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USA: Asylbewerber plante Anschlag gegen jüdische Gemeinde

Ein jordanischer Asylbewerber plante in Houston, Texas einen Terroranschlag mit Bomben und Schusswaffen gegen die ansässige jüdische Gemeinde. Als Inspiration diente der Terrorangriff der Hamas auf Israel.

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Schon im August wurde der junge jordanische Asylbewerber Sohaib Abuayyash in Texas wegen illegalem Waffenbesitz verhaftet. Jetzt kam ans Licht: Der Verdächtigte heckte seit längerem Pläne aus, einen Mordanschlag an die jüdische Gemeinde in Houston zu begehen. Dafür studierte Abuayyash ausführlich den Bau von Bomben und trainierte den Einsatz von Schusswaffen. Die Bombenbaupläne besorgte er sich über radikale Organisationen im Internet, wie der FBI-Direktor Christopher Wray berichtet.

Er habe Mordfantasien in den sozialen Medien gepostet und direkte Verweise auf eine Veranstaltung der jüdischen Gemeinschaft in Houston, Texas gemacht, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Details über das genaue Ziel und den Zeitpunkt waren dem nicht zu entnehmen. Klar ist aber, der Hamas-Terrorangriff auf Israel war der Auslöser seiner Mordabsichten. Er sprach von „Märtyrertum“ und wollte nach Gaza gehen, „um dort zu kämpfen“. Dazu war er mit Gleichgesinnten im Kontakt.

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Inspiriert von der Hamas

Aufnahmen zeigen, wie er diverse Schießstände in Houston besuchte und dort mit Pistolen und Sturmgewehren posierte. Sein Aufenthaltsstatus verbietet eigentlich jeglichen Schusswaffenbesitz. Sein Visum war nämlich bereits 2019 abgelaufen. Danach beantragte er Asyl und eine Arbeitserlaubnis bis 2025. Das FBI begann Abuayyash im August zu beobachten. Als sich dann die Hinweise auf einen Anschlag gegen die jüdische Gemeinde verdichteten, ließ das FBI Anklage gegen ihn wegen illegalen Waffenbesitzes erheben und nahm ihn deshalb fest.

Der FBI-Direktor Christopher Wray warnte zuletzt davor, dass der Hamas-Terror Islamisten als Inspiration dienen könnte, überall auf der Welt ähnliche Anschläge durchzuführen. Weiter sagte der Direktor: „Hier in den Vereinigten Staaten besteht unsere größte Sorge darin, dass gewalttätige Extremisten – Einzelpersonen oder kleine Gruppen – sich von den Ereignissen im Nahen Osten inspirieren lassen, um Anschläge gegen Amerikaner zu verüben, die ihrem täglichen Leben nachgehen.“

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