damit beginnen.“ Die Sprecherin Leavitt erklärte am Montag ergänzend, Trump wolle nicht sehen, dass „Menschen auf den Straßen von Teheran getötet werden“, was nun jedoch geschehe.

ha

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18 Kommentare

  • Jetzt sind die Terrormullahs aber stark beeindruckt. Es kreisten die Berge und ein Mäuslein wurde geboren.

  • Die Amis bestimmen also wer mit wem Handel treiben darf. Und die Einfältigen hier kreischen vor debiler Wonne.

  • Religiöse Fanatiker sind mir prinzipiell unsympathisch, egal ob Moslems oder Christen. Aber TE berichtet, es wären 40.000 Starlink-Terminals in den Iran geschmuggelt worden, um die Internetsperre zu umgehen. Das beweist dann, dass hier wieder einmal ein westlicher Geheimdienst seine Finger im Spiel hat.

    • Genau so ist es.

  • Wieder eine offen illegale Aktion die von der Rechtspopulistenblase auch noch gefeiert werden dürfte.

  • ……………..muhaha, wen will denn orange lun@.ic noch beeindrucken ?
    Keiner nimmt den ernst, außer die paar Figuren bei AN.

    Und daheim gibt’s von allen Seiten Feuer ohne Ende…….
    https://www.youtube.com/watch?v=rVRhHNEEcJQ

  • Von dem narzisstischen Großmaul sollte sich niemand beeindrucken lassen! Russland, China oder Indien machen sowieso keine oder kaum Geschäfte mit dem Ganovenstaat im Westen🤷‍♂️

    -10
    • Der Iran ist ein Verbrecherstaat Punkt!

      • Im Vergleich zu den USA kann man das vernachlässigen.

      • Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Rechstpopulistengesicht.

      • Selbst wenn, bei der Republik des Paten ist es ja nicht anders🤷‍♂️

    • Seltsam, Das solche saublöden Kommentare durchgehen, während viele andere weit harmlosere Zensiert werden

      • Ja genau, mich wundert das auch immer wieder, weil solche Typen auf Krawall mit den Mitforisten aus sind und nichts zum Thema beitragen. Die sammeln hier ihre Daumen nach unten, mehr nicht.

        • Man kann den Anhang des Paten schließlich nicht alleine lassen in seiner Echokammer🤷‍♂️😅

          -3
      • Keine Sorge, ich werde hier mehr zensiert als die Stasi es jemals hätte tun können😅

        • Tja, wer hierfür wohl die Grundlage geschaffen hat?! AN wäre gewiss gerne Zensurfrei.

          2
    • Stimmt, beeindrucken kannst du niemanden. Deswegen störst du ja hier, wo du nichts zu befürchten hast.

    • Sehr schön, man sieht der Einzeller-Anhang des Paten ist schon wach😅

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