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Unter Rot-Grün: Niedersachsen bekommt eigene Meldestelle gegen Queerfeindlichkeit

In Niedersachsen gibt es seit dieser Woche eine landesgeförderte Meldestelle gegen Queerfeindlichkeit. Träger ist das Queere Netzwerk Niedersachsen, das von der Landesregierung bezuschusst und unterstützt wird.

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Die nächste Meldestelle kommt aus Niedersachsen (IMAGO/Herrmann Agenturfotografie)

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Das Land Niedersachsen will stärker gegen queerfeindliche Straftaten vorgehen und fördert dafür die Einrichtung einer neuen Meldestelle. Die Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit (MIQ) soll als Anlaufstelle für Betroffene und Zeugen queerfeindlicher Straftaten dienen. Träger ist das Queere Netzwerk Niedersachsen (QNN), das ebenfalls von der niedersächsischen Landesregierung bezuschusst und unterstützt wird. Das Projekt startete bereits am Dienstag.

In einer Pressemitteilung kündigte das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung den Start des Projekts an. Dafür wurde eine eigene Internetseite erstellt, auf der Personen über ein Online-Formular queerfeindliche Vorfälle aus ganz Niedersachsen melden können. Denn „die steigende Zahl queerfeindlicher Angriffe ist ein Alarmzeichen für unsere Gesellschaft“, betonte Niedersachsens Sozialminister Dr. Andreas Philippi. Das Bundesland will damit ein „realistisches Bild der Sicherheitslage queerer Menschen in Niedersachsen“ erstellen und so eine Grundlage für Prävention, politische Maßnahmen und gesellschaftliche Aufklärung schaffen.

Das Queere Netzwerk Niedersachsen will damit auch gegen die hohe Dunkelziffer queerfeindlicher Straftaten vorgehen. „Viele Vorfälle werden nicht angezeigt und bleiben unsichtbar“, sagt QNN-Vorständin Lisa Kühn. Mit der Meldestelle schaffe man eine niedrigschwellige Möglichkeit, Erfahrungen zu melden und zu dokumentieren. „Nur mit einem fundierten Lagebild können wirksame Präventionsmaßnahmen entwickelt werden“, so Kühn.

Rot-Grün in Niedersachsen folgt damit dem Kurs, den die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen bereits eingeschlagen hat. Auch in NRW wurden staatlich geförderte Meldestellen eingerichtet, um queerfeindliche und andere diskriminierende Vorfälle zentral zu erfassen und zu dokumentieren. Dort begann 2022 der Aufbau von vier solchen Stellen. Insgesamt flossen in den Aufbau bis 2024 mehr als 1,5 Millionen Euro (Apollo News berichtete).

rs

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35 Kommentare

  • Alleine das Wort „Meldestelle“ sollte doch bei jedem Demokraten die Alarmglocken läuten lassen

  • Wieder schöne, fette, gut bezahlte Posten für bewährte Genossinnen und Genossen. Nur weiter so.

    • Niedersachsen weiß seit Jahrzehnten, wie man für die verlogene SPD viele Millionen abzockt. Schon sehr lange kommen SPD-„FÜHRER“ von dort.

    • Man muss Prioritäten setzen – wie gut dass wir nie erfahren werden was die AFD machen würde

  • Zitat: „die steigende Zahl queerfeindlicher Angriffe ist ein Alarmzeichen für unsere Gesellschaft“
    Wieviel Angriffe sind das?
    5 pro Monat???
    Ich finde, ein Alarmzeichen für unsere Gesellschaft sind 68 Massenvergewaltigungen pro Monat und die noch grösseren Messerangriffe.
    Gibt es dafür auch Meldestellen, wenn schon kaum Strafen dafür verhängt werden 🙁 🙁

    • die Angriffe sind doch hauptsächlich importiert

  • Ist Queerfeindlichkeit das gleiche wie Queergenervefeindlichkeit?

  • Eine weitere Verschleuderung von Steuergeldern. Solange sich die Steuerzahler nicht öffentlich artikulieren, wird sich an der Politik nichts ändern.

  • Gott sei Dank kenne ich noch den Abschnittsbevollmächtigten und die Stasi aus der DDR. Da konnte man auch Klassenfeinde denunzieren. Jetzt fühle ich mich wieder sicher und auf vertrauten Terrain.

  • Wann kommt die erste Bundesweite Meldestelle gegen CIS Männer Feindlichkeit ? !

  • Ich melde hiermit, das ich Meldestellen für undemokratisch halte.

  • Fällt es eigentlich schon unter „Queerfeindlichkeit“, wenn man sachlich LGBTQIAP und den Regenbogen kritisiert? Wenn ja, darf dann ich als Schwuler wenigstens LGBTQIAP kritisieren?

    Ich bin zwar schwul, kritisiere aber LGBTQIAP als politische Ideologie, die ich ablehne.

    Abgesehen davon bezweifel ich sehr stark, dass wirkliche Opfer von Schwulenhass (allgemein Queerfeindlichkeit nenne ich es bewusst nicht) bei solchen Meldestellen Gehör finden werden, denn Umfragen unter schwulen Männern zeigen immer wieder, dass Täter einer „bestimmten, überrepräsentierten Gruppe“ angehören, weshalb wiederum andere Umfragen gezeigt haben, dass Schwule bei Wahlen deshalb mittlerweile die AfD bevorzugen.

  • Wer um alles in der Welt hat sich das alles ausgedacht und warum? Das Beste ist ja, dass ausgerechnet die katholische Kirche sich dem anschließt. Warum wundert mich das nicht?

  • „…gesellschaftliche Aufklärung schaffen“.
    Wer selbst denken kann, braucht das nicht.
    Ein Gegenmittel wurde übrigens auch schon bereitgestellt, siehe
    Meldestelle für Meldestellen
    meme@tichyseinblick.de

  • „Denn „die steigende Zahl queerfeindlicher Angriffe ist ein Alarmzeichen für unsere Gesellschaft“, betonte Niedersachsens Sozialminister Dr. Andreas Philippi.“

    Was fällt denn unter „queerfeindliche Angriffe“?
    Wo kann ich eine Erhebung dazu einsehen?

    Und im Übrigen sollte auch hier da gelten, was unter Corona mantramässig wiederholt wurde: „wir lassen uns doch von einer Minderheit nicht auf der Nase rumtanzen“!

  • würde die AFD genau so machen

  • Darf ich mich gleich selbst melden
    ich halte von diesen Unsinn gleich überhaupt nichts

  • IGHFKHGIHVKBGKJ, ist das auch Kweerfeindlich?

  • ne Meldestelle gegen Unternehmerfeindlichkeit wäre zigfach sinnvoller, und würde noch Geld in die Staatkasse bringen, da Leistung sich wieder lohnen würde

  • die haben genug
    Geld

  • Nehmen Sie mich in Ihre Todesliste auf. Ich bin hetero und nicht pervers. Ich bekenne mich schuldig.

  • Ich werde trotzdem nicht p3rvers.

  • Ich bin nicht queerfeindlich, ich bin queerignorant. Ich meide diese kranken Leute einfach und spreche sie nicht an. Meine Toleranz geht soweit, den größtmöglichen Abstand zu halten.

    • Ich frag mich gerade ob ich als Queerfeindlich gelte wenn ich feindlich gegen die Meldestelle für Queerfeindlichkeit eingestellt bin.

    • Das GG das meint das alle sind vor dem Gesetz gleich sind.
      Dieser Meldestellenwahn hebelt das GG aus und Gewichtet Personen völlig neu nach Gusto.

    • Geht mir auch so. Aber manchmal drängen so Typen sich regelrecht auf, z.B. mit Demos oder Paraden.
      Trotzdem hätte ich gerne mal konkrete Beispiele dafür was alles als „queerfeindliche Vorfälle“ so eingeordnet wird.
      Womöglich reicht es ja schon, wenn man das (z.B so eine Demo) als widerlich empfindet – und es auch öffentlich äußert?

  • Was ist den Queer?

    Kenne nur quer und gerade, also normal…

  • Gott sei Dank keine Meldestellen gegen Bürgerfeindlichkeit! Die links-grün-woke „Zivilgesellschaft“ müssten sich ja andauernd selbst denunzieren.

  • Mir steckt gerade ein Furz quer,muss ich das jetzt in NRW oder Niedersachsen melden ????
    Wohne in Niedersachsen,halte mich aber gerade in NRW auf.

    • Treffer! Ich kann überhaupt nicht sagen, was mir alles quersteckt, wenn ich diesen Schmarrn lese!! Wer hat eigentlich diese „erhellen Seelen“ infiziert?

  • Verstehe ich nicht.

    Wenn man – wie es sich gehört – andere Menschen mit seiner sexueller Verwirrung nicht belästigt, wie kann es dann zu queerfeindliche Straftaten kommen?

  • Der schlimmste Feind im eigenen Land
    das ist und bleibt der Denunziant

    Rot-grüne Denunziantenschaft
    gehört schleunigst abgeschafft

    Hoffentlich schaffen es die nächsten Wahlen
    sonst ist niemals Schluß mit diesen Qualen

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