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Israelhass

Tausende rufen in Berlin zur Auslöschung Israels auf – Ausschreitungen auf „Nakba“-Demo

Anlässlich des sogenannten „Nakba-Tags“ haben sich am Samstag tausende Demonstranten in Berlin versammelt. Es kam zu Ausschreitungen, Angriffen auf die Polizei und Aufrufen zur Auslöschung Israels.

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Am Samstag kam es in Berlin wieder zu Ausschreitungen auf einer propalästinensischen Demonstration. Unter dem schlichten Titel „Palestine will be free“ war die Veranstaltung bei den Berliner Behörden für den Zeitraum von 14 bis 19 Uhr für 2.000 Menschen angemeldet. Erschienen sind nach Angaben der Polizei vor Ort zunächst 5.400, später 6.200 Demonstranten. Die Veranstalter selbst sprachen von 30.000 Teilnehmern.

Man versammelte sich zunächst am Oranienplatz und zog dann unter anderem über die Axel-Springer-Straße, am Auswärtigen Amt vorbei, zum Brandenburger Tor. Neben palästinensischen und arabischstämmigen Demonstranten hatten sich verschiedene kommunistische und sozialistische Parteien und Gruppen wie die Sozialistische Gleichheitspartei, die Deutsche Kommunistische Partei oder die Marxistisch-Leninistische Einheitspartei an der Demonstration beteiligt.

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Zu Beginn hatten die Veranstalter dazu aufgerufen, sich friedlich zu verhalten. Trotzdem wurde Pyrotechnik gezündet und teilweise auf Polizisten geworfen. Es kam zu Festnahmen, auch wegen des Propagierens strafbarer Parolen. Gegen 18 Uhr rief man von einem Lautsprecherwagen „From the river to the sea, Palestine will be free“, der Wagen wurde daraufhin aus dem Demonstrationszug entfernt. 

Besonderer Anlass der Demonstration war der sogenannte Tag der „Nakba“ (auf Arabisch Exodus oder Katastrophe) am 15. Mai. Der Begriff bezeichnet die Flucht vieler Palästinenser nach dem verlorenen Angriffskrieg der Araber gegen Israel 1948. Im Vorfeld wurde in den Sozialen Medien und durch Plakate besonders für die Demonstration am 18. Mai aufgerufen. In den vergangenen Jahren hatten die Berliner Behörden Demonstrationen anlässlich des Nakba-Tages durch präventive Verbote untersagt, um gewalttätige Ausschreitungen zu unterbinden. 

Bereits am Mittwoch waren rund 600 propalästinensische Demonstranten in Berlin auf die Straße gegangen. Medienberichten zufolge soll diese Demonstration weitgehend friedlich und ohne Zwischenfälle abgelaufen sein. Zwei Personen wurden am Rande der Demonstrationen festgenommen, ein Mann, der wegen einer Straftat bei einer früheren Versammlung bereits polizeibekannt war und eine Frau, die einen Hut mit einem verbotenen Symbol trug. 

Nach der Demonstration versammelten sich jedoch rund 200 Menschen in Neukölln auf Höhe der Sonnenallee, einige zündeten Pyrotechnik und Bengalos. Nach Angaben der Berliner Polizei soll sich die Versammlung nach Eintreffen der Einsatzkräfte in kleine Gruppen aufgeteilt haben, es kam daraufhin dezentral an verschiedenen Orten in Neukölln zu Zwischenfällen. Mülltonnen brannten, Polizisten wurden mit Flaschen beworfen, Straßen wurden durch Mülltonnen und Fahrrädern blockiert und weitere Pyrotechnik gezündet. Es folgten Festnahmen, Platzverweise und Anzeigen. 

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