Wall Street Journal
„Weihnachtswunder“: US-Zeitung lobt Deutschlands junge „Renten-Rebellen“ für Widerstand
Kurz vor der Abstimmung über das Rentenpaket sorgt ein Leitartikel des Wall Street Journal für Aufmerksamkeit. Als „Weihnachtswunder“ in der deutschen Rentenpolitik lobt die US-Zeitung jene jungen Unionsabgeordneten, die sich gegen das Vorhaben stellen.
Von
Kurz vor der Bundestagsabstimmung über das Rentenpaket erhält der Widerstand aus der Jungen Gruppe der CDU/CSU ungewöhnliche Rückendeckung aus den USA. Das Wall Street Journal würdigt den Widerstand aus der Jungen Gruppe der CDU/CSU. In dem Kommentar der US-Zeitung heißt es, die Rentendebatte komme einem „Weihnachtswunder“ gleich – ein „nerdiges Wunder“, aber genau die Art „Intervention“, die Deutschland brauche.
Das Wall Street Journal kritisiert den Entwurf der Regierung deutlich: Die Reform sei „nicht gut“. Besonders bemerkenswert sei, dass Teile der Koalition dies klar aussprächen und Merz zu weiteren Schritten drängten. Die gesetzliche Rente koste „rund 360 Milliarden Euro pro Jahr“, die Einnahmen reichten nicht aus, und der Staat habe zuletzt „96 Milliarden Euro“ aus Steuermitteln zuschießen müssen. Ohne Reform drohten steigende Abgaben oder Einschnitte bei anderen Prioritäten „wie der Verteidigung“.
Werbung
Für die Abstimmung am Freitag galt die Mehrheit der Regierung lange als unsicher. Die Koalition verfügt über 328 Sitze, allerdings hatten bis zu 25 Abgeordnete – darunter viele Angehörige der Jungen Gruppe – angekündigt, das Paket nicht mitzutragen. Mit der Enthaltung der Linksfraktion verändert sich die Lage jedoch grundlegend. Da 64 Stimmen, die vermutlich gegen das Paket gewesen wären, nicht mehr als Nein zählen, sinkt die Mehrheitsschwelle deutlich.
Das Wall Street Journal bewertet die Haltung der jungen Unionsabgeordneten dennoch als wichtiges politisches Signal. Einige könnten sich am Ende taktisch für das Paket entscheiden, um nicht das Risiko eines Regierungssturzes einzugehen. Wörtlich heißt es, dies sei „eine nachvollziehbare Abwägung“. Während andere europäische Regierungen – „Frankreich, das gilt für dich“ – Reformen auswichen, sei es „eine Erleichterung“, dass es in Deutschland noch einige junge Erwachsene gebe, die Verantwortung übernähmen.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Nicht nur in den USA beobachtet man den morgigen Tag im Bundestag. Gut so.
Frohnmeier?
Hast Du gepetzt?
In den USA,scheint der IQ langsam wieder zu steigen.
Im Gegensatz zu Absurdistan.
Noch vor 30 Jahren,wären „Unsere Demokratie“, allesamt in der Geschlossenen gelandet!
In der USA ist es dasselbe wie hierzulande. Die Dummen und Verrückten haben sich in den vergangenen Jahren alle Schaltstellen in Politik und Medien erobert und übertönen nur die Klugen und Intelligenten.
Peinlich ohne Ende.
Sogar im Ausland sieht man auf den ersten Blick welches Versagen hier herrscht!
Versagen? Es läuft doch alles nach Plan. Goldman Sachs in Frankreich und BlackRock in Deutschland ist kein Versagen. Oder meinst Du, dass das Paradies für die Bevölkerung installiert werden sollte und die Politiker haben leider-leider versagt? Wir verstehen gar nichts und die Herrschaft hinter den Kulissen macht mit uns was sie will.
Das wird aber Friedrich Merz gar nicht gefallen. Als nächstes kommen noch Verbotsaufrufe gegen das Wallstreet Journal.
Deutschland steht unter Beobachtung.👍
Wenn sie morgen einknicken und der Druck bekannt wird,dem die
Jungen von Merz und Spahn ausgesetzt wurden,sieht die Sache ganz anders aus.
Die loben zu früh, morgen sehen sie dann, wie die umgefallen sind.
Wenn es noch irgendwelche ‚Verpflichtungen“ gibt, die Deutschland aufgrund der Kapitulation nach 1945 und im Rahmen des 2+4-Vertrages zu erfüllen hat und die von den Alliierten ‚gezogen‘ werden können, dann wäre es an der Zeit, dass die durch die USA geltend gemacht werden.
Vance hat in München Wichtiges angesprochen.
Wenn ich sehe, wie Abgeordnete ‚besprochen‘ werden und wer nicht mehr wählbar ist, ohne dass es eine entsprechende höchstrichterliche Anordnung gibt, dann wird es höchste Zeit. Allerhöchste!
Apropopos Vance in München: oberpeinlich war ja die Tatsache, daß der US-Vizepräsident Frau Weidel im Hotel besuchen mußte, weil der Chefin der größten Oppositionspartei der Zugang zur Sicherheitskonferenz verwehrt wurde.
Das Ausland beobachtet die Situation genau. Wehe, wenn siech die EU zum sozialistischen Gebilde entwickelt. Aber die EU geht ihren Weg in den Isolationismus.
Da wird das „Wallstreet Journal“ heute Abend aber bitter enttäuscht sein.
Für das WSJ liegen die Steuergeld-Prioritäten bei der Rüstung.
Das musste natürlich mal gesagt werden.
Wir haben alles im Griff, es muß nur demokratisch aussehen…..
Bin absoluter USA Fan, habe dort einige Jahre gelebt. Aber unsere Debatte um die Rente geht die gar nichts an! Sollen sich um die eigenen alten Leute kümmern.
.
..
Den Amerikanern ist es natürlich egal, wieviel Deutschland seinen Rentnern zahlt. Es geht ja hier darum, welche Auswirkungen diese kostspielige Entscheidung z.B. auf die Verteidigungspolitik hat, wenn dort Ausgaben zurückgefahren werden müssen.
Das kann man eigentlich verhindern, jeder weis wie. Meine damit nicht die jahrzehntelang erarbeitete Rente…
Genau meine Meinung, ich hab es gerade geschrieben.
Das neue Problem deutscher „Eliten“: die mächtigste Demokratie der Erde schaut interessiert drauf.
Wundert sich da jemand, dass das Wall Street Journal eine über Jahrzehnte erarbeitete Altersversorgung für Teufelszeug hält?
Sie haben es nicht verstanden, oder?
Hat sie definitiv nicht.
.. um ihre Analyse bei der kommenden Abstimmung widerlegt zu sehen. Dann allerdings können die erweiterten Feststellungen zur Umsetzung der Demokratie verheerend ausfallen.
Junge gegen Alte! So geht das nicht!
In der Rentenkasse wäre genug,
wenn das Geld nicht für gewisse
Osteuropäer, Asiaten u. Afrikaner
verschwendet würde.
Pfui! Sie anti-globalisier! Alle auf der Welt sollten gleich reich sein! So die Linken.
Jaja, nur die Bonzen, die sind überall reicher…
Genau! Rentner haben eingezahlt und ihre Rente wohlverdient. Die Nichtsnutze, Bürgergeldempfänger Ewigstudenten sollten lieber die Klappe halten. Die gönnen denen, die dieses Land einst auf Vordermann brachten nichts und ruinieren alles was da war, indem sie hier den Sozialismus haben wollen, der bekanntlich immer zum Ende von Wohlstand führt.
Die Vandalen-Parteien Deutschlands haben schon länger internationale Berühmtheit erlangt.
Auch wenn wieder mit den Linken geklüngelt wird, hier können die „Renten-Rebellen“ zumindest ein Statement setzen. „Merz unbeliebt wie nie“, heißt es heute. Wieso soll man noch einen toten Gaul reiten, man kann nur gewinnen.
Die Rentenrebellen, die zu Bücklingen wurden…
Typisch CDU, erst „brodeln“, dann links abstimmen.
Deutschland plant in den nächsten Jahren eine Mega-Aufrüstung von 377 Milliarden Euro. Kein Problem für das Wall Street Journal und die Rebellen der JU. Den USA wäre es natürlich lieber, wenn Deutschland dort Rüstungsgüter kaufen würde, statt sein Geld für die eigenen Rentner auszugeben.
Es ist nur noch erbärmlich, wenn in einem wohlhabenden Land wochenlang darüber gestritten wird, ob man alten Menschen noch eine Armutsrente zahlt oder ob man sie lieber verhungern läßt.
Das geht die Amis nichts an, das ist eine interne Angelegenheit.
„Ohne Reform drohten steigende Abgaben oder Einschnitte bei anderen Prioritäten „wie der Verteidigung“.“ – aha, daher weht der Wind.
Kümmert Ihr Euch lieber mal um eure eigenen Rentner.
Das Journal muß Sie nicht erst um Erlaubnis fragen, um einen Artikel über die deutsche Politik schreiben zu dürfen, Wortleser.
Und ich muss dich nicht fragen, um meine Meinung zu schreiben, Rolando.
WSJ – Beifall von der „falschen“ Seite?