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Neue Normalität

Trotz „Resilienzkonzept“: Stromausfälle in Berlin häufen sich

Am Freitagnachmittag kam es erneut zu einem großen Stromausfall in Berlin. 4.500 Haushalte waren von der Versorgung abgeschnitten. Stromausfälle entwickeln sich in der Bundeshauptstadt zur traurigen Normalität.

So sahen im Winter viele Straßen in Berlin aus: Dunkelheit nach Stromausfall. (IMAGO/Funke Foto Services)

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Ein technischer Defekt hat am Freitagnachmittag in den Berliner Ortsteilen Grunewald und Westend einen erneuten Stromausfall in der Bundeshauptstadt ausgelöst. Das teilte der Berliner Netzbetreiber „Stromnetz Berlin“ mit. Nach Angaben von Stromnetz Berlin waren in der Spitze rund 4.500 Haushalte und 300 Gewerbeeinheiten von der Versorgung abgeschnitten.

Ursache war nach Darstellung des Netzbetreibers ein defekter Schalter in einem der beiden betroffenen Umspannwerke. Die Störung begann kurz vor 16 Uhr im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Eine Stunde später waren laut rbb24 noch etwa 1.000 Haushalte und 100 Betriebe ohne Strom. Am Abend waren die Haushalte und Betriebe wieder an das Stromnetz angeschlossen.

Es ist bei Weitem nicht der erste Berliner Stromausfall in der jüngeren Vergangenheit. Mitte April, also gerade einmal vor drei Wochen, fiel etwa die Versorgung im Stadtteil Nikolassee für rund zwei Stunden aus. Betroffen waren 1.314 Haushalte. Wie ein Sprecher der Polizei dem rbb damals sagte, kam es in einem Umspannwerk zu einem Ausfall. Ebenfalls Mitte April ereigneten sich zudem unabhängig voneinander zwei weitere Stromausfälle in Spandau und Marzahn.

Wenige Tage später, Ende April, wurde es dann in einem Teil von Berlin-Mitte für einige Stunden dunkel. Nach Angaben von Stromnetz Berlin waren dort 500 Haushalte betroffen. Das Ausfallgebiet lag laut Betreiber unter anderem im Bereich der Behrenstraße, des Pariser Platzes, Unter den Linden und rund um die Wilhelmstraße.

Dort befinden sich Gebäude des Deutschen Bundestages, mehrere Landesvertretungen sowie das Brandenburger Tor. Wie ein Sprecher von Stromnetz Berlin mitteilte, war auch dort die Ursache eine Störung in einem Umspannwerk. Der Ausfall begann am späten Nachmittag und konnte nach Angaben des Betreibers gegen 19 Uhr behoben werden.

Lesen Sie auch:

Diese Häufung an Stromausfällen wirkt erklärungsbedürftig, hatte der Berliner Senat nach dem linksextremen Anschlag auf das Berliner Stromnetz Anfang Januar 2026 doch versprochen, künftig mehr in die Sicherheit des Netzes zu investieren.

Ein mutmaßlicher Brandanschlag auf eine Kabelbrücke nahe dem Heizkraftwerk Lichterfelde hatte Anfang des Jahres etwa 45.000 Haushalte und mehr als 2.000 Gewerbebetriebe ohne Strom, oft auch ohne Heizung und Warmwasser, zurückgelassen. Der Senat hatte damals nach katastrophaler Krisenkommunikation angekündigt, das „Resilienzkonzept für die Stromversorgung in Berlin“ beschleunigt umzusetzen. Bis jetzt ist von diesem Konzept wenig zu spüren.

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69 Kommentare

  • Hauptsache ein schöner Name für das Versagen: Resilienzkonzept.

    • Ick bin zwar ken Berlinär.
      Aber auch sonstwo sollte man sich auf Engpässe vorbereiten.
      Wer kann sich noch an die konservierten Birnen im Glas erinnern?

  • Ach was. Daran ist nur die AFD schuld.

    • … und Putin! Wir brauchen mehr Demos gegen rrrääächts!

  • Ich glaube, der Tag ist nicht mehr fern, da ist es eher eine Meldung wert, wer wann Strom zugeschalten bekommt.

  • Ist Putin ein Linker oder ein Rechter?

  • Finde ich gut. Man sollte in BER den Strom in Gänze ausschalten. Dann haben diese Menschen endlich was sie wollen.

    • Bullshit, hier wohnen auch vernünftige Menschen!

      -16
      • Die wenigen kann man vermutlich an einer Hand abzählen …

      • Laut Wahlergebnissen der letzten Jahrzehnte aber eher wenige.

      • Nein!
        Vernünftige Menschen,sind längst aus Berlin raus..
        Ausser sie Wohnen in grünlinken Luxusvierteln.

      • Die können den Mangel dann Verwalten.

  • Nicht nur in Berlin.

  • Eine Frage an die Qualitätsmedien…

    Gibt es schon Informationen über die Vulkanterrorgruppe?

  • Nach meinem Empfinden sind in Berlin noch viel zu wenig Stromausfälle!

  • Verrottende Infrastruktur überall, aber Hauptsache hunderte Milliarden in die Ukraine verschenken und weiter schwarzrotgruen wählen…..

  • Was will man von dieser gescheiterten Stadt auch anderes erwarten. Universelle Inkompetenz ist quasi Voraussetzung um ein hohes Amt bekleiden zu können.

  • Resilienz gegen VULKANausbrüche? Viel Spaß noch, Berlin!

    Wie lange dauert es bei Minusgraden, bis eine stromlose Außen-WP zufriert und irreparabel explodiert? Anti-Resilienz durch EE-Wahn!

    • Außen-WP, EE-Wahn, ist das Berlinerisch? Jetzt werden schon Vulkanausbrüche und Minusgrade im Sommer herbeifantasiert. Ich glaube, der Schaden liegt ganz woanders.

    • Ihr glaubt mit der AfD gibt es keine Stromausfälle mehr???
      Mit der AfD kommt der große Wirtschaftsaufschwung, das Sondervermögen wird sofort zurück gezahlt…? Alles klar.

      -18
      • Die AfD versucht zumindest den Wahnsinn zu beenden,mein Freund..
        Fürs wiederaufbauen,ist es schon zu spät…

    • Danke für den Link!
      Bald wird Wien zum Kalifat.

      • Hoffentlich! Wer braucht FPÖ Faschisten?

        -16
        • Weisst du überhaupt was Faschismus ist?

          6
        • Faschist=Mussolini=Links.
          Lern Geschichte Trollchen.

          9
        • Wiesoweshalbwarum, Linke sind Dumm! Deshalb: Bürgergeld weg. Mindestlohn weg. Wird kommen. Deine Kumpels haben Deutschland und Österreich zerstört.Merkst du nicht? Warum? Weil du links bist. Sag Adieu zu deinem leistungslosen Einkommen, was von uns bezahlt wird. Keiner mag mehr Linke.

          0
  • Nur 4500 ? Ich wünschte ganz Berlin wäre für zig Tage komplett ohne Strom. Vieleicht würde denen dann ein Licht aufgehen und der gesamte Links-Grüne Klima-Wahn endlich aufgegeben.

  • Statt autofrei also stromfrei. Das Klima sagt Danke. Und Tennis-Wegner fragt: Was habt Ihr Euch über mich aufgeregt? 😉

  • Das ist nicht nur ein Problem von Berlin, sondern in ganz Deutschland. Die Stromausfälle insgesamt nehmen zu.
    https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/technik/stromausfaelle-haben-in-deutschland-stark-zugenommen-13379454
    Da die Netzbetreiber nicht verpflichtet sind Ausfälle zu melden, könnte die tatsächliche Zahl noch weitaus höher sein.

    • Stimmt nicht was da steht „stark zugenommen“. Stimmt auch nicht ein Vergleich von lediglich zwei Jahren zu machen, wenn die gesamte Tendenz rückgängig ist.

      -12
      • Dann belegen Sie doch mal ihre Behauptungen mit Zahlen Daten Fakten.

        • Ich habe in meinem ersten Kommentar eine Quelle genannt und du warst zu dumm sie zu lesen.

          -11
  • Klar, eine Mischpoke. Sie fördern die finanziell, die sie ganz dumm aussehen lassen, wirklich clever…

    • Mischpoke ist jiddisch für Familie und wird von Deutschen herablassend verwendet für eine Ansammlung „oft unansehlicher Menschen“.
      Ihr AfD Leute könnt euch eben nicht helfen. Es kommt früher oder später immer heraus.

      -12
  • So what…

  • Ich lass mir im Zusammenhang mit der Zwangs-PV-Anlage (wo wg. von der Ampel geänderten Einspeise-Vergütungs-Regelung ein Akku nun noch sinnvoller ist) auch eine Notstrom-Umschaltung einbauen, sodass also soviel wie mögl. auf Akku geht, also auch die fest eingebauten Sachen, also nicht nur die Lösung mit nur Schuko-Steckdose am Akku. Details wie dass der E-Auto-Ladepunkt den stationären Akku nicht überlasten soll und evtl. Optimierung für variable Netzentgelte, muss ich noch schauen.
    Hoffentlich hat mein zukünftige E-Auto auch V2L.
    Man kann nur dazu raten im Notfall Dachfläche bzw. entspr. Platz für die restl. Technik zu pachten, wenn man nicht bessere Möglichkeiten hat.

  • Die in diesen Wohnbezirken stört das nicht. Werden womöglich entschädigt, weil das Futter für die Haustiere nicht erwärmt werden konnte und die UV-Lampe zum Aushärten des Nagelklebers ausgefallen war. Wie sieht man denn jetzt aus?

  • Tendenziöser Artikel ohne statistisch nachvollziehbare Überprüfung. Um im Duktus des Herrn Wnuk zu bleiben: „Seitdem ich jeden Morgen nach Osten schaue scheint dort jeden Tag die Sonne aufzugehen.“

    • Sicher? Stimmt das? Überprüft? Zuviel nach Osten geschaut? Ratlos?

      • Zitat aus dem Text: „Diese Häufung an Stromausfällen wirkt erklärungsbedürftig, … “ . Technisch bedingte Stromausfälle gab es schon immer und wird es immer geben. Die beiden Anschläge im letzten und in diesem Jahr sind eine andere Geschichte. Technische Ausfälle kann man kritisieren und eine Verbesserung verlangen, doch ist es unredlich Terror und Technik in einen Topf zu werfen und eine Häufung zu sehen (wo keine ist), ohne diese nachzuweisen.

        Wenn Kritik sich nicht an Wahrheit und Wirklichkeit orientiert, dann ist sie zum Scheitern verurteilt. Wozu irgendwelches Wunschdenken unterstützen, nur weil es von einer „anderen Seite“ kommt?

        Solche Artikel ohne Grundlage in der Realität schwächen den Wirtschaftsstandort nur noch mehr. Und wem wird das nützen?

  • Dat iss Bär lin..

  • Nun, Resilienzkonzept …

    Das klingt doch etwas nach der „Ballade von der Unzulänglichkeit Menschlichen Planens“:

    Ja, mach nur einen Plan!
    Sei nur ein großes Licht!
    Und mach dann noch’nen zweiten Plan
    Gehn tun sie beide nicht.

    Den Berlinern dürfte das vertraut sein …

  • Zurück in die Steinzeit,das Rattenloch Bürlün hat es nicht anders verdient.Sie haben ihr Schicksal selbst gewählt.

  • Da ist wieder Apollos Pro-Putin Propaganda.
    Stromausfälle waren in Berlin immer die Normalität, aber jetzt will man so gut, als ob das neu wäre, weil die Putin-Pipeline nicht mehr da ist.

    -20
    • 2008 gab es in Berlin mehr und längere Stromausfälle als in den Jahren danach. Apollo versucht einen Anschlag, höhere Gewalt, mit Grüner Energiepolitik gleichzusetzen. Apollo lügt oft gerade bei Energie Themen, obwohl Fakten und Quellen für jeden abrufbar sind.

      -13
      • Wenn man deine Erklärungen liest wird einem mit jeder Textzeile übler, seit dem sich der grüne Energieschwachsinn in Dummdeutschland ausbreitet , steigen die Eingriffe ins Stromnetz (nennt sich Redispatchmaßnahmen) exorbitant und damit auch die Kosten für das grüne Energiewunder ,damit der grüne Schwachsinn nicht zum tatsächlichen Blackout ganzer Landesteile führt werden Netze und Schaltzentralen immer stärker belastet .
        Jeder, noch so kurze Stromausfall verursacht in den Firmen zusätzliche Kosten oder Zerstörung oder gefährdet Leben und da ist es egal ob 3oder 5 oder 10 Min .
        Fakt ist ,seit dem der grüne Schwachsinn am laufen ist wird die Stromversorgung immer unsicherer und steigt mit jedem angeschlossenen Windrädchen oder Solarfeld.

        • Wie kann ein geistig verarmter die Fakten kennen?

          1
      • Wo steht in o.g. Artikel was von grüner Energiepolitik? Mein Eindruck (ich wohne in D aber sehr weit weg von Berlin) ist folgender: Auch in diesem Jahrzehnt gibt’s immernoch Gebiete, die über Dachständer angeschlossen sind bzw. auf Erdkabel umgestellt werden. Da wo die Häuser über Dachständer angeschlossen sind, sind die Freileitungen eher auf einer Höhe, wo ein Baum drauf fallen kann (was zieml. nachvollziehbar ist), insb. z. B. im Schwarzwald. D.h. alleine das reduziert die von die genannten durchschn. Ausfallwerte über größere Gebiete. Wir haben nun 20-30 Jahre Erdkabel und ich meine, dass wir schon davor Zeiten hatten, wo wir jahrelang keinen Stromausfall hatten. Irgendwie meine ich auch, dass es in letzten Jahren häufiger passiert (inkl. in der näheren Umgebung).
        Dazu macht es noch einen großen Unterschied, ob man nach Stromausfall in der Nacht morgens aufsteht und die Uhr am Radiowecker blinkt oder ob man deswegen nicht einkaufen kann. Hier ging IMHO die Tendenz zu tagsüber.

      • Benennen Sie doch mal Ihre Quellen mit den Zahlen. Oder haben Sie Angst vor dem Echo?

        • Lotti4 will hier nur Hass und Hetze verbreiten!

          2
        • Ich habe in meinem ersten Kommentar eine Quelle genannt und du warst zu dumm sie zu lesen.

          -2
  • Laut Statistikportal Stromausfall Dauer in Minuten.
    Berlin 2008 = 14 Minuten
    Berlin 2024 = 8.5 Minuten

    Die Tendenz der Stromausfälle ist in jedem Bundesland rückgängig, außer dem Saarland. Apollo lügt halt wieder mal.

    • Nur weil bei zwei willkürlich ausgewählten Jahren die Dauer des Stromausfalls kürzer war, heißt das nicht, dass es weniger Stromausfälle gab. Ich denke, dass Sie hier eher derjenige ist, der falsche Dinge behauptet.

      • Du willst doch gar nicht die Wahrheit hören. Dir geht es nur um Hass und Hetze hier!

      • Es sind nicht zwei willkürlich ausgewählte Jahre, sondern das Jahr in welchem die Messung für alle Bundesländer begonnen hat, sowie das Jahr, für welches die letzten Zahlen vorliegen. Die Zahlen sind Jahr für Jahr rückläufig im Macrotrend. Du bist zu DUMM Statistiken zu lesen.

        -12
        • Lotti 4 geht es doch nicht um die Wahrheit – nur um sturen Egoismus – so sind sie die alten frustrierten Kommentierer hier!

          -2
    • Gut zu sehen, dass es noch Menschen mit Realitätsbezug gibt. Damen hoch!
      Noch bedenklicher als der Artikel sind die Reaktionen des Publikums. Problemlösung ist hier nicht das Ziel.

    • Welche Aussage hat zum Bleistift: jährlich gibt es x-tausend Kilometer Stau? Dieser verringerte sich um x%. Ist das tröstlich die die Menschen und vor allem die Betriebe? Eine Zeitdauer alleine sagt nichs über die Qualität des Ausfalls aus.

    • Hier ein weiterer Hetzartikel der rechtsradikalen energiewendefeindlichen Leugnerpresse, denn laut dem über jeden Zweifel erhabenen Portal der Bundesnetzagentur mit den sagenhaften 8,5 Minuten pro Jahr (wie wird dieser Wert eigentlich errechnet?), kann das ja gar nicht sein:

      https://www.tagesspiegel.de/berlin/mehr-als-1700-stromausfalle-im-jahr-2021-4786660.html

      Rund fünfmal am Tag fällt in Berlin Strom aus: Mehr als 1700 Stromausfälle im Jahr 2021 Gezählt wurden alle Stromausfälle, die länger dauerten als drei Minuten

      • „Tagesspiegel „..🤣

      • Warum gibt es hier Dislikes? Weil die Masse an Blödköpfen im Forum die Ironie des ersten Teils nicht verstanden und gar nicht mehr weitergelesen hat, um wertvolle Gehirnsubstanz zu sparen. Sie haben doch nur so wenig davon erhalten.

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