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Tech-Milliardär

Treffen in Florida: Unterstützt Elon Musk Trumps Wahlkampf?

Die New York Times berichtet über ein Treffen zwischen Elon Musk und Donald Trump. Es soll um Wahlkampffinanzierung gegangen sein: Trump hofft auf finanzielle Unterstützung von Musk. Und der scheint bereit, ihm diese zu geben.

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Präsidentschaftskandidat Donald Trump soll sich am Sonntag mit Tech-Milliardär Elon Musk, einem der reichsten Männer der Welt getroffen. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf drei mit dem Treffen vertraute Quellen. Offenbar wollten Trump und sein Team Musk um Geld bitten. Die Trump-Kampagne arbeitet daran, weitere Großspender zu finden.

Es ist noch nicht klar, ob Musk tatsächlich plant, einen Teil seines Vermögens für Trump auszugeben. Musk, der mittlerweile als Großspender für die Republikaner gilt, hat aus seiner Ablehnung der Demokraten um Präsident Biden lange keinen Hehl mehr gemacht. Mit einem Nettovermögen, dass laut Forbes auf rund von rund 200 Milliarden Dollar geschätzt wird, könnte Musk sich hinter Trump stellen und möglicherweise fast im Alleingang den enormen finanziellen Vorteil, den Biden und seine Kampagne gegenüber dem ehemaligen Präsidenten bisher haben dürften, zunichtemachen.

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Musk ist Biden-Kritiker

Musk bezeichnet sich selbst seit langem als unabhängig und hat im Laufe der Jahre an Kandidaten beider Parteien gespendet, wie es für Großunternehmer in den USA oft üblich ist. Im Gegensatz zu anderen US-Milliardären hat er noch nie viel Geld für Präsidentschaftswahlen ausgegeben, und seine Spenden waren im Laufe der Jahre ziemlich gleichmäßig zwischen Demokraten und Republikanern aufgeteilt. Musks Unternehmen, Tesla und SpaceX, haben von Verträgen und Subventionen der US-Bundesregierung profitiert.

Musk kritisiert seit Jahren öffentlichkeitswirksam das Phänomen der „Wokeness“ und die dahinterstehende Ideologie, die die demokratische Partei weitgehend durchsetzt hat. Der Milliardär mit offiziellem Wohnsitz in Texas nahe der Grenze hat US-Präsident Biden auch wegen seiner Migrationspolitik zuletzt scharf attackiert: So erklärte Musk, dass die Einwanderungspolitik des Präsidenten die Existenz Amerikas selbst bedrohe und die amerikanische Demokratie an den Rand des Abgrunds gebracht habe.„Amerika wird fallen, wenn es versucht, die ganze Welt aufzunehmen“, schrieb Musk am Dienstag auf seiner Plattform X. Zuvor hatte er gepostet, dass die Einwanderungspolitik der Regierung Biden „Landesverrat“ gleichkomme.

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