100-Dollar-Marke geknackt
Um den Preisanstieg abzufedern: G7-Finanzminister beraten über die Freigabe von Ölvorräten
Die G7-Staaten wollen am Montagnachmittag über die Freigabe gemeinsamer Ölvorräte beraten. Diese Maßnahme könnte dazu dienen, den Preisanstieg beim Öl abzufedern. Auch die USA haben ihre Bereitschaft zur Zustimmung signalisiert.
Von
Die G7-Staaten werden am Montagnachmittag darüber beraten, ob gemeinsame Ölreserven freigegeben werden sollen, um den Anstieg der Kosten abzufedern. Dazu sollen die Finanzminister um 14:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit miteinander telefonieren, wie die Financial Times berichtet. Auch die Internationale Energieagentur (IEA) soll dabei sein und beraten. Die G7-Staaten sollen der Idee grundsätzlich nicht abgeneigt sein. Die IEA verfügt über einen Ölvorrat für Krisenzeiten, der insgesamt 1,2 Milliarden Barrel umfasst. Die USA sprachen sich dafür aus, rund ein Viertel bis ein Drittel davon freizugeben. Das entspricht 300 bis 400 Millionen Barrel.
Der internationale Referenzpreis für Brent-Rohöl stieg am Montag im asiatischen Handel um fast 30 Prozent auf 119,50 Dollar pro Barrel, fiel aber später nach Bekanntwerden des G7-Treffens wieder um 13 Prozent auf knapp unter 105 Dollar. Die US-Referenzsorte West Texas Intermediate stieg am Montag um 31 Prozent auf 119,48 Dollar und fiel dann auf einen Preis von 103 US-Dollar pro Barrel.
Werbung
In der vergangenen Woche hatte die US-Regierung erklärt, dass ein Anzapfen der Ölvorräte nicht nötig sei, um die Preise wieder zu senken. Donald Trump schrieb am Sonntag auf Truth Social: „Die kurzfristigen Ölpreise, die nach der Beseitigung der iranischen Atomgefahr rapide sinken werden, sind ein sehr geringer Preis für die Sicherheit und den Frieden der USA und der Welt. NUR NARREN WÜRDEN ANDERS DENKEN.“ Der Ölpreisanstieg könnte sein Versprechen, die Inflation zu senken, untergraben.
Die Vorräte der G7-Staaten umfassen neben den 1,2 Milliarden Barrel auch 600 Millionen Barrel speziell für Industrievorräte. Das geht aus einem Dokument zur Dringlichkeitssitzung vom vergangenen Dienstag hervor, wie die Financial Times berichtet. Demnach würden die Reserven für alle IEA-Länder insgesamt einen Monat reichen oder für 140 Tage der Nettoimporte. Seit dem Beginn des Krieges gegen die iranische Regierung ist der Ölpreis der Referenzsorte Brent um mehr als 50 Prozent gestiegen.
Werbung
China, das kein Vollmitglied der Internationalen Energieagentur ist, verfügt über eigene Ölreserven, die sich auf ein Volumen von 1,1 bis 1,4 Milliarden Barrel belaufen sollen. Damit könnte das Land den Importbedarf von bis zu 140 Tagen decken.
Lesen Sie auch:
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Das Bild ist genial.
Er denkt, was gibts heute feines in der Kantine.
Halal oder ein Schweineschnitzel?
Warum nicht beides?
Beim Schweineschnitzel muss er sich artig umdrehen.
Bei halal wird er sich neben Kaddor hinsetzen und ein Kopftuch anziehen.
Nebenbei
Das Verfahren gegen den früheren Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wegen der Umstände beim Kauf von Corona-Masken ist eingestellt worden.
Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin sieht keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Straftat.
Natürlich. Aber für ein Bild oder eine kreative Namensgebung eines Starpolitikers bekommt man Besuch.
Politiker begehen ja auch keine Straften ,die wollen doch immer nur das „Beste“ also unser Geld..
Wer den horrenden Spritpreis nicht bezahlen kann sollte Elektroauto fahren, rät Genosse Carsten Schneider, der Umweltministerdarsteller von Merz.
Zynischer geht es kaum.
Da werden der Klingbeil und der Schneider heute noch lachen über den genialen Witz. Dem dummen Deutschen wieder eine reingewürgt und der schluckt es wieder runter.
Aufträge für deutsche Industrie brechen ein:
Der Rückgang zu Beginn des Jahres ist so stark wie seit zwei Jahren nicht.
Laut dem Stat. Bundesamt sank das Neugeschäft um 11,1 Prozent.
Experten warnen außerdem vor neuen Risiken für die Industrie, etwa durch weiter steigende Energiepreise infolge des Iran-Krieges.
„Experten warnen außerdem vor neuen Risiken “ Nanu vorgestern war doch noch alles bestens.
Sein Vakuum ist deutlich sichtbar.
Denen muss das Wasser bis zur dicken Halskrause stehen, dass sie den strategischen Kriegsvorrat jetzt bereits auskippen.
„… fiel aber später nach Bekanntwerden des G7-Treffens wieder …“
Da kann mal wieder sehen, wie viel Psychologie in den Preisen steckt.
und in deinen Kommentaren
Auf das Einfachste, Steuern runter bzw. die Betrugssteuer CO2 ganz abzuschaffen, kommen diese Versager natürlich nicht. Man will sich ja die Mehreinnahmen nicht kaputt machen.
Antifaklingbeil versteht gar nichts. Wer wählt sowas?
Da fällt mir noch ein, bitte richtig Wählen, wenn
ich sehe wer hier falsch wählt, es ist zum heulen
Bitte nicht vergessen, die Krise im Iran schlägt nur deshalb so stark zu Buche, weil Grüne und SPD eine Energiewende durchgesetzt haben, die uns gerade in solchen Situationen besonders hart treffen. Wer Atomkraftwerke und hochmoderne Kohlekraftwerke sprengt (Grüne, SPD), Importanlagen stilllegt, treibt die Preise für Spotmärkte extrem nach oben. Die Schuldigen sitzen in Berlin! Herr behüte uns vor Juristen und Spontis ( Kreisssaal, Hörsaal, Plenarsaal) und denen ohne jeglichen Abschluss in Berlin!