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Iran-Krieg

Trump und Teheran einigen sich vorerst auf Abkommen – Irans Atomprogramm weiterhin ungeklärt

Ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran soll am Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden – es soll eine 60-tägige Waffenruhe besiegeln und beiden Seiten Zeit verschaffen, die Zukunft des iranischen Atomprogramms zu verhandeln.

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US-Präsident Donald Trump feierte am Sonntag seinen 80. Geburtstag. (IMAGO/MediaPunch)

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Die Vereinigten Staaten und der Iran sollen sich nach wochenlangen, stockenden Verhandlungen auf einen langfristigen Friedensdeal geeinigt haben. US-Präsident Donald Trump verkündete den Fortschritt auf seiner Plattform Truth Social: „Das Abkommen mit der islamischen Republik Iran ist nun abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch an alle“, schreibt er. Zunächst soll die Vereinbarung den Waffenstillstand jedoch nur um 60 Tage verlängern, um weitere Verhandlungen zu ermöglichen.

Trump verkündete zudem die vollständige Öffnung der Straße von Hormus; gleichzeitig würden auch die Vereinigten Staaten die Seeblockade aufheben. „Schiffe der Welt, startet eure Motoren! Lasst das Öl fließen“, schreibt Trump weiter. Der Einigung gingen wochenlange Verhandlungen mit gemischtem Erfolg voraus; zwischenzeitlich eskalierte die Situation immer wieder. Teheran dementierte bis vor Kurzem noch jegliche Fortschritte bei den Gesprächen – Irans stellvertretender Außenminister Majid Takht Ravanchi bestätigte nun die Vereinbarung.

Trump bekräftigte den Fortschritt in einem weiteren Beitrag, den er kurz nach seiner Bekanntmachung veröffentlichte. „Dieses großartige Abkommen wird der gesamten Region Frieden und Sicherheit bringen“, betonte der US-Präsident. Dabei kündigte er die Unterzeichnung eines Abkommens am Freitag an – Öl werde an „beiden Enden“ wieder fließen, fügte er hinzu.

Laut dem Vermittler Pakistan soll die Unterzeichnung am kommenden Freitag in der Schweiz stattfinden. Zuvor werden technische Delegationen der beiden Staaten die genauen Bestimmungen erörtern. Demnach sieht der Deal ein Ende der Feindseligkeiten an allen Fronten vor – auch im Libanon, obwohl Israel nicht an dem Abkommen beteiligt ist.

Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif verkündete die entsprechende Einigung auf der Plattform X. „Nach intensiven Gesprächen freuen wir uns, bekannt geben zu können, dass das Friedensabkommen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Islamischen Republik Iran erzielt wurde“, betonte Sharif.

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Die Verhandlungen standen in der vergangenen Woche immer wieder auf der Kippe. Seit dem Waffenstillstand vom 8. April störten gegenseitige Beschuldigungen den Prozess – die Gespräche drohten zu scheitern. Am 1. Juni setzte Teheran die Verhandlungen sogar aus, und noch vor wenigen Tagen dementierte der Iran Trumps Behauptung, es gebe „Bewegung“ in den Friedensgesprächen.

Ob es am Freitag zu einer endgültigen Unterzeichnung kommen wird, ist dennoch unsicher. Trump betonte gegenüber der New York Times, er werde die Militärangriffe wieder aufnehmen, falls Teheran im Rahmen der angesetzten Verhandlungen kein Atomabkommen mit den USA erzielen sollte.

Irans Atomprogramm ist der heikelste Punkt auf der langen Liste von Forderungen, die die Vereinigten Staaten durchsetzen wollen. Immer wieder machte Trump klar, dass er bei diesem Thema wenig Kompromissbereitschaft zeige. Trump bekräftigte am Sonntag sein Versprechen, dass „der Iran niemals Atomwaffen besitzen wird“. Ob und in welchem Umfang Teheran Eingeständnisse zuließ, ist bisher unklar.

Das am Freitag zu unterzeichnende Abkommen soll vorrangig mehr Zeit für die Verhandlungen rund um Irans Atomprogramm verschaffen. Es soll geklärt werden, wie das hoch angereicherte Uran abgebaut wird, wie das Atomprogramm eingefroren wird und wie es überwacht werden soll.

Zumindest unter führenden europäischen Politikern stößt die Verkündung der baldigen Einigung auf breite Zustimmung. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gratulierte Trump zur Einigung und forderte eine „zielstrebige Umsetzung“. Gemeinsam mit den Regierungschefs Frankreichs, Großbritanniens und Italiens kündigte er seine Unterstützung an.

rs

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14 Kommentare

  • Das ständig wechselhafte Fabulieren über Krieg und Frieden von Trump erinnert zunehmend an Biden.

  • Apollo News ❤️ Waffenindustrie

  • Och, die Konzerne und die Politik werden schon dafür sorgen, dass der Preisrückgang eventuell erst zu Weihnachten kommt.

    • Die „Konzerne“ haben vor Wochen bereits gemeldet dass ihre Reserven aufgebraucht sind. Die „Konzerne“ haben auch gemeldet, dass es drei Jahre brauchen wird die zerstörte Ölförderung im Golf wieder anzuwerfen.

  • Pinocchio …
    … “kündigte seine Unterstützung an.“
    Ist das eine Drohung?
    Für welche Seite?
    Wechselt er gar die Seite?
    Man (m.,w.,d.,xyz,k.A.) weiß nicht, wieviel Seiten er hat, oder er aufschlägt …

  • Das ist eine Lüge. Die Iraner haben nur veröffentlicht, dass man sich darauf einigt eine Einigungen erlangen zu wollen. Das ist alles. Kein Waffenstillstand, keine Beendigung des Krieges, nichts dergleichen. Nur eine Pressemeldung über eine Bedeutungslosigkeit. Die Iraner lachen sich bestimmt gerade einen Ast. Es wurde vor Tagen schon gemeldet, dass ihr Verhandlungsteam zu einem großen Teil aus Psychologen besteht, die speziell dafür da sind, den alten Narzissten Trump zu analysieren und seine eigenen Macken gegen ihn und Amerika auszuspielen Und ihr hier fallt ebenfalls darauf rein.

    • Du hast bei deiner Couch-Analyse aber schon gewusst, dass Trump überhaupt nicht an diesen Verhandlungen teilnimmt und diese Psychologen daher gar nicht in seine Nähe kommen?

  • „Ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran soll am Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden……“
    Betonung auf SOLL , denn da gibt es noch jemanden, dem das gar nicht gefallen wird im östlichen Teil des Mittelmeers.
    Bis Freitag kann noch viel passieren.

  • Erst muss Israel weg bevor Frieden in die Region einziehen kann.

    • Palästinensische 5. Kolonne?

    • Was für ein schwachsinniger Kommentar!

    • Exakt diese Einstellung nennt man Antisemitismus.
      Denkst Du eigentlich nach? Was bedeutet denn das konkret „Israel weg“?
      Was passiert dann mit den Juden? Solche Ansätze hatten wir in Deutschland schon mal.
      Unglaublich das es immer noch Leute gibt die das stumpf wiederholen.
      Und wahrscheinlich denken sie hätten irgendwie was Sinnvolles von sich gegeben.

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